Tipps für Thailand mit kleinen Kindern

Von A wie Autofahren bis Z wie Zeitumstellung

In letzter Zeit wurde ich immer wieder mal gefragt, wie wir unsere 2 Monate Elternzeit in Thailand mit den Kindern so geplant und organisiert haben. Daher versuche ich das heute nochmal von A bis Z für Euch zusammenzufassen.

 

A wie Auto fahren: In Thailand gibt es was Kinder im Auto angeht, nicht die Sicherheitsvorschriften wie in Deutschland. Kinder sitzen im Auto generell auf dem Schoß. Und die meisten Thais fahren in der Regel eh mit 1 bis 2 Kindern aufm Moped durch die Gegend. Letzteres war uns persönlich einfach viel zu unsicher, aber es gibt sehr viele Touristen die ebenfalls mit Kindern und ohne Helme per Moped die Gegend erkunden. Wir haben uns alternativ auf Koh Samui einen alten, klapprigen Jeep angemietet und in Krabi einen lächerlich großen Pick Up. Da Taxen gerade in den Touristenzentren für thailändische Verhältnisse sehr teuer sind, war das eine gute Alternative. Die Anmietung ist ebenfalls relativ günstig. Erwartet aber bitte keine dollen Versicherungspakete. Was im worst case passiert, möchte ich mir nicht vorstellen. Und Achtung: in Thailand herrscht Linksverkehr!

B wie Babynahrung: Auf jeden Fall einen gewissen Vorrat von zuhause mitnehmen. In den Touristenzentren gibt es zwar Babymilch und Gläschen, aber die fand ich zum Teil echt fragwürdig. Die Verpackungen der Babymilch können wir eh nicht lesen und wer weiß schon, was da so an Inhaltsstoffen drin ist. Gläschen sind in Stoßzeiten mitunter komplett ausverkauft. Diese gibt es zwar von Heinz, aber wenn dann nur in Miniaturgrößen (die unser Sohn quasi eingeatmet hat und direkt 3 brauchte) und zudem sind sie sehr teuer. Die Thais können sich das jedenfalls nicht leisten. Mein Tipp: einen Pürierstab mitnehmen und einfach selber kochen. Die Auswahl an leckerem Obst und Gemüse ist auf den einheimischen Märkten wirklich sehr gut. Zudem habe ich von zuhause ein paar Tupperdöschen und Wärmebehälter für unterwegs mitgebracht. „Do as the locals do!“.

 

D wie Diebstahl: In all meinen Jahren des Reisens um die Welt bin ich noch nie bestohlen worden. Bis wir das letzte Mal in Thailand waren. Ich warne hiermit alle, die mit Fähre und Bus von Koh Samui nach Krabi fahren. Während wir an Deck der Autofähre saßen, wühlten Diebe systematisch unser Gepäck durch, das sich im Frachtraum unseres Reisebusses befand. Das wir bestohlen worden sind, haben wir dann natürlich erst bei Ankunft in unserem Hotel in Krabi bemerkt. Und da nur „Kleinigkeiten“ gestohlen wurden, die erst nach und nach auffielen, war ein Gang zur Polizei nicht möglich. Nachträglich haben wir von anderen Mitreisenden erfahren, daß fast jeder bestohlen wurde. Wirklich wertvolle Dinge wie Kameras etc. haben die Diebe jedoch wohlweislich nicht mitgehen lassen. Dafür umso mehr ausgefallene Kinder- und Babykleidung.

E wie Essen: Essen und Thailand ist ja eigentlich gleichzustellen mit Paradies. Jedoch nicht unbedingt für kids im Kindergartenalter, die gerne alles verschmähen was auch nur annähernd fremd oder nach Gemüse aussieht. Wir hatten deswegen schwierige zwei Monate, denn man möchte seinem Kind ja nicht nur Fritten und Spagetti auftischen. Rückblickend denke ich, daß wir etwas cooler hätten sein müssen. Die Welt geht auch nicht unter, wenn sich ein Kind mal eine Weile von Fast Food ernährt. Glücklichweise gibt es ja wenigstens eine grandiose Auswahl an frischem Obst um die tägliche Vitaminzufuhr zu gewährleisten.

