15 Fragen und Antworten

Die Malediven individuell und low budget bereisen

Wer eine Malediven-Reise plant, wird in der Regel immer nur nur mit Pauschalangeboten konfrontiert. Aber ist es auch möglich diese Inselwelt abseits des pauschalen Luxus-Tourismus zu bereisen?

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Mal ehrlich…wer hat schon die Kohle 400 € die Nacht und aufwärts für eine Unterkunft auszugeben? Und das zum Teil pro Person. Und so sieht nun mal die Realität in den großen Malediven-Resortinseln aus. Es ist wunderschön. Es ist einzigartig. Aber auch unfassbar teuer.

Da für mich von vorherein klar war, daß ich nicht nur auf einer Touristen-Insel sitzen will, sondern auch und vor allem das wahre maledivische Leben sehen möchte, musste ich vor unserer Reise viel recherchieren. Eine Seite hat mir dabei sehr geholfen und die möchte ich euch nicht vorenthalten. Guckt mal hier.  Ich habe ansonsten einfach mal ein paar Fragen zusammengestellt, die ich mir vor unserer Reise gestellt habe und hoffe sie sind hilfreich.

1) Kann ich auch ohne vorher gebuchte Pauschalreise auf die Malediven fliegen?

Ja, könnt Ihr. Wir hatten auch nur Flüge und sind mit Condor direkt von Frankfurt nach Male geflogen. Nachzulesen hier. Condor bietet auch immer wieder günstige Angebote auf die Malediven an. Also Augen auf.

2) Braucht man ein Visum für die Malediven?

Deutsche bekommen bei der Einreise mit einem gültigen Reisepass ein 30tägiges Touristenvisum. Ihr braucht jedoch bei der Einreise eine erste Anlaufstelle, die Ihr bereits von zuhause aus buchen müsst. Diese müsst Ihr auch an Bord auf den Einreiseformularen angeben. Diese Angaben sind ohne Gewähr, da Stand November 2014. Und da sich Einreisebedingungen ständig ändern können, bitte vorab z.B. hier checken.

3) Wie sieht die religiöse Lage auf den Malediven aus? 

Wer es bisher noch nicht wusste: die Malediven sind streng muslimisch. Es gibt absolut keine Religionsfreiheit. Die Staatsreligion ist der Islam. Davon bekommt man auf den Touristeninseln rein gar nichts mit. Aber wer abseits der Wege geht und sehen möchte wie die Malediver leben, sollte sich den Landessitten anpassen. Das fängt schon bei der Einreise an. Die Einfuhr von Alkohol, Kondomen (Ihr habt richtig gelesen!) und Schweinefleisch ist verboten. Oben-Ohne oder nackt baden ist bei Strafe untersagt. Gerade Frauen müssen sich hier natürlich sehr anpassen. Kurze Shorts und schulterfreie Tops sollte man vermeiden. Und das Tragen von Bikinis ist an öffentlichen Stränden nicht erlaubt. Die einheimischen Frauen tragen fast alle Kopftuch und sind z.T. auch komplett verschleiert. Ich habe hier das erste Mal sogar Frauen gesehen, die Ihre Augen verschleiern und schwarze Handschuhe tragen. Der Muezzin ruft fünfmal am Tag (und auch in der Nacht) zum Gebet. Unpraktisch wenn die Unterkunft quasi direkt neben dem Minarett liegt ;).

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Vor unserer Abreise habe ich mir viele Gedanken zu dem Thema gemacht, gerade weil in der Hauptstadt Male immer wieder mal Pro-IS Demonstrationen stattgefunden haben. Ich werde zu dem Thema jetzt jedoch bewusst nichts weiter schreiben. Mein Blog ist keine Plattform für religiöse Diskussionen. Ich kann nur darüber berichten, was ich erlebt habe. Und das waren hauptsächlich Begegnungen mit äußerst netten und hilfsbereiten Menschen, die sich sehr darum bemüht haben, den Tourismus auf den Einheimischeninseln ins Rollen zu bringen. Weder auf der Hauptinsel Male noch auf der Einheimischeninsel Maafushi habe ich irgendwelche Anfeindungen erlebt. Mir ist einzig und allein aufgefallen das einige junge westliche Touristinnen sich in Male aus meiner Sicht nicht den Umständen entsprechend gekleidet haben. Und tatsächlich ist es mir einmal passiert, daß mich eine Gruppe verschleierter Frauen in ihrem Dorf eher unwirsch abschätzend taxiert hat. Ich habe jedoch ein gewisses Maß an Verständnis, da ich gerade vom Strand kam und auf den 200 Metern zu meinem Hotel sicher auch nicht total angemessen gekleidet war.

4) Wie sieht die politische Lage auf den Malediven aus?

Die politische Lage auf den Malediven kann man wohl eher als instabil bezeichnen. 30 Jahre lang herrschte auf den Malediven eine autokratische Herrschaft und es wurde streng darauf geachtet, daß Touristen und Einheimische möglichst wenig bis keinen Kontakt zueinander haben. Daher war es auch lange nicht möglich als Tourist Einheimischeninseln zu besuchen.

Die Malediven sind jedoch seit der ersten demokratischen Wahl 2012 etwas weltoffener geworden und den Maledivern ist es seitdem z.T. erlaubt,  eigene Geschäfte im Tourismusbereich machen zu dürfen. Auf ein paar Einheimischeninseln sind die ersten Hotels, kleine Restaurants oder Tauch-Schulen entstanden. Nachhaltiger Tourismus sozusagen, da das eingenommene Geld direkt den Besitzern zukommt und nicht der Regierung oder ausländischen Luxus-Resorts.

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Umweltbewusstsein? Fehlanzeige!

Nichtsdestotrotz sind die Malediver arm und es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit. Die Jobs in der Tourismusbranche werden hauptsächlich von Ausländern aus z.B. Bangladesh gemacht. Mir wurde gesagt, daß diese für einen geringeren Lohn arbeiten als die Malediver.

