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	Kommentare zu: Mein ambivalentes Verhältnis zum Camping: Mein ambivalentes Verhältnis zum Camping	</title>
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	<description>Achtsam reisen und leben mit Kindern. Der Familienreiseblog für nachhaltige Kurztrips, Naturerlebnisse sowie individuelle Europa- und Fernreisen</description>
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		<title>
		Von: Oli		</title>
		<link>https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26724</link>

		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 06:28:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26696&quot;&gt;nadine&lt;/a&gt;.

Ich selber wurde nie schräg angemacht. Dazu bin ich zu selten mit dem Camper unterwegs. Aber ich habe das schon von Langzeitcampern so gehört und vor allem auch viele böse Leserkommentare auf Spiegel und Co gelesen.

In die Landschaft schmeissen, das geht natürlich nicht. Aber manche Länder machen es einem echt schwer. In Spanien waren zum Beispiel die Entsorgungsstationen so überfüllt, dass ich den Abfall nebendran legen musste. Da denken die Leute dann auch: Diese verdammten Dreckscamper! 

Die Schweiz hat auf PET Flaschen kein Pfand und trotzdem eine höhere Rückführubg als manche Länder mit Pfand. Der Grund ist, dass es jede Menge Sammelstellen gibt. Ich merke das an mir selber: In der Schweiz recycle ich die meisten Flaschen, in Deutschland werfe ich sie in den Müll. Mir ist es meistens zu mühsam, am nächsten Morgen in den Supermarkt zu gehen. 

Niemand sollte den Müll in den Wald werfen. Aber wenn man will, dass das auch wirklich keiner tut, sollte man es den Leuten auch nicht so sxhwer machen, Dinge richtig zu entsorgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26696">nadine</a>.</p>
<p>Ich selber wurde nie schräg angemacht. Dazu bin ich zu selten mit dem Camper unterwegs. Aber ich habe das schon von Langzeitcampern so gehört und vor allem auch viele böse Leserkommentare auf Spiegel und Co gelesen.</p>
<p>In die Landschaft schmeissen, das geht natürlich nicht. Aber manche Länder machen es einem echt schwer. In Spanien waren zum Beispiel die Entsorgungsstationen so überfüllt, dass ich den Abfall nebendran legen musste. Da denken die Leute dann auch: Diese verdammten Dreckscamper! </p>
<p>Die Schweiz hat auf PET Flaschen kein Pfand und trotzdem eine höhere Rückführubg als manche Länder mit Pfand. Der Grund ist, dass es jede Menge Sammelstellen gibt. Ich merke das an mir selber: In der Schweiz recycle ich die meisten Flaschen, in Deutschland werfe ich sie in den Müll. Mir ist es meistens zu mühsam, am nächsten Morgen in den Supermarkt zu gehen. </p>
<p>Niemand sollte den Müll in den Wald werfen. Aber wenn man will, dass das auch wirklich keiner tut, sollte man es den Leuten auch nicht so sxhwer machen, Dinge richtig zu entsorgen.</p>
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		<title>
		Von: nadine		</title>
		<link>https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26696</link>

		<dc:creator><![CDATA[nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 08:05:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26672&quot;&gt;Oli&lt;/a&gt;.

