Achtsames Reisen

Sieben Impulse für mehr Tiefe unterwegs

by nadine

Reisen soll erholen, inspirieren und den Horizont erweitern. Und doch fühlt es sich heutzutage oft wie ein weiterer Programmpunkt im ohnehin vollen Alltag an. Wir wechseln Orte, sammeln Eindrücke und machen unzählige Fotos. Meist nicht einmal mehr für uns selbst, sondern für unsere Social-Media-Community. Und wundern uns dann, warum wir müde und urlaubsreif zurückkommen. Ich nehme mich da nicht unbedingt aus, denn als selbstständige Reisebloggerin ist Reisen nun mal mein Job. Daher fällt es mir oft schwer, im privaten Urlaub mal nichts zu tun. Ich arbeite aber daran ;).

Ich bin jedoch auch schon um die Welt gereist, bevor es Social Media und Smartphones überhaupt gab, und weiß daher noch ganz genau, wie wahnsinnig entschleunigend und glückserfüllend diese Trips waren. Achtsames Reisen ist also kein neues Reisekonzept. Bis vor 20 bis 25 Jahren war es unsere normale Art zu reisen und die Welt im eigenen Tempo zu erkunden. Auf Planet Hibbel ging es nie darum, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sehen. Sondern darum, Orte wirklich zu erleben. Mit Zeit, Neugier und Respekt. Vielleicht inspirieren euch meine sieben Impulse für achtsames Reisen ja dazu, es wieder zu dem zu machen, was es im besten Fall sein kann: Eine Pause vom Autopiloten.

Achtsames Reisen:

Sieben Impulse für mehr Tiefe unterwegs

Mein Verständnis von Slow Travel

Mit Mitte 20, genauer gesagt anno 1999, bin ich nur mit meinem Lonely Planet in der Hand ein Jahr um die Welt gereist. Oft wusste ich nicht, in welchem Bett ich abends schlafen oder was am nächsten Tag geschehen würde. Den Kontakt zur Heimat hielt ich nur durch Briefe, Besuche im Internetcafé oder, ganz selten, auch mal ein megateures Telefonat. Im Jahr 2002 habe ich dann Australien in einem 16 Jahre alten Campervan umrundet. Wir hatten zwar ein Notfallhandy dabei, aber da wir manchmal wochenlang im Outback unterwegs waren und es dort ohnehin keinen Empfang gab, war auch das eine sehr analoge Reise. Manchmal haben wir tagelang keinen Menschen gesehen und wussten nicht, was im Rest der Welt passiert.

Smartphones, Social Media und ständige Erreichbarkeit waren damals noch in weiter Ferne, und mein Kopf war daher so sorgenfrei, achtsam und geerdet, wie ich es seitdem nie wieder erlebt habe. Selbst 2012, als wir mit unseren beiden kleinen Kindern ein paar Monate Elternzeit in Thailand verbracht haben, ging es noch sehr entspannt zu. Da kaum jemand Insta & Co. hatte, habe ich diesen Blog ins Leben gerufen, damit man uns nicht als vermisst meldet ;). Slow Travel und achtsames Reisen war also eigentlich schon immer mein Ding. Natürlich kann nicht jeder monate- oder gar jahrelang unterwegs sein. Aber ich bin überzeugt, dass man auch bei einem kurzen Trip tiefe Ruhe und Entspannung findet, wenn man ein paar achtsame Impulse beherzigt. Hier findet ihr im Übrigen ein paar Ziele und Tipps für einen achtsamen und umweltbewussten Urlaub in Europa in den Sommerferien.

#1 Ankommen statt losrennen

Eine Reise beginnt immer mit der Anreise. In den meisten Fällen reist man mit dem Flugzeug, wo der Körper schneller unterwegs ist als die Seele. Wer kennt es nicht? Auf einmal steht man mitten im Gewusel einer fremden Stadt und weiß erst einmal gar nicht, wo oben und unten ist. Fremde Gerüche, eine andere Sprache, feucht-schwüle Hitze, andere Gepflogenheiten usw. Anstatt langsam anzukommen, heißt es jedoch meist: Ab zum Hotel, Gepäck abstellen, frisch machen und schnell los. Schließlich ist die Zeit begrenzt. Doch unser Körper ist oft noch im „Unterwegs-Modus” oder gar daheim, selbst wenn wir schon längst angekommen sind.