 

F wie Fliegen: Ich gebe zu, die Anreise nach Thailand mit zwei kleinen Kindern ist kein Zuckerschlecken. Auch wenn meine Kinder auf Langstrecken meist relativ lieb und geduldig sind, ist es einfach anstrengend. Gerade mit unter 2jährigen denen kein eigener Sitzplatz zusteht. Da unser Sohn erst 6 Monate alt war, haben wir ihm das Babybasket reserviert. Das hat super funktioniert und kann ich nur empfehlen. Ansonsten am Besten immer die Sitzreihe vor der Wand reservieren. Da hat man die meiste Beinfreiheit und kann die kids im Notfall auch mal auf die Erde legen oder da spielen lassen. Kleines Spielzeug und Pixi-Bücher zum Vorlesen einpacken. Snacks und Getränke für die Kinder (Flüssigkeiten dürfen für kleine Kinder auch mit an Bord genommen werden) mitnehmen. Kindermeals vorbestellen. Ganz Kleinen vor dem Abflug Nasentropfen geben und bei Start und Landung trinken lassen. Hilft am Besten gegen Ohrenschmerzen.

G wie Geld: Früher ist man doch tatsächlich mit Reiseschecks durch die Welt gejettet. Braucht man alles nicht mehr. Mit der EC oder Kreditkarte kann man fast überall am Automaten Geld abholen. Ok, man sollte mit etwas Voraussicht planen. Im Dschungel oder abgelegenen Dörfern gibt es diese sicher nicht. Mitunter rennt man halt mit einem Bündel Geldscheine in der Tasche rum, die man einfach überall verteilt. Mein Tipp: mit der Postbank Spar Card kann man 10 freie Bargeldabholungen pro Jahr im Ausland tätigen.

I wie Inseln: Kleinere Inseln haben wir aufgrund der Abgeschiedenheit gemieden. Uns war es wichtig mit den Kindern im Notfall jederzeit einen Arzt erreichen zu können. Daher fanden wir große Inseln wie Koh Samui und Koh Lanta  besser geeignet. Und auch diese können paradiesisch sein, wie man sieht.

K wie Kinderliebe: Die ist in Thailand extrem groß. Kinder haben Narrenfreiheit und werden fast schon vergöttert. Uns Westlern kommt es manchmal fast schon suspekt vor, wie sich selbst erwachsene Männer an einem Baby erfreuen können oder sich ein Haufen Teenies giggelnd um einen scharen. Genießt es und stellt Euch auf entspannte Abende im Restaurant ein, denn die halbe Belegschaft wird sich mit Freuden um Eure Kinder kümmern. Uns wurde das Baby üblicherweise direkt von irgendeiner dicken Köchin aus den Armen gerissen und geherzt.

L wie Lebenserfahrung: Viele sind ja der Meinung, daß Kinder noch nichts von solchen weiten Reisen hätten. Ich sehe das anders und denke, daß die zwei Monate in Thailand die Entwicklung unserer Jungs schon ein bisschen geprägt haben. Klar können sie sich irgendwann nicht mehr daran erinnern. Aber ich finde man kann nicht früh genug über den Tellerrand schauen. Unser Großer hat nach unserer Reise mit mir zusammen einen kleinen Vortrag über Thailand in seinem Kindergarten gehalten und weiß nun sehr wohl auch aus eigener Erfahrung, daß die Kinder dort mitunter ganz arm sind und nicht wie er das Glück haben im Wohlstand zu leben. Und auch der Kleine durfte zwei Monate tägliches Babyschwimmen sowie besondere Aufmerksamkeit und Kinderliebe genießen. Und er hatte in der Tat die größten Schwierigkeiten sich nach unserer Rückkehr wieder an das deutsche Leben zu gewöhnen.

N wie Notfall: Wir mussten zweimal ein Krankenhaus aufsuchen und wurden jedes Mal sofort und bestens versorgt und behandelt. Das Samui Hospital auf Koh Samui ist 1a. Ebenso der ärztliche Notdienst in Krabi Town. Bezahlen muss man in bar. Das Geld bekommt man aber in der Regel nachträglich immer von seiner Krankenreiseversicherung zurück. Wir hatten vorher eine für 2 Monate beim ADAC abgeschlossen. In beiden Fällen war es nichts Ernstes und in einem deutschen Winter sind wir daheim alle weitaus öfter krank als zweimal.