Auch zum Thema Politik möchte ich mich bewusst zurückhalten. Es würde definitiv diesen Post sprengen. Aber wer mehr wissen möchte, kann ja einfach googlen und dann selbst entscheiden, ob er dorthin reisen möchte oder nicht. Vor einer Reise dorthin am Besten auch immer die Seite des Auswärtigen Amtes checken.

5) Welche Einheimischeninseln kann man als Tourist bereisen?

So weit ich weiß gibt es mittlerweile ein paar Einheimischeninseln die offen für den Tourismus sind. Uns fehlte leider die Zeit, daher waren wir nur auf Maafushi. Hier gibt es aber z.B. eine Seite auf der Ihr auch Unterkünfte auf anderen Einheimischeninseln buchen könnt.

6) Wie ist das Leben auf den Einheimischeninseln?

Auf Maafushi war es maledivisches Leben pur. Verschleierte Frauen, spielende Kinder, bunte Häuschen, kleine Lebensmittel-Shops, eine Moschee, Müll auf den Straßen, halb verfallene Ruinen, knatternde Mopeds aber auch das Gefängnis der Malediven, etwas abgelegen am Ende der Insel. Dazwischen zwei Souvenirshops die Plunder aus Indien und Sri Lanka verkaufen, kleine Restaurants, Tauchschulen, Surfboard-Verleihshops sowie ein paar bessere und einfachere Hotels.

Wir fanden es nett und total spannend über die staubigen Straßen durch das Dörfchen zu schlendern und endlich auch mal das wahre Malediven-Leben zu sehen. Erschreckend fand ich jedoch, das Thema Umweltbewusstsein. Selbst wenn es einen Mülleimer gibt, wird dieser quasi daneben geschmissen. Von der Zerstörung der Riffe oder Korallen-Abbau wollen wir besser gar nicht erst sprechen. Diese werden z.B. dafür genutzt um neue Häuser, Mauern etc. zu bauen.

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7) Gibt es auf den Einheimischeninseln Strände?

Natürlich. Und die sind sogar wunderschön. Allerdings wird der Touristenstrand von einem hohen Bambus-Zaun abgeschirmt und auch nur hier ist das Tragen von Bikinis erlaubt. Am öffentlichen Einheimischenstrand ist es absolut verboten und die muslimischen Frauen gehen nur in Ganzkörper-Burkini ins Wasser. Das sieht dann teilweise schon fast witzig aus wenn 5 schwarz gekleidete, vor Freude quietschende Frauen auf so ner gelben Riesen-Banane hinter einem Motorboot hergezogen werden ;).

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8) Wo kann man auf den Einheimischeninseln wohnen und essen?  

Ich kann nur für Maafushi sprechen, aber dort habe ich ca. 12-15 Übernachtungsmöglichkeiten gesehen. Größere Hotels und kleinere Hostels. Wir haben im Kaani Village and Spa gewohnt. Definitiv eins der besseren Hotels vor Ort und die Kosten lagen bei ca. 120 € die Nacht für uns Drei inkl. einem Meal-Package. Das Essen war sehr lecker und aus meiner Sicht ist es die bessere Wahl als in eins der Restaurants zu gehen.

Die Preise für ein Essen im Restaurant fangen bei ca. 6  € an (kleiner Teller fried noodles), Getränke bekommt man ab ca. 2,50 €  (Fruchtshake ca. 6 €), aber die Qualität fand ich nur mittelprächtig.

Das Kaani Village and Spa ist relativ klein, ein bisschen im Motel-Style, aber sehr hübsch und hat einen netten Pool. Die Angestellten waren alle superfreundlich und hilfsbereit und arrangieren täglich neue Ausflüge in die Umgebung. Wie z.B. einen Picknickausflug auf eine unbewohnte Insel oder Schnorcheln mit Whale Sharks und Schildkröten. Kam für uns mit kleinem Kind leider nicht in Frage. Aber die Rückkehrer dieser Ausflüge schienen allesamt begeistert gewesen zu sein und die Preise waren auch moderat, da sich dieser mit zunehmender Teilnehmerzahl reduziert.

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9) Wie kommt man auf die Einheimischeninseln und zurück?

Man hat zwei Möglichkeiten. Entweder mietet man sich ab dem Hafen in Male ein Speedboat für ca. 120-150 US $ one way, das einen in ca. 30 Minuten exklusiv zur angedachten Insel bringt.

Oder man nimmt eine der local ferries, die einen in ca. 1 1/2 Stunden für ca. 8 US Dollar (kleine Kinder frei) dorthin bringt. Auch das war wahrscheinlich schon ein Touri-Preis. Ich hatte vorher von ca. 3 US $ gehört. Wenn ihr die local ferry nehmen wollte, empfehle ich euch vorher dringend den timetable zu studieren. Freitags geht z.B. gar nichts, weil der Freitag ein strenger Ruhetag ist. Und seit auf jeden Fall lieber etwas früher da um euch einen Platz zu sichern, denn die Boote sind schnell voll und lassen einen dann auch einfach stehen.

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local ferry von Male nach Maafushi

Achtung: Diese Erfahrung mussten wir auf unserer Rückreise von Maafushi nach Male machen. Am Hafen warteten ca. 150 Eimheimische und Touristen auf die local ferry die bereits von einer anderen Insel kam und somit schon halb voll war. Riesengedränge und Geschiebe und ein Kampf um die letzten Plätze. Ich habe mit Kind schnell aufgegeben und stattdessen einige andere Touris mobilisiert sich doch gemeinsam ein Speedboat zu mieten. Letzten Endes warten die einheimischen Jungs auch alle nur darauf und lieber werden dann logischerweise die Touris zurückgelassen als die Locals. Wir wurden dann für 20 US $ pro Person (Kind frei) in einer rasanten 30minüten Bootsfahrt direkt zur Anlegestation Airport Male oder Hafen Male gebracht. Nimmt man die local ferry, muss man vom Anlegehafen in Male aus auch erstmal wieder ein Taxi für 5 US $ nehmen um zur Airport-Ferry zu gelangen. Die kostet dann auch wieder. Hier lohnt es sich also definitiv die teurere Variante zu nehmen. Die Kosten kommen am Ende fast aufs Gleiche raus. Zumal so eine Fahrt im Speedboat auch echt spassiger ist, als auf einem halb verrotteten Kutter ;).

