Normandie mit Kindern
Die Alabasterküste: Steilküsten, Wikingergeschichte, Mahnmale und Architekturschätze

13. Mai 2019

Frankreich steht bei uns seit einigen Jahren hoch im Kurs und wir sind immer wieder aufs Neue begeistert über das abwechslungsreiche Land. Nachdem wir nun schon im Elsass, in der Bretagne und an der französischen Atlantikküste waren (guckt ihr hier), stand diesmal die Normandie auf dem Reiseplan. Da diese sehr groß und in einer Woche nicht zu schaffen ist, haben wir uns in den Osterferien auf die Haute-Normandie bzw. die Region Seine-Maritime beschränkt. Diese besteht aus der spektakulären Alabasterküste und seinem idyllischen Hinterland.

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Wie kam die Normandie zu ihrem Namen?

Mit meinen Wikinger-Wurzeln wollte ich natürlich unbedingt die Region entdecken, die die Nordmänner auf ihren Beutezügen immer wieder heimgesucht haben. Die Normannen waren ursprünglich Wikinger aus Norwegen und Dänemark und ihr Anführer Rollo verwüstete mit seinen Männern sogar das Seine-Gebiet um Paris herum (wer sich dafür interessiert, sollte sich unbedingt die Serie Vikings anschauen). Er zog jedoch nicht wieder ab, sondern erhielt im Jahre 911 vom französischen König Land zur Besiedelung – die heutige Normandie. Die sesshaft gewordenen Wikinger vermischten sich mit der einheimischen Bevölkerung und wurden so ebenfalls zu Normannen.

Was macht die Normandie aus?

Die Normandie ist unglaublich abwechslungsreich. Sowohl landschaftlich als auch geschichtlich. Sie liegt im Nord-Westen Frankreichs, direkt am Ärmelkanal und grenzt dort an die Region Nord-Pas-de-Calais und im Süden an die Bretagne. Wir waren in der Region Seine-Maritime, die sich von Le Treport bis Le Havre erstreckt. Das Highlight dieser Gegend ist die außergewöhnliche Steilküste, die tollen Strände und vielen historischen Ortschaften, die z.T. Titel wie „schönstes Dorf Frankreichs“ tragen.

Das hügelige Hinterland mit seinen Feldern und der sich hindurchschlängelnden Seine erinnerte uns bisweilen an die schöne Eifel. Wer hier jedoch einfach nur achtlos hindurchfährt, verpasst die wirklich spektakuläre Steilküste. Die Strände dieser Region bestehen im Übrigen fast nur aus weißen Kieselsteinen und bilden mit den Steilklippen, einen tollen Kontrast zum glasklaren Wasser des Ärmelkanals. Allgegenwärtig sind auch die unzähligen Bunker und unterirdischen Gänge auf den Klippen oder mitten auf dem Strand. Diese Relikte aus dem 2. Weltkrieg bildeten Hitlers Atlantikwall.

Wie kommt man in die Normandie?

Wer nachhaltig unterwegs sein möchte, reist am Besten mit der Bahn an. Le Havre ist z.B. mit der Bahn ab Köln in 7 Stunden zu erreichen. Die Stadt Rouen sogar in nur knapp 6 Stunden. Hier fährt man teilweise mit dem Thalys und muß einmal in Paris umsteigen. Für uns war das Auto auf diesem Trip unerlässlich, um die ganze Region ausgiebig zu erkunden. Vom Rheinland aus ist die Normandie über Belgien sehr gut zu erreichen. Von Tür zu Tür haben wir 6 Stunden gebraucht (570 km). Weitere Tipps zur Anreise findet ihr hier.