O wie on the road: Rumreisen wird einem in Thailand sehr einfach gemacht. Die Thais sind sehr geschäftstüchtig und es gibt zig travel-agencies wo man quasi jede Bus- oder Bootstour von A nach B vorbuchen kann. Meist holt einen dann ein Mini-Bus vom Hotel ab und bringt einen zum Bootspier, Zugstation oder einfach direkt zum nächsten Ziel. Der Nachtzug von Surat Thani nach Bangkok ist ebenfalls eine geniale und günstige Möglichkeit zu reisen. Ich habe diesen jedoch nie mit Kindern genutzt und kann daher nicht sagen, ob er was taugt. Wir hatten dieses Mal Inlandsflüge von Bangkok nach Koh Samui und von Krabi nach Bangkok vorgebucht.

P wie Pool: Ein Pool vor der Tür ist ne tolle Sache. Insbesondere da man mit einem 7 Monate alten Baby nicht besonders entspannt an den Strand gehen kann. Allergrößte Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man Kinder hat die noch nicht schwimmen können. Unserer konnte das mit 4 natürlich noch nicht und durfte demzufolge immer nur mit Aufsicht und Schwimmflügeln in Wasser. Hat uns trotzdem nicht davor bewahrt, daß fast ein schlimmes Unglück passiert wäre. Nachzulesen hier.

 

R wie Reisegepäck: Als Familie schleppt man leider so einiges mit sich durch die Weltgeschichte. Wir hatten zwei monströse Reisetaschen auf Rollen, einen Buggy, ein Kinderreisezelt und eine Tragehilfe dabei. Natürlich braucht man in Thailand nicht besonders viel Kleidung. Aber allein so Kleinkram wie Medikamente, etwas Spielzeug, Handy, Laptop, Babynahrung, Windeln etc. läppern sich extrem zusammen. Viel reduzieren konnten wir da auch nicht. Auf den Buggy hätten wir auch nicht verzichten wollen. Wir fanden ihn trotz der schlechten Straßen immer wieder hilfreich. Insbesondere in Bangkok oder wenn der Kleine mal unterwegs schlafen wollte.

S wie Shopping: Thailand ist Shoppingheaven. Klamotten sind in Thailand jedoch so ne Sache. Die Thais sind im Gegensatz zu uns Europäern winzig und daher passte uns meist nichts. Bis auf T-Shirts, die man an jeder Ecke nachgeschmissen bekommt. Babykleidung bekommt man kaum bis gar nicht. Oder wenn dann nur in großen Shoppingmalls. Aussehen und Qualität sind jedoch fragwürdig. Es sei denn man steht auf kitschigen Bärchenkram und Polyester. Ansonsten bekommt man in den großen Tourizentren jedoch allen erdenklichen Quatsch zu kaufen. Und auf Koh Samui gibt es ein großes Shoppingzentrum inkl. riesigem Tesco Lotus Supermarkt, wo man wirklich fast alles zu kaufen bekommt.

 

T wie Taxi fahren: So billig Taxi fahren in Bangkok ist, so teuer ist es in den restlichen Touristengegenden. Mittlerweile könnte man sogar von einer Taxi-Mafia sprechen, denn sämtliche Taxifahrer haben ihre Preise abgesprochen und fahren einen nur noch für einen festen Preis irgendwo hin. Das hatte zur Folge, daß uns allein auf Koh Samui der Weg zum Supermarkt 16 € (return) gekostet hat. Daraufhin haben wir uns dann für ein paar Euro mehr einen Mietwagen genommen.

U wie Unterkunft: Vor unseren Kindern sind wir grundsätzlich nur ohne Unterkunft nach Asien geflogen. Kann ich im Januar bis März nicht unbedingt empfehlen. Dann ist Hochsaison in Thailand und wer hat schon Lust mit Massen an Gepäck und zwei Kindern im Schlepptau bei schweißtreibenden 35 Grad nach einer geeigneten Unterkunft zu suchen? Wir haben unsere Unterkünfte für 2 Monate daher komplett von Deutschland aus vorgebucht. Hatte zwar den Nachteil, daß wir ortsmäßig sehr unflexibel waren aber den Vorteil, daß wir wirklich perfekte Unterkünfte hatten. Halt immer 2 Schlafzimmer, Küche, Wlan, Pool etc.