Achtsames Reisen beginnt daher mit einem kurzen Innehalten. Drei Minuten reichen oft aus. Sich hinsetzen. Die Füße auf dem Boden spüren. Den Atem wahrnehmen, ohne ihn verändern zu müssen. Die Schultern locker lassen. Den Blick schweifen lassen. Dieses bewusste Ankommen ist kein Zeitverlust. Im Gegenteil: Es hilft dem Nervensystem, vom Tun ins Erleben zu wechseln, und signalisiert dem Körper: „Du darfst jetzt hier sein.” Denn wer innerlich noch unterwegs ist, nimmt selbst den schönsten Ort nur oberflächlich wahr.

#2 Weniger sehen, mehr erleben

Social Media, Blogs, Reiseführer und neuerdings auch KI suggerieren oft, dass man möglichst viel sehen muss, um eine Stadt oder Region „wirklich“ kennenzulernen. Doch Quantität ist kein Garant für Tiefe. Achtsames Reisen lädt dazu ein, bewusst zu reduzieren. Vielleicht auf eine Sehenswürdigkeit pro Tag. Oder man bleibt an einem Ort länger, statt ständig weiterzuziehen. Wenn die To-do-Liste kürzer wird, entsteht Raum. Für spontane Begegnungen, für Details und Stimmungen.

Das Gefühl von FOMO (Fear of Missing Out) entsteht oft aus der Angst, nicht genug aus der Reise „herauszuholen“. Dieses Gefühl kenne ich als selbstständige Reisebloggerin natürlich sehr gut. Etwas auslassen fällt mir grundsätzlich sehr schwer, denn ich heiße ja nicht umsonst Frau Hibbel ;). Doch Erleben lässt sich nicht erzwingen. Es entsteht dort, wo Aufmerksamkeit bleibt. Manchmal reicht ein Platz, ein Café oder ein Spaziergang durch ein Viertel, um einen Ort wirklich zu spüren. So erging es mir zuletzt, als wir mit Freunden zwei Wochen in einem Ferienhaus an der Côte d’Azur verbracht und an manchen Tagen einfach nichts gemacht haben.

#3 Der Weg ist das Ziel

Zwischen den einzelnen Highlights liegt immer der Weg. Bahnhöfe, Bushaltestellen, Fußwege, Taxifahrten usw. Oft sind sie nur Mittel zum Zweck, dabei tragen sie jedoch entscheidend zum Reiseerlebnis bei. Wer achtsam reist, betrachtet den Weg nicht als Lückenfüller, sondern als Teil der Reise. Unsere 30-stündige Überfahrt über die Ostsee nach Finnland gehörte für uns z. B. auch zur entschleunigten Anreise dazu. Wir hatten viel Zeit zum Kartenspielen, Essen, Lesen und für den Blick aufs Meer.

Vielleicht bleiben die Kopfhörer also einfach mal in der Tasche und man beobachtet stattdessen die Architektur eines Bahnhofs, registriert Gespräche im Vorbeigehen, das Licht am späten Nachmittag oder die Geräusche einer fremden Stadt. Ich reise deshalb auch immer gerne mit dem Zug und lege bewusst Stopps ein, um auf dem Weg noch andere Orte zu erkunden. Dadurch bekommt man auch ein besseres Gespür für Entfernungen und die Seele reist im Einklang mit dem Körper.

#4 Euer Tempo ist richtig

Jeder Ort hat sein eigenes Tempo. Und jede reisende Person auch. Problem entstehen, wenn wir versuchen, beides an äußere Erwartungen anzupassen. Reiseführer geben Routen vor und in den Sozialen Medien sieht man scheinbar mühelose Bewegungen von Highlight zu Highlight. Achtsames Reisen stellt jedoch eine einfache, aber wichtige Frage: Welches Tempo tut mir gerade gut? Auch ich habe mich hier schon öfter verschätzt und mir zu viel in zu kurzer Zeit vorgenommen.

