Köln
Eine Zeitreise ins schaurige Mittelalter

8. Oktober 2013

Wie oft bin ich schon am Dom vorbeigehetzt, ohne ihn kaum eines Blickes zu würdigen? Wann bin ich das letzte Mal durch die touristengebeutelte Kölner Altstadt gelaufen? Und habe ich überhaupt mal ein Kölner Museum von innen gesehen? Ist es nicht seltsam, daß man im Urlaub jedes Touri-Highlight abgrast, sich in seiner eigenen Stadt solche Dinge aber meist nicht anschaut?

Das letzte Wochenende stand also unter dem Motto „Entdecke (mal wieder) Deine Stadt“ und so haben der Junior und ich bei strahlendem Sonnenschein an einer Stadtführung für Kinder teilgenommen, die mir mal wieder ein bisschen die Augen für das schöne Köln geöffnet hat. Denn wenn ich ehrlich bin, finde ich Köln relativ hässlich und liebe diese Stadt eigentlich mehr wegen der Menschen und deren Mentalität.Das Thema der Kinderführung von inside cologne war „schrecklich schöne Schauermärchen“ und der Junior hatte erst ein bisschen Muffen vor zu vielen Geschichten über böse Geister. Los ging es am Heinzelmännchenbrunnen und unser Guide erzählte den Kindern zum Einstieg die Geschichte der kleinen Kobolde, die ja eigentlich nur Gutes getan haben. Angst verflogen :).

Weiter ging es zum Dom, dem Touri-Highlight Deutschlands und ich war erstaunt, wieviel ich noch nicht über ihn wusste. Nämlich das vor dem Dom noch ein anderer Dom auf dem Hügel stand. Das der Fluch „des nie fertig werdens“ auf ihm liegt. Warum er ständig von Gerüsten verschandelt wird (herabfallende Steine) und daß die bösen Geister an der Fassade ihresgleichen vorm Reinkommen hindern sollen.Wir haben in der Altstadt archäologische Ausgrabungsstätten bestaunt (war mir völlig neu, das es die überhaupt gibt), das sehr römisch anmutende alte Rathaus bewundert und erfahren, daß zu alten Zeiten am Karfreitag immer eine brennende Kutsche samt Bürgermeister durch die Judengasse zur Hölle gefahren sein soll.

Ich weiß nicht wen es mehr gegruselt hat. Ich nehme an mich, denn der Junior meinte nach einer Stunde Führung:  Mama, das war ja nicht besonders spannend ;). Interessant war es aber allemal, denn danach liefen wir Zwei noch durch die Kölner Altstadt auf der Suche nach den schaurig aussehenden Grinköpfen an den Hauswänden.

Warum also immer nur in die Ferne schweifen, wenn es vor der Haustür auch soviel Spannendes zu entdecken gibt. Wenn man schon gebürtiger Kölner ist (wie die drei Herren im Hause Hibbel), sollte man sich auch mal die superspannende Geschichte seiner Stadt zu Gemüte führen. Unser Winterprogramm 2013/2014 steht. Fortsetzung folgt also….  

Disclaimer: Die Tickets für die Kinder-Stadtführung wurden mir von rent-a-guide.net zur Verfügung gestellt. Ein herzliches Dankeschön dafür. Meine Meinung zu der Führung ist meine eigene.

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30 Comments

  • Reply LaLunaZ 8. Oktober 2013 at 10:45

    Ach wie schön!
    Ich war doch tatsächlich noch nie in Köln (ok, ich bin mal mit dem Zug durchgefahren….aber das gilt nicht).
    GLG von der, die dich schon lange kennt 😉

  • Reply LaLunaZ 8. Oktober 2013 at 10:45

    Ach wie schön!
    Ich war doch tatsächlich noch nie in Köln (ok, ich bin mal mit dem Zug durchgefahren….aber das gilt nicht).
    GLG von der, die dich schon lange kennt 😉

  • Reply Anne 8. Oktober 2013 at 11:06

    WOW! Tolle Fotos! Ich muss dringendST nach Köln, das steht nun schon so lange ganz ganz oben auf der Ausflugs-To-Do-Liste 😉

    liebe Grüße
    Anne

  • Reply Anne 8. Oktober 2013 at 11:06

    WOW! Tolle Fotos! Ich muss dringendST nach Köln, das steht nun schon so lange ganz ganz oben auf der Ausflugs-To-Do-Liste 😉

    liebe Grüße
    Anne

  • Reply Meine grüne Wiese 8. Oktober 2013 at 13:15

    Im ersten Moment dachte ich gerade, das wäre das Ulmer Münster 🙂
    das ja ganz in unserer Nähe steht.
    Ich war leider auch noch nie in Köln.
    Oder doch? Ich glaube mit dem Turnverein war ich dort mal auf den Deutschen Meisterschaften.
    Ganz liebe Grüße
    Melanie