 

V wie Vorsorge: Pflicht sind vor so einer Reise sämtliche empfohlenen Impfungen. Für die Großen und die Kleinen. Zudem Moskitoschutz, denn in manchen Landesteilen grassiert immer wieder ganz stark das Denguefieber. Da die Mücken tagsüber stechen, kann man sich leider nur schwer schützen und muss somit die Augen nach schwarz-weiß gestreiften Moskitos aufhalten. Für Babies gibt es leider nur ganz schwer einen tauglichen Moskitoschutz zu kaufen. Leider habe ich vergessen welchen wir hatten. Am Besten mal in einer Apotheke nachfragen. Ansonsten haben wir für alle entsprechend große Moskitonetze mitgebracht. Viele moderne Anlagen haben zwar Moskitonetze vor den Fenstern, aber die Viecher kommen trotzdem ins Haus. Pflicht ist natürlich auch Sonnenschutz. Am Besten den höchsten Faktor. Von Penaten gibt es da mittlerweile auch einen ganz Guten für Kinder unter 12 Monate. Ansonsten am Besten meist im Schatten aufhalten. Die Tropensonne ist einfach zu krass für zarte Kinderhaut.

W wie Windeln: Bekommt man in fast jedem 7Eleven zu kaufen, sind jedoch seeehr teuer. Ich empfehle hier auch trotz des Preises die guten alten Pampers zu kaufen und nicht die Thaimarken. Die sind sehr plastikmäßig und man hat des Öfteren unschöne Erlebnisse aufgrund der Dichtheit.

Z wie Zeitumstellung: Damit kommt natürlich jeder Mensch unterschiedlich klar, aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß die kids mit dem Jetlag meist besser und schneller klar kamen als wir. Also keine Panik. Auch schlaflose Nächte gehen vorbei und nach ein paar Tagen haben das alle drin.

Hab ich was vergessen? Habt Ihr noch Fragen? Immer her damit. Dann werde ich diese nachträglich noch hier beantworten und einfügen. Ansonsten: stay cool und enjoy paradise. Thailand ist wirklich das perfekte Kinderreiseland.

 

22 Kommentare

  1. Ich habe es durchgelesen. Gute Zusammenfassung!! Das mit dem Diebstahl ist schlimm, weil in solchen Fähren man sein Gepäck irgendwo hinterlassen muß und ich denke, wenn mini Schloß drauf ist, macht es denen auch nichts aus. Ärgerlich. Liebe Grüße

  2. Danke für den tollen Bericht!. Das mit dem Diebstahl ist echt ärgerlich, aber Gott sei Dank nicht allzu wertvolle Sachen gestohlen worden. Aufjedenfall werden dies beachten.

    lg Isabell

  3. Oh ja, Pools waren mir auch immer suspekt. Deswegen habe ich auch beide Kinder extrem früh das Schwimmen lernen lassen. In Deutschland herrscht ja vielerorts die seltsame Meinung, dass Kids erst mit 4 richtig „schön“ Brustschwimmen lernen. Schön war mir dabei völlig schnuppe – Hauptsache nicht ertrinken. In Kalifornien, wo fast jeder einen Pool hat, gibt es sogar Schwimmschulen für 1jährige. Auch die können nämlich schon lernen, sich selbst über Wasser zu halten.

    • Meine können es leider trotz Schwimmkurs noch nicht. Aber bei dem Unfall hätte auch kein schwimmen mehr helfen können. Ansaugpumpen sind die häufigste Todesursache bei Kindern im Pool.

  4. Ich sags ganz ehrlich….Mist!….so ne Elternzeit hätt ich mir auch mal geben sollen!!!! Warum bitte bin ich nicht auf die Idee gekommen???? Ich fress ja immer vor Begeisterung deine Posts über dieses Thema…..das ist soooo cooool! Die auch weiterhin joggende Frau Ü 😉

    • Damals gab es aber noch nicht diese praktische Elternzeit inkl. Elterngeld. Von daher isses kein Wunder, daß Ihr nicht unbedingt auf die Idee gekommen seid. Das ist schon ein ganz schöner Luxusbonus in Deutschland. Geh Du mal joggen, aber übernimm Dich nicht ;).