Vielleicht bedeutet achtsames Reisen aber auch, langsamer zu gehen als nötig. Öfter im Café zu sitzen und Menschen zu beobachten. Einen Ort nicht zu wechseln, nur weil es „dran“ wäre. Stundenlang am Strand Muscheln zu sammeln. Oder vielleicht auch, früher ins Hotel zurückzukehren, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Erholung entsteht nicht durch Ortswechsel, sondern durch Rhythmus. Dieser darf sich von Tag zu Tag ändern und sich ganz den eigenen Bedürfnissen anpassen.

#5 Essen als Moment, nicht als Foto

Essen ist eine der sinnlichsten Zugänge zu einem Ort. Ob Geschmack, Geruch, Textur oder Wärme. All das lässt sich nicht auf einem Foto festhalten, sondern nur erleben. Achtsames Essen auf Reisen bedeutet nicht, auf Fotos zu verzichten. Würde ich bei einem hübsch präsentierten Teller eh nicht hinbekommen ;). Aber vielleicht darauf, den ersten Bissen bewusst wahrzunehmen. Ohne Handy am Tisch. Ohne Bewertung. Einfach schmecken. Wie würzig ist das Gericht? Wie warm ist es? Wie ungewohnt schmeckt es? Welche Erinnerungen oder Assoziationen tauchen auf?

Mein 14-jähriger Sohn ist zum Beispiel ein kleiner Gourmet und erinnert sich an unsere Reisen meist durch ganz besondere Gerichte oder Restaurantbesuche. Oft erzählen diese kulinarischen Momente also scheinbar mehr über einen Ort als jede Sehenswürdigkeit.

#6 Nicht jeder Tag muss besonders sein

Reisen soll Spaß machen und nicht dazu da sein, jeden Tag zu einem Highlight zu machen. Manchmal entsteht Tiefe gerade dort, wo nichts geplant ist. Ein Spaziergang ohne Ziel. Ein Nachmittag im Café. Lesen, Schreiben, Nichtstun. Diese stillen Tage fühlen sich im Moment vielleicht unspektakulär an. Rückblickend sind es aber oft genau die, die am meisten nachwirken und die wir auch brauchen, um uns zu erholen. Achtsames Reisen erlaubt also auch Langeweile und Leere. Es erkennt an, dass Erholung nicht immer aufregend aussieht. Wer sich also erlaubt, nicht ständig etwas erleben zu müssen, erlebt oft mehr.

#7 Mitnehmen, was bleibt

Am Ende einer Reise stellen sich oft die gleichen Fragen: Hat es sich gelohnt? Habe ich genug gesehen und erlebt? Doch achtsames Reisen verschiebt den Fokus. Was habe ich über mich gelernt? Was hat mir gutgetan? Was hat mich überrascht? Wofür bin ich dankbar? Und was davon möchte ich in meinen Alltag integrieren? Vielleicht ist es ein langsameres Tempo. Ein neues Ritual. Die Erkenntnis, dass weniger oft mehr ist. Oder ganz einfach das Gefühl, dass Präsenz möglich ist. Auch fernab von Urlaub und Ortswechsel. Achtsames Reisen endet also nicht mit der Rückreise. Es wirkt weiter. Still, aber nachhaltig. Aus meiner Erfahrung baut man es am besten auch dauerhaft in seinen Alltag ein. Es eröffnet ganz neue Sichtweisen auf das Leben.

PIN IT AND SAVE IT FOR LATER!

Mein Fazit: Reisen als Übung in Präsenz

Achtsames Reisen ist kein Verzicht. Es ist eine Entscheidung. Für weniger Druck. Für mehr Wahrnehmung. Für ein Unterwegssein, das nicht zusätzlich erschöpft, sondern nährt. Gerade in einer Zeit, in der alles schneller, lauter und dichter wird, kann Reisen ein Gegenpol sein. Nicht durch immer neue Ziele, sondern durch eine andere Haltung. Vielleicht beginnt sie mit einem Atemzug nach der Ankunft. Oder mit dem Mut, einen Punkt von der Liste zu streichen. Oder einfach damit, unterwegs öfter stehen zu bleiben. Manchmal reicht das schon. Oder was meint Ihr dazu?

