24 Tipps für Marokko mit Kindern

Marrakesch und Essaouira – Teil 1

Marokko hat mein Herz zum zweiten Mal im Sturm erobert. Es hat mir in den letzten Monaten aber auch ein paar Kopfschmerzen bereitet.  Denn die Frage ob Marokko derzeit ein sicheres Reiseziel ist, hat mich sehr beschäftigt. Bekannte von mir haben wegen dieser Bedenken letztes Jahr ihre Reise dorthin storniert. Andere fahren deshalb gar nicht erst. Wie oft wurde mir in der letzten Zeit von Reisen in islamische Länder abgeraten.  Und wieviel Negatives liest und hört man in den täglichen Nachrichten. Das beeinflusst und macht ängstlich. So erging es mir auch. Und ist rückblickend betrachtet totaler Quatsch und wie immer viel zu einseitig betrachtet.

Gefahren? Hab ich nicht gesehen….aber Vorsicht ist trotzdem die Mutter der Porzellankiste.

Dies war nun in 6 Monaten meine dritte Reise in ein muslimisches Land und ich habe durchweg nur positive Erfahrungen gemacht. Trotzdem muss man auf Reisen natürlich immer seine Augen und Ohren offen halten. Aber zuhause ist ja auch nicht alles Gold was glänzt. Ich renn schließlich auch nicht nackt oder mit Klunkern behangen durch Köln Chorweiler. Warum also auf Reisen?

Falls Ihr Euch nun über 24 Tipps wundert….es viel mir echt schwer all meine Eindrücke in Worte zu fassen und kürzer habe ich es einfach nicht hinbekommen. Dabei waren wir nur in Marrakesch und Essaouira. Um Euch also nicht komplett mit Infos zu erschlagen, wird es dazu 2 Posts geben. Heute also erstmal Teil 1.

1) Ich finde Marokko wunderschön und total abwechslungsreich. Das schneebedeckte Atlas-Gebirge, verschiedenartige Wüstenlandschaften, endlose Strände, bunte Städte und freundliche Menschen. Ich glaube jedoch, das es nicht für jeden was ist. Denn sowohl das Land als auch die Menschen wirken auf uns West-Europäer vielleicht manchmal laut, chaotisch, aufdringlich und z.T. hygienisch fragwürdig. Mein Stiefvater fragte mich kürzlich ganz interessiert, aber ich bin mir sicher, daß es nicht sein Fall wäre.

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2) Die Marokkaner sind sehr religiös. Die Frauen tragen fast alle Kopftuch oder sind sogar ganz verschleiert. Das muss man respektieren und sollte daher nicht halbnackt durch die Gegend laufen. Eigentlich selbstverständlich. Trotzdem habe ich immer wieder Frauen in kurzen, knappen Shorts und mit weiten Ausschnitten gesehen. Der Höhepunkt waren ein paar Touristinnen die oben ohne am Strand von Essaouira lagen, während sich ne ganze Fussballmanschaft daneben postierte. Sorry, aber geht gar nicht und dann darf man sich auch nicht wundern. So entstehen Vorurteile. Auf beiden Seiten.

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3) Wir waren diesmal leider weder in der Wüste noch im Atlasgebirge, daher kann ich keine Tipps dazu geben. Aber da dort recht viele Individualtouristen unterwegs sind, kann es wohl kein allzu großes Risiko darstellen. Man sollte jedoch sicher nicht allein durch die Sahara tingeln oder sich ins algerische Grenzgebiet wagen. Hier gibt es aber auch diverse Reisewarnungen auf der Seite des Auswärtigen Amtes und man muss sein Glück ja auch nicht herausfordern.

Mit Gelassenheit und einer Prise Humor reist es sich leichter….

