Leben mit Kindern
Unser neues nachhaltiges woombike und ein Plädoyer für mehr „unorganisierten Sport“

11. September 2018

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Ich gestehe: wir sind keine besonders sportliche Familie. Weder wir Großen noch unsere Kinder haben je einen Mannschaftssport gemacht, der uns zu Wochenendturnieren nötigt. Prinzipiell finde ich Teamsport zwar gut, aber er passt schlichtweg nicht zu uns und lässt sich auch nur schlecht in unsere meist sehr verplanten Wochenenden integrieren. Meine Kinder nutzen dafür jedoch Sportangebote wie z.B. Schwimmen oder Leichtathletik (ohne Wettkämpfe). Außerdem sind wir eine sehr aktive Familie und ständig „op jöck“. Wir lieben die Natur und gehen gerne wandern oder entdecken die Umgebung, machen Fahrradtouren, spielen Federball oder Fußball auf der Straße oder Wiese.


Ein Plädoyer für mehr unorganisierten Sport und kleine Abenteuer

Neben Vereinssport, halte ich es jedoch für unabdingbar, dass Kinder einfach so draußen herumtollen, mit dem Ball herumkicken, Skateboard fahren, auf Bäume klettern, Seilchen springen, balancieren, schwimmen gehen und Fahrrad fahren. So wie ich das bereits in meiner Kindheit in den 70er und 80er Jahren getan habe. Heutzutage sieht man jedoch leider immer weniger Kinder auf der Straße, die sich „unorganisiert bewegen und spielen“.  Fakt ist jedoch, dass Kinder und Jugendliche zu viel Zeit ruhig sitzend in der Schule oder passiv zuhause vor dem PC und TV verbringen. Trotz Sportvereinen sind Kinder heutzutage unbeweglicher, können oft schlecht bis gar nicht schwimmen und sind auch auf dem Fahrrad unsicherer als früher. Zudem kommt die Überbehütung unserer Kinder, die ihnen schlichtweg ihre Freiheit nimmt. All das führt folglich zu Übergewicht, Gesundheitsproblemen und Unfällen. Durch das Wegorganisieren in 77 verschiedene Kurse und Vereine, haben es viele Kinder schlichtweg verlernt sich natürlich zu bewegen und ihren eigentlich angeborenen Bewegungsinstikt auszuleben. Einseitiger, organisierter Sport kann dieses Defizit aus meiner Sicht nur bedingt ausgleichen.

Mein kleiner Sohn ist ein echtes Hibbelchen, der auch daheim ständig über Tische und Bänke springt. Mein großer Sohn gehört von Natur aus eher zur Fraktion „Couchpotatoe“ und hasst organisierten Sport, in dem er sich mit anderen Kindern messen muß. Ihn zur Bewegung zu motivieren ist da schon ein größeres Unterfangen, auch wenn er diese natürlich trotzdem braucht. Auch er hat aber Spaß an Bewegung, sobald andere Kinder da sind und er sich spielerisch und frei bewegen kann. Ohne Druck und Erwartung. Ich bin also ein großer Fan von unorgansiertem „Sport“ bzw. natürlicher Bewegung für Kinder und fände es mega, wenn dies bei der heutigen Elterngeneration auch mal wieder in Mode kommen würde. Kinder einfach zum Lüften, Kicken, Kloppen und Klettern raus auf die Straße oder den Spielplatz schicken. Sie brauchen diese kleinen Abenteuer für ihre Entwicklung. Ich finde es jedesmal erstaunlich wie schmutzig, aber gut gelaunt und ausgepowert, meine Jungs danach nach Hause kommen.

Raus an die Luft mit unserem neuen woombike

Nachdem unser siebenjähriger Sohn kürzlich von seinem Puky auf das megacoole 20 Zoll-Rad von woom umgestiegen ist, wurde sein Bewegungslevel nochmal etwas angehoben. Auf so einem tollen Fahrrad mit 8 Gängen durch die Gegend zu flitzen, macht natürlich noch mehr Spaß. Zum Glück haben wir Felder und Wälder in unmittelbarer Nähe, so dass das woombike diesen Sommer auch schon so richtig auf seine Belastbarkeit getestet wurde. Ich sag nur Buckelpiste im Wald. Im Straßenverkehr würde ich ihn nicht alleine fahren lassen. Dafür ist er noch zu jung und unerfahren. Auf autofreien Feldwegen, kann er aber auch ruhig mal alleine hin- und herflitzen.