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10 comments

Corinna Outdoormädchen 19. Februar 2026 - 16:44

Das sind absolut richtige und wichtige Tipps von dir, liebe Nadine. und eigentlich auch so „normale“, aber in Zeiten von Social Media und Hotspots muss auch ich mir das immer wieder ins Bewusstsein rufen. Es ist erstaunlich entschleunigend, wenn man nicht jeden Tag den eigenen Status in die Welt hinausposaunt im Urlaub. manchmal stresst es mich schon, die Bilder des Tages mit der Familie zu teilen. früher reichte auch eine Postkarte nach zwei Wochen Funkstille^^ Ich glaube, das geht auch heute noch, man muss es vorher nur ankündigen, sonst machen sich alle Sorgen.

danke für deinen schönen Beitrag und liebe Grüße!

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nadine 20. Februar 2026 - 9:43

Vielen Dank, liebe Corinna! Ja, ich wunder mich auch immer wieder wie sehr Social Media unsere Leben (in allen Lebenslagen) verändert hat. Vieles ist toll und möchte ich nicht missen, vieles ist aber auch absolut fragwürdig und schädlich. Es liegt jedoch an jedem Einzelnen dies zu regulieren. China war für uns in dieser Hinsicht z.B. auch eine coole Erfahrung. Man kann natürlich über die Great Firewall meckern, aber auf Reisen fand ich es doch sehr entschleunigend nicht alles aus der Heimat mitzubekommen. Und kürzlich habe ich eine Postkarte aus Neuseeland bekommen. Das war auch mal wieder richtig schön und hat mein Herz erfreut. VlG, Nadine

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Dani 19. Februar 2026 - 19:33

Klingt vielleicht paradox, Slow traveling gelingt mir besser an Orten wo ich schon mal war. Da ist das Fomo Gefühl fürs erste schon mal gestillt und das Treiben lassen gelingt mir besser. Manchmal sind es aber auch die Personen, mit denen man zusammen reist die einen aus den eigenen Reisegewohnheiten rausholt, das kann auch entspannend sein, vor allem wenn ich mit meiner Tochter reise ❤️

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nadine 20. Februar 2026 - 9:01

Das klingt ganz und gar nicht paradox, liebe Dani. Kann ich zu 100 % nachvollziehen, auch wenn ich selten zweimal an den gleichen Ort reise ;). Einer meiner erholsamsten Urlaube war auf einer winzigen Malediveninsel, die man in einer halben Stunde umrunden konnte. Da kannte man nach 2 Tagen jede Palme und es gab fast nichts zu tun. Fomo kam hier auf jeden Fall nicht auf. Und ja, Menschen die einen aus Reisegewohnheiten rausholen können auch von Vorteil sein. Noch hibbeliger als ich dürfen sie jedenfalls nicht sein. Ich kenne auch Menschen die wirklich jeden Tag an einem neuen Ort sein müssen. Das stresst mich dann sogar und das heißt schon was ;). LG, Nadine

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Reiseblog Jennifer Alka Photography 23. Februar 2026 - 13:38

Hallo Nadine,
deine Tipps sind super. Ich selbst bin auch ein Fan vom langsamen Reisen und möchte zwischendrin auch einfach mal ankommen und auch die Eindrücke sacken lassen. Des Weiteren liebe ich es auch mich gerade bei Stadtbesichtigungen einfach mal auf eine Bank zu setzen und das Treiben zu beobachten. Durch die achtsamkeitsfall in einen viele Details auf die sonst ungeachtet an einem vorbeiziehen würden. Auch an Reisetagen besonders bei der Anreise halte ich es meistens so dass ich an diesen Tag nichts groß mehr plane. Erstmal ankommen, vielleicht eine kleine Siesta machen und nur die umliegende Umgebung ein bisschen erkunden wo z.B Supermarkt oder Restaurant zu finden sind. wenn ich motiviert bin lasse ich mich auch da schon ein bisschen treiben aber hacke keine Sehenswürdigkeiten ab. deine Tipps sind auf jeden Fall sehr hilfreich um den Moment mehr zu genießen. vielen Dank dafür und liebe Grüße Jenny

