Sommerferien 2020: Wohin können wir reisen?
16 Einwohner schildern die aktuelle Corona-Lage in beliebten Touristendestinationen

2. Juni 2020

Die Sommerferien stehen vor der Tür und mit ihnen die brennende Frage, wohin man denn überhaupt noch reisen kann? Machen wir Urlaub in Deutschland, geht vielleicht doch Spanien oder Schweden oder bleiben wir am Besten einfach mal ganz Zuhause? Auch wir haben reisetechnisch schon ein paar Federn gelassen. Im April haben wir unseren Urlaub im Harz und in Leipzig gecancelt, jetzt unseren Sommer-Roadtrip durch Litauen, Lettland und Estland und natürlich wurden all meine Reisejobs abgesagt.

Deutschland hat das Virus aktuell zwar recht gut unter Kontrolle, dennoch sitzen wir auf einem Pulverfass, das jederzeit hochgehen kann. Es ist schwierig die Corona-Regeln in den 16 Bundesländern und manchmal sogar in einzelnen Regionen nachvollziehen zu können. Wie soll das also länderübergreifend funktionieren?

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Sommerferien 2020! Wohin können wir reisen?

Weltweit liegt der Tourismus am Boden und müsste dringend wieder angekurbelt werden. Zu viele wirtschaftliche Existenzen hängen am seidenen Faden. Aber kann Reisen wirklich funktionieren, ohne dass das Virus erneut zuschlägt und Europa lahm legt? Nachdem ich meine Bedenken in diesem Instagram-Post geäußert habe, habe ich zahlreiche Kommentare und private Nachrichten erhalten. Das Thema ist ziemlich hochgekocht und scheint wirklich sehr viele Menschen zu bewegen.

16 Einwohner schildern die aktuelle Corona-Lage in beliebten Touristendestinationen

Ich habe daher mal 16 Menschen, die in Urlaubsdestinationen leben, nach der Lage vor Ort und ihrer persönlichen Einschätzung gefragt. Und die z.T. sehr ausführlichen Mails haben mich wirklich bewegt und betroffen gemacht. Für euch gibt es heute nur die Kurzfassungen. Aber ich finde, die sollte man unbedingt lesen, bevor man einen Urlaub in eins der Gebiete plant. Ich finde, sie helfen ungemein bei einer Entscheidung.

Deutschland:

Steffi von A Daily Travelmate – lebt in München:

Bayern ist sehr zögerlich, was die Corona Lockerungen anbelangt. Ich wohne in München und das Münchener Umland reagiert schon jetzt mit Unmut nur über den Besucherstrom der Münchener am Wochenende, die ein wenig Natur außerhalb der Stadt genießen wollen. Wie soll das dann erst in den Schulferien mit Besuchern aus ganz Deutschland werden?  Ich persönlich habe kein Problem mit Touristen aus Deutschland in München oder dem Münchener Umland. Jeder der Urlaub braucht, kann sich in München oder darum herum ein paar schöne Tage machen. Beachtet dabei die Regeln und geht maximal respektvoll mit euren Mitmenschen und mit der Natur um.

Anders sieht es mit ausländischen Touristen aus. Ich möchte nicht, dass diese in der aktuellen Lage ihren Urlaub in München und im Umland verbringen. Solange für viele (Familien) in Bayern die Situation noch weit weg von halbwegs normal ist, das Land weiterhin so restriktiv mit Lockerungen umgeht, ist – so hart das klingt – kein Platz für Touristen aus dem Ausland.

Photocredit: A daily travelmate

Petra von allesinklein – lebt in Oberbayern:

Wir haben das große Glück, ein Feriendomizil am oberbayrischen Schliersee zu  bewohnen und verbringen dort einen Großteil unserer freien Zeit. Mittlerweile hat sich die Lage auch dort merklich entspannt. Biergärten und Cafés sind wieder geöffnet, der See wird bald Badetemperatur haben. Wie der Sommer wird? Ich bin gespannt. Während es wochenlang wirklich sehr ruhig blieb, waren die letzten Wochenenden schon wieder arg voll, die beliebten Plätze zugeparkt wie eh und je.

See und Berge sind halt einfach eine unwiderstehliche Kombi, momentan noch eher für den Großraum München, aber nun geht ja auch der reguläre Tourismus wieder los. Da wird es gerade in den Ferienzeiten sicher eng werden. Ich sehe das trotzdem entspannt – es gibt ja zum Glück auch noch diese kleinen Geheimplätze, die nicht alle kennen. Hier gibt es 10 Ideen für den Urlaub in Süddeutschland.