Das woombike wurde uns ruckzuck in einem stabilen Karton nach Hause geliefert und wir hatten es schnell zusammengebaut. Der erste Eindruck war direkt „Hui und sehr cool“ und ich war fast ein wenig neidisch ;). Das Rad ist wirklich superleicht, total schick und hochwertig.

Fakten zum woombike:

Mit gerade mal 7,8 kg (20 Zoll Rad) gehört das woombike zu den leichtesten Kinderrädern der Welt. Herzstück ist der ultraleichte Alurahmen, der mit unterschiedlichem Zubehör aufgepimpt werden kann. Das Rad gibt es in unterschiedlichen Farben wie rot, blau, gelb, grün oder lila. Wir haben zudem noch Schutzbleche, Fahrradständer und den megaschönen Gepäckträger aus Alu und Holz. 85 % der Fahrradteile wurden speziell von woom für Kinder entwickelt und sind ergonomisch auf jedes Alter von 1,5 bis 14 Jahren abgestimmt.

Eine Rücktrittbremse hat das Rad nicht, dafür erkennt man bei den 14 und 16 Zoll-Rädern, die wichtige Hinterradbremse jedoch am auffälligen grünen Bremshebel. Der Vorbau hat keine herausstehenden Schrauben, an denen sich Kinder verletzen könnten und der Lenkeinschlagsbegrenzer schützt vor Überdrehung. Länge und Beinabstand können leicht mit einer Kurbel ergonomisch angepasst werden. Die Reifen sind robust und tauglich für Straßen, Schotterwege oder Waldboden. Zudem kann die Sitzhöhe, des anatomisch passenden und hochwertigen Sattels, sogar ein Kind samt Schnellspanner rasch ändern. Für all diese konsequent durchdachten Details, wurde das woombike bereit mehrfach ausgezeichnet.

Upcycling:

Ganz großartig finde ich zudem, dass das Rad nachhaltig ist. Beim Kauf des nächstgrößeren woom gibt es 40 % vom Neupreis des Alten. Und da woom insgesamt 7 verschiedene Räder für jedes Alter im Programm hat, hat man noch lange Freude an diesem großartigen, super durchdachten Kinderrad.

Unser Fazit:

Ganz günstig sind die Räder nicht, aber soviel Design, Sicherheit und Qualität hat seinen berechtigten Preis. Der Preisunterschied ist aber auch nicht exorbitant höher, im Vergleich zu anderen Kinderrädern mit weniger Qualität. Da zahle ich also gerne etwas mehr. Außerdem kann man das Rad, beim Kauf eines nächstgrößeren Fahrrads, in Zahlung geben und dadurch relativiert sich der Preis schnell wieder. Mein Sohn hat zwar schon mit 3 Jahren direkt ohne Stützräder Fahrradfahren gelernt, aber man merkt ihm an, das er sich auf dem woombike sicherer als vorher fühlt. Kleinere Unfälle gab es früher öfters. Mit dem woom bisher noch nicht. Wir sind allesamt happy und es steht  eindeutig fest, welches das nächstgrößere Fahrrad sein wird.

Und wie seht ihr das denn mit der „unorganisierten Bewegung“ für Kinder? Schickt ihr eure Kinder einfach raus zum Spielen und Lüften oder seid ihr eher Team Sportverein?

Offenlegung: Das woombike ist ein PR Sample und wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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2 Comments

  • Reply nic 12. September 2018 at 11:52

    Was heute leicht vergessen wird ist das Spielen von Kinderspielen in einer Gruppe, das für die Entwicklung der Lütten fast genauso wichtig ist. Da lernen sie Regeln einhalten, soziale Kontrolle, Gewinnen und Verlieren und den Umgang miteinander, das Verhandeln und Argumentieren wenn sie etwas anders sehen und Problemlösung bei Konflikten. Und daß sie darauf warten müssen bis sie an der Reihe sind, also hoffentlich auch Geduld…das geht alles nur wenn man sie auch frei laufen läßt damit sie eine Gruppe finden können mit der sie spielen, möglichst mit unterschiedlichen Altersgruppen. Sagt die Pädagogin…:D
    Liebe Grüße, ♥nic

    • Reply nadine 13. September 2018 at 13:29

      Liebe Nic, ich bin ganz Deiner Meinung. Kinder lernen von anderen Kindern und von daher ist es wichtig, daß sie ganz viel Zeit miteinander verbringen. Wenn Eltern dann noch den perfekten Mix aus Sportverein und freiem Spielen, Toben und Abenteuern hinbekommen, kann eigentlich fast nichts mehr schiefgehen ;). LG, Nadine

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