Unsere Tipps für die Normandie:

Macht entweder einen Roadtrip entlang der Küste und klappert all die Highlights ab oder mietet euch ein Ferienhaus, das halbwegs zentral liegt und entdeckt von dort aus die Region in alle Richtungen. Die Gegend von Le Tréport bis Le Havre ist eigentlich ein einziges Highlight und man kann an jeder zweiten Ecke einen Stop einlegen. Mit Kindern fanden wir eine Homebase angenehmer und hatten daher ein schönes Ferienhaus von Interchalet im kleinen Ort Bréauté. Demnächst gibt es hier auch noch einen entsprechenden Beitrag dazu.

#1 Le Tréport

Le Tréport ist eine hübsche kleine Stadt mit vielen Restaurants und einem Steinstrand mit bunten Strandhäuschen. Die Stadt ist das Eingangstor zur Region Seine-Maritime und schmiegt sich an die Hänge der Steilküste. Die Felsformationen reichen bis in die Stadt hinein und man hat sie eigentlich immer im Blick. Parkt am Besten am Funiculaire du Tréport (oben auf dem Berg). Die Parkkosten sind günstig und ihr habt eine grandiose Aussicht über die Dächer der Stadt. Von dort aus könnt ihr zu Fuß über Treppen in die Stadt hinunterlaufen. Wem der Aufstieg zu anstrengend ist, kann auf dem Rückweg den kostenlosen Aufzug (Funiculaire) nehmen. Er liegt ganz nah am Strand.

Le Tréport hat viele Restaurants und Cafés, aber wenn ihr mit Blick auf den Hafen frische Meeresfrüchte wie z.B. Moules Frites (Miesmuscheln mit Pommes) essen möchtet, seid ihr im La Calypso gut bedient.

#2 Dieppe

Sehr hübsch ist auch das Städtchen Dieppe, das erste Seebad Frankreichs. Bis heute nutzen viele Engländer und Franzosen die Fähre zwischen Newhaven und Dieppe für einen Ausflug ans andere Ufer des Ärmelkanalss. Es gibt einen schönen Yachthafen und eine lange Strandpromenade.

Wer mal sehr gut französisch essen gehen möchte, dem lege ich das Restaurant La Marmite Dieppoise auf der 8 Rue Saint-Jean ans Herz. Das 3 Gänge-Menü und insbesondere der Nachtisch waren phantastisch. Wer einen Seafood-Teller bestellt, sollte allerdings mit einer Auswahl an verschiedenen Seeschnecken rechnen. Wer wissen möchte wie wir uns dabei gefühlt haben, sollte sich dafür unbedingt die Szene von Mr. Bean im französischen Restaurant anschauen ;).

Wir hatten im Übrigen etwas außerhalb von Dieppe eine Übernachtung, bevor es weiter in unser Ferienhaus ging. Wer einen Roadtrip entlang der Küste macht, kann ganz gut eine Nacht in einer der balinesischen Hütten auf dem Campingplatz Camping Le Marqueval einlegen. Sie sind einfach, liegen jedoch ruhig und beschaulich an einem kleinen Teich und nur 1,2 km vom Strand von Pourville-sur-Mer entfernt. Zudem hat der Campingplatz einen kleinen Pool, ein Bistro und eine Hüpfburg für Kinder. Handtücher und Bettwäsche gibt es jedoch nur auf Anfrage.

#3 Varengeville-sur-Mer

Entlang der Küste liegen traumhafte kleine Ortschaften wie z.B. Varengeville-sur-Mer. Der Ort erscheint wie eine perfekte Kulisse aus einem „Schöner-Wohnen und Garten-Magazin“. Die kleine Kirche Saint-Valéry und ihr mariner Friedhof thronen zudem in 80 Metern Höhe auf einer Klippe und bieten ein unvergessliches Panorama. Unglücklicherweise fanden ziemlich viele Touristen an diesem Osterwochenende den Ort genauso hübsch wie wir, daher war es ziemlich überlaufen. Zudem wurde die Kirche restauriert und war daher nicht ganz so pittoresk wie sonst.

