Groovy Style und Agentencharme

Das 25hours Hotel The Goldman in Frankfurt

Meine Schwäche für coole Designhotels habe ich hier ja schon des Öfteren bekundet, auch wenn schicke Hotels mit zwei wilden Rabauken leider nicht gerade praktisch sind. Zum Glück gibt es aber die Hotels der 25hours-Kette, die so locker und stylish daherkommen, daß mein Interior- und Mutter-Herzchen hüpft. Mittlerweile wissen meine Jungs, ganz Blogger-Kinder, ein cooles Ambiente aber auch sehr zu schätzen und sowieso gibt es in den 25hours-Hotels immer wahnsinnig viel zu entdecken. Ich sag nur…… Monster hinter der Tür. Wo gibt’s schon sowas?

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Vor unserer Abreise in die USA ging es für eine Nacht ins 25hours Hotel The Goldman in Frankfurt. Ich hatte mich für dieses Hotel (und nicht für das Pendant by Levis) aufgrund seiner Lage im kreativen Frankfurter Stadtteil Ostend entschieden. Der Flughafen ist von dort aus schnell zu erreichen ist und es liegt zudem in Richtung Hanau, wo wir noch Freunde besuchen wollten. Wer das Ostend noch ein bisschen erkunden will, kann das im Übrigen auch mit dem hauseigenen kostenfreien Mini oder Leifahrrädern machen.

Wir waren ziemlich gespannt darauf was uns erwartet, denn alle 8 Hotels der 25hours Kette sind komplett unterschiedlich gestaltet. Zuvor war ich schon mal im 25hours Hotel Hafen City in Hamburg und total von dem Konzept begeistert.

So farbenfroh das The Goldman von außen ist, desto schummriger und grooviger ist es von innen. Wir hatten eins der 28qm großen, eleganten L-Zimmer im Ostflügel, die architektonisch wie philosophisch vom UN-Hauptquartier in New York inspiriert sind. Durch individuelle Kunstwerke zeigen die Zimmer die persönlichen Biographien internationaler Weltverbesserer.

Dunkle Wände, dunkelgrüne Teppiche, Klimaanlage, Twin-Bed, extra Zustellbett für ein Kind, Sofa-Bereich, Samova Tee-Station, eine moderne imac workstation sowie ein schickes Bad mit Dusche. Eindeutiger Kuschelfaktor und man möchte das Bett am Liebsten gar nicht mehr verlassen. Denn selbst wenn draußen volle Kanne die Sonne vom Himmel lacht, bekommt man im Zimmer kaum etwas davon mit. Besonders auf den schummrigen Gängen hatten wir fast das Gefühl Statisten eines Agentenfilms zu sein.

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Farbenfroh wird es jedoch wieder an der Rezeption. Bunte Globen, eine Joggingstation mit Wasser, der Tageszeitung und knackigen Äpfeln sowie der Shop mit allerlei coolem Schnickschnack aus der Region. Das Hotel lebt von den unzähligen Details und man kommt aus dem Gucken und Staunen gar nicht mehr heraus. Auch Frauen sollten z.B. unbedingt mal einen Blick in die Herren-Toilette werfen. Das witzigste Pissoir ever.

Die Zimmer im Westflügel des Hotels sind btw komplett anders gestaltet als im Ostflügel. Ich habe sie leider nicht gesehen, aber man kann sie sich hier anschauen.

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Das Wohnzimmer ist der kommunikative Treffpunkt des Hotels und interessant für alle, die einen entspannten Raum für Seminare oder Veranstaltungen suchen. Für uns war aber natürlich die Oost Bar und das leckere Frühstücksbuffett spannender.

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Planet Hibbels-Familienreisefazit: Wie immer ein cooles Hotel der 25hours Kette und mit seinem groovigen Ambiente mal was ganz anderes im Hotelallerlei. Leider gibt es jedoch keine Familienzimmer und somit wird es mit zwei Kindern im Schlepptau eng. Prinzipiell dürfen Kinder bis 6 Jahre im Bett der Eltern mit übernachten, aber das ist mit unserem Hibbelchen undenkbar. Daher hat unser kleiner Sohn ausnahmsweise mal auf der Couch übernachtet. Generell sind die Zimmer jedoch für max. 3 Personen gedacht.

Offenlegung: Wir wurden vom 25hours Hotel The Goldman eingeladen. Dies hat keinen Einfluss auf meine Berichterstattung.

2 Kommentare

  1. Nachdem wir in den vergangenen drei Wochen Slowakei und umzu gerade wieder von Couchsurfing über Billig-Absteige bis Boutique-Hotel alles durch haben, merke ich extrem, dass ich mit den Jahren immer mehr zu letzterem tendiere. Eigentlich reicht es ja, einen sauberen Ort zum Schlafen zu haben, um tagsüber die Gegend erkunden zu können. Aber es macht eben doch viel aus, wenn dieser Ort wirklich einer zum Wohlfühlen ist.

    Liebe Grüße,
    Lena

    • Nadine sagt

      Liebe Lena, wir werden wohl alt ;). Mit Mitte 20 bin ich ohne Kohle ein Jahr um die Welt gereist und habe in den letzten Ratten-und-Bedbugs-verseuchten Buden gepennt. Das ist heute nun echt keine Option mehr für mich. Einen Vorteil muss es ja haben älter zu werden. Man hat mehr Geld und wird einfach auch anspruchsvoller. Auch wenn ich so ein schickes Boutiquehotel auch damals natürlich nicht verschmäht hätte ;). Liebe Grüße, Nadine

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