Copyright: allesinklein

Natalie von Eine ganz normale Mama  – lebt in Lübeck:

Hier in Schleswig-Holstein haben wir bisher unheimlich Glück gehabt mit den Corona-Fällen – auch weil sich das Land relativ früh abgeriegelt hat und auch den Tagestourismus unterbunden hat. Ich kann verstehen, dass jetzt so viele bei uns im Norden Urlaub machen wollen und Meerweh haben, aber leider hat das Himmelfahrtswochenende und auch Pfingsten gezeigt, dass viele im Urlaub Corona einfach vergessen. Nur leider macht das Virus keinen Urlaub.

Die Küstenorte in der Lübecker Bucht wie Scharbeutz und Heiligenhafen haben Pfingsten komplett die Zufahrtsstraßen abgeriegelt – weil die Orte zu überlaufen waren und es ein einziges Gedränge an Strand und Promenade war! Das war schon eine bemerkenswerte Sache, sowas gab es noch nie. Wir wurden komplett überrannt. Einige Landkreise haben hier nun strengere Obergrenzen der Neuinfektionen auferlegt, was ich gut finde – denn wenn wir nicht aufpassen, kommt es im Sommer zum 2. Lockdown und das kann ja keiner wollen!

Photocredit: Eine ganz normale Mama

Österreich:

Kathi und Romeo von Sommertage – leben in Wien:

Bei uns in Wien merkt man sehr stark, dass die Touristen derzeit fehlen. Die Innenstadt sowie natürlich vor allem die meisten Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise der Schlosspark Schönbrunn sind für diese Jahreszeit ungewohnt leer. Wir denken, dass sich das mit der Öffnung der Hotels Ende Mai etwas ändern wird. Generell haben wir das Gefühl, dass nach der „Vollbremsung“ nun langsam Normalität einkehren wird – auch im Tourismus. Zumindest bemerken wir, dass die Marketing-Aktivitäten in Wien wieder hochgefahren wurden. Je früher man nach Wien kommt, desto ruhiger wird man die Stadt vermutlich erleben.

Schweiz:

Bree von Summerlife – lebt in der Schweiz:

Ich reise gerne und viel. Ich weiss, dass der Tourismussektor für die Wirtschaft vieler Länder sehr wichtig ist. In der Schweiz haben wir aufgrund von Corona gerade hohe Verluste. ABER, mir wäre wohler, wenn dieses Jahr alle mal zu Hause bleiben würden. Mit dem vielen Gereise haben wir den Virus in kürzester Zeit nämlich schön um den ganzen Globus verteilt. Wie wär’s denn, einfach mal wieder einen Sommer am Baggersee zu verbringen? Würste zu braten am Flussufer? Sternschnuppen zu beobachten und dabei auf einer Picknickdecke im Schlafsack im eigenen Garten oder aufm Balkon einzuschlafen? Diesen einen Sommer. Zu Hause. Im eigenen Land. So wie wir es als Kinder getan haben.

Photocredit: Summerlife

Norwegen:

Maren von Neuschnee – lebt in Oslo:

Die norwegische Regierung rät vorerst bis zum 20. August von Reisen ins Ausland ab. In zwei Etappen soll allerdings entschieden werden, ob Reisen innerhalb der nordischen Länder (bis 15. Juni), und in ausgewählte Nachbarländer wie Deutschland (bis 20. Juli) wieder möglich sein sollen. Für alle Norweger heißt das: Sommerurlaub im eigenen Land!

Und damit die einmalige Chance, das Heimatland ganz unter sich zu erkunden. Für die meisten deutschenTouristen, dass bis mindestens 20. Juli keine Einreise ins Traumland der Fjorde und Mitternachtssonne möglich ist. Die Einreise-Bestimmungen nach Norwegen sind nach wie vor streng. Einreisende müssen in eine 10-tägige Quarantäne. Einreisen darf nur, wer einen dauerhaften Wohnsitz, eine Arbeit hat oder Immobilien in Norwegen besitzt. Als deutsche
Staatsbürgerin könnte ich zwar jederzeit nach Deutschland reisen, aber möchte ich das, wenn alle Norweger gebeten werden ihren Sommerurlaub in der Heimat zu verbringen? Weitere Infos zu ihrem Leben in Coronazeiten in Norwegen gibt es hier.

Photocredit: Neuschnee

Schweden:

Hartmut von 58GradNord – lebt in Schweden:

Im Ausland glauben viele, dass in Schweden Normalzustand herrscht, was aber aber absolut nicht der Fall ist. Es gelten entsprechende Abstandsregeln im öffentlichen Leben, Verkehrsmitteln, in Geschäften und Restaurants. Bei den geringsten Symtomen ist man aufgefordert zuhause zu bleiben und alle, die von Zuhause aus arbeiten können, sollen dies auch tun. Als Arzt kann ich sagen, dass die Gesundheitslage in Schweden angespannt ist und es z.T. gravierende regionale Unterschiede gibt. An der Westküste Schwedens nimmt die Anzahl der intensivpflichtigen Covid-19-Patienten derzeit z.B. wieder zu.