4) Da ich vor 30 Jahren schon mal in Marokko war und mich noch gut daran erinnern konnte, daß diverse Herren mich ständig für 30 Kamele meinen Eltern abkaufen wollten, habe ich mich darauf eingestellt ständig belagert zu werden. Auch in Indonesien wurde ich z.T. übelst begrabscht, belabert und musste dauernd Heerscharen von Verkäufern abwehren. Wir hatten uns also mental darauf eingestellt mit Poker-Face und Sonnenbrille durch die Souks zu rennen. Und was soll ich sagen? Ich kann das alles nicht bestätigen. Wir sind völlig unbehelligt durch die Souks von Marrakesch und Essaouira gebummelt. Ein freundliches aber konsequentes No, Merci! und die Jungs sind von dannen gezogen und haben es auch nicht weiter versucht. Woran es lag kann ich nicht sagen. Vielleicht an unserem 3jährigen Sohn? Oder wir sahen zu gefährlich/ armselig / doof aus ;)? Ich hatte eher das Empfinden, das die Menschen sich mittlerweile an das Bild von Touristen gewöhnt haben und wir daher auch nicht mehr sooo interessant für sie waren. Und eine Prise Gelassenheit und Humor hilft sicher auch.

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5) Um dem Angelabert werden vorzubeugen empfehle ich jedoch Folgendes. In arabischen Ländern shoppt man nicht wie bei uns. Guckt man sich das Objekt seiner Begierde näher an oder fragt gar nach dem Preis, muss man damit rechnen, das der Händler nicht mehr locker lässt. Also erst nach einem Preis fragen, wenn man das Teil unbedingt haben will. Ansonsten besser im vorbeilaufen alles abscannen oder freundlich aber bestimmt Nein, Danke! sagen und gehen. Tipps zum Feilschen gebe ich im Übrigen besser nicht, denn ich bin superschlecht wenn es ums Handeln geht und bezahle mit Sicherheit fast immer den Touri-Deppen-Preis ;). Fotografieren lassen sich die Einheimischen nicht gern oder wenn dann nur gegen Bares. Wollt Ihr also am Place Djeema el Fna ein Foto vom Schlangenbeschwörer, den Tänzern oder der alten Gebissverkäuferin, dann regt Euch gar nicht erst drüber auf, sondern denkt einfach daran….die leben davon. Auch wenn uns das seltsam vorkommen mag für ein Foto Geld zu zahlen.

6) Die Gefahr sich in Marokko zu Tode zu shoppen ist groß. Ich war recht zurückhaltend, bin aber vorsichtshalber mit ner extra leeren Tasche hingeflogen. Zurückgekommen bin ich trotzdem mit nem ganzen Tee-Service, auch wenn der Minztee in Deutschland nicht halb so gut schmeckt wie dort. Sowie diversen Höckerchen und Lämpchen. Was man Frau halt zuhause so unbedingt braucht ;).

Verirren ausdrücklich erwünscht…

7) Marrakesch ist ein Gewirr aus unzähligen Gässchen und man verirrt sich schnell. Egal. Nur so erlebt man das wahre Marrakesch. Und raus hat bisher jeder gefunden. Auch ohne Guide. Man sucht sich am Besten vorher einen bekannten Anhaltspunkt in der Nähe seinen Hotels. z.B. die Maison de la Photographie, das Musee de Marrakech oder gar den Place Djemaa el Fna. Die sind nämlich immer wieder ausgeschildert. Und zur Not orientiert man sich am Stand der Sonne.

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8) Ja, Marrakesch ist ziemlich touristisch. Da es sich aber eher um Individualtouristen handelt, empfand ich es als nicht so wild. Heerscharen von Reisegruppen mit Fähnchen habe ich jedenfalls nicht gesehen. Vor 30 Jahren war Marrakesch auch schon beliebt. Seit ein paar Jahren ist es jedoch extremst hip und man hat das Gefühl jeder Franzose hat sich dort ein Riad gekauft. Trotzdem war ich verwundert, daß es auch nach all der Zeit nichts von seinem ursprünglichen Charme eingebüßt und sich auf den ersten Blick kaum verändert hat. Bis auf die 10.000 Mopeds in den Gassen. Die sind nerviger als alle Händler zusammen.

9) Unbedingt besuchen sollte man in Marrakesch den Jardin Majorelle. Ein wunderschöner botanischer Garten der 1980 in den Besitz von Yves Saint Laurent überging. Zur Mittagszeit sind dort Heerscharen von Touristen, daher besser morgens hingehen. Gegenüber gibt es ein paar Cafes mit leckerem und günstigen Snacks, sowie einen tollen Shop mit trendigem marokkanischem Kunsthandwerk.