Hei Oli! Wie meinst Du das mit der Feindseligkeit? Wurdest Du schon schräg angemacht? Und nee, spontan ist in Europa wirklich nicht so einfach. Wenn Du Glück hast, findest Du ein Schnäppchen, aber in der Regel ist es sauteuer. Besonders die Bahn. Als Familie, die auf die Schulferien beschränkt ist, ist es noch viel komplizierter. Da mußt Du in der Hochsaison dann denn dreifachen Preis für die letzten Ramschbuden zahlen. Und auch Camping ist dann z.T. so teuer, dass ich dafür direkt ein ganzes Haus mieten könnte. Versuch z.B. mal an der holländischen Küste über Pfingsten etwas Bezahlbares zu bekommen. Ein Ding der Unmöglichkeit. 
Ja und die Sache mit dem Abfall ist wahrscheinlich ein weltweites Problem. Kennst Du ein Land wo das perfekt läuft? Wahrscheinlich landet unser Mist früher oder später immer im Meer. Müll in die Landschaft schmeißen ist aus meiner Sicht aber immer ein No Go. Jeder sollte seinen Müll mitnehmen und dort entsorgen, wo es auch möglich ist. LG, Nadine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26672">Oli</a>.</p>
<p>Hei Oli! Wie meinst Du das mit der Feindseligkeit? Wurdest Du schon schräg angemacht? Und nee, spontan ist in Europa wirklich nicht so einfach. Wenn Du Glück hast, findest Du ein Schnäppchen, aber in der Regel ist es sauteuer. Besonders die Bahn. Als Familie, die auf die Schulferien beschränkt ist, ist es noch viel komplizierter. Da mußt Du in der Hochsaison dann denn dreifachen Preis für die letzten Ramschbuden zahlen. Und auch Camping ist dann z.T. so teuer, dass ich dafür direkt ein ganzes Haus mieten könnte. Versuch z.B. mal an der holländischen Küste über Pfingsten etwas Bezahlbares zu bekommen. Ein Ding der Unmöglichkeit.<br />
Ja und die Sache mit dem Abfall ist wahrscheinlich ein weltweites Problem. Kennst Du ein Land wo das perfekt läuft? Wahrscheinlich landet unser Mist früher oder später immer im Meer. Müll in die Landschaft schmeißen ist aus meiner Sicht aber immer ein No Go. Jeder sollte seinen Müll mitnehmen und dort entsorgen, wo es auch möglich ist. LG, Nadine</p>
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		<title>
		Von: nadine		</title>
		<link>https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26695</link>

		<dc:creator><![CDATA[nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 07:56:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26666&quot;&gt;Nicole&lt;/a&gt;.

Liebe Nicole! Wir sind letztes Jahr per Zufall auch auf einem ganz kleinen 1 Sterne Platz gelandet. Die Betreiber sahen zwar ziemlich fragwürdig aus, aber ansonsten war der Platz ganz nett. Jedenfalls 1000 mal besser als diese riesigen &quot;Campingstädte&quot;, die noch mit Spaßbad, Minidisco und Animation kommen. Meine Kinder fänden das btw sicher toll. Nur wir Großen bekommen davon Pickel. Haha! Man muß sich halt echt auf die Suche nach so Schätzchen machen, aber dadurch ist man dann halt nicht mehr flexibel. Und das ist für mich eigentlich ein riesiger Pluspunkt beim Camping. Spontan da bleiben wo es mir gefällt. Aber das ist in Ferienzeiten eigentlich fast ein Unding. :/ GlG, Nadine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26666">Nicole</a>.</p>
<p>Liebe Nicole! Wir sind letztes Jahr per Zufall auch auf einem ganz kleinen 1 Sterne Platz gelandet. Die Betreiber sahen zwar ziemlich fragwürdig aus, aber ansonsten war der Platz ganz nett. Jedenfalls 1000 mal besser als diese riesigen &#8222;Campingstädte&#8220;, die noch mit Spaßbad, Minidisco und Animation kommen. Meine Kinder fänden das btw sicher toll. Nur wir Großen bekommen davon Pickel. Haha! Man muß sich halt echt auf die Suche nach so Schätzchen machen, aber dadurch ist man dann halt nicht mehr flexibel. Und das ist für mich eigentlich ein riesiger Pluspunkt beim Camping. Spontan da bleiben wo es mir gefällt. Aber das ist in Ferienzeiten eigentlich fast ein Unding. :/ GlG, Nadine</p>
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		<title>
		Von: nadine		</title>
		<link>https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26694</link>

		<dc:creator><![CDATA[nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 07:50:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26665&quot;&gt;Jenny&lt;/a&gt;.