#4 Veules-les-Roses

Veules-les-Roses trägt den Titel „schönstes Dorf Frankreichs“ und wären da nicht noch die 77 anderen superhübschen Örtchen der Normandie, würde ich dem bedingungslos zustimmen. Auch hier empfehle ich euch möglichst nicht an einem Sonn- oder Feiertag anzureisen, denn dann ist es so überfüllt, dass man kaum einen Parkplatz findet.

#5 Die Mahnmale des Atlantikwalls

Viele laufen einfach achtlos daran vorbei, mir haben sie jedoch jedesmal einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Die vielen Bunker und unterirdischen Gänge des 2. Weltkrieges, die Hitler zur Verteidigung der Westflanke hat bauen lassen. Mein Opa war in der Normandie und ist schwer verletzt zurückgekehrt und immer wieder habe ich mich gefragt, ob er hier vielleicht tage- und nächtelang in einem der Schützengräben saß. Die Bunker sind durch die ständigen Gezeiten und die Erosion z.T. von den Klippen gefallen und liegen wie riesige Alien-Raumschiffe auf dem Strand herum. Die Bunkerkette des Atlantikwalls hielt im Übrigen keine 24 Stunden dem Angriff der Alliierten stand. Ich denke, fast jeder hat die blutigen und unerträglichen Szenen im Film „Soldat James Ryan“ gesehen. Trotzdem schafften es die Alliierten zum Glück in das Hinterland der Normandie vorzudringen und somit den 2. Weltkrieg zu beenden.

#6 Fécamp

Fécamp wurde nach einer Zerstörung neu durch den Sohn des Wikingeranführers Rollo gegründet und war daher lange ein wichtiges Handelszentrum der Normannen. Die Stadt hat drei Häfen und lebt u.a. vom Fischfang und der Destillerie des Kräuterlikörs Benedictine. Die ehemalige Kabeljaufabrik beherbergt heute das Museum für Fischerei und liegt direkt am Hafen. Früher sind die Fischer z.T. bis vor die Küsten Neufundlands gefahren, um Kabeljau zu fischen. Auch die sehr beeindruckenden Gebäude der Likör-Destillerie kann man besuchen.

Wir haben uns für eine Fahrt mit einem ehemaligen alten Fischerboot entschieden und waren ca. 2 Stunden mit der Mil`Pat auf See. Die Passagiere haben hier auch immer wieder die Möglichkeit beim Segel hissen Hand anzulegen. Zudem hat man vom Wasser aus wirklich eine traumhafte Aussicht auf die beeindruckende Steilküste. Kleiner Tipp: Nehmt euch unbedingt warme Kleidung mit. Obwohl es an Land an diesem Tag recht warm war, wehte an Bord ein eisiger Wind. Tickets für den Segeltörn könnt ihr direkt im Tourist Office von Fécamp am Quai Sadi Carnot kaufen.

Eine grandiose Aussicht auf die Klippen und Fecamp habt ihr außerdem vom Kap Fagnet, das sich ca. 95 Meter über der Stadt erhebt. Hier stehen ebenfalls viele Überreste einer ehemaligen Bunkeranlage.

#7 Yport

Extrem malerisch ist auch das ehemalige kleine Fischerdörfchen Yport. Mit seinen bunten Strandhäuschen und Fischerbooten, dem weißen Kieselstrand und den Steilklippen mit den Höhlen, hat es sicher auch schon Künstler wie Monet oder Degas inspiriert.

#8 Vaucottes-sur-Mer

Eine bezaubernde kleine Bucht liegt in Vaucottes-sur-Mer. Wir hatten an einem warmen April-Tag Zeit für ein kleines Picknick am Strand, Füße baden im eiskalten Wasser des Ärmelkanals und einen kleinen Walk entlang der wunderschönen Steilküste.