  5. Meine liebe Frau Hibbli *hihihi*!
    Vielen Dank für die tolle Zusammenfassung, aber jetzt habe ich Fernweh…und der nächste Urlaub liegt dank Schulkind in weiter Ferne….oh man…
    Ich hoffe, es geht euch gut und habt euch schnell an den Schulalltag. Wir kommen so langsam in der Schule an und Luna geht jeden Tag gerne hin. Hoffentlich bleibt das so…..;-)!
    GLG,
    R.

    • Liebe R., hier pendelt sich so langsam alles ein. Aber war ganz schön anstrengend der September. Auch für mich. Bis jetzt geht er auch gerne hin. Aber da er niemanden in der Schule kannte, ist aller Anfang halt schwer. GlG, Nadine

  6. Hallo Nadine,

    war seit Ricardas Buchparty schon ganz gespannt auf deinen Blog und bin leider erst jetzt zum lesen gekommen. Bin total begeistert – super schön geschrieben.
    Wünsche dir einen schönen Feiertag.
    Liebe Grüße
    Angela

  7. Hast du wirklich toll zusammengefasst und auch für Nicht-Eltern finde ich sehr interessante Tipps dabei. Mit dem Vorfall deines Sohnes hat mein Herz ein Moment in die Hose rutschen lassen…boa, wie heftig. Ich glaube da wären bei mir auch nur noch die Alarmglocken angegangen bzw. sogar noch angehen, denn die Neugier bleibt ja^^

    Liebe Grüssle

    Nova

  8. das ist sooo spannend zu lesen, frau hibbel! ich kann hier ne menge unterschreiben. es gibt wirklich keinen grund, nicht mit klenen kindern nach thailand zu reisen.

    auch wir waren übrigens mit den damals viel kleineren fräulein auf koh samui in der klinik beim arzt und fühlten uns rundum gut versorgt! die allgemeine elternsorge an dieser stelle (die mir oft als erstes bedenken genannt wird, wenn ich mit freunden übers reisen mit kindern rede) ist da ziemlich unbegründet. thailand hat sehr gut ausgebildete ärzte, nicht umsonst gibt es sogar einen OP-tourismus dort hin.

    babynahrung im gläschen fand ich selbst in spanien schon fragwürdig. abgesehen davon, dass der geschmack oft anders ist und abgelehnt wird. das ist selbst kochen und pürieren auf jeden fall die bessere wahl. die windeln sind oft eine atmungs-in-aktive platik-katastrophe da rate ich immer zum von zu hause mitnehmen. aber mit mehrere hosenschietern oder bei 3 monaten aufenthalt ist das natürlich nicht so leicht möglich.

    L… unterschreibe ich aber sowas von!!! <3

    liebe grüße
    nic

  9. Wow super informativer Beitrag, der mich echt weiterbringt, danke!
    2 Buchstaben fallen mir aber direkt noch ein, J wie Jetlag und Z wie Zeitverschiebung… ok ist das ist hier zwar das Selbe, aber deine Erfahrungen dazu würden mich auch noch interessieren.

    Liebe Grüße,
    Marc

    • frau hibbel sagt

      Stimmt. Hab ich vergessen. Danke für den Hinweis. Fand ich meist auch halb so wild. Die Kinder haben den Jetlag meist schneller und besser verarbeitet als wir Großen. Aber auch das geht nach ein paar Tagen so oder so vorbei.

  10. Hi,
    Bin über Frau Pimpinella hier hergekommen.
    Ich finds toll, dass Ihr mit Euren Kindern so herum reist. Wir haben das auch so gemacht. 2x Thailand mit 3 Kleinkindern.
    Ich würde es auch gerne weiter machen, es scheitert aber leider am Geldmangel.
    Hier unsere 2. Thailand Reise 2008 nach Kommentare Samui:
    http://2re2li.myblog.de/2re2li/art/287400236/Koh-Samui
    Mein Sohn (fast 13) sagte übrigens letztens zu mir: „Mama, jetzt check ich das erst ….wie cool das war, dass WIR schon in Thailand waren, das war total schön, und das leckere Essen! “
    Es BLEIBT hängen, es prägt, wir sind ein prima Reiseteam, wenn auch jetzt nur ich die Verantwortung trage. Aber letztes Jahr unser recht spontaner Trip nach Sardinien hat es bestätigt: Es macht einfach Spaß, mit meinen Kindern zu reisen. Zelt in den Koffer, jeder nur das Nötigste, am Airport in den Linienbus bis zum Campingplatz.
    Es geht alles!
    Liebe Grüße, Eva
    ps. Ohja die neue Elternzeit hat schon was. Gab es bei uns noch nicht. Bzw. Kind 3 wurde 2 Monate vor Inkrafttreten des neues Gesetzes geboren :/