10) Kann man auch so eine Art Insel-Hopping machen?

Hierzu bin ich leider überfragt, aber ich denke mit sehr viel Geld in der Tasche geht fast alles. Man mietet sich einfach ein Speedboat. Oder bucht ein Wasserflugzeug. Man sollte dabei jedoch bedenken, daß man auf den Malediven nicht jede Insel betreten darf. Wir sind von Kuramathi aus mit dem Schiff zurück zum Flughafen-Anlegepier. Haben von dort aus die Fähre nach Male genommen und dann wieder die Fähre nach Maafushi.

11) Wie unterscheiden sich die Kosten zwischen einer Resort-Insel und einer Einheimischen-Insel? 

Ganz klar. Die Malediven sind generell kein low-budget-Ziel. Nicht mal auf den Einheimischeninsel. Übernachtungen kosten dort mind. 50 – 70 US $ die Nacht und auch das Essen ist nicht unbedingt günstig. Man darf aber auch nicht vergessen, daß es auf diesen Mini-Inseln inmitten des indischen Ozeans ausser Kokospalmen quasi fast nichts gibt. Es muss wirklich fast alles aus dem Ausland importiert werden. Trotzdem kann man auf den Einheimischeninseln im Gegensatz zu den Resortinseln einen vergleichsweise günstigen Urlaub verbringen. Die üblichen Resortpreise empfinde ich dagegen als z.T. völlig überteuert. Für die Hälfte des Geldes kann man in einem anderen südostasiatischen Land einen ebenfalls recht exklusiven Urlaub machen.

12) Kann man so eine Reise mit kleinen Kindern machen?

Auf jeden Fall. Ich fand die ganze Reise recht unkompliziert mit unserem 3jährigen. Das Klima ist perfekt für kleine Kinder. Immerwährende angenehme 28 Grad, nicht zu schwül und lauwarmes Planschwasser. Außerdem sind die Menschen auf den Malediven (wie fast alle Asiaten) total kinderfreundlich.

13) Kann man sich sparen!

Auf den Malediven gibt es nicht wirklich Souvenirs zu kaufen. Und wenn dann nur importierten, überteuerten Ramsch made in china.

Lasst Muscheln, Korallen und Co. dort wo sie hingehören. Im Meer. Damit auch kommende Generationen noch etwas davon haben. Ich habe tatsächlich im Jahr 2014 immer noch Leute gesehen die einfach Korallen abbrechen.

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Leave nothing but footprints. Versucht Müll zu sparen wo es nur geht. Euer Müll schwimmt dem Nächsten sonst irgendwann vor die Füsse. Es gibt eine Müllinsel, wo quasi alles hingeschifft und verbrannt wird. Aber es wird auch immer wieder genug Plastikmüll an die Strände gespült.

Versucht besser gar nicht erst diesen lustig aussehenden Snack zu essen. Die Einheimischen haben sich bestimmt totgelacht über uns, denn es ist so ne Art Zahnreinigung, die man sich nach dem Essen bestellt. Steinharte Nüsse, irgendwelche Blätter, Nelken und eine Korallenpaste die original nach scharfer Zahnpasta schmeckt. Was muss ich auch immer alles ausprobieren ;).

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Zahnreinigung auf maledivisch

Ich habe nicht soviel von der Hauptinsel gesehen, aber ich konnte erahnen, das Male so hässlich ist wie alle sagen. Sie ist die am dichtesten besiedelte Stadt der Welt und besteht fast nur aus Beton und Smog dank Trillionen von Motorrädern.

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Male (in schön)

Die künstliche Insel Hulhumale in der Nähe des Flughafens ist aber an Hässlichkeit und Tristesse nicht zu überbieten. Dagegen ist Male sicher richtig spannend und interessant. Braucht Ihr vor dem Abflug also noch eine Übernachtung in der Nähe des Flughafens fahrt nicht dorthin. Es sei denn, ihr wollt mal sehen wie Korallen aus der Tiefsee gebaggert werden, um eine künstliche Hochhaus-Insel zu erschaffen.

14) Mein Fazit!

Die Malediven individuell zu bereisen war ein Erlebnis, das ich nicht missen möchte. Wenn man nur Urlaub in einem Luxus-Resort gemacht hat, hat man die Malediven aus meiner Sicht nicht wirklich gesehen. Manchen reicht das aus. Uns nicht. Dennoch muss man auch ganz klar sagen, daß so ein Trip für den Durchschnitts-Pauschalurlauber wohl eher nichts ist. Die Einschränkungen wie z.B. nur bedingt Bikini, kein Alkohol etc. sind wohl zu groß. Da wir aber jahrelange Backpacking-Erfahrung haben, sind uns solche Orte wahrlich nicht fremd.

Dennoch möchte ich auch die Erfahrung nicht missen, in einem schicken Inselresort gewesen zu sein. Nur Einheimischeninseln zu bereisen, hätte mir wiederum auch nicht gereicht, denn dann verpasst man diese absolut malerischen Traumkulissen. Ich fand den Mix aus Beidem grossartig und empfehle es daher auch jedem. Wenn man es sich irgendwie leisten kann, sollte man einmal in seinem Leben mal das totale Paradies erlebt haben. Auch wenn es fast ein bisschen zu schön ist um wahr zu sein.

iheartyou

I heart you, Maldives! ♥

15) Kann ich euch so eine Reise empfehlen?

Ich weiß, das es in Reiseblogger-Kreisen immer wieder Diskussionen um Reisen in politisch und religiöse Krisenstaaten gibt. Und ja, die Malediven gehören leider dazu. Ob man also dorthin reisen möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich persönlich finde jedoch, daß die Malediven eine Chance verdient haben, sich nach über 30 Jahren dem Rest der Welt öffnen zu können. Noch merkt man den Menschen an, das sie z.T. nicht wissen wie sie mit den Neuankömmlingen namens Touristen umgehen sollen. Sie erscheinen zurückhaltend bis verwirrt darüber, was da in ihrer kleinen Inselwelt vor sich geht. Aber man spürt auch bei den jungen Leuten ein geschäftiges Treiben und dem Wunsch nach einem Wandel.