#9 Étretat

Étretat ist mit seinen spektakulären Kreidefelsformationen wahrscheinlich das Highlight der Haute-Normandie. Einen Besuch sollte man daher unbedingt einplanen, aber versucht auch hier einen Sonn- oder Feiertag zu meiden. Wir waren am Ostersonntag dort und mußten ungesehen wieder fahren, weil der Ort aus allen Nähten platzte und kein Parkplatz mehr zu bekommen war. Wir sind dann unter der Woche nochmal zurückgekehrt. Der Eintritt zu den Felsformationen ist frei und wer will, kann hier ein gutes Stück entlang der traumhaften Steilküste wandern gehen. Auch der Ort Étretat ist sehr hübsch und hat einige sehr alte, hübsche Gebäude zu bieten.

#10 Das Hinterland: Die Seine Region

Auch das Hinterland, mit der sich hindurchschlängelnden Seine, ist malerisch. Kleine Orte wie z.B. Vieux-Port sind unbedingt einen Abstecher wert. In Lillebonne gibt es das sehr gut erhaltene römisches Amphitheater Theatre Gallo-Romain und das interessante Museum Juliobona. In Allouville steht die 1000-jährige Eiche, die schon erlebte wie die Normannen das Land eroberten. Sie beherbergt heute eine kleine Kapelle, wurde jedoch restauriert als wir dort waren. Und in Bretteville erfahrt ihr im Écomusée de la Pomme et du Cidre, wie Cidre hergestellt wird und könnt diesen auch probieren.

Lesestoff für die Reisevorbereitung*:

Neben den klassischen Reiseführern ziehe ich mir auch immer viele Infos und Tipps aus Instagram. Auf der Instagram-Seite von Normandie Tourismus und Seine-Maritime bekommt ihr z.B. auch sehr viele Inspirationen geliefert.

         

Weitere Highlights:

Supergerne gesehen hätte ich noch das mitteralterliche Rouen, die Hauptstadt der nördlichen Normandie. Dafür fehlte uns aber leider die Zeit. Dafür haben wir jedoch noch die architektonischen Schätze Le Havre und Honfleur besucht. Darüber gibt es demnächst noch einen ausführlichen Bericht.

Seid ihr schon mal in der Normandie gewesen? Wie hat es euch gefallen und was waren eure Highlights? Uns hat die Normandie jedenfalls total verzaubert. Wir werden also auf jeden Fall nochmal zurückkehren, um uns auch noch die südliche Normandie mit Seebädern wie Deauville, dem Landungsstrand Omaha Beach und dem weltberühmten Mont-Saint-Michel anzuschauen.

Offenlegung: Wir wurden zu dieser unbezahlten Recherchereise zum Thema „Normandie mit Kindern“ von Normandie Tourismus, Seine-Maritime Tourismus und Interchalet eingeladen. Beiträge dieser Art könnte ich nicht schreiben, wenn ich mir nicht ein eigenes Bild vor Ort machen würde. Da meine Reise keine Vorgaben enthielt, könnt Ihr euch wie immer darauf verlassen, dass mein Bericht meine eigene Meinung und Begeisterung widerspiegelt.

* Dieser Beitrag enthält mit * gekennzeichnete Produkte mit Link im Rahmen eines Affiliate-Programms. Alle verlinkten Materialien wurden von mir mit Sorgfalt ausgewählt. Wie immer, empfehle ich nur Produkte, die ich auch selber benutze und/ oder kaufen würde. Falls Ihr etwas über diese Links kauft, unterstützt Ihr mich mit einer kleinen Provision. Nur durch solche Einnahmen, kann ich diesen Blog  überhaupt am Leben erhalten. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

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15 Comments

  • Reply Eva 13. Mai 2019 at 16:23

    Mann ist das schön! Europ hat echt eine gigantische, einmalige Natur.
    Hier bei uns am Strand sind auch noch viele Bunker, mir gruselt es auch davor und ich male mir immer aus, wie die Soldaten dort ausharren mussten.