Die allgemeine Reisewarnung für Reisen ins Ausland wurde jüngst bis einschliesslich 15. Juli 2020 verlängert. Alle, die sich in Schweden aufhalten sind aufgefordert, nicht durchs Land zu reisen. Reisen bis zu 1-2 Autostunden vom Wohnort entfernt sind ok, alles andere soll vermieden werden, um das Gesundheitswesen vor allem in weniger besiedelten Gebieten nicht zu überlasten. Daran halten sich im Moment ca. 80% der Schweden. Empfehlung und Regeln gelten hier wie Gesetze! Im Moment nimmt der Strom an ausländischen Touristen jedoch zu. Letztes Wochenende bildete sich eine kilometerlange Autoschlange über die Öresundbrücke von Dänemark nach Schweden. Gleichzeitig dürfen die Schweden nichts ins benachbarte Dänemark oder Norwegen einreisen, obwohl die Infektionszahlen auf der schwedischen Seite in Skåne geringer sind als im Grossraum Kopenhagen oder in der Region Sjaelland. Auch deutsche Touristen sieht man vermehrt. Das wird zumindest in meinem Umfeld unter Kollegen und Freunden mit gemischten Gefühlen betrachtet.

Viele Schweden verstehen nicht, warum wir so eingeschränkt sind, während ausländische Touristen kreuz und quer durchs Land fahren. Man fragt sich auch, warum die Aufforderung unserer Regierung, im Moment nicht hierher zu kommen, einfach so ignoriert wird. Die Schweden sind ein überwiegend freundliches aber auch konfliktscheues Volk. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Touristen offen und direkt kritisiert oder mit dem Unmut einiger hier konfrontiert werden, wenn sie nach Schweden kommen. Unter vorgehaltener Hand wird die Kritik doch sicher zunehmen, wenn die Reisebeschränkungen für die Schweden in den kommenden Sommer- und Ferienmonaten bestehen bleibt.

Dänemark:

Marion von Meermond – lebt in Dänemark:

In Dänemark haben viele Menschen ein Ferienhaus, welches sie durch Ferienhausanbieter zur Vermietung anbieten. Während der Zeit des Lockdowns ist ein nicht unerheblicher Anteil an Mietern verloren gegangen. Gleichzeitig haben aber viele Dänen im eigenen Land Ferien gebucht und auch die Anzahl an verkauften Ferienhäusern war überdurchschnittlich hoch!

Dänen urlauben sehr gerne im eigenen Land. Diese Einstellung ist durch die vergangenen Ereignisse verstärkt worden. Bei der vergangenen Pressmitteilung forderte Mette Frederiksen die Dänen explizit dazu auf, zu Hause zu urlauben. Und das tun sie auch. Am Pfingstwochenende erlebte ich ein rappelvolles Blokhus. Am Strand reihten sich Unmengen von Autos aneinander und an den Eisdielen standen die Menschen Schlange. Ab 15. Juni kommen nun Gäste aus Deutschland und Norwegen hinzu. Gerade die Westküste Dänemarks ist darauf ausgerichtet, zahlreiche Besucher empfangen zu können. Und inzwischen auch zu müssen. Die Tourismusbranche ist ein wichtiger Wirtschaftszweig und beschränkt sich nicht nur auf Einnahmen durch Übernachtungen.

In Dänemark verhielt man sich während des Lockdowns sehr diszipliniert. Die Abstands- und Hygieneregeln wurden hervorragend eingehalten, weswegen sich die Infektionszahlen erfreulich entwickeln konnten. Wie nun aber mit all den Absperrbändern, Einbahnregelungen und Aufklebern in vollen Touristengebieten umgegangen werden soll, weiß ich nicht.

Niederlande:

Simone von Nach-Holland – lebt in den Niederlanden:

Die Maßnahmen rund um die Corona-Pandemie wurden auch in den Niederlanden gelockert, aus „Bleib zuhause!“ wurde ein „Vermeide Menschenmassen!“. Und obwohl, wie in Deutschland auch, noch von Urlaubsreisen abgeraten wird, gibt es nur noch wenige Einschränkungen, wenn es um touristische Übernachtungen geht. Die 1,5 m Abstand, an die man sich halten muss, werden wohl noch einige Zeit erhalten bleiben und zum „neuen Normal“ werden, wie der Ministerpräsident immer wieder betont.

Obwohl das Abstandhalten im Freundeskreis den meisten immer schwerer wird und die Eröffnung von Cafés und Strandbars herbeigesehnt wird, sind die Niederländer eigentlich ziemlich entspannt. Von Feindseligkeiten Touristen gegenüber habe ich hier in Küstennähe noch nichts mitbekommen. Alle, die beruflich mit Tourismus zu tun haben, sind sowieso über jeden Gast mehr als froh.