  • Reply Meine grüne Wiese 8. Oktober 2013 at 13:15

    Im ersten Moment dachte ich gerade, das wäre das Ulmer Münster 🙂
    das ja ganz in unserer Nähe steht.
    Ich war leider auch noch nie in Köln.
    Oder doch? Ich glaube mit dem Turnverein war ich dort mal auf den Deutschen Meisterschaften.
    Ganz liebe Grüße
    Melanie

  • Reply family4travel 8. Oktober 2013 at 19:22

    Das klingt toll! Beim Thema Kölner Dom kann ich immer nicht an mich halten und muss damit herausplatzen: Die Türme sind aus Obernkirchener Sandstein, und auch die Renovierungsarbeiten werden heute alle mit Obernkirchener Sandstein ausgeführt, weil der eine exzellente Qualität hat, wie ich als Obernkirchener Lokalpatriotin nur immer wieder betonen kann. 🙂 (Wir Obernkirchener haben nicht so ganz viel, auf das wir stolz sein können. Außer natürlich die Dinospuren, die im Sandstein gefunden wurden. Aber ich bin mal nicht so frech und setze den Link zu meinem entsprechenden Blogpost drunter. 😉 ) Jedenfalls fühlen wir Obernkirchener uns gern unheimlich mit Köln verbunden, obwohl wahrscheinlich selbst der Stadtführer keine Ahnung davon gehabt hätte, dass den Dom irgendwas mit einer winzigen Stadt in Norddeutschland verbindet. 🙂

    Viele Grüße,
    Lena

    • Reply Frau Hibbel 9. Oktober 2013 at 8:25

      Haha…danke für die Aufklärung, Lena. Ich gestehe: von Obernkirchen hab ich noch nie gehört und wahrscheinlich kennt das wirklich kein Stadtführer. Eigentlich sollte Obernkirchen ja fast Partnerstadt von Köln sein, oder? GlG, Nadine

    • Reply family4travel 9. Oktober 2013 at 20:01

      Dann musst du unbedingt mal vorbeikommen, damit du anschließend das Wort verbreiten kannst in Köln! 🙂 Ich geb euch liebend gern eine Privatführung durch die Dinospuren.

      LG,
      Lena

    • Reply Frau Hibbel 10. Oktober 2013 at 8:29

      Falls ich jemals in der Nähe sein sollte, werde ich gerne darauf zurückkommen. Dinos werden hier sehr geliebt. 😉 LG, Nadine

  • Reply family4travel 8. Oktober 2013 at 19:22

    Das klingt toll! Beim Thema Kölner Dom kann ich immer nicht an mich halten und muss damit herausplatzen: Die Türme sind aus Obernkirchener Sandstein, und auch die Renovierungsarbeiten werden heute alle mit Obernkirchener Sandstein ausgeführt, weil der eine exzellente Qualität hat, wie ich als Obernkirchener Lokalpatriotin nur immer wieder betonen kann. 🙂 (Wir Obernkirchener haben nicht so ganz viel, auf das wir stolz sein können. Außer natürlich die Dinospuren, die im Sandstein gefunden wurden. Aber ich bin mal nicht so frech und setze den Link zu meinem entsprechenden Blogpost drunter. 😉 ) Jedenfalls fühlen wir Obernkirchener uns gern unheimlich mit Köln verbunden, obwohl wahrscheinlich selbst der Stadtführer keine Ahnung davon gehabt hätte, dass den Dom irgendwas mit einer winzigen Stadt in Norddeutschland verbindet. 🙂

    Viele Grüße,
    Lena

    • Reply Frau Hibbel 9. Oktober 2013 at 8:25

      Haha…danke für die Aufklärung, Lena. Ich gestehe: von Obernkirchen hab ich noch nie gehört und wahrscheinlich kennt das wirklich kein Stadtführer. Eigentlich sollte Obernkirchen ja fast Partnerstadt von Köln sein, oder? GlG, Nadine

    • Reply family4travel 9. Oktober 2013 at 20:01

      Dann musst du unbedingt mal vorbeikommen, damit du anschließend das Wort verbreiten kannst in Köln! 🙂 Ich geb euch liebend gern eine Privatführung durch die Dinospuren.