Als ich 2002 in Kambodscha und 2006 in Myanmar war, war die Lage in diesen Ländern ebenfalls desaströs. Und heute strömen die Touristen in diese Länder und es scheinen endlich bessere Zeiten angebrochen zu sein.

So und nun bin ich sehr gespannt auf eure Meinungen! Wäre so eine individuelle Malediven-Reise mit allen Einschränkungen etwas für euch? Und habt Ihr noch Fragen? Immer her damit. 

 

 

55 Kommentare

  1. Flögi sagt

    Eine sehr gute Zusammenfassung liebe Nadine. 🙂 Wunderschöne Bilder dazu…Bei einigen Sachen habe ich mit großen Augen gestarrt. Keine Kondome? Ok, wenn ich es benütze, dann soll ich dort schwanger werden???? 🙂
    Bekommt man dann in der Hotelanlange auch kein Alkohol (Bier?)???
    Also, im Urlaub darauf zu achten, wo ich Bikini nicht tragen darf, ist mir zu viel Aufwand, oben ohne ist bei mir standard, anders will ich es auch nicht haben, also dann sind die Malediven definitiv nichts für mich. 🙂
    Auf Mauritius haben wir auch junge Mädchen gesehen, die schön angezogen waren und sind in ihren schönen Klamotten ins Meer zu baden gegangen. Ich würde sofort krank danach…weil sie dann auch in den naßen Sachen sitzen, oder später weggehen…ich muß nach Baden jedes Mal ein trockenes Bikinihöschen anziehen, sonst bekomme ich leider sehr schnell Blasenentzündung. So bin ich also in jeder halbe Stunde ständig nur bei Schlüpfewechseln. 🙂
    Ich glaube ich bin zu diesen Inseln noch nicht erwachsen genug. 🙂
    Liebe Grüße

    • frau hibbel sagt

      Haha….Flögi, jetzt hab ich mich fast an meinem Kaffee verschluckt vor Lachen. Ja, scheinbar sind die Malediven der perfekte Ort zum schwanger werden. Und nee…für Nudisten ist dieses Land auch denkbar ungeeignet. Also definitiv nix für Dich ;). GlG, Nadine

      • Hahahaha…….Flögi…..du bist echt der Knaller! Ich muss dich echt mal live kennenlernen! Dich ordnungliebenden, biertrinkenden obenohne Heavymetal-Fan mit gelegentlicher Blasenentzündung! Smak! Du bist großartig ;-)!

  2. Liebe Nadine,

    vielen Dank für deinen Bericht,, den ich mit sehr großem Interesse gelesen habe. Abseits der typischen Touristenpfade zur reisen ist für die Malediven sehr ungewöhnlich – und deine Eindrücke sind daher umso spannender!

    LG Antje

    • frau hibbel sagt

      Danke, liebe Antje! Ja, ein bisschen ungewöhnlich ist es in der Tat noch. Trotzdem gibt es schon einige Touristen die das machen. Wir waren da also nicht allein. LG, Nadine

  3. Liebe Nadine,
    vielen Dank für deinen tollen Bericht.
    Nachdem ich hier bei dir so viele schöne Bilder und Artikel über die Malediven gesehen habe, nahm ich es zum Anlass auch mal wieder unsere Bilder rauszukramen….
    Als ich mit meinem Mann 2001 auf den Malediven war, haben wir tatsächlich nur einen Pauschalurlaub gemacht, weil wir du auch schreibst, es nicht oder kaum möglich war auf die Einheimischen Inseln zu reisen. Daher schön, jetzt hier mal einen Eindruck zu bekommen.
    Wir haben letzte Woche mit unseren Mädels einen Diaabend (ja, damals hab ich noch analog fotografiert) gemacht. Und nun rate mal welches Reiseziel bei meiner 11-jährigen Tochter nun ganz ganz oben auf der Liste steht?!

    LG Nathalie

  4. Liebe Nadine,
    Wow, ein Hammer Artikel. Ich war ja wirklich überaus gespannt, was du über die Einheimischeninsel zu berichten hast. Zusammen mit meinem Mann hab ich ja 3 Jahre auf den Malediven gearbeitet. Und ja, es ist ja so anders – auf der Resortinsel und auf der Einheimischeninsel. Die Kombination beides zu erleben, find ich echt genial. Nur das eine oder andere zu erleben, gibt schon ein einseitiges Bild von den Malediven.
    Wir haben die Malediven in bester Erinnerung, vorallem was die Unterwasserwelt angeht.
    Vielen Dank für deinen ehrlichen und tollen Erfahrungsbericht.
    Liebe Grüsse
    Reni

    • frau hibbel sagt

      Danke liebe Reni. Da ihr ja auch 3 Jahre dort gelebt habt, wisst ihr ja genau wovon ich schreibe. Würdet Ihr denn wieder dort leben wollen? Ich glaube das könnte ich mir dann doch nicht vorstellen. LG, Nadine

  5. Liebe Nadine,
    Ein toller Bericht und tolle Bilder. Der macht richtig Lust darauf selber los zu ziehen und zu entdecken!
    Lieber Gruss,
    Ellen

    • frau hibbel sagt

      Danke schön, liebe Ellen! Dann pack Deine kids ein uns los gehts :). LG, Nadine

  6. Hello Nadine,
    die Malediven interessierne mich als Urlaubsziel zwar gar nicht so sehr, aber es war ein Vergnügen deinen Post zu lesen. Total interessant und informativ. Ich muss zugeben, bisher wusste ich kaum was über die M. Und die Fotos sind wirklich ein Traum. Danke!
    Ich finde es richtig gut, dass ihr all die Reisen mit euren Kindern macht und du es öffentlich machst.
    viele Grüße
    Berit

    • frau hibbel sagt

      Danke schön, liebe Berit! Das Thema Reisen mit Kindern hatten wir ja schon ;). Alles halb so wild. Freut mich das Dir der Bericht gefallen hat, auch wenn die Malediven nicht so Dein Ziel wären. LG, Nadine

  7. Hola Nadine,

    also wenn dann würde auch mich so ein Urlaub wie ihr gemacht habt reizen. Genau nur dann kann man doch das Leben dort richtig kennenlernen. Nur in einer Anlage wäre nix für mich, und kein Bikini, Alkohol und Co kenne ich noch zu gut aus Saudi Arabien. Fand es auch immer schlimm wenn sich dort einige Frauen aus dem Camp (Touris gab es ja sozusagen keine) meinten nicht gemäß rausgehen zu müssen. Meist haben sie es aber nur einmal getan, denn die Sittenpolizei war schneller da als man gucken konnte.