Naja, dieses &quot;moderne Camping&quot; gab es natürlich auch schon früher. Meine Eltern haben seit 40 Jahren einen Campingwagen und daher könnte ich da einige Geschichten a la &quot;Die Camper&quot; erzählen. ;) Da stand ich noch nie drauf. Im Zuge dieses Camping-Hypes kann man dem aber immer schlechter aus dem Weg gehen. Die Wohnmobile werden immer größer und luxuriöser und sind überall zu sehen. Schöne Campingplätze sind über Wochen oder gar Monate ausgebucht und dadurch kann man nicht mehr flexibel und spontan reisen. Das hat für mich was von Pauschalreise-Camping. Klar ist jeder Jeck anders und jeder kann und darf campen wie er will. Aber für mich verliert es dadurch seinen Reiz. Zumal es ja auch nicht gerade ökologisch ist, wenn nun 10.000 dicke Busse durch die Weltgeschichte fahren. Und Zelten mit meinen zwei hibbeligen Kindern? Ein Wochenende wäre ok, aber danach wäre ich wahrscheinlich reif für die Klapse... haha! Euch weiterhin fröhliches Campen und liebe Grüße, Nadine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26665">Jenny</a>.</p>
<p>Naja, dieses &#8222;moderne Camping&#8220; gab es natürlich auch schon früher. Meine Eltern haben seit 40 Jahren einen Campingwagen und daher könnte ich da einige Geschichten a la &#8222;Die Camper&#8220; erzählen. 😉 Da stand ich noch nie drauf. Im Zuge dieses Camping-Hypes kann man dem aber immer schlechter aus dem Weg gehen. Die Wohnmobile werden immer größer und luxuriöser und sind überall zu sehen. Schöne Campingplätze sind über Wochen oder gar Monate ausgebucht und dadurch kann man nicht mehr flexibel und spontan reisen. Das hat für mich was von Pauschalreise-Camping. Klar ist jeder Jeck anders und jeder kann und darf campen wie er will. Aber für mich verliert es dadurch seinen Reiz. Zumal es ja auch nicht gerade ökologisch ist, wenn nun 10.000 dicke Busse durch die Weltgeschichte fahren. Und Zelten mit meinen zwei hibbeligen Kindern? Ein Wochenende wäre ok, aber danach wäre ich wahrscheinlich reif für die Klapse&#8230; haha! Euch weiterhin fröhliches Campen und liebe Grüße, Nadine</p>
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		<title>
		Von: Oli		</title>
		<link>https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26672</link>

		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 15:09:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mir geht das so ein bisschen ähnlich: Camping reizt mich zwar grundsätzlich, aber ich habe das Gefühl, dass einem auf Grund des anhaltenden Booms auch immer mehr Feindseligkeit entgegenkommt. Vor allem, wenn man eben nicht so auf überteuerte Campingplätze mit gröhlenden Grillleuten steht und eher frei stehen möchte.

Ich finde, dass das Reisen in Europa generell etwas kaputtrationalisert wurde.  Egal ob Flug oder Zug: Wer auf Reisen spontan bleiben will, muss sich diese Freiheit auch erst einmal leisten können. Spontan irgendwo aufschlagen und sich ein Hotel oder Hostel suchen, klappt auch nicht mehr so gut wie früher. Entweder ist alles voll oder man zahlt eben mehr. Ich fürchte, dass das nun auch immer mehr beim Camping so sein wird.

Und noch ein Gedanke zum Thema Abfall: Ich glaube, das ist in Europa in erste Linie ein hausgemachtes Problem. Denn Abfall korrekt entsorgen ist fast überall in Europa ein gewaltiges Problem. Es gibt kaum noch öffentliche Mülleimer und wenn haben die ein so geringes Fassungsvermögen, dass sie eben sehr schnell überquellen. 