    • Nadine sagt

      Danke schön, liebe Eva. Thailand ist für uns auch bald schon wieder 4 Jahre her. Kinnas wie die Zeit vergeht. Und Du hast Recht, wenn man kein Geld hat kann man natürlich nicht nach Thailand fliegen :/. Aber man kann so viel andere schöne Sachen machen. Auch mit wenig Geld. Deutschland und das nahe Ausland ist auch toll. Zur Not schnappt schläft man halt im Zelt. Hauptsache man kommt mal raus und schaut immer wieder mal über den Tellerrand hinaus. Fröhliches Reisen noch. 🙂 LG, Nadine

  11. Zum Thema Schwimmen kann ich sagen, dass 3 Monate Schwimmkurs in Deutschland eher dazu geführt haben, dass unsere Tochter das Interesse am Schwimmen verloren hat, als das Sie Schwimmen gelernt hat. 1. Tag in Bangkok mit einem Pool auf dem Dach und unsere Tochter konnte Schwimmen.

    Check!

  12. Esther sagt

    Vielen Dank für die tollen Informationen! Wir fliegen im Februar für zwei Monate mit unserer Tochter nach Phuket. Weißt du vielleicht wie es in Thailand mit Stillen in der Öffentlichkeit aussieht?

    Vielen Dank vorab und liebe Grüße!

    • Nadine sagt

      Hallo Esther,

      da muß ich leider passen. Ich habe nicht gestillt. Tatsächlich habe ich aber noch nie eine Thailänderin öffentlich stillen sehen. Jedenfalls nicht bewusst. Ich denke aber, wenn man das dezent macht und seine Brust nicht überall raushängen lässt, sollte das gar kein Problem sein. Gute Reise Euch und viele unvergessliche Momente, Nadine

  13. Lisa sagt

    Hallo,
    toller, hilfreicher Beitrag, danke dafür!
    Wir reisen im März mit unserer Tochter (2 Jahre) nach Thailand – Koh Phi Phi Island.
    Habt ihr eure kleinen auch gegen Hepatitis A impfen lassen? Das scheint ja eine fragwürdige Impfung bei so kleinen Kindern zu sein.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Lisa

    • Nadine sagt

      Hallo Lisa, ich bin mir nicht mehr ganz sicher, da unsere Reise schon 5 Jahre her ist. Aber ich meine, ich habe beide Kinder dagegen impfen lassen. Sobald sie jede Nahrung zu sich nehmen ist eine Hepatitisübertragung ja immer möglich. Und das Risiko würde ich nicht eingehen. Impfungen haben halt leider auch immer potentielle Nebenwirkungen. Aber der Schaden durch eine Erkrankung ist halt deutlich höher. LG und schöne Reise, Nadine

  14. Marlies sagt

    Liebe Frau Hibbel, herzlichen Dank für düsen guten und knappen Artikel. Ich fliege im Jan. mit meiner Mini (5) und Freunden mit Kindern (selbes alter) nun noch mal ausgiebig nach Thailand bis uns im August die Einschulung naht. Allerdings sind wir schon so weit uns dazu hinreißen zu lassen auch in den Sommerferien zukünftig nach Thailand (speziell Ko Samui) zu reisen. Hier soll es sogar Juni/Juli und August ganz wunderbar sein (kurze kräftige Regenschauer (warm) stören uns hier überhaupt nicht. Was meinen Sie? Klingt doch nach einem Plan

    • Nadine sagt

      Liebe Marlies, da unsere Reise nach Thaliland bald schon 6 Jahre her ist, habe ich das mit dem Wetter nicht mehr so gut im Kopf. Wir waren zudem damals von Januar bis März dort. Ich war jedoch auch schon im Sommer in Südostasien und meist war es zu dieser Zeit sehr heiß und schwül. Dani von Butterflyfish war aber dieses Jahr mit Kindern im Sommer in Thailand. Schau am Besten mal bei Ihr: http://butterflyfish.de/thailand-mit-kindern-im-august/
      Liebe Grüße und ich wünsche euch eine großartige Reise, Nadine

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