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Einmal schlafen wie Scheherazade bitte…

10) Übernachtet in Marrakesch unbedingt in einem der wunderschönen Riads. Das stand Ewigkeiten auf meiner Bucket Liste und meine Gebete wurden endlich erhört. Die meisten Riads sehen wohl aus wie aus 1001er Nacht und bestehen aus total viel marokkanischem Bling Bling. Ich mag es jedoch eher puristisch und steh total auf diesen Ethno-Scandinavia-Mix. Wem es ähnlich geht, dem lege ich das Riad DarK wärmstens ans Herz. Und grüsst bitte die belgische Inhaberin Sarah von mir.

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11) Marrakesch mit größeren Kinder ist gar kein Problem. Mit kleineren Kindern ist es allerdings eine echte Herausforderung. Durch die Motorräder die durch die engen Gassen rasen, hatte unser Kleiner kaum die Möglichkeit einfach mal rumzubummeln. Immer hatten wir Angst, das er überfahren wird. Davon mal abgesehen, waren die Auspuffrohre für ihn immer auf Augenhöhe und er musste ständig die Abgase einatmen. Das hatte zur Folge, daß wir ihn fast immer getragen haben. Abends haben wir uns wahrlich ne Rückenmassage herbeigesehnt.

12) Frage ist nun also: Marrakesch lieber mit oder ohne Buggy? Ich habe mir mehrfach gewünscht wir hätten einen dabei gehabt. Andererseits sind die Straßenverhältnisse z.T. echt schlecht. Kopfsteinpflaster, hohe Bordsteine, 1000 Menschen. Da ist auch ein Buggy ein echtes Hindernis. Ich habe daher keine bessere Empfehlung als: macht diese Stadt besser mit Kindern die schon größer, im Straßenverkehr halbwegs fit und gut zu Fuss sind.

Ein Abenteuerspielplatz für Kinder… und Erwachsene.

13) Nichtsdestotrotz ist Marokko ein super Reiseziel mit Kindern. Die Marokkaner sind total kinderlieb und unser 3jähriger wurde ständig wie der kleine Prinz angesprochen, auf den Arm genommen, gekitzelt und bespasst. Spezielle Attraktionen wie irgendwelche Freizeitparks, Spielplätze und Co. gibt es zwar nicht. Aber wer braucht die schon wenn es an jeder Ecke was zu gucken gibt? Vollbepackte Eselskarren, Schlangenbeschwörer, Dromedare mit ihren Babies, putzige Chamäleons und Schildkröten (auch wenn sie leider im Käfig saßen),  Körbe voller Weinbergschnecken, Ziegen die in Bäume klettern, die verwinkelten Gassen und vielen Geheimgänge, die Festung von Essaouira mit ihren Kanonen, Kinder die im Wettkampf von der Hafenmauer ins Wasser springen. Unendlich viele Sinneseindrücke die unseren Sohn abends komatös ins Bett fallen ließen. Einzig und allein die ekligen Bilder wie Rinderhälften und Schafsköpfe beim Metzger am Straßenrand oder die Überreste eines Huhnes mitten auf der Straße, waren einem 3jährigen manchmal schwer zu erklären.

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Hachz…Marokko…ich könnt schon wieder mein Köfferchen packen.

Teil 2 meiner Marokko-Tipps findet Ihr hier. Und warum wir verloren in Zeit und Raum waren erfahrt Ihr hier.

Derweil könnt Ihr Euch bei Eva vom Hiddengem-Blog auch noch ein paar tolle Tipps holen. Sie war mit Mann und Tochter zur gleichen Zeit in Marrakesch, aber wir haben es trotzdem leider nicht geschafft uns zu treffen. Dafür ist mir dann Diana vom Blog Essen auf den Tisch in den Souks von Essaouira überraschenderweise über den Weg gelaufen. Sehr witzig wenn Dich ein bis dato unbekannter Mensch mit Frau Hibbel auf der Straße anspricht und an Deinen Haaren und der Sonnenbrille erkennt ;). Bei Diana findet Ihr im Übrigen tolle Koch-Inspirationen. Nicht nur aus Marokko.