    Selbst hier meine ich oftmals dass so manche Menschen sich anders kleiden sollten wenn sie in die Stadt oder in Parks gehen.

    Jedenfalls fand ich deine Fragen-Antworten echt interessant, einiges war mir auch so gar nicht bewusst, und die Fotos sind immer noch der Oberhammer. Danke dir dafür.

    Liebe Grüssle

    N☼va

    • frau hibbel sagt

      Danke schön, liebe Nova! Das mit Saudi Arabien hattest Du ja schon mal erwähnt und würde mich total interessieren. Wie lebt man dort als ausländische Frau mit all den Einschränkungen?? Kann ich mir so null vorstellen. Klar kann man sich ein Stück weit anpassen, aber so völlig meine westliche Identität aufgeben? Könnte ich glaube ich nicht und würde wohl ständig verhaftet werden ;). LG, Nadine

  8. Soooo ne tolle Zusammenfassung und wirklichwirklich superspannende Einblicke in diese Parallelwelten. Nach all deinen Geschichten weiß ich jetzt gar nicht mehr, ob ich da wirklich noch hin will. Nur wegen dem Inselfeeling? Hm…..das kann ich ja auch woanders haben. Ich überlege nochmal ernsthaft, ob wir nicht nach Malaysia fahren sollten. Ist zwar auch ein muslimisches Land und daher nicht so „schnuckelig“ wie Thailand aber die Inseln da können mit den Malediven locker mithalten. Hmhmhm……ich muss deinen Post bestimmt noch dreimal lesen. Sooviele Infos. Super, dass du dir sone Mühe gemacht hast! GlG Anne

  9. Total spannend, liebe Nadine. Es gibt einfach so viel, das man nicht weiß. Und das betrifft nicht nur die Malediven ;)! Aber nur Schrittchen für Schrittchen lernt man mehr, richtig. Danke fürs Horizont erweitern…

  10. Ein toller Bericht und noch schönere Bilder. Die Malediven kenne ich nur als Wunschziel meines Mannes, der Taucher ist.
    Vielen Dank, dass du uns den Einblick „hinter die Kulissen“ gewährt hast. Spannend zu lesen, wie es jenseits der Honeymoon Resorts aussieht und wie die Einheimischen tatsächlich leben. Mir war es völlig fremd, dass die Malediven islamisch sind.
    Wie gesagt: Reisen bildet 😉

  11. liebes Hibbelchen,
    Das war aber mal gehörig interessant. Über die Malediven habe ich mir bisher noch wenig Gedanken gemacht. Aufgrund finanzieller Unerreichbarkeit und ignorantem Desinteresse. Um so mehr hat mich dein Post fasziniert, wo du die verschiedenen Seiten des Landes beleuchtest! Ich habe viel gelernt! Ich werde zwar auch in der nahen bis mittleren Zukunft nicht dirthin reisen, denn ich habe andere Ziele auf meiner Bucketlist, aber falls doch, werde ich deinen Artikel noch einmal konsultieren!
    Wobei – deine Fotos und der Umstand, dass es dort warm ist und die Sonne scheint…..!
    Gros bisou
    Sandra

  12. Hallo Du Liebe, mit Deinem Artikel hast Du mir die Malediven wieder schmackhaft gemacht. Die nehmen wir uns dann auf unserer nächsten Weltreise 😉 vor. Wir haben aus Zeitgründen beschlossen dort nicht Halt zu machen und ein bisschen, weil ich das Gefühl hatte, dass nur noch Pauschaltourismus möglich ist. Manchmal muss man einfach recherchieren und es dann wagen, wie ihr. Liebe Grüße und bis bald, Petra

  13. Na toll, jetzt will ich noch mehr auf die Malediven!!!

    Ein schöner Beitrag mit vielen Tipps für eine günstige Malediven Reise. Danke.

    Liebe Grüße
    Christina

  14. Super spannend liebe Nadine! Dankeschön für den ehrlichen und informativen Bericht. Wie so oft hat die Medaille zwei Seiten und die glänzende Luxusressortseite hat eben auch ne andere, wesentlich echtere.

  15. Angela sagt

    Super Artikel, echt interessant.

    Wir wollen 2016 die Seychellen individuell mit Kind (dann 1 1/2) bereisen. Vielleicht wollt Ihr das schon mal vortesten. 😉 Oder habt Ihr schon?

    Viele Grüße,
    Angela

  16. Wow, ich finde es einfach nur super spannend!
    Das du mit Kindern gereist bist, nicht nur den Standard-Strandurlaub gemacht hast und auch probiert hast, etwas von den Leuten und Land zu sehen. 😀
    Toll, toll, toll!
    Irgendwann mal auch für mich hoffentlich. 🙂

    Liebe Grüße
    Christina

  17. Milczarek, Marcin sagt

    danke Dir für die offenen Antworten, richtig genial! Wir waren vor ein paar Jahren auf Fihalhoohi, war genial, aber nicht das, was ich mir vorgestellt habeb, also reine Touristeninsel. Jetzt, im September fliegen wir nach THODDOO, dies ist eine Einheimischeninsel, wo das meiste Obst der Malediven angebaut wird. Die Bewertungen für das Hostel sind top (New Breeze Thoddoo Inn) und es gibt dort einen Touristenstrand (also Bickini für meine Liebste;)). Als erfahrener Malediven-Tripper, kannst was über diesen Ort erzählen? Würde mich freuen.