    • Reply nadine 14. Mai 2019 at 9:33

      Mir war vorher auch nicht bewusst, das die Ecke so spektakulär ist. Die Alabasterküste mit den krassen Felsen ist aber tatsächlich 120 km lang. So sehr ich ferne Länder auch liebe – nach dem Trip habe ich mich mal wieder gefragt, warum wir alle so gerne um die halbe Welt reisen, obwohl wir doch solche Mega-Highlights quasi fast vor der Nase haben. Und für euch ist es ja noch näher als für uns. Und ja, die Bunker sind etwas gruselig. Aber auch ziemlich interessant. LG, Nadine

  • Reply Gela 13. Mai 2019 at 21:30

    Liebe Nadine,
    das sieht ja alles wunderschön aus! Besonders diese Felsenküste hat es mir echt angetan, aber gegen hübsche Dörfer habe ich auch nichts einzuwenden. Und den Campingplatz mit den Balinesischen Hütten merke ich mir gleich. Wir fahren dann ja wahrscheinlich mal mit dem WoMo in die Normandie. War es eigentlich gar nicht überlaufen? Vielleicht sollten wir uns diese Tour dann ja für Herbst vornehmen …

    • Reply nadine 14. Mai 2019 at 9:28

      Liebe Gela! Die ganze Alabasterküste ist der Hammer. Da sieht es überall so aus. Mit dem Wohnmobil fahren dort super viele Leute rum. Ich weiß nur nicht, ob ich Dir das in den Sommerferien empfehlen würde. Über Ostern war es an manachen Orten schon so extrem voll, das wir nicht aus dem Auto rauskamen. In der Woche war es aber ok. Aber der Herbst sollte eine gute Zeit für die Region sein. GlG, Nadine

  • Reply Sabine 14. Mai 2019 at 6:19

    Wunderbarer Bericht, der meine Sehnsucht nach der Normandie weiter nährt. Wir haben uns im letzten Jahr die Strände der Alliierten (Omaha Beach , Gold Beach etc) in einem geführten Tagesausflug mit einer Geschichtslehrerin aus Caen angesehen, was super interessant war. Bericht hier https://8same.blogspot.com/2018/08/ein-tag-in-der-normandie.html
    Natürlich möchte ich gern länger dahin, ebenso in die Bretagne…

    • Reply nadine 14. Mai 2019 at 9:26

      Vielen Dank! Nach dieser Reise muß ich auch unbedingt nochmal in den Süd-Westen der Normandie und so Orte wie den Mont-Saint-Michel, Deauville oder Omaha Beach sehen. In der Bretagne waren wir auch schon. Die ist ebenfalls wunderschön. Aber ich glaube die Normandie hat mich tatsächlich noch mehr gefesselt. LG, Nadine

  • Reply Andrea 14. Mai 2019 at 14:03

    Liebe Nadine,
    wunderschöne Fotos hast du gemacht. Da möchte man am liebsten gleich losfahren. Ich kann deine Begeisterung wirklich teilen, bin seit unser ersten Reise dorthin großer Fan und Wiederholungstäter. Ein paar Sachen, in der Gegend kannte ich noch gar nicht, müssen wir beim nächsten Mal unbedingt auch mal hin. Die andere Seite mit der Côte Fleurie und dem Departement Calvados kann ich auch nur empfehlen. Die Küste ist nicht so spektakulär, aber auch unglaublich schön. Für Kinder sind die Landungsstrände und die dazugehörigen Museen total interessant. Deauville, Trouville und Cabourg sind auch zu empfehlen. Und ein besonderes Highlight ist natürlich der Mont St. Michel 😊. Gute Gründe also bald zurückzukehren. Beste Grüße aus der „Nachbarschaft“
    Andrea

    • Reply nadine 20. Mai 2019 at 21:17

      Liebe Andrea, das hört sich in der Tat so an, als müssten wir unbedingt nochmal hin. Vielen Dank für all Deine Tipps und liebe Grüße um die Ecke, Nadine