 

13 Kommentare

  1. Toller Artikel und super schöne Fotos, da bekomme ich auch gleich wieder Fernweh! Ich war zuerst in Marrakesh und habe danach noch einige Tage in Agadir am Meer verbracht. Bin damals im Februar günstig mit Ryanair geflogen und ein Trip nach Marokko lohnt sich definitiv.

    Viele Grüße
    Mathias – underwaygs.com

    • frau hibbel sagt

      Danke schön, Mathias! In Agadir war ich mal mit meinen Eltern vor 30 Jahren und irgendwie hat mich das nicht mehr gereizt. Lohnt sich das denn? LG, Nadine

  2. Hallo Nadine,

    deine Fotos sind alle traumhaft schön. Ich habe es durchgelesen. Ich bin, glaube ich, nicht der Fall für dieses Land, aber interessieren tut es mich doch. Mich würde stören, was an der Hygienie fehlt, ich würde mich schwer tun mich nicht so anzuziehen, wie ich es normal mache oder mag, ich würde hysterische Anfälle bekommen von diesen Märkten und von den andrängenden Verkäufern und würde dort nur noch flüchten wollen. Trotzdem würde ich gerne mal das dortige Flair kennenlernen. Aber da muß noch mein Mann mich sehr lang überreden, daß wir dahin reisen würden, er möchte nämlich schon hin. Mich zieht dieses Land irgendwie null an, aber ich muß dazu sagen, daß ich auch kein Fan bin von diesen orientalischen, 1001-Nächte-Image-Sachen. 😉 Schön ist es trotzdem und sehr bequem es einfach in deinem Blog anzuschauen un lesen. Vielleicht reicht mir so viel. ? Liebe Grüße

    • frau hibbel sagt

      Liebe Flögi, genau aus dem Grund meinte ich ja auch, daß es wohl nicht für jeden was ist. Aber letzten Endes darf man dann wohl in gar kein afrikanisches, asiatisches oder südamerikanisches Land fahren. Ich verstehe aber Deine Bedenken. Als ich Kinder gesehen habe, die im fiesen Hafenbecken mit all dem Fischabfall rumschwammen, wurde mir auch etwas anders. Hygiene liegt wohl im Auge des Betrachters. 😉 GlG, Nadine

  3. Ohhh sind deine Bilder schön Hibbeliene! Ich bin richtig drin versunken! Wieso sind wir bloß letztes Jahr da nicht hingefahren?!?! Tsssss. Das Airbnbhüttchen hatten wir ja schon! Hm. Ich glaube wir müssen das wieder in die Planung nehmen. Das ist ja wirklich ganz wunderbar da….ganz anders als Dubai, aber auch irgendwie anders als vor …äh….20 Jahren….boah….ja so lange ist das bei mir schon her! GlG Anne

    • frau hibbel sagt

      Das ist echt Euer Ziel. Nehmt Euch das unbedingt mal für nächstes Jahr vor. Mit Dubai kann man es allerdings so null vergleichen. GlG, Nadine

  4. Monika sagt

    Ein sehr schöner Bericht mit tollen Fotos, die Lust machen, gleich loszufahren! Marokko ist ein tolles Land, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Die Marokkaner sind sehr kinderfreundlich und Kinder werden auch nie als Störfaktor empfunden, sondern ganz im Gegenteil mit besonderen Aufmerksamkeiten verwöhnt. Ich habe nur einmal die Krise bekommen, als man mir auf einer Rolltreppe in Casablanca meine damals noch sehr hell blonde Tochter vor lauter Begeisterung aus dem Arm gerissen hat. Und man muss ein bisschen aufpassen, welche Leckerlis den Kindern ungefragt in den Mund geschoben werden. Ich denke, in Marrakech erkennt man sehr deutlich den Willen des Königs, die Stadt als Touristendestination attraktiv zu gestalten. Man wird nicht mehr wie noch vor Jahren von Händlern oder Bettlern belagert, sondern kann sich tatsächlich frei bewegen. Bettelnde Kinder werden von den Händern vertrieben. Ein Tipp zum Feilschen: gib die kritische Europäerin und suche nach Fehlern an der Ware, auch wenn die gar nicht vorhanden sind. Deutliche Motzerei, gerne auch in Deutsch, drückt den Preis – Feilschen macht Spaß!

    • frau hibbel sagt

      Danke schön, liebe Monika. Und die Marokkaner sind echt verrückt kinderlieb. Lustigerweise sind es ja meist die Männer die sich so verhalten, denn Frauen würden einen ja nie im Leben ansprechen. Das mit dem Kind aus dem Arm reißen und ungefragt mit allen möglichen Süßigkeiten füttern, kenne ich schon von der spanischen Verwandschaft meines Sohnes ;). Und ja, vielleicht hast Du Recht und es ist der Einfluss des Königs. Mir haben aber auch viele von bettelnden Kindern und aufdringlichen Händlern erzählt. Ich kann das null bestätigen. Und danke für die Tipps zum Feilschen…ich versuche es seit über 20 Jahren, aber das wird einfach nicht mehr meins um jede Wasserflasche zu feilschen. 😉 GlG, Nadine

  5. Hachz. Jetzt reizt mich Marokko ja wieder einmal mehr als es ohnehin schon tut. Wirklich tolle Eindrücke die du mitgebracht hast. Drück mir die Daumen, vielleicht klappt es ja dieses Jahr noch bei mir 🙂

    GLG Christina

  6. Steffi sagt

    Danke für Deine Eindrücke. Wir planen grade unsere Marokko Reise für April. Wir haben ein wunderschönes Haus direkt am Wildstrand in dem Ort Mirleft gemietet und wollen von dort aus ein paar Touren machen. Die Nachbarin, eine Britin, mit der ich viel schreibe hat bestimmt einige Tipps für uns. Ich bin schon ganz aufgeregt, auch wenn es noch lange hin ist. Danke für deinen Bericht. Steffi

  7. Ach Marrakesch! Daran scheiden sich immer wieder die Geister.
    Wir haben Marrakesch gehasst. Und geliebt. Irgendwie beides. Wir hatten einen Aufenthalt über Silvester – was da in der Stadt los ist, ist unglaublich 😉 Vielleicht hatte das dann ein wenig abgeschreckt.
    Aus fotografischer Sicht hingegen, hat sich der Trip nach Marrakesch definitiv gelohnt!
    Die vergleichsweise einkehrende Ruhe in Essaouira war dann für uns mehr als entspannend nach einigen Tagen im Trubel – ein wirklich schönes Stück Erde.

    P.S: Wir haben mit Ryanair damals die Strecke Berlin > Madrid > Marrakesch > Mailand > Berlin hintereinander verbunden und sind für einen Apfel und ein Ei durch drei Länder und interessante Städte gereist!

    Liebe Grüße
    David

  8. Joachim sagt

    Vielen Dank für deine Tipps zum Thema Marrakesch mit Kindern. Ich habe noch nie daran gedacht, dass die Kinder ja fast auf Auspuffhöhe sind, aber irre stressig ist es für die so oder so. Ich denke, man muss die Frage, ob man mit Kleinkind nach Marrakesch fährt, vom Wesen des Kindes abhängig machen. Grundsätzlich stimme ich dir aber voll und ganz zu, dass alle Beteiligten — also Eltern, Kind und Geschwister mehr davon haben, wenn die jüngsten Mitreisenden schon ein paar Geburtstage erlebt haben.

    • Nadine sagt

      Hallo Joachim, eigentlich fanden wir Marrakesch ja auch super. Aber das mit den Mopeds war mit einem 3jährigen im Schlepptau echt grenzwertig. Dafür war Essaouira aber ja dann superentspannt. Ich finde sowieso, daß es verboten sein sollte motorisiert durch die Medina zu fahren. Als ich das erste Mal vor 30 Jahren in Marrakesch war, hat das ja auch noch keiner gemacht und es ging auch irgendwie. LG, Nadine

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