    • Reisebloggerin Nadine sagt

      Hallo Marcin, da muss ich leider passen. Auf Thoddoo war ich nicht. Aber ich würde mich freuen wenn Du danach was über die Insel erzählst. Gute Reise Euch und lieben Gruss, Nadine

  18. Pingback: Die schönsten Inseln der Welt - Tipps von 10 Reisebloggern - Reiseblog Gecko Footsteps

  19. Hi,
    schöner Bericht. Mein Freund und ich wollen auch gerne auf die Maledieven reisen, aber auf keinen Fall nur auf die Touristen Inseln.
    Wir sind aber nicht verheiratet. Bekommt man trotzdem ein Doppelzimmer und kann als Paar herumlaufen. (Keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit ist schon klar.).
    Wie sieht das mit Schwimmen mit T-Shirt und Hose aus? Oder gehen die Einheimischen wirklich nur in kompletter Montur schwimmen?
    Viele Grüße
    Nora

    • Nadine sagt

      Liebe Nora,

      wir sind auch nicht verheiratet und haben einfach so ein Doppelzimmer buchen können. Wobei wir aber ja auch noch ein Kind dabei hatten und vielleicht eh keiner auf die Idee kam, daß wir nicht verheiratet sein könnten. Ich hatte aber nicht den Eindruck, daß das ein Problem ist. Und an den Einheimischen-Stränden gehen die Frauen in der Tat im Burkini (also Vollkörper-Badeanzug) ins Wasser. Aber es gibt ja auch immer noch den abgetrennten Touri-Strand wo Du Deinen Bikini tragen kanst. Alles halb so wild, so lange Du nicht halbnackt durch die Gegend rennst und ihr auf der Straße rumknutscht ;). LG und viel Spaß bei der Reiseplanung, Nadine

  20. Sladjana sagt

    wow super super super toller Bericht und so viele Dinge die ich absolut nachvollziehen kann, da ich mittlerweile 3 mal auf den Malediven war, davon Einheimischen Inseln Maafushi, Gulhi, Guraidhoo und Fulidhoo.
    Und einige Ressortinseln als Tagesgast.
    Mich würde auch die Insel Thoddoo interessieren. Vielleicht kann Milczarek, Marcin dazu was berichten. Würde mich sehr freuen.
    Danke.

    • Nadine sagt

      Danke schön, liebe Sladjana! Und Erfahrungsberichte über weitere Einheimischeninseln würden mich in der Tat auch sehr interessieren. Ist halt eine halbwegs bezahlbare Alternative zu den Resortinseln, wenn natürlich auch nicht ganz so paradiesisch. LG, Nadine

      • Sladjana Glisic sagt

        Ich finde die Mischung aus Urlaub auf local islands gepaart mit Tagesazsflügen viel spannender und schöner und deswegen ist es für mich mehr als paradiesisch 🙂 Hoffentlich gehts bald wieder ins Paradies. Möchte gerne einige Inseln im Noonu Atoll erkunden. Das ist weit im Norden…

  21. Wow, vieles habe ich gar nicht gewusst! Sollte ich mal auf die Malediven fliegen, weiß ich nun Bescheid. 😉

    Liebe Grüße und bis morgen auf der Blogst!
    Jenni

  22. Antonia sagt

    Toller Bericht! Gleiches haben wir auch vor… In 13 Tagen ist es soweit! 😉
    Zwei Fragen vorab: wie ist es mit Impfungen? Habt ihr vorher welche gemacht?
    Und zum Bikini-verbot: wo ist der Strand in maafushi bei dem welche erlaubt sind?:)
    Was kann man an verbotenen tragen? Badeanzug?
    In welchem „hochwertigeren Hotel“ wart ihr denn noch gewesen, ist es empfehlenswert?
    LG antonia

    • Nadine sagt

      Hallo Antonia, nein spezielle Impfungen haben wir nicht gemacht. Wir sind aber perse gegen alles mögliche geimpft, weil wir so oft reisen. Und den Strand auf Maafushi findest Du ganz leicht, denn es gibt nur den einen und die Insel ist nicht so groß. Am local Strand kannst Du weder Bikini noch Badeanzug tragen. Die muslimischen Frauen gehen nur im Burkini (also Vollkörperanzug) ins Wasser. Und über die zwei Hotels in denen wir waren habe ich berichtet. Musst Du Dich mal durch meine Malediven Posts wühlen. Ich wünsche Dir eine traumhafte Reise. LG, Nadine

      • Sladdi sagt

        Hallo Antonia,
        Ich bin Ende Dezember auf Maafushi 🙂 Das wäre ja cool wenn wir uns am Bikini Beach treffen würden.

    • Sladdi sagt

      Ab 28.12. auf Maafushi und Silvester dann auf der Beachparty dort ist doch klar 😉 Jetzt fehlt nur noch ein Erkennungszeichen damit wir uns auch tatsächlich treffen 🙂

      • Nadine sagt

        Liebe Antonia, liebe Sladdi! Könntet Ihr bitte Euer Date ausserhalb meines Blogs ausmachen? 😉 Ich wünsche Euch viel Spaß und eine traumhafte Zeit, Nadine

  23. Roxy sagt

    Das hast du alles sehr interessant geschrieben und vorallem ausführlich und bist sachlich geblieben ! Mein Mann und ich sind wahre Abenteurer und bereisen gerne vielfältigere Orte als Strand-Regionen mit Faulenzer-Atmosphäre. Eine der Gründe , wieso wir es bevorzugen zu „spazieren “ statt zu liegen ist, weil ich aus eigener Überzeugung ein Kopftuch trage. In manchen Ländern , welche ich nicht beim Namen nennen werde, wurde es mir sogar übel genommen, wenn ich mit einem Burkini (meiner lässt sich übrigens von einem Taucheranzug nicht sehr unterscheiden !) Ins Wasser ging. Schiefe Blicke und Geläster sowie Beschimpfungen haben mir meinen Urlaub verdorben. Dein Urlaubsbericht war sehr hilfreich und ich bin positiv überzeugt, dass ich dieses Jahr unter gleichgesinnten am Strand schwimmen gehen kann und noch dazu das einfache leben der Malediver kennen lernen darf. Ich freue mich !

