Die Outer Banks in North Carolina

Filmkulissenliebe by Nicholas Sparks

Die Outer Banks klangen vor unserer Abreise total exotisch für mich. Vielleicht war das auch der Grund warum ich unbedingt dorthin wollte. Und OBX (Kurzform für Outer Banks) hat meine Erwartungen wahrlich übertroffen. Denn ich habe mich verliebt. Warum ist mit einfachen Worten nicht zu beschreiben. Vielleicht lag es auch am traumhaften Wetter, an unserem coolen Surfshack oder einfach an unserer relaxten Familienstimmung.

 

Die Outer Banks sind auf den ersten Blick nämlich erstmal nur ein 140 Meilen langer und 200 bis 800 Meter breiter Sandstreifen, der vor der Küste North Carolinas liegt. Endlose Strände auf der Atlantikseite, Sumpfgebiet auf den Inner Banks. Unsere Ankunft im Hauptort Nags Head hat mich auch erstmal ernüchtert. Ich hatte mir ein kleines, verträumtes Fischerörtchen vorgestellt, das man gemütlich zu Fuss abklappern kann. Aber die komplette Inselkette wird vom Croatan Highway durchzogen, den man zu Fuss kaum überqueren kann. Also erstmal nix Romantik.

 

Auf den zweiten Blick bestehen die Outer Banks jedoch aus vier Inseln, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Diese erreicht man, ähnlich wie die Keys in Florida, über Brücken oder auch mal nur per ferry. Und im Winter sowie in der Hurricane Season wird es hier mitunter ganz schön ungemütlich.

Cape Hatteras ist der südöstlichste Punkt der USA und hat eine so exponierte Lage, das die Hurricans hier meist als Erstes auf Land treffen. Bei einer Inselbreite von vielleicht 500 Metern kein Vergnügen, denn diese werden dann einfach überspült. Die Hurrican-Schäden kann man hier am deutlichsten erkennen. Ich fand es hatte einen sehr morbiden Charme und war total fasziniert.

Erkennt einer dieses Haus und diesen Pier wieder??? Allein deshalb wollte ich schon nach Cape Hatteras. Zu dem Haus gibt es sogar ein kurzes Filmchen und ich war echt baff, das es extra von seinem Originalplatz an den Strand gekarrt wurde.

 

Während Cape Hatteras also recht abgerockt und eher einsam ist, ist Roanoke der „Rummelplatz“ inkl. Restaurants, Shops, Supermärkten etc. Corolla ist wiederum das Mekka der Reichen und Schönen. Ähnlich stelle ich mir Long Island vor. Bis nach Ocracoke, Heimat von Blackbeard dem Piraten, haben wir es leider gar nicht erst geschafft. Die Wege sind dann doch sehr weit.

 

Die Strände sind wunderschön und kilometerlang. Baden ist jedoch eher Hartgesottenen vorbehalten. Der Atlantik ist eiskalt und wegen der Strömungen so gefährlich, das vor der Küste ein wahrer Schiffsfriedhof zu finden ist. Dafür tummeln sich hier neben großen Delfinschwärmen aber jede Menge Surfer im Wasser.

Und wer jetzt glaubt auf den Outer Banks gäbe es nix zu tun, ausser faul am Strand zu liegen, der liegt daneben. Wir sind nämlich ganz und gar nicht so die Strandabhänger, sondern eher die Entdecker. Strand bedeutet bei uns meist Burgen bauen, plantschen und stundenlang Muscheln suchen. Auch wenn ich gegen ne ruhige Stunde mit Buch mal nix einzuwenden hätte ;).

Was es also noch so alles zu entdecken gibt, zeige ich Euch das nächste Mal.

 

10 Kommentare

  1. Superschön, wahnsinnige Fotos, da werden Erinnerungne wach. An dem klasse Haus war ich allerdings leider nie, wobei – das ist vermütlich auch jüngerne Datums. Dass ich dort gewohnt habe ist ja nun schon *hüstelhusthust* … öhm… OMG! … 18 Jahre her. 🙂

  2. Klasse Bilder. Strahlend blauer Himmel und und Strand gehen immer. Bin trotzdem gespannt was es noch zu entdecken gab 🙂

    LG
    Manuela

  3. Das sieht wirklich super aus! Jetzt bekomme ich richtig Lust auf einen Strandurlaub! Irgendwann mal wieder…

    Sonnige Grüße
    Jessi

  4. Noch nie davon gehört und gleich mal für geil befunden! 😀
    Sieht echt klasse aus und dein Streifen-Tshirt ist toll.

    Liebe Grüße
    Christina

  5. Ach wie toll! Danke für die tollen Bilder! Wir sind irgendwie gedanklich bei USA und Strand auf Florida gepolt, aber das sieht auch sehr ansprechend und nach einer tollen Alternative aus.

    LG
    Poldi

  6. Hab ich sofort erkannt das Haus! Klasse sieht das aus….ein wenig wie bei den Weasleys. Und ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass es da so cool ist. Schon eure Surferbudze war ja der Knaller…..ich fand Amerika bisher immer ein wenig langweilig, aber wenn ich die Fotos so seh……ich glaub da will ich doch mal hin. Ü 3.0 arbeitet dsbzgl ja schon etwas länger an uns. Winkewinke und komm mal von deiner Sonnenliege runter, sonst trocknest du da drüben noch aus wie ne Mumie! 😉 Anne

  7. Also wenn ich das sehe, dann kann ich die Faszination verstehen. Traumhaft schön, und macht mir Fernweh^^

    Liebe Grüsse

    Nova

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