Wenn man nur wenige Tage und mit dem eigenen Camper unterwegs ist, kann man den Müll ja nach hause nehmen und so ist das offenbar auch gedacht. Aber bei Vanlifern geht das natürlich nicht. Genausowenig bei Leute wie mir, die erst am Zielort bei einer Firma einen Camper mieten, die bei der Rückgabe den Abfall auch nicht will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir geht das so ein bisschen ähnlich: Camping reizt mich zwar grundsätzlich, aber ich habe das Gefühl, dass einem auf Grund des anhaltenden Booms auch immer mehr Feindseligkeit entgegenkommt. Vor allem, wenn man eben nicht so auf überteuerte Campingplätze mit gröhlenden Grillleuten steht und eher frei stehen möchte.</p>
<p>Ich finde, dass das Reisen in Europa generell etwas kaputtrationalisert wurde.  Egal ob Flug oder Zug: Wer auf Reisen spontan bleiben will, muss sich diese Freiheit auch erst einmal leisten können. Spontan irgendwo aufschlagen und sich ein Hotel oder Hostel suchen, klappt auch nicht mehr so gut wie früher. Entweder ist alles voll oder man zahlt eben mehr. Ich fürchte, dass das nun auch immer mehr beim Camping so sein wird.</p>
<p>Und noch ein Gedanke zum Thema Abfall: Ich glaube, das ist in Europa in erste Linie ein hausgemachtes Problem. Denn Abfall korrekt entsorgen ist fast überall in Europa ein gewaltiges Problem. Es gibt kaum noch öffentliche Mülleimer und wenn haben die ein so geringes Fassungsvermögen, dass sie eben sehr schnell überquellen. </p>
<p>Wenn man nur wenige Tage und mit dem eigenen Camper unterwegs ist, kann man den Müll ja nach hause nehmen und so ist das offenbar auch gedacht. Aber bei Vanlifern geht das natürlich nicht. Genausowenig bei Leute wie mir, die erst am Zielort bei einer Firma einen Camper mieten, die bei der Rückgabe den Abfall auch nicht will.</p>
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		<title>
		Von: Nicole		</title>
		<link>https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26666</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 09:36:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als absoluter Campingfan muss ich dir in vielen Punkten Recht geben! Hä?! Richtig gelesen. Ich liebe Camping, weil es mir mit kleinen Kindern tatsächlich die meiste Flexibilität bringt, weil wir viel draußen sind und sehr netten Menschen begegnen. Dazu braucht es aber die &quot;richtigen&quot; Campingplätze, und die gibt es in Deutschland zumindest kaum, auch in Österreich sind wir nicht fündig geworden. Ich mag keine parzellierten, engen Plätze. Ich mag es nicht, diese Wohnschiffe mit Flimmerkasten &#038; Co. neben mir stehen zu haben. Ich mag es nicht, wenn die Menschen die Sanitärs zusauen, weil sie schließlich dafür bezahlen, dass jemand ihren Dreck weg macht. Ich mag hingegen naturnahe, kleine Plätze, gerne abseits der Tourihochburgen. In der Bretagne, in der Provence und in Dänemark (groß, aber weitläufig) sind wir fündig geworden. Die Sanitärs sind einfacher, dafür sauber, weil die Menschen sich hier noch  benehmen können und nicht so eine Anspruchshaltung an den Tag legen. Wir haben uns in den Sternen immer weiter runtergearbeitet, letztes Jahr waren wir erstmals auf einem 1-Stern-Platz, und der war wunderbar! DAS ist für Camping. Das ist aber (zum Glück) nicht mainstream-tauglich, und ich hoffe, dass das so bleibt!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als absoluter Campingfan muss ich dir in vielen Punkten Recht geben! Hä?! Richtig gelesen. Ich liebe Camping, weil es mir mit kleinen Kindern tatsächlich die meiste Flexibilität bringt, weil wir viel draußen sind und sehr netten Menschen begegnen. Dazu braucht es aber die &#8222;richtigen&#8220; Campingplätze, und die gibt es in Deutschland zumindest kaum, auch in Österreich sind wir nicht fündig geworden. Ich mag keine parzellierten, engen Plätze. Ich mag es nicht, diese Wohnschiffe mit Flimmerkasten &amp; Co. neben mir stehen zu haben. Ich mag es nicht, wenn die Menschen die Sanitärs zusauen, weil sie schließlich dafür bezahlen, dass jemand ihren Dreck weg macht. Ich mag hingegen naturnahe, kleine Plätze, gerne abseits der Tourihochburgen. In der Bretagne, in der Provence und in Dänemark (groß, aber weitläufig) sind wir fündig geworden. Die Sanitärs sind einfacher, dafür sauber, weil die Menschen sich hier noch  benehmen können und nicht so eine Anspruchshaltung an den Tag legen. Wir haben uns in den Sternen immer weiter runtergearbeitet, letztes Jahr waren wir erstmals auf einem 1-Stern-Platz, und der war wunderbar! DAS ist für Camping. Das ist aber (zum Glück) nicht mainstream-tauglich, und ich hoffe, dass das so bleibt!!</p>
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		<title>
		Von: Jenny		</title>
		<link>https://planethibbel.com/camping-zwischen-freiheit-overtourism/#comment-26665</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 09:08:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke fürs Verlinken, liebe Nadine! 