    • Nadine sagt

      Liebe Roxy,
      über Deinen Kommentar freue ich mich ganz besonders, da ich es auch mal sehr spannend finde die „andere Seite“ zu hören. Ja, ich schreibe bewusst sachlich, weil das aus meiner Sicht die Pflicht eines Reisebloggers ist. Ich gebe zu, daß ich sehr vieles am Islam nicht verstehe und nachvollziehen kann. Und ja, dazu gehört auch die Vollverschleierung der Frauen. Die finde ich tatsächlich nicht gut und da ich oft in islamischen LÄndern war, glaube ich nun mal daran, daß diese in den meisten Fällen nicht der freie Wille der Frauen ist, sondern von den Männern über Jahrhunderte aufdiktiert. Aber jeder soll leben wie er will und wenn es Dein freier Wille ist ein Kopftuch sowie Burkini zu tragen, dann soll es so sein und geht mich nichts an. Andersrum gesehen, kann ich Frauen die halbnackt durch die Gegend laufen und alles zeigen, auch nicht verstehen. Ich finde man sollte sich dem Land, das man besucht, ein Stück weit anpassen und die Kultur respektieren. Ich bekomme die Wut wenn ich Touristinnen sehe, die sich im String und oben ohne in Marokko an den Strand legen und dann wundern, daß sie von einer Fußballmanschaft umringt werden. Das geht aus meiner Sicht gar nicht. Genauso finde ich aber auch, daß sich muslimische Menschen, die in Deutschland leben oder diese besuchen, der Kultur ebenfalls ein Stück weit anpassen müssen. Und daher geht Vollverschleierung aus meiner Sicht auch nicht. Wie dem auch sei….danke für Dein Feedback und ich denke, die Malediven werden Euch gefallen. Liebe Grüße, Nadine

  24. Liebe Nadine, ein sehr gelungener und authentischer Bericht von Eurer Reise! Die Bilder sind der Hammer… wir suchen auch immer noch solchen Motiven aus dem Leben.

    Eure Erlebnisse in Maafushi können wir bestätigen. Auch wir haben dort bereits „geurlaubt“. Die Zahl der Guest Häuser steigt dort immer noch und auf Grund der größer werdenden Konkurrenz es gibt immer wieder günstige Angebote. Es ist immer noch die Guest House Inseln

    Mittlerweile (Stand 2016) gibt es über 300 Guest Häuser auf über 70 lokalen Inseln auf den Malediven. Alle verteilt von auf den 900 km von Nord nach Süd. Es ist nicht einfach aus der Fülle der Angebote die passende Urlaubsinsel zu finden und diese dann auch noch individuell und kostengünstig zu erreichen.

    Wir bereisen die Malediven seit nunmehr 20 Jahren und in unserem Malediven Blog gibt es viele Infos und auch Geheimtipps für einen günstigen individuellen Malediven Urlaub. Mit aktuellen Fahrplänen der lokalen Malediven Fähren, ausgewählte Guest Häuser auf Einheimischen-Inseln und ganz viel mehr Wissenswertes rund um einen gelungenen individuellen Malediven Urlaub auch mit kleinem Budget.

    Herzliche Grüße
    Yami & Toddy

    • Nadine sagt

      Danke, Yami & Toddy! Schöner Blog und viel Erfolg damit. Werdet Ihr denn auch kritische Beiträge schreiben? Das fände ich nämlich recht wichtig. Für die meisten Menschen sind die Malediven nämlich einfach nur ein Inselparadies und man schaut nicht nach links und recht. Viele Touristen wissen noch nicht mal, daß die Malediven hochmuslimisch und bettelarm sind. LG, Nadine

      • Liebe Nadine, wir wollen in unserem Blog informieren. Wir persönlich haben z.B. mit der Staatsreligion der Malediven kein Problem, wir respektieren Sie. Es steht uns nicht zu Dinge zu kritisieren, die aus einer anderen Weltsicht heraus resultieren. Natürlich haben die Malediven wie jedes Land dieser Welt ihre eigenen und hausgemachten Probleme. Diese kennen wir natürlich und benennen Sie auch ganz offen in unseren Artikeln. Wichtig ist uns auch, dass wir nichts beschönigen. Bettelarm sind die Malediver definitiv nicht. Niemand muss dort um Essen betteln, jeder hat ein Dach über dem Kopf und die meisten Insulaner haben einfach andere Ansprüche an ihren Wohnkomfort als wir. LG Yami & Toddy

        • Nadine sagt

          Liebe(r) Yami & Toddy, es geht auch nicht ums Kritisieren, sondern ums Aufklären! Und ich finde da sollte ein reiner Malediven-Blog nicht unterschlagen, daß die Malediven streng muslimisch sind, es keine Religionsfreiheit gibt, Nicht-Muslime diskriminiert werden, man wegen einer anderen Meinung im Gefängnis landen kann, es Folter gibt und Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Ganz abgesehen davon, ist Umweltschutz auf den Malediven in der Praxis nicht vorhanden. Und 42 % der Malediver leben von weniger als 1,17 US-Dollar am Tag, auch wenn sie in ganz bescheidenen Hütten wohnen. Das nenne ich arm. Die Arbeitslosigkeit ist extrem hoch, denn die Jobs im Tourismus machen Gastarbeiter aus Indien, Bangladesh und Co. Reich sind nur die Investoren mit ihren Mega-Luxus-Inseln. All das wissen die meisten Malediven-Urlauber aber gar nicht, weil sie von diesen Luxusinseln gar nicht runterkommen. Vielleicht benennt ihr all diese Dinge ja. Ich hab sie ad hoc nicht gefunden. Nicht falsch verstehen…ich finde die Malediven auch toll, vieles aber auch nicht. Aber nur Aufklärung kann Besserung bringen. Ich war 2006 z.B. in Myanmar unterwegs. Da war vieles im Land noch ganz schlimm. 2016 hat sich zum Glück für die Menschen vieles zum Guten gewendet. Ich finde es jedenfalls toll, daß die Malediver auch immer mehr ihr eigenes Ding machen können und wollen. Das war bis vor ein paar Jahren ja noch undenkbar. LG/ Nadine