      LG,
      Lena

    • Reply Frau Hibbel 10. Oktober 2013 at 8:29

      Falls ich jemals in der Nähe sein sollte, werde ich gerne darauf zurückkommen. Dinos werden hier sehr geliebt. 😉 LG, Nadine

  • Reply Nova 9. Oktober 2013 at 4:42

    Mich hat die Geschichte und alles rund um den Dom schon immer fasziniert. Schon in der Schule viel über meine Geburtsstadt gelernt, haben wir auch viele Ausflüge zu den Ausgrabungsstädten, ins Römisch-Gemanische Museum und in und auf den Dom gemacht. So kann ich mit Stolz sagen dass ich sogar schon zwei Mal oben gewesen bin^^

    Ich weiß zwar nicht wie die Stadt selber heute noch ist, aber all die Geschichte drumherum werde ich wohl immer faszinierende finden.

    Du hast aber vollkommen Recht: man sollte immer die Augen aufmachen und die Sachen vor der Haustüre nie vergessen. Finde es toll dass ihr es Köln nun so entdecken konntet.

    Liebe Grüssle

    Nova

    Ach…übrigens verbindet mich hier auch immer noch etwas mit Köln. Musste gerade wieder lachen, denn ohne was gemacht zu haben steht auf meinem Kennzeichen 4711 *rofl*

    • Reply Frau Hibbel 9. Oktober 2013 at 8:27

      Chrchr…das wusste das spanische KFZ-Amt sicher, das Du ne verkappte Kölnerin bist ;). Und stimmt…mit der Schule war ich tatsächlich auch mal im Römisch-Germanischen Museum. So anno 18hundert…hihi. LG, Nadine

  • Reply Nova 9. Oktober 2013 at 4:42

    Mich hat die Geschichte und alles rund um den Dom schon immer fasziniert. Schon in der Schule viel über meine Geburtsstadt gelernt, haben wir auch viele Ausflüge zu den Ausgrabungsstädten, ins Römisch-Gemanische Museum und in und auf den Dom gemacht. So kann ich mit Stolz sagen dass ich sogar schon zwei Mal oben gewesen bin^^

    Ich weiß zwar nicht wie die Stadt selber heute noch ist, aber all die Geschichte drumherum werde ich wohl immer faszinierende finden.

    Du hast aber vollkommen Recht: man sollte immer die Augen aufmachen und die Sachen vor der Haustüre nie vergessen. Finde es toll dass ihr es Köln nun so entdecken konntet.

    Liebe Grüssle

    Nova

    Ach…übrigens verbindet mich hier auch immer noch etwas mit Köln. Musste gerade wieder lachen, denn ohne was gemacht zu haben steht auf meinem Kennzeichen 4711 *rofl*

    • Reply Frau Hibbel 9. Oktober 2013 at 8:27

      Chrchr…das wusste das spanische KFZ-Amt sicher, das Du ne verkappte Kölnerin bist ;). Und stimmt…mit der Schule war ich tatsächlich auch mal im Römisch-Germanischen Museum. So anno 18hundert…hihi. LG, Nadine

  • Reply Lebenslustiger 9. Oktober 2013 at 10:46

    UAH – spooky!!! Stimmt mich richtig schon ein bisschen auf Halloween ein… :)) Du hast absolut Recht – in den Stadtgeschichten gibt es viel Spannendes zu entdecken. Neulich hatte jemand aus unserer Dorf-Gegend über eine Schlacht auf einem nahen Feld berichtet. Wie es dazu kam und was dann passierte, war richtig spannend zu lesen. Geschichte – so nah und anschaulich…Liebste Grüße, Anette

    • Reply Frau Hibbel 10. Oktober 2013 at 8:31

      So ein Feld gibt es bei uns auch. Da fand die Schlacht von Worringen statt. Find ich auch immer ein bisschen spooky wenn wir da mal spazieren gehen. Da haben die sich dann früher mit Äxten und Schwertern die Rübe eingehaun. Grusel….

