Bücherliebe
Must-Read-Sommer-Lesetipp für alle Reisenden, Surfer, Sinnsucher und Abenteurer im Herzen

28. Juli 2014

Sucht Ihr noch nach einer Urlaubslektüre? Steht Ihr auf Reisen, Freiheit, Abenteuer, Spannung, Surferfeeling, aber auch ein bisschen Herzschmerz und Philosophie?? Dann lege ich Euch heute mein neuestes Lieblingsbuch ans Herz.

Boarderlines

Als das Reisebuch Boarderlines vor ein paar Wochen per Post in mein Haus flatterte war es direkt um mich geschehen. Es beginnt mit einer persönlichen Widmung des Autors: „Liebe Nadine, man findet die Wahrheit nicht, indem man sie studiert, man muss ihr begegnen. Viel Spaß beim Lesen! Andi “ Weise Worte, wahre Worte! Außerdem kommt Andi ebenfalls aus Köln, hat wahrscheinlich so ungefähr mein Alter und ist vom gleichen unheilbaren Reisevirus infiziert wie ich.

Ich rede nicht von dem normalen Verlangen nach Urlaub, Erholung und Abwechslung vom Alltag. Sondern von dem Gefühl daheim nur ein halber Mensch zu sein, niemals Heimweh zu haben und immer von einer Sehnsucht nach der großen weiten Welt geplagt zu werden. Und von der Gratwanderung die man durchlebt, wenn man lange auf Reisen ist. Was will ich? Ein normales Leben mit Haus, Job, Familie und Freunden? Oder ein niemals endendes abenteuerliches Hippie-Leben around the world? Ich kenne diese Gefühle nur zu gut und ja, wahrscheinlich haben solche Menschen tatsächlich so ne Art Reise-Boarderline-Syndrom.

Boarderlines handelt von über 10 Jahre langem Reisen um die Welt und der Sehnsucht nach Abenteuer. Von Andis pflichtbewusstem Studentenleben in Deutschland und seinen verrückten Surf-Reisen in Sri Lanka, Australien, Südafrika oder Ecuador. Wie ihn sein erster großer Trip 1996 nach Bali für alle Zeiten prägte, er zum Surfen kam und seitdem den Tubes aller Weltmeere hinterherjagt. Von den verrückten Abenteuern die man auf Reisen erlebt, von Menschen die einem kurz begegnen und man trotzdem nie vergisst und dem unglaublichen Glücksgefühl das einem Freiheit schenkt. Es handelt aber auch von den dunklen Momenten die man auf Reisen erleben kann. Wenn man krank und allein in seiner Hütte liegt, Freunde und Familie vermisst oder sich irgendwann fragt: Was zur Hölle treibe ich eigentlich hier? Und warum reise ich wie ein Besessener um die Welt?

Andi beschreibt seine Reiseerlebnisse super eindrücklich und oft musste ich innehalten und dachte: Ja, genau so fühlt sich das an. Alte Erinnerungen an meine 2 Jahre around the world kamen hoch und ich wurde ganz wehmütig. Aber auch heftiges Knopfnicken über die Erkenntnis, daß das Heimatland eigentlich doch viel cooler ist, als man immer dachte. Und auch wenn ich kein Surfer bin und man mich nicht gerade als Wasserratte bezeichnen kann, liebe ich Surfboards und das Meer (zum Angucken – wie wahrscheinlich fast alle Mädchen 😉 ). Bei den beschriebenen Surfszenen hatte ich oft totales Gänsehautfeeling. Im guten wie im schlechte Sinne. Auf Haie stand ich noch nie.

Ja und nun, Andi? Das Buch endet 2005 in Köln und Du kannst mich uns jetzt nicht ernsthaft mit 10.000 Stunden Wartezeit bis zu Teil II vertrösten. 😉

Also liebe Leute, kauft dieses Buch, lest es und verschenkt es weiter! Damit Andi schleunigst in die Tasten hauen kann.

Auf die Freiheit!

 

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10 Comments

  • Reply Nova 28. Juli 2014 at 16:40

    Hört sich nicht schlecht an, aber ist ja auch fies wenn es so die Reiselust fördert *gg* Klasse dass du es vorstellst.

    Liebe Abendgrüssle

    N☼va

  • Reply Nova 28. Juli 2014 at 16:40

    Hört sich nicht schlecht an, aber ist ja auch fies wenn es so die Reiselust fördert *gg* Klasse dass du es vorstellst.

    Liebe Abendgrüssle

    N☼va

  • Reply Flögi 29. Juli 2014 at 12:38

    Hört sich gut an, nur Sachen mit Surfen interessieren mich null, weiß ich nicht, ob ich bei den Surfgeschichten das Buch nicht auf die Seite legen werde. Wenn ich es zufällig irgendwo sehe, lese ich mal rein. Liebe Grüße

    • Reply frau hibbel 30. Juli 2014 at 7:52

      Keine Angst, Flögi. Da wird null Surftechnik oder so beschrieben. Ich bin ja auch kein Surfer. Eher das Gefühl wie es ist, eins mit der Natur und Spielball der Wellen zu sein. Ängsten die man als Surfer hat. Aber auch mal wie sich Wellen überhaupt so aufbauen. Ich fand das schon spannend, warum sich an manchen Stränden der Welt ganz krasse Monsterwellen aufbauen. Am Ende geht es aber um das Reisen an sich und Andi war in verdammt vielen Ländern unterwegs und hat da ziemlich viele verrückte Sachen erlebt. LG, Nadine

      • Reply Flögi 30. Juli 2014 at 12:32

        Danke Nadine, werde ich mir das Buch merken, und wenn ich es im Laden sehen, kaufe ich vielleicht. LG

    • Reply a.brendt@hotmail.de 25. August 2014 at 16:23

      Hey Flögi, auf der Homepage ist eine Leserpobe, da merkt man gleich, ob s einem gefällt. Schau doch mal rein…
      Liebe Grüße
      Andi

  • Reply Flögi 29. Juli 2014 at 12:38

    Hört sich gut an, nur Sachen mit Surfen interessieren mich null, weiß ich nicht, ob ich bei den Surfgeschichten das Buch nicht auf die Seite legen werde. Wenn ich es zufällig irgendwo sehe, lese ich mal rein. Liebe Grüße

    • Reply frau hibbel 30. Juli 2014 at 7:52

      Keine Angst, Flögi. Da wird null Surftechnik oder so beschrieben. Ich bin ja auch kein Surfer. Eher das Gefühl wie es ist, eins mit der Natur und Spielball der Wellen zu sein. Ängsten die man als Surfer hat. Aber auch mal wie sich Wellen überhaupt so aufbauen. Ich fand das schon spannend, warum sich an manchen Stränden der Welt ganz krasse Monsterwellen aufbauen. Am Ende geht es aber um das Reisen an sich und Andi war in verdammt vielen Ländern unterwegs und hat da ziemlich viele verrückte Sachen erlebt. LG, Nadine

      • Reply Flögi 30. Juli 2014 at 12:32

        Danke Nadine, werde ich mir das Buch merken, und wenn ich es im Laden sehen, kaufe ich vielleicht. LG

    • Reply a.brendt@hotmail.de 25. August 2014 at 16:23

      Hey Flögi, auf der Homepage ist eine Leserpobe, da merkt man gleich, ob s einem gefällt. Schau doch mal rein…
      Liebe Grüße
      Andi

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