  25. Hey,

    toller Artikel – Danke für die vielen Informationen! 🙂
    Gut zu wissen, dass so ein Bikini-Badeverbot besteht. Sonst wäre ich bestimmt ganz selbstverständlich an so einem Traumstrand mal ins Wasser gehüpft. 😀

    Liebe Grüße

    Lydia

    • Sladjana sagt

      Es gibt auf jeder Einheimischeninsel auch Bikini-Beaches. Dort gibt es kein Bikini-Badeverbot 🙂

      • Nadine sagt

        Lydia, die öffentlichen Strände darf man tatsächlich nicht im Bikini (sondern nur im Burkini) betreten. Aber da stehen dann meist auch Schilder. Ansonsten gibt es ausgewiesene Bikini-Strände. Die sind dann durch einen Bambuszaun vom Rest abgetrennt. Ist aber alles halb so wild. LG/ Nadine

        • Sladjana sagt

          hahahahahaaa was für Burkinis bitte?? auf 9 Einheimischeninseln, die ich besucht habe, haben die einheimischen Frauen einfach in Ihren T-shirt, Leggins und Hijabs sich im Wasser aufgehalten. Wenn Sie tauchen waren, dann hatten sie auch einen ganz normalen Tauchanzug mit Tauchkappe.
          Die Bikini-Beaches sind je nach Größe der Insel weitläufig oder relative klein 🙂

          • Nadine sagt

            Ich kann nur davon sprechen was ich gesehen habe, Sladjana. Und das waren eindeutig Burkinis.

          • Sladjana sagt

            In der Türkei am Strand hatte ich diese „Ganzkörper-Badeanzüge“ gesehen, aber auf den Einheimischeninseln auf den Malediven nie. Auf welcher Insel warst du den?

          • Nadine sagt

            Ich war auf Maafushi. Aber Du darfst nicht vergessen, daß dieser Beitrag hier auch schon wieder 2 Jahre alt ist. Da ändert sich in Asien und insbesondere einem Land wie den Malediven, die sich langsam dem individuellen Tourismus öffnen, viel. Vor 2 Jahren habe ich auch in Male ein paar Mal die Burka gesehen. Also komplett verschleiert. Inkl. schwarzer Handschuhe und Augengitter. In der Türkei habe ich wiederum noch nie sowas gesehen.

          • Sladjana sagt

            Ich war selber ein paar mal auf Maafushi und habe nie Frauen, die ins Wasser gehen mit einem „Burkini“ gesehen. Sowas haben sich die Europäer einfallen lassen und nennen es so, obwohl es das garnicht so gibt…naja…und Burkas sind blau und warden nur in Afghanistan getragen. Das was du meinst bzw. gesehen hast sind Niqabs (Komplettverschleierung in Schwarz).
            Bei allen diesen „Feststellungen“ muss man trotzdem auch sagen, dass es auf den Malediven total egal ist wie jemand rumläuft, man wird immer freunlich begrüsst, zum essen eingeladen und höflich und angenehm behandelt. Auch wenn die Menschen nichts direkt mit dem Tourismus zu tun haben.

          • Nadine sagt

            Gut dann sind es halt Niqabs. Ansonsten weiß ich aber gerade nicht, was Du mir hier unterstellen möchtest, Sladjana? Das ich mir das ausgedacht habe? Und ich habe einen durchweg positiven Bericht über die Malediven geschrieben. Trotz all der Feststellungen. Es ist zwar nicht egal wie man rumläuft, denn oben ohne ist verboten und knappste Klamotten sind nicht gerne gesehen. Aber in der Tat ist uns jeder freundlich begegnet.

          • Sladjana sagt

            Ah um Gottes Willen, unterstellen will ich dir garnichts, nur richtigstellen, was da erlaubt ist oder nicht…und viele Leute schmeißen mit Begriffen rum bzw. Bezeichnungen, die halt nicht dem Tourismus/Leben auf den Einheimischen Inseln auf den Malediven entsprechen. Dort gibt es weder Burkas noch Burkinis.
            Generell ist oben ohne verboten, aber wie kurz der Rock und wie tief das Dekolette ist interessiert dort niemanden. Aus Respekt den Einheimischen gegenüber sollte man sich natürlich auch da über seinen Kleidungsstil ein bißchen Gedanken machen.

          • Nadine sagt

            Du hast mit Sicherheit mehr Erfahrung, weil Du schon so oft dort warst. Aber ich berichte von dem was ich gesehen und erlebt habe. Wenn ich Burkini google dann werden genau die Vollkörperbadeanzüge angezeigt, die ich dort mehrfach gesehen habe. Und es scheint auch keine andere Bezeichnung dafür zu geben. In Male habe ich ebenfalls mehrere Trägerinnen von Niqabs gesehen. Und auf Maafushi wurde ich auf dem Weg vom Strand zum Hotel (300 Meter) von einheimischen Frauen missbilligend angeschaut, als ich mit kurzen Shorts und Shirt an deren Haus vorbei lief. Punkt! Du kannst mir nicht „unterstellen“, daß dem nicht so war. Ich stelle das alles nicht in Frage und verurteile das auch nicht, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann. Aber wenn ich als Gast auf den Malediven bin, muss ich mich halt anpassen. Und ich finde das sollte man als Tourist wissen. Zumindest wenn man außerhalb der Luxusresortinseln unterwegs ist, die eh nur eine Scheinwelt sind. Es gibt genug denen das wurscht ist. Ich habe z.B. immer wieder Touristinnen in Marokko gesehen, die oben ohne am Strand lagen und sich dann wunderten, daß