  • Reply Sabine W. 17. Mai 2019 at 14:31

    Hallo Nadine,
    wir waren vor 2 Jahren in der Normandie und waren sehr begeistert. Wir hatten ein ganz typisch normannisches Haus mit alten Holzbalken etc. gemietet, so eines wie auch auf Deinen Bildern zu sehen ist. Wunderbar ruhig gelegen im mitten von Apfelplantagen und wir waren weit und breit die einzigen Touristen. Es war erfrischend z.B. im Supermarkt nur unter Einheimischen zu sein.
    Ihr solltet auf jeden Fall auch das Hinterland der Normandie besuchen, denn gerade die Kathedrale und vor allem die Basilika von Lisieux oder auch die Geschichte von Alencon sind wirklich interessant. Freunde des Genusses kommen mit der örtlichen Spezialität Calvados und allerlei Apfelsüßigkeiten auch auf ihren Geschmack. Für die sportlichen Aktivitäten bietet z.B. der Ort Clecy die Möglichkeit Kanu- und Kayakboote auszuleihen und dem Verlauf der Orne zu folgen.
    Die Normandie bietet noch so vieles mehr, weswegen wir bestimmt nicht das letzte Mal dort gewesen sind.
    Liebe Grüße
    Sabine W.

    • Reply nadine 20. Mai 2019 at 21:18

      Liebe Sabine, das hört sich wirklich an wie bei uns. Im Hinterland waren wir auch, aber Orte wie Rouen haben wir leider verpasst. Für uns ist daher ganz klar, das wir irgendwann wieder hinfahren werden. GlG, Nadine

  • Reply Nicole 27. August 2019 at 1:21

    Liebe Nadine,
    wir sind gerade aus der Bretagne zurück und ich könnte gleich schon wieder los. Bei der Hin- und Rückfahrt hat es mir in den Fingern gejuckt, einen Stopp in der Normandie einzulegen, aber dafür brauchts natürlich mehr Zeit bzw. die Normandie verdient eine eigene Reise. Vor 15 Jahren war ich mal dort, nur für 4 Tage. Zum 60-Jährigen der Invasion gab es viele improvisierte Ausstellungen, mittlerweile gibt es an den Stellen ja „echte“ Museen. Auch mein Opa wurde in der Normandie verwundet, daher möchte ich mich mit der Gegend und Geschichte auch noch mal intensiver auseinander setzen. Vielleicht lasse ich die Kids noch etwas älter werden, allein die Erklärungen zu den Bunkern in der Bretagne fielen mir schon etwas schwer. Danke für den tollen Bericht und die vielen Fotoeindrücke!!
    Liebe Grüße,
    Nicole

    • Reply nadine 30. August 2019 at 20:27

      Liebe Nicole! Ja, die Normandie verdient in der Tat eine eigene Reise. Sie ist auch echt ganz anders als die Bretagne. Ich muß auf jeden Fall nochmal hin, denn den Süden mit dem Omaha Beach möchte ich auf jeden Fall noch sehen. Schwere Kost! Dafür müssen meine Jungs vielleicht auch noch ein bißchen älter werden. Aber in der Normandie haben sie schon mal einen ersten Eindruck bekommen. Das ist echt was völlig Anderes, als im Geschichtsunterricht darüber zu sprechen. GlG, Nadine

  • Reply Simon 19. September 2019 at 14:59

    Wirklich sehr eindrucksvoller Bunker, der da mit nur einer Ecke im Strand steckt. Welcher und wo genau ist der denn? Ich bin selbst nämlich sehr begeistert von den Überbleibseln des Atlantikwalls.

    • Reply nadine 23. September 2019 at 9:34

      Hallo Simon! Ja, der war wirklich sehr cool. Ich hoffe jedoch, dass Du Verständnis dafür hast, das ich manche Ecken nicht preisgebe. Overtourism und IG-Tourismus führen nämlich dazu, das solche Orte total überbevölkert werden und die Leute rücksichtslos alles platt trampeln. Aber ich bin mir sicher, als Experte findest Du schnell heraus wo der steht ;). LG, Nadine

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