Ausflugstipp im Mai: Kunst an rheinischer Landschaftsidylle
Die Museumsinsel Hombroich bei Neuss

26. Mai 2020

In Bezug auf meine eigene Heimat bin ich ja immer sehr skeptisch. Umgeben von zwei Großstädten, Chemiewerken und Braunkohletagebau, fällt es mir etwas schwer mich in die Landschaft zu verlieben. Der Lockdown hat uns in den letzten Wochen aber geradezu gezwungen unsere nahe Umgebung genauer zu inspizieren. Und dabei mußte ich feststellen, dass das Rheinland ohne all die Industrie, Städte und vielen Menschen eigentlich wunderschön wäre. Besonders die Rhein- und Erftauen sind extrem idyllisch und beheimaten noch viele einheimische Tiere.

Wir haben im Mai also mal jeden Stein vor der Haustür umgedreht. Dabei haben wir dann ein paar alte Schätze, wie z.B. die Museumsinsel Hombroich bei Neuss, neu entdeckt. Dort waren wir schon öfters. Im Mai zeigt sich die Insel jedoch in all ihrer Pracht und Fülle.

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Die Museumsinsel Hombroich bei Neuss

Die Museumsinsel Hombroich ist ein Kulturzentrum inmitten rheinischer Landschaftsidylle. In 10 futuristisch anmutenden Pavillons werden asiatische und moderne Kunst ausgestellt und so mit der Natur verbunden. Neben dem Museum Insel Hombroich verfügt die Stiftung auch über zwei weitere Areale mit Gebäudeensembles. Dazu gehören die Raketenstation Hombroich und das Kirkeby-Feld. Auch dort waren wir schon des Öfteren, ich habe nur noch nie drüber geschrieben.

Die Museumsinsel Hombroich wurde 1987 eröffnet und umfasst ein Landschaftsschutzareal von 21 Hektar. Es ist also ein großes Freilichtmuseum mit z.T. begehbaren Ausstellungsgebäuden, Skulpturen und Installationen. Die Insel wirkt wie ein verwunschener Ort und zeigt die rheinische Auenlandschaft in ihrer ganz ursprünglichen Form. Künstliche Beleuchtung, übermäßige Beschilderungen und Absperrungen gibt es kaum und daher fügt sich die Kunst perfekt in die Natur ein.

Das Museum appelliert jedoch an die Verantwortung der Besucher sich angemessen zu verhalten. Man sollte daher auf den Wegen bleiben und nicht querfeldein durch die blühenden Wiesen spazieren. Denn dort leben viele einheimische Tiere wie Vögel, Frösche, Insekten etc. die hier ein ganz besonderes Schutzgebiet gefunden haben.

Die Museumsinsel Hombroich ist, allein schon wegen der Natur, unbedingt Fall einen Besuch wert. Ausgefallene, berühmte Kunstwerke wie z.B. im Louisana Freilicht-Kunstmuseum in Dänemark, wird man dort allerdings nicht finden. Zudem sind in Coronazeiten vereinzelte Gebäude geschlossen und auch die idyllisch gelegene Cafeteria hat nicht auf. Daher finde ich die Eintrittspreise von 35 € für ein Familienticket auch relativ hoch. Wobei diese wegen Corona scheinbar schon ermäßigt ist. Für einen Besuch sollten man ca. drei bis vier Stunden Zeit einplane. Im Frühling finde ich es dort am Schönsten, aber auch der Herbst hat seinen ganz besonderen Reiz.

Habt ihr Interesse an mehr Ausflugsideen rund um Köln und Düsseldorf? Ich habe da sicher noch einiges auf Lager. Aber wie immer ist man bei seiner eigenen Heimat ja etwas „betriebsblind“ ;).

Spannenden Lesestoff für das Rheinland findet ihr hier*:

  

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2 Comments

  • Reply Ivana 26. Mai 2020 at 12:16

    Oh ja bitte, schreib noch mehr über solche Ausflüge.

    • Reply nadine 2. Juni 2020 at 21:52

      Mach ich gerne, liebe Ivana! Zusätzlich gibts ja auch immer meinen Ausflugstipp des Monats. Da ist sicher auch etwas für Dich dabei. LG, Nadine

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