Ich glaube fest daran, dass ein Urlaub in Holland in diesem Sommer trotz Corona wieder möglich sein wird. Die kilometerlangen Strände an der Nordsee und die zahlreichen Ferienparks und Campingplätze im Hinterland mit Rad- und Wanderstrecken vor der Tür machen das Abstandhalten doch eigentlich ganz einfach.

Photocredit: Nach-Holland

Eva von Hiddengem – lebt in Den Haag:

Es gibt kein Einreiseverbot für EU-Bürger in die Niederlande. Die Grenzen sind offen und waren auch nie geschlossen, die Corona-Maßnahmen nicht ganz so streng wie in anderen Ländern. Die Behörden raten jedoch eindringlich von allen nicht notwendigen Reisen in die Niederlande ab. Grenzshopping-Touren, Wochenendausflüge und touristische Reisen sind dementsprechend unerwünscht. An verschiedenen Stellen wurden auch Entscheidungen auf lokaler Ebene getroffen, um Touristenbesuche zu unterbinden. Der übereinstimmende Rat ist und bleibt: Vorerst nicht reisen und zu Hause bleiben!
Erst ab Juli ist die touristische Infrastruktur wie Campingplätze, Sanitäranlagen, Strandzufahrten etc. wieder vollständig zugänglich. Restaurants und Terrassen öffnen am 1. Juni mit Reservierung und begrenzten Kapazitäten.

Viele Deutsche ignorieren diesen Rat jedoch und man sieht vermehrt deutschen Kennzeichen auf der Straße. Am Himmelfahrtswochenende ist es dementsprechend eskaliert. Bei strahlendem Sonnenschein und Badewetter wurden Strände und Seen hier in Südholland von der Polizei geräumt, weil es zu voll wurde. Natürlich auch, weil es die Niederländer selbst in Massen nach draußen zog. Sie werden vermehrt dieses Jahr Urlaub im eigenen Land machen, wie Umfragen zeigen. Wenn nun auch noch ausländische Gäste dazukommen, könnte es ganz schön überfüllt sein.

Ich halte touristische Reisen ins Land grundsätzlich schon für vertretbar. Man ist hier in manchen Regionen stark auf den Tourismus angewiesen. Aber ich finde, man sollte es nicht egoistisch erzwingen – vor allem, wenn im eigenen Land wie derzeit noch, eine Reisewarnung herrscht – und eher auf Social-Distancing-Urlaub setzen. Sprich, die Städte meiden, auf Bauernhöfe, Ferienhäuser und –wohnungen statt Hotels setzen, vielleicht einen Bootsurlaub andenken und nicht unbedingt die Hotspot-Regionen ansteuern.

Photocredit: Hiddengem

Frankreich:

Tonya von Zeitgeist-Living – lebt in Südfrankreich:

Frankreich befindet sich gerade in der zweiten Phase der Lockerungen. Ab morgen werden Cafés und Restaurants wieder öffnen dürfen. Ich beobachte das Verhalten der Menschen in Nizza gerade etwas skeptisch, denn für viele Menschen gibt es das Thema Corona einfach nicht mehr. Sie begrüßen sich mit Küsschen und liegen am Strand in großen Gruppen. Ab morgen dürfen Franzosen innerhalb Frankreichs auch wieder Reisen, was bedeutet, dass sich nun auch noch französische Touristen dazu gesellen.

Ich habe noch kein Gefühl dafür, ob ich bereit bin ein Restaurant zu besuchen. Man munkelt außerdem, dass ab Mitte Juli möglicherweise auch europäische Touristen wieder einreisen dürfen. Hier wird sich erst in den Tagen zeigen, wie es sich anfühlen wird, wenn die Touristen kommen.

Italien:

Christine von Inseltraumleben – lebt auf Sardinien:

Was die Fallzahlen angeht wurde Sardinien von Corona bisher nur gestreift. Ein paar Infos zur Corona-Lage auf Sardinien könnt ihr hier lesen. Die harten und langen italienischen Quarantänemaßnahmen und deren Auswirkungen sowie die über Monate schrecklichen Zahlen und Bilder haben aber auch hier voll eingeschlagen. Die Stimmung ist deshalb nicht allzu gut und die Reaktionen auf die Reiselockerungen – geöffnete Grenzen ab 3. Juni –  lassen sich in etwa so beschreiben: Persönlich gesehen möchte eigentlich im Moment niemand „Fremde“ auf der Insel sehen. Aber die wirtschaftlich-existenzielle Lage verlangt vom Einzelnen und vom Unternehmer, dass man zumindest die Einnahmen aus den wenigen Tourismusmonaten mitnimmt. Das daraus entstehende Szenario für Urlauber kann man sich dann ungefähr vorstellen…

Einmal abgesehen von der u.U. komplizierten Anreise gibt es hier sehr gute Möglichkeiten, den Urlaub zurückgezogen und mit viel Abstand an einem der unzähligen langen Strände und im Hinterland zu verbringen – keine Frage. Ich selbst sage aber meiner Familie und meinen Freunden (so gerne ich sie gerade in diesem Sommer hier hätte!): Bleibt dieses Jahr zuhause und machts euch dort schön.

Photocredit: Inseltraumleben

Spanien:

Nicole von Freibeuter-Reisen – lebt in Barcelona:

In Spanien und Italien hat uns die Corona Krise ja leider sehr viel heftiger getroffen, als in den nordeuropäischen Ländern. Das liegt sicher auch daran, dass man hier noch sehr viel in Familienstrukturen lebt, Alte und Junge zusammen, auf engem Raum beieinander, und dass das Leben grundsätzlich draußen auf der Straße mit anderen Menschen zusammen stattfindet. In der Provinz Barcelona dürfen wir erst jetzt, seit Ende Mai, in kleinen Schritten und zu bestimmten Uhrzeiten, wieder unsere Wohnungen verlassen. Auf den Sommer blicken die Leute noch mit sehr gemischten Gefühlen.

Einerseits lebt Spanien zwar vom Tourismus und viele kleine Unternehmen, Stadtführer, Künstler, Bars oder Hotels wissen derzeit nicht wovon sie leben sollen, andererseits kann die Regierung möglichen Touristen natürlich auch nicht mehr Freiheiten einräumen als den Einwohnern. Ich persönlich würde mir wünschen, dass die Besucher nicht mehr in so großen Massen kommen und dass sich die Leute mehr Zeit nehmen. Die Kreuzfahrtschiffe könnten gern ganz wegbleiben, stattdessen wäre es schön, wenn mehr Wander – oder Radtouristen kommen, die die Natur zu schätzen wissen.

Photocredit: Freibeuter-Reisen

Damaris von MallorcafürKinder  – lebt auf Mallorca:

Wenn es nach einigen Mallorquinern ginge, könnten ausländische Touristen dieses Jahr durchaus noch etwas länger fern bleiben. Viele befürchten, dass das Virus, dessen Ausbreitung mit dem harten Lockdown auf Mallorca relativ schnell in den Griff zu bekommen war, durch Sommerurlauber wieder auf die Insel kommen und zu einer erneuten Verschärfung der Einschränkungen führen könnte. Auf der Gegenseite stehen circa 140.000 Arbeitnehmer, die im Tourismus arbeiten und sich momentan in Kurzarbeit befinden oder arbeitslos sind.

Einigen können sich beide Gruppen jedoch darauf, dass die Öffnung Mallorcas nicht vorrangig aus wirtschaftlichen Gründen, sondern vor allem mit Blick auf die Gesundheit aller geschehen sollte. Bis dahin stört es nur die wenigsten, dass es momentan ruhiger als normal auf der Insel ist. Die Mallorquiner genießen die Insel, leere Strände, Delfine vor der Küste und kristallklares Wasser, das wahrscheinlich nie mehr so sauber sein wird, wie es gerade ist.

Photocredit: MallorcafürKinder

Griechenland:

Mandy von Moovin’n’Groovin – lebt derzeit in Griechenland:

Ich bin derzeit mit dem Campervan in Griechenland unterwegs und habe fast den gesamten März & April in der Nähe von Koroni (südlicher Peloponnes) auf einem Privatgrundstück gestanden. Zusammen mit anderen „gestrandeten“ Campern haben wir bei der Renovierung des Strandrestaurants geholfen – eine super „Beschäftigungstherapie“ während der Ausgangssperre! Zudem waren wir ein lustiges Team, so dass weder Einsamkeit noch Langeweile bei uns aufkamen.

Aktuell reise ich wieder durch Griechenland und nehme auf die besondere Situation Rücksicht (vor allem beim Supermarkt-Besuch – Desinfektionsmittel und Handschuhe sind immer dabei). Allgemein hat Griechenland die Krise bisher ganz gut gemeistert, die Menschen waren zum Glück größtenteils vernünftig und haben sich an die Einschränkungen gehalten. Jetzt hoffen alle auf einen „gesunden“ Start der Tourismussaison, denn Griechenland ist auf die Einnahmen der Urlauber dringend angewiesen.

Photocredit: Moovingroovin

USA:

Annika von AnnikaBB – lebt in Oregon:

Wir leben in Portland, Oregon/ USA und sind gerade in Phase 1 der Wiederöffnung. Portland ist eine bekannte Foodie Town und  umgeben von atemberaubender Natur. Die Menschen hier lieben es Outdoor zu sein und daher ist es für alle sehr hart nicht an der Küste zu sein oder wandern zu gehen.  Aktuell dürfen wir hier nur allernötigste Strecken fahren und Urlaub in den USA sollte man vermeiden. Fliegen ist inland nur eingeschränkt möglich. Auch hier gilt Social Distancing und in den Geschäften sind Masken Pflicht. Viele Menschen halten sich daran. Da Oregon an der Untergrenze in Bezug auf Corona-Fälle liegt, arbeitet der Bundesstaat gemeinsam mit Washington und Kalifornien an einem Reopening Plan. Ansonsten ist eine Öffnung in Bezug auf den weltweiten Tourismus aber völlig unklar und liegt wohl noch in weiter Ferne.

Photocredit: Annika BBussmann

Ein kleiner Reisetest und meine persönliche Einschätzung:

Über Pfingsten haben wir einen kleinen Reisetest gewagt und sind für 2 Nächte in die Niederlande gefahren. Fernab von Nordseestränden und Menschenmassen haben wir uns in einem Häuschen eines Wohnparks in Gelderland einquartiert. Was uns direkt ins Auge gestochen ist: die Corona-Regeln in den Niederlanden sind viel lockerer als bei uns. Es gibt eine Abstandsregel von 1,5 Metern, aber keine Maskenflicht. Auch Restaurants und Cafes waren gut besucht. Als wir dann wie gewohnt mit unseren Masken durch den Supermarkt liefen, wurden wir entgeistert bis verängstigt angeschaut. Ansonsten waren jedoch alle Niederländer höflich und freundlich und wir haben uns zu keiner Zeit unwillkommen gefühlt.

Sehr unglücklich war jedoch die Situation, dass unser Sohn von einem frei herumlaufenden Hund gebissen wurde und wir dadurch in der Notaufnahme gelandet sind. Dort warteten wir dann stundenlang, nur teilweise separiert von so einigen Covid 19-Verdachtsfällen. Ein Umstand, der schon in Deutschland unangenehm ist, im Ausland jedoch noch blöder ist. Man sollte solche Ereignisse also unbedingt bedenken und vorab mit der Krankenkasse klären, ob man im Notfall versichert ist. Wir hatten das wohlweislich vorher gemacht. Braucht kein Mensch, aber Unfälle können halt immer passieren.

Aktuell denke ich, das ein Sommerurlaub in den Niederlanden, Österreich und ggfs. auch Dänemark und Griechenland diesen Sommer halbwegs gut machbar ist. Man darf bei der Planung jedoch nicht vergessen, dass auch die Landesbewohner im eigenen Land urlauben werden und es daher mit Sicherheit voll wird. Zudem sollte man sich selber fragen, wie man mit der Situation umgehen würde, wenn ausländische Touristen durch Deutschland reisen? Denn wenn man selber ein anderes Land bereist, muß man ausländische Touristen ebenfalls mit offenen Armen willkommen heißen.

Mir persönlich ist das aktuell alles zu kompliziert und daher werden wir unsere Sommerferien in Deutschland verbringen. Die Entscheidung ist mir erst nicht leicht gefallen, denn normalerweise würde ich unsere großen Ferien wohl nicht unbedingt in der Heimat verbringen. Mittlerweile freuen wir uns jedoch und sehen es als Chance endlich mal unser eigenes Land genauer zu erkunden.

Wie sieht eure Reiseplanung diesen Sommer aus? Habt ihr euch schon entschieden? Falls nicht, hilft euch ja vielleicht diese Zusammenfassung ein wenig bei der Entscheidung. 

PS: Sehr interessieren würde mich auch die Coronalage in Großbritannien, Polen, Kroatien, Portugal oder jedem anderen Land. Wenn ihr also Lust habt, hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar.

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8 Comments

  • Reply Melanie Ruppert 2. Juni 2020 at 18:30

    Vielen lieben Dank für den Beitrag und das Sammeln von Meinungen der Menschen, die an den bevorzugten Urlaubszielen leben.
    Wir waren zu Beginn der Maßnahmen froh, noch nichts gebucht zu haben, wollten wir doch in die USA fliegen. Dann gab es eine Zeit, in der wir hin und her überlegten, wo man denn im benachbarten Ausland oder in Deutschland Urlaub machen kann. Im Moment sieht es wohl so aus, dass wir, ganz ungewöhnlich, die Sommerferien zu Hause verbringen und erst in den Herbstferien den Schritt weiter raus überlegen.
    Zu Beginn war es ein gemischtes Gefühl: einerseits traurig, nicht weg zu kommen, aber dann war da auch die Sorge, wie es am Urlaubsort wäre: darf man in Museen? Wie läuft das mit dem Flug? Kommt man wieder regulär zurück, oder hängt man in einem Lockdown fest, wenn die Fallzahlen wieder steigen? Muss man zu Hause erstmal in Quarantäne?
    Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass der Sommerurlaub wenig mit dem zu tun haben wird, was wir geplant hatten, aber dennoch schön, erholsam und spannend wird.
    Und ein positives hat es doch, Urlaub zu Hause zu verbringen: man kann im eigenen Bett schlafen 😂

    • Reply nadine 2. Juni 2020 at 21:53

      Ich danke Dir fürs Lesen, liebe Melanie! Und ja… so schön das Reisen auch ist, es geht doch nichts über das eigene Bett :). GlG, Nadine

  • Reply Claudia 3. Juni 2020 at 10:19

    Moin Nadine!
    Ein toller Beitrag. Ich habe keine Ahnung wo es hingehen soll, diesen Sommer. Eigentlich war der Plan, unseren Bus zu packen und einfach in den Norden zu fahren und anzuhalten, wo es uns gefällt. Aber nach dem Lesen deines Posts bin ich noch nachdenklicher, wann das wohl wieder geht. Ehrlich gesagt wäre es mir am liebsten jeder würde in seinem Bundesland bleiben…
    Ich habe da natürlich gut reden, denn ich wohne im Land zwischen den Meeren -wenig Infrastruktur, einsame Gegenden und zwei wunderschöne Meere, wo alle hinwollen und kein Platz mehr für uns bleibt, die wir es hier das ganze Jahr aushalten. Auch wenn es stürmt und regnet, früher dunkel ist und keiner herkommen will. Ehrlich gesagt nervt es mich.
    Jetzt sind die Strände einigen Orts so voll und es laufen Urlauber rum, die Corona vergessen, da sie ja Urlaub haben.
    Wir haben uns verdammt lange alle an Auflagen gehalten, waren nicht am Strand, konnten die Familie auf der Insel nicht besuchen (wie Freundinnen von mir) und jetzt gerät alles ins Wanken.

    Mein Appell nach dem Lesen deines Beitrages: Liebe Menschen, die ihr gerne in den Urlaub möchtet, bitte guckt nicht nur was wieder geht, sondern auch was ind en einzelnen Ländern gilt. Was macht es mit den Menschen dort, wenn wir da alle hinkommen? Das Beispiel Holland ist da ja sehr deutlich. Shoppen nach Holland weil es da ohne Maske geht? Schnell auch Holland, weil die Grenzen ja offen sind? Endlich wieder an all die Lieblings Hotspots an Nord- und Ostsee? Egal wie eng es dort ist. Nach Schweden mit dem Camper weil man ja überall im Wald stehen kann und viel Platz drum rum ist, während die Schweden selbst sich an das Gebot halten, sich nur 1-2 Stunden vom Wohnort zu entfernen… Ich weiß nicht, wie man das Gefühl grenzenloser Freiheit genießen kann, wenn die Landsleute selber keinen Gebrauch davon machen.

    Ich wäre gerne nach Norwegen gefahren in die Einsamkeit und ich beneide die Norweger sehr diesen Sommer. Aber ich gönne es ihnen auch. Und vielleicht, vielleicht wird ja noch alles anders… vielleicht miete ich noch ein Sommerhaus in Dänemark. Vielleicht das von unseren Freunden, wo ich weiß, wir haben 1000 qm Grund drum rum und der Strand war schon immer leer.

    Vielleicht bleibe ich aber auch einfach Zuhause und bin froh, dass wir bisher so gut davon gekommen sind und nicht so eingesperrt wie meine Schwägerin an der Costa Brava, die das Meer von oben sehen kann, aber eben nur sehen oder wie meine Cousine in London, die Angst hat rauszugehen mit ihrem Baby und deren Vater einer von den vielen vielen Gestorbenen ist.

    Stay safe! Claudia

    • Reply nadine 3. Juni 2020 at 23:04

      Vielen Dank, liebe Claudia! Ich kann Dich wirklich gut verstehen. Es würde mir auch nicht gefallen, wenn nun halb Deutschland durch meine Straße rennt. Ich habe im Sommer natürlich auch Lust auf das Meer, habe aber schon befürchtet, das es dieses Jahr ziemlich busy werden wird. Und weil ich gar keine Lust habe mich da mit Millionen anderen Menschen am Strand rumzuquetschen, fahren wir nun in (hoffentlich) weniger frequentierte Ecken. Zuhause in NRW bleiben ist für mich allerdings keine Option bzw. nur wenn es gar nicht anders geht. Ihr habt natürlich wirklich Glück an einem Ort zu leben wo andere gerne Urlaub machen. Aber wenn Du nun diesen Luxus nicht lebst, sondern z.B. nur in Köln Chorweiler vor die nächste Platte schaust, dann ist das schon hart. Die Natur gehört halt allen Menschen.

      Wie dem auch sei…. ich finde wenn man halbwegs vorausschauend plant und reist, sollte das diesen Sommer möglich sein. Aber einfach spontan drauflos und ab an die Nordsee funktioniert halt nicht. Und wir waren über Pfingsten (nach sehr reiflicher und langer Überlegung) auch in den Niederlanden. Allerdings auch hier nicht am Meer, sondern im Inland und dort waren wir fast die einzigen Touristen. Man muß halt die Hotspots und Stoßzeiten meiden. Aber Schweden…. nee, das geht aus Rücksichtnahme und Respekt vor den Menschen dort dieses Jahr nun echt nicht. GlG in den Norden, Nadine

  • Reply Lena 3. Juni 2020 at 14:47

    Sehr erhellend, der Rundumschlag! Danke für die Fleißarbeit und danke an alle, die mitgemacht haben!
    Wir haben von 3 Monaten Elternzeit in Frankreich downgesized auf 3 Wochen in Deutschland. Nordbayern/Rhön, Sauerland und anschließend noch eine Woche an der Ostsee (MV) bei meinen Eltern. Dort hat Pfingsten wohl auch der Bär gesteppt. Aber als Einheimische kennt man ja doch noch Geheimtipps und muss auch nicht zu den Hauptsehenswürdigkeiten. Ans Meer gehen wir schon in normalen Sommern nur vorm Frühstück oder nach dem Abendessen…

    • Reply nadine 3. Juni 2020 at 23:08

      Liebe Lena, vielen Dank! Das war in der Tat Fleißarbeit, aber das Thema lag mir auch persönlich sehr am Herzen. Das mit eurer Elternzeit ist natürlich sehr schade. Eure Reiseziele hören sich dafür nach einer „vernünftigen Lösung“ an. An der Rhön und im Sauerland gibt es hoffentlich keinen Overtourism ;). Und Eltern an der Ostsee zu haben ist ja dieser Tage totaler Lusxus. Ich befürchte zu Corona-Zeiten kann man leider nur taktisch klug reisen oder sich komplett treiben lassen. Habt eine schöne Zeit! LG, Nadine

  • Reply Britta 3. Juni 2020 at 19:39

    Danke Nadine, für diesen guten und wichtigen Beitrag. Ich glaube, in allen Antworten wird deutlich, worum es in diesem Sommer geht. Nämlich nicht darum, das Erlaubte maximal auszureizen, sondern darum, zu gucken was es mit den Leuten macht, die dort leben. Wie auch oft erwähnt-wer vom Tourismus abhängig ist, freut sich wahrscheinlich über jeden Besucher und ich habe vollstes Verständnis dass auch die Hoteliers und Restaurantbetreiber in Schleswig-Holstein froh waren über die gute Buchungslage über Pfingsten und Himmelfahrt. Das Ergebnis: Überfüllte Strände und und ganze abgeriegelte Orte – und wie sich das tatsächlich auf die Corona-Fallzahlen auswirkt, wird man ja frühestens nächste Woche sehen.
    Wo wir Urlaub machen in diesem Jahr? Keine Ahnung. Einen Roadtrip, wie geplant, werden wir sicher nicht machen. Weder nach Frankreich noch nach Schweden. Weil es sich für mich einfach falsch anfühlt. Und ja-wir leben toll hier im Land zwischen den Meeren. Das nützt einem nur leider nix, wenn man als Tagestourist im eigenen Land plötzlich unerwünscht ist. Wir werden wohl weiterhin versuchen, uns möglichst antizyklisch durchs Land zu bewegen 🙂 aber wie oben schon gesagt. Es geht um (hoffentlich) einen Sommer… GLG Britta

    • Reply nadine 4. Juni 2020 at 21:30

      Liebe Britta,

      wahrscheinlich war das auch schon vor Corona so. Also die Sache mit dem Ausreizen. Es gab ja auch da schon genug Bewohner die sich über Touristenmassen vor ihrer Haustür beschwert haben. Ob nun in Barcelona, Amsterdam oder Venedig. Es geht also nicht nur in diesem Sommer darum, sondern auch um Zukünftige. Es muß einfach nicht mehr wie verrückt um die Welt geflogen werden, wir können auch mal tolle Sachen abseits der üblichen Highlights entdecken und das sogar in der Heimat. Corona hat wohl all diese Schwächen und Defizite nochmal so richig zutage gefördert. Vom Tourismus, über den Pflegenotstand bis hin zur Schulpolitik und Digitalisierung. Für mich fühlt sich das auch alles nicht mehr richtig an und daher schraube ich zurück. Auch wenn ich das Reisen wirklich liebe. Aber wenn der Planet, unser Klima oder auch andere Menschen darunter leiden, müssen wir einfach einen anderen Weg gehen. Und der muß ja gar nicht unbedingt so viel schlechter sein. Aber definitiv anders. Habt einen schönen Sommer! Wo auch immer ihr den in eurem tollen Bulli verbringen werdet. GlG, Nadine

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