  • Reply Lebenslustiger 9. Oktober 2013 at 10:46

    UAH – spooky!!! Stimmt mich richtig schon ein bisschen auf Halloween ein… :)) Du hast absolut Recht – in den Stadtgeschichten gibt es viel Spannendes zu entdecken. Neulich hatte jemand aus unserer Dorf-Gegend über eine Schlacht auf einem nahen Feld berichtet. Wie es dazu kam und was dann passierte, war richtig spannend zu lesen. Geschichte – so nah und anschaulich…Liebste Grüße, Anette

    • Reply Frau Hibbel 10. Oktober 2013 at 8:31

      So ein Feld gibt es bei uns auch. Da fand die Schlacht von Worringen statt. Find ich auch immer ein bisschen spooky wenn wir da mal spazieren gehen. Da haben die sich dann früher mit Äxten und Schwertern die Rübe eingehaun. Grusel….

  • Reply Überall & Nirgendwo 9. Oktober 2013 at 18:23

    Ja wieso hat denn DERDIEDASBLOGGER deinen Post verschluckt???? Hää???? Ich hab ihn jetzt erst gesehen?!?! Köln find ich auf jeden Fall spannend…..bestimmt spannender als Düsseldorf ;-DDD…..ne im Ernst. Mein Vater war ja Bauingenieur und hat eigentlich auf jeder Baustelle in Köln römischen Kram ausgebuddelt, die dollsten Sachen…..das hat mich schon als Kind gethrillt, auf was für Schätzen man da so unwissend rumläuft. Deshalb fand ich schon früh auch das Römisch germanische Museum spannend, weil das da dann ja alles gelandet ist und ichs mir anschauen konnte. Bleib weiter auf der Fährte 😉 Anne

    • Reply Frau Hibbel 10. Oktober 2013 at 8:34

      Ach echt….dann hätte Dein Vater auch sicher mal ein paar Mammutstoßzähne beim Bau der Kölner U-Bahn gefunden. Wie in D´dorf. ;))) Ich frag mich ja auch immer, ob wir hier in unserem alten Bauernhäuschen nicht noch auf alten Schätzen sitzen. Das wärs… Ach echt, ich wurde verschluckt? Unverschämtheit. Passiert mir bei anderen Blogs aber auch manchmal. Winke Winke!

  • Reply Überall & Nirgendwo 9. Oktober 2013 at 18:23

    Ja wieso hat denn DERDIEDASBLOGGER deinen Post verschluckt???? Hää???? Ich hab ihn jetzt erst gesehen?!?! Köln find ich auf jeden Fall spannend…..bestimmt spannender als Düsseldorf ;-DDD…..ne im Ernst. Mein Vater war ja Bauingenieur und hat eigentlich auf jeder Baustelle in Köln römischen Kram ausgebuddelt, die dollsten Sachen…..das hat mich schon als Kind gethrillt, auf was für Schätzen man da so unwissend rumläuft. Deshalb fand ich schon früh auch das Römisch germanische Museum spannend, weil das da dann ja alles gelandet ist und ichs mir anschauen konnte. Bleib weiter auf der Fährte 😉 Anne

    • Reply Frau Hibbel 10. Oktober 2013 at 8:34

      Ach echt….dann hätte Dein Vater auch sicher mal ein paar Mammutstoßzähne beim Bau der Kölner U-Bahn gefunden. Wie in D´dorf. ;))) Ich frag mich ja auch immer, ob wir hier in unserem alten Bauernhäuschen nicht noch auf alten Schätzen sitzen. Das wärs… Ach echt, ich wurde verschluckt? Unverschämtheit. Passiert mir bei anderen Blogs aber auch manchmal. Winke Winke!

  • Reply the purple frog 26. Oktober 2013 at 9:23

    Hey, danke für diesen tollen Einblick. Dein Blog gefällt mir und lädt zum Bleiben ein. 🙂 LG

  • Reply the purple frog 26. Oktober 2013 at 9:23

    Hey, danke für diesen tollen Einblick. Dein Blog gefällt mir und lädt zum Bleiben ein. 🙂 LG

  • Reply Schaurig, schöne Kinder – Spunktour in Köln. “Planet Hibbel” hat sie getestet! | rent-a-guide Reisemagazin 16. Dezember 2013 at 9:59

    […] Nadine von “Planet Hibbel” ins schaurige Mittelalter gewagt. Ihren Bericht könnt ihr hier […]

  • Reply Schaurig, schöne Kinder – Spunktour in Köln. “Planet Hibbel” hat sie getestet! | rent-a-guide Reisemagazin 16. Dezember 2013 at 9:59

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