Ich musste ja schon schmunzeln, als ich von deinem Entsetzen über &quot;modernes Camping&quot; gelesen habe. Ja, so ist es leider großteils inzwischen: entweder riesige, unnötig luxuriöse und kackteure Plätze voller spießiger Nachbarn oder vermeintlich coole wilde Stellplätze, die von den ach so coolen freiheitsliebenden Campern vermüllt hinterlassen werden :-/ 

Zum Glück gibt es auch immer noch viele kleinere, ruhige Campingplätze, auf denen man eine wunderschöne Zeit nahe der Natur und in ziemlicher Ruhe verbringen kann (Geheimtipps nicht weitersagen, ist die Devise!). Gerade in diesem Jahr dürfte die 60%-Belegungsgrenze wegen Corona für eine angenehmere Atmosphäre auf vielen Plätzen sorgen - wenn man denn noch einen freien Platz bekommt... 

Weil wir eben immer solche Plätze nutzen, lieben wir das Camping weiterhin.  Auch, weil es eben beim Reisen mit drei Kindern schlicht nichts günstigeres gibt. Und weil wir auch nicht das Ziel haben, beim Camping völlig allein zu sein. Damit macht man sich zumindest in Europa wohl wirklich nicht glücklich, denn das kann nur scheitern ;-)

Liebe Grüße
Jenny]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke fürs Verlinken, liebe Nadine! </p>
<p>Ich musste ja schon schmunzeln, als ich von deinem Entsetzen über &#8222;modernes Camping&#8220; gelesen habe. Ja, so ist es leider großteils inzwischen: entweder riesige, unnötig luxuriöse und kackteure Plätze voller spießiger Nachbarn oder vermeintlich coole wilde Stellplätze, die von den ach so coolen freiheitsliebenden Campern vermüllt hinterlassen werden :-/ </p>
<p>Zum Glück gibt es auch immer noch viele kleinere, ruhige Campingplätze, auf denen man eine wunderschöne Zeit nahe der Natur und in ziemlicher Ruhe verbringen kann (Geheimtipps nicht weitersagen, ist die Devise!). Gerade in diesem Jahr dürfte die 60%-Belegungsgrenze wegen Corona für eine angenehmere Atmosphäre auf vielen Plätzen sorgen &#8211; wenn man denn noch einen freien Platz bekommt&#8230; </p>
<p>Weil wir eben immer solche Plätze nutzen, lieben wir das Camping weiterhin.  Auch, weil es eben beim Reisen mit drei Kindern schlicht nichts günstigeres gibt. Und weil wir auch nicht das Ziel haben, beim Camping völlig allein zu sein. Damit macht man sich zumindest in Europa wohl wirklich nicht glücklich, denn das kann nur scheitern 😉</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jenny</p>
]]></content:encoded>
		
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