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nadine 24. Februar 2026 - 17:16

Danke, Jenny! Freut mich. Ja, erstmal in Ruhe ankommen und nicht direkt in den großen Sightseeing-Marathon starten hilft schon mal sehr. Machen wir eigentlich auch fast nie. Und wenn man dann nochmal einen extra Tag einplant, nur um Fünfe gerade sein zu lassen und Löcher in die Luft zu gucken ;), entspannt das wirklich auch sehr. VlG, Nadine

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Christiane von ein zweiter Blick 23. Februar 2026 - 14:44

Liebe Nadine, du hast es auf den Punkt gebracht.Ich kann dir nur zustimmen.Ich versuche selber auch immer mehr so zu reisen und es gelingt mir immer besser – aber es ist auch noch Luft nach oben Vielleicht ist es die Kunst ,beide Ideen vom viel sehen und erleben und gleichzeitigen entschleunigen zusammen zu bringen…. das wäre dann die Königsdisziplin beim Reisen.LG Christiane

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nadine 23. Februar 2026 - 15:16

Vielen Dank, liebe Christiane! Ja, ich denke bei fast allen ist wahrscheinlich Luft nach oben. Wir haben uns in den letzten zwei Jahrzehnten ein Leben angewöhnt, dass nur noch von Hektik und Schnelllebigkeit geprägt und gerne durch die Linse betrachtet wird. Verrückt eigentlich. Zumal wir ja auch noch analog groß geworden sind und es anders kennen. Mir gefällt das nicht und daher ist es mir auch ein ganz persönliches Anliegen, dem in jeglicher Hinsicht etwas entgegenzusetzen. Nicht nur auf Reisen. VlG, Nadine

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Timur 23. Februar 2026 - 20:13

Hallo Nadine,
danke für diesen schönen Beitrag! Ich ertappe mich auch selbst immer wieder dabei, dass ich mir zu viel vorgenommen habe. Gerade bei Rundreisen habe ich vor allem in den letzten Jahren oft den Fehler gemacht „2 Nächte hier reichen ja, da seh ich alles“. Man ist nur noch gestresst. Verpassen will man ja auch nichts. Mittlerweile mache ich das viel weniger, ich lasse mich eher mehr treiben. Einfach mal eine Woche wo bleiben ohne viel zu planen, und wenn man mag, bleibt man eben stundenlang im Café sitzen und beobachtet Menschen, oder tut einfach mal gar nichts, anstatt eine Liste abzuarbeiten.
Schön, dass Du auch das Essen erwähnst. Für mich ist Essen immer eins der wichtigsten Dinge auf Reisen, die mir Erinnerungen schaffen. Egal ob am Straßenrand oder im Restaurant.
Ich weiß nicht, ob ich Reisen wie früher vermisse – manchmal nur mit Lonely Planet und sonst kaum was geplant. War schon auch gut, aber anders.
Lieben Gruß
Timur

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nadine 24. Februar 2026 - 17:13

Hallo Timur! Ja, so geht es mir auch oft. Gerade bei Roadtrips nimmt man sich schnell zu viel vor. Zum Glück bremst mich meine Familie ganz oft, daher machen wir desöfteren auch ein paar Tage länger Pause. Und ja, Essen finde ich auch total wichtig. Wenn das nicht stimmt, ist die Reise nur halb so cool. Hab mich auf einem 3-wöchigen Trip durch Myanmar, aufgrund mangelnder Hygiene und Auswahl, mal hauptsächlich von Reis, Eiern und Cola ernähren müssen. Das war echt kein Highlight, haha! Das Reisen von früher vermisse ich manchmal schon, weil der Kopf einfach total frei war. Man war halt weg, niemand konnte einen erreichen und man hat auch nicht mitbekommen wenn woanders ein Sack Reis umfällt. Cool ist allerdings, dass wir heute tolle Unterkünfte vorher buchen und Strecken leichter planen können. Das war ja dann doch etwas mühsamer. Bin auf jeden Fall froh, dass ich das noch erlebt habe. VlG, Nadine

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