Die normannische Region Calvados
12 Sightseeingtipps rund um den D-Day und die Landungsstrände

10. September 2021

Seit unserem ersten Besuch in der Normandie stand fest: wir kommen auf jeden Fall wieder! Mit ihrer wunderschönen Steilküste, den tollen Stränden, der pittoresken Architektur und spannenden Historie, hat sie uns auf Anhieb gefesselt. Die 640 km lange Küstenlinie trägt so wohlklingende Namen wie Perlmutt-, Alabaster- oder Blumenküste und gefühlt trägt jede zweite Ortschaft den Titel „schönstes Dorf Frankreichs“. Nicht umsonst hat sich auch schon Claude Monet in die Normandie verliebt und hier zu seinen bekanntesten Werken inspirieren lassen. Man kann die Normandie daher nicht einfach mal schnell in ein paar Tagen bereisen. Dafür ist sie einfach zu abwechslungsreich und weitläufig.

Nachdem wir 2019 an der Alabasterküste waren, stand diesmal das Departement Calvados mit seinen weltberühmten Landungsstränden auf dem Programm. Dafür haben wir uns eine Woche Zeit genommen und sind tief in die Geschichte des D-Day getaucht. Das war – zugegeben – nicht immer leichte Urlaubskost, war es aber absolut wert. Leider haben wir dafür so mondäne Badeorte wie Deauville verpasst. Aber alles geht halt nicht und nun haben wir einen Grund, erneut in die Normandie zu reisen.

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12 Sightseeingtipps rund um den D-Day und die Landungsstrände

#1 Bayeux – ein mittelalterliches Schmuckstück

Homebase unseres Normandie-Aufenthaltes war das mittelalterliche Städtchen Bayeux, das wirklich ein Schmuckstück ist. Die gesamte Innenstadt ist mit alten Fachwerkhäusern und Patrizierhäusern gesäumt und man wandelt immer wieder durch kleine Gassen und über romantische Brücken. Bayeux ist überschaubar und unaufgeregt und man hat relativ schnell das Wichtigste gesehen. Aber gerade das, fanden wir herrlich entspannend. Man hat dadurch nicht immer das Gefühl etwas zu verpassen und kann dem Urlaubs-JOMO fröhnen.

TIPPS FÜR BAYEUX

Essen: Sehr lecker und typisch normannisch essen könnt ihr im Restaurant L`Asiette Normande. An Meeresfrüchten, gebackenem Camembert und Cidre kommt ihr hier allerdings nicht vorbei. Ohne zumindest einmal Meeresschnecken probiert zu haben, kennt man die Normandie aber wohl auch nicht richtig.

Unterkunft: Wir bewohnten für eine Woche die wunderschöne La Closerie Teranga*. Ein altes Stadthaus mitten im historischen Zentrum, mit Blick auf die gotische Kathedrale. Das extrem geräumige Haus über 3 Etagen ist wirklich eine Stadt-Oase. Sobald wir die Hoftore schlossen, befanden wir uns in einem kleinen verwunschenen Garten mit Schaukel, Katzen, einer verrückten frz. Baby-Bulldogge und zwei Igeln. On top gab es für die Jungs noch einen Billardtisch.

Shopping: Direkt um die Ecke von der La Closerie Teranga liegt die Haupteinkaufsstraße Rue-Saint-Martin. Hier gibt es einige süße, kleine Shops, Patisserien, Cafés und Restaurants. Die Lage war wirklich top. So konnten wir die Kinder abends auch mal gut alleine lassen und zu Zweit durch Bayeux bummeln.

Must See: Die meisten Besucher kommen wohl wegen des weltberühmten Wandteppich von Bayeux in die Stadt. Dieser befindet sich im Musée de la Tapisserie de Bayeux, gehört seit 2007 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe und ist quasi ein altertümliches Comic. Auf sage und schreibe 70 Metern Länge, wird die gesamte Eroberung Englands durch den normannischen Herzog Wilhelm den Eroberer im Jahr 1066, erzählt. Ein Besuch des Museums ist daher auch mit Kindern interessant. Zu klein sollten sie allerdings nicht sein. Mit einem Knopf im Ohr wandelt man in ca. 30 Minuten an dem Teppich vorbei und bekommt recht unterhaltsam, die einzelnen Episoden erklärt.

#2 Die Geschichte des D-Day

Seit ein paar Jahren bin ich sehr an der Geschichte des 2. Weltkrieges interessiert. Woher dieses Interesse auf einmal kam, kann ich gar nicht so recht sagen. Vielleicht liegt es am Alter und dem damit verbundenen Interesse an meiner Familienhistorie. Ein Großvater kämpfte in der Normandie und der Andere war in Norwegen stationiert, heiratete eine Norwegerin und bekam mit ihr Kinder und Enkelkinder. Demzufolge rührten mich auch unsere Besuche an den unzähligen Bunkern in der Normandie und im Kriegsmuseum im norwegischen Narvik sehr. Auch auf den Kanalinseln gibt es im Übrigen jede Menge Relikte und man erfährt viel über den 2. Weltkrieg. Sehr viel mehr als in Deutschland btw.

Von der Geschichte des D-Day hatte ich demzufolge nur ein recht oberflächliches Wissen. Entweder habe ich im Geschichtsunterricht in der Schule gepennt oder es fiel einfach unter den Tisch. Ich wusste, dass am 6. Juni 1944 die alliierten Soldaten an der Küste der Normandie landeten, um Europa zu befreien. Natürlich war der D-Day mit diesem einen Tag aber nicht getan. Er war nur der Auftakt eines langen Kampfes gegen die Deutschen und endete erst mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 2.9.1945. Bis dahin wurde alles verwüstet, was auf dem Weg lag – allem voran sehr viele kleine Ortschaften, aber besonders auch die 20 km entfernte Stadt Caen.

Wer sich für die Hintergründe des D-Day bzw. Decision Day oder auch „Tag der Entscheidung“ interessiert, wird in der Normandie mit Informationen überhäuft. Es gibt kaum einen Ort, der nicht ein eigenes kleines D-Day Museum hat und es finden jährliche Paraden und Gedenkfeiern statt. Man stößt immer wieder auf Überreste von Bunkern, Gedenktafeln und Soldatenfriedhöfe von deutschen, amerikanischen, britischen und kanadischen Soldaten. Die Eindrücke sind z.T. sehr überwältigend und ich hatte des Öfteren Tränen in den Augen. Man sollte sich für diese Region daher wirklich etwas Zeit nehmen .

TIPP:  Um die Hintergründe des D-Day besser zu verstehen, empfehle ich euch unbedingt einen Guide. Wir haben einen Halbtagesausflug mit Jean Lenoir gemacht, der nicht nur perfekt deutsch spricht, sondern auch ein extrem umfassendes Wissen hat. Er fährt mit einem verschiedene Stationen wie z.B. die deutsche Marineküstenbatterie in Longues-sur-Mer, den Omaha Beach und amerikanischen Friedhof an.

Der D-Day gilt als die größte Militäroperation aller Zeiten.

Nur durch seine unzähligen Geschichten weiß ich nun, dass der D-Day eine extrem herausfordernde und logistische Operation war und die alliierten Soldaten  z.T. Unmenschliches geleistet haben. Jean Lenoir macht im Übrigen nur wenige dieser Touren, aber vielleicht habt ihr ja das große Glück eine zu ergattern. Es lohnt sich wirklich und ist auch mit etwas älteren Kindern sehr interessant.

#3 Die Landungsstrände

Es gibt insgesamt 5 Landungsstrände mit den Codenamen Utah Beach, Omaha Beach, Gold Beach, Juno Beach und Sword Beach. Hier sind an einem einzigen Tag 150.000 alliierte Soldaten gelandet und jeder Strand hat seine ganz eigene Kriegsgeschichte. Es lohnt sich also jedem einen Besuch abzustatten.

Am Utah Beach landeten die amerikanischen Fallschirmspringer, am Juno Beach die kanadische Divison und am Sword Beach französische und englische Elitesoldaten. Der Omaha Beach war amerikanischer Sektor und der Gold Beach (Arromanches-les-Baines) britisches Terrain. An jedem Strand gibt es moderne Museen, Friedhöfe und Denkmäler.

Weltberühmt und tragisch:  Der berühmteste Landungsstrand ist wohl der Omaha Beach, da hier auch die schrecklichsten und größten Verluste zu beklagen waren. Weitere Infos und schreckliche Szenen kannte ich jedoch hauptsächlich aus dem Hollywoodmovie „Der Soldat James Ryan“.Wenn man vom amerikanischen Friedhof Richtung Meer läuft, kommt man zum „Croix de Guerre 5th Engineer Special Brigade“-Memorial. Direkt daneben befinden sich die Überreste des Bunkers Widerstandsnest 62, von dem aus die Amerikaner bei ihrer Landung, gnadenlos beschossen wurden. Da dieser auf einer Anhöhe liegt, kann man sich vorstellen, dass die GI´s kaum eine Chance hatten. Viele versteckten sich in ihrer Panik hinter dem dicken Stein, der bis heute auf dem Strand liegt.

Der Omaha Beach ist gleichzeitig auch der Schönste aller Landungsstrände – endlos lang, breit und wirklich pittoresk. Daher gibt es hier auch einige Campingplätze und viele Badegäste. Ungetrübte Urlaubsstimmung kam bei mir allerdings nicht auf. Ich hatte ständig diese Szenen im Kopf, die einst das Meer blutrot färbten.

#4 Der amerikanische Soldatenfriedhof

Auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof fühlte ich mich ehrlich gesagt, ein klein wenig in einen Hollywood Movie gebeamt. Er liegt auf den Klippen oberhalb des Omaha Beach und die 10.000 weißen Kreuze sind allesamt gen Amerika ausgerichtet. Pünktlich um 9 und 16:30 Uhr wird täglich die amerikanische Flagge, im Rahmen eines militärischen Zeremoniells, eingeholt. Zudem besucht jeder US-Präsident einmal in seiner Amtszeit diesen Ort. Hier kommen in der Regel täglich zig Reisebusse an und auch während unseres Besuches, war es relativ voll. Wir haben das Besucherzentrum daher ausgelassen.

Ich hätte als Vergleich sehr gerne einen britischen, kanadischen oder deutschen Friedhof besichtigt, aber uns fehlte leider die Zeit. Aber wie man sich vielleicht vorstellen kann, sollen gerade die deutschen Friedhöfe, vollkommen anders sein.

#5 La Pointe du Hoc

La Pointe du Hoc ist ein 500 Meter langer und 30 Meter hoher Steilküstenabschnitt, ca. 6 km westlich vom Omaha Beach. 225 US-Ranger hatten die selbstmörderische Aufgabe, nur mit leichten Waffen ausgerüstet, diese Felsen mit Seilen und Sturmleitern zu erklimmen und die deutsche Artilleriestellung zu erstürmen. DieRanger wussten, dass sie wenig Aussicht hatten diese Operation zu überleben. Umso fassungsloser steht man dann heute auf der Felsnadel und fragt sich, wie Menschen zu solchen Dingen fähig waren.

Das gesamte Pointe wurde durch die Nationalsozialisten so stark befestigt und verbunkert, dass es den Alliierten kaum gelang die Anlage aus der Luft zu zerstören. Das gesamte Gelände ist bis heute mit unzähligen Bombenkratern übersät.

#6 Das Juno Beach Center

Im kanadischen Sektor Juno Beach liegt das Juno Beach Center. Da es nicht allzu groß ist und man sich im Rahmen einer Führung auch die außenstehenden Bunker ansehen kann, ist es gut geeignet für einen Besuch mit Kindern. Die Filme sind sehr eindrücklich und man erfährt viel darüber, wie hoch Kanadas Beitrag zur Landung in der Normandie war. Die Bunker-Führungen werden recht interessant von jungen Kanadiern gestaltet, mit denen man sich auf französisch oder englisch verständigen kann. Wir haben wegen der Pandemie ansonsten jedoch kaum Museen besucht, daher habe ich keine weiteren Erfahrungen mit anderen Ausstellugen.

#7 Der künstliche Hafen von Arromanches-les-Baines

Das kleine Örtchen Arromanches-les-Baines, besser bekannt auch als Gold Beach, lässt noch heute erahnen, welche technischen Meisterleistungen die Alliierten vollbracht haben. Da es nicht möglich war einen der normannischen Häfen zu erobern, legten die Alliierten hier den künstlichen Mulberry-Hafen an, um so schnell wie möglich Truppen, militärisches Material, Fahrzeuge und die komplette Versorgung zu gewährleisten. Hierfür wurden u.a. tonnenschwere Landungsbrücken vor der Küste versenkt, von denen heute noch ein paar zu sehen sind. Ein paar davon liegen wie gestrandete Wale auf dem Strand und verströmen einen ziemlich bestialischen Gestank.

Gut parken könnt ihr direkt auf der Klippe am Cinéma Circulaire. Dort gibt es auch einen Wohnmobilstellplatz und man hat eine grandiose Aussicht auf den Strand. Auf dem Weg in den Ort, haben wir das Arromanches 360 Cinéma besucht. Während man mittig im Kino steht, bekommt man in einer Multimedia-Show rundum berührende Dokumentar-Aufnahmen aus der Zeit des D-Day zu sehen. Der Film bleibt jedoch wenig informativ. Wer also mehr erfahren möchte, sollte sich besser auf die Museen konzentrieren oder sich einen Guide nehmen.

#8 Plage de Ouistreham Riva Bella

Da man sich nicht nur mir Kriegsgeschehen befassen kann, haben wir dem etwas weiter entfernten Plage de Ouistreham Riva Bella einen Besuch abgestattet. Ein sehr schöner, weitläufiger Sandstrand mit typisch französischen Badehäuschen. Parallel zum Strand gibt es einen befestigten Weg für Fußgänger und Fahrräder. Von hier aus verkehren auch die Brittany Ferries, die in ca. 5:45 Minuten nach Portsmouth/ England übersetzen. Man kann den Strand gut mit einem Besuch der Stadt Caen verbinden.

#9 Caen – 1000 Jahre Geschichte

Die Stadt Caen entstand vor rund 1000 Jahren und ist quasi pure Geschichte. Sie entstand, als die Normannen eine Insel am Zusammenfluss der Flüsse Orne und Odon, als Festung ausbauten und Wilhelm der Eroberer, war wohl der berühmteste Einwohner der Stadt. Im Mittelalter wurde Caen durch die Engländer belagert und 1944 tobte eine erbitterte Schlacht zwischen den alliierten Landungstruppen und den deutschen Besatzern.

Genau wie Le Havre wurde Caen durch den Krieg sehr zerstört und hat seinen ursprünglichen Charme daher etwas verloren. Neben der  restaurierten Altstadt, prägen viele neue Bauten das Stadtbild. Mir war der geschichtliche Hintergrund vorab tatsächlich nicht so bewusst, daher war ich etwas enttäuscht, nicht eine der hübschen, typisch normannischen Städte vorzufinden. Dafür hat man in Caen jedoch studentisches Flair und kann prima shoppen. Auch die Burg ist unbedingt einen Besuch wert, denn man hat eine tolle Aussicht über die ganze Stadt.

#10 Luc-sur-Mer

Luc-sur-Mer (oder auch Sword Beach) ist ein hübscher kleiner Badeort mit einem langen Strand und einer ansprechenden Promenade.  Direkt am Strand findet ihr den Luc Yacht Club, der jede Menge Wasseraktivitäten anbietet. Hier kann man Stand Up Paddlen, Segeln, Kiten oder Kayaken. Da bei unserem Besuch eine sehr steife Brise wehte, haben wir uns für eine Fahrt mit dem Katamaran entschieden.

Um zum Katamaran zu kommen, mußten wir allerdings erstmal bis zur Brust durchs Wasser waten, auf ein Motorboot klettern und zum vorgelagerten Schiff rausfahren. Da wir recht hohen Wellengang hatten, war der Trip dann auch ein kleines Abenteuer. Drei von uns fanden es absolut großartig, über die See zu flitzen. Der Teenie hat sich dann aber als wenig seetauglich herausgestellt und war recht grün um die Nase. Zudem bekamen wir auf dem Rückweg eine kleine Vorstellung davon, wie sich die Soldaten am D-Day gefühlt haben müssen, als sie sich vom Landungsboot aus, durchs Wasser an den Strand kämpfen mussten. Nur das wir nicht noch schwere Waffen tragen mussten. 

In Luc-sur-Mer kann man sich auch das größte Walskelett anschauen, dass je an einer europäischen Küste angespült wurde. Der Baby-Blauwal mit einer Länge von 19 Metern, wurde am 15. Januar 1885 am Strand von Luc-sur-Mer gefunden. Ihr findet das Skelett etwa 200 Meter vom Meer entfernt, etwas versteckt in einem kleinen Park hinter dem Rathaus.  Auf dem Weg dorthin gibt es zahlreiche kleine Cafés und Restaurants.

#11 Port-en-Bessin-Huppain

Port-en-Bessin-Huppain ist ein hübsches, kleines Hafenörtchen, dass sich an die Klippen der Calvados-Küste schmiegt. Es gibt viele nette Cafés, Eisdielen und Restaurants und direkt am Hafen einen kleinen Fischmarkt. Der Stadtstrand taugt nicht zum Baden, ist aber wegen seiner unzähligen Jakobsmuschel-Schalen ein Besuchermagnet. Jedes Jahr im November findet hier, zum Start der Fangsaison, daher auch ein Jakobsmuschel-Fest statt. Muschelliebhaber werden hier also ihr Glück finden. Jakobsmuscheln finde ich, im Gegensatz zu den allermeisten Muscheln, tatsächlich auch sehr schmackhaft.

#12 Landungsstrände und D-Day mit Kindern

Ich wurde während unseres Aufenhaltes des Öfteren gefragt, ob ich es für sinnvoll halte, mit Kindern an die Landungsstrände zu reisen. Das kommt aus meiner Sicht natürlich auf das Alter der Kinder an, aber auch wie man generell mit schwierigen Themen umgeht. Wir sprechen in der Regel recht viel mit unseren Jungs über die Probleme der Welt und dazu gehört halt auch Geschichte.

Ich finde also, dass man die Landungsstrände sehr gut mit Kindern bereisen kann. Jüngere Kinder muß man ja nicht mit zuviel Kriegshistorie überfordern und größere Kinder finden Bunker, Panzer und Co. meist recht spannend. Unser 14jähriger Sohn wird im Geschichtsunterricht sicher nun sehr viel besser informiert sein, als die meisten seiner Mitschüler und unser 10jähriger Sohn ging das Ganze noch recht unbekümmert an. Beide Kids badeten auf jeden Fall sehr ausgelassen am Omaha-Beach, während ich einen Kloß im Hals hatte.

Ein US-Veteran sagte irgendwann jedoch mal: „Damit Kinder hier wieder spielen und lachen können, haben wir uns geopfert“. Und dafür werde ich jedem dieser Helden für immer dankbar sein.

Seid ihr schon mal in dieser Ecke der Normandie und an den Landungsstränden gewesen? Ich fand sie sehr beeindruckend und berührend. Für mein Empfinden wird dieser extrem wichtige Teil unserer deutschen Geschichte, jedoch immer noch viel zu wenig aufgearbeitet und thematisiert. Daher sollte man sich unserer Vergangenheit am Besten mal in der Normandie stellen. Und dabei natürlich nicht vergessen, dass die gesamte Normandie ein traumhaftes Fleckchen Erde ist und sie einfach genießen. 

Weitere wundervolle Reiseberichte über die Normandie mit Kindern findet ihr im Übrigen auch hier:

Normandie mit Kindern: Zwischen Eseln, Blumenpracht, Strand und Fachwerkromantik

Offenlegung: Unsere private Reise wurde freundlicherweise in Form von Eintritten und Ausflügen von Normandie Tourismus unterstützt und enthält daher Werbung. Ein herzliches Dankeschön geht auch an unseren Guide Jean Lenoir, ohne dessen Geschichten und Informationen, dieser Trip sicher nur halb so eindrücklich gewesen wäre.

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1 Comment

  • Reply Claudia 13. September 2021 at 14:38

    Die Normandie hatte ich irgendwie noch nie auf dem Schirm. Dank Deiner Beiträge werde ich das nun auf jeden Fall ändern. Liebe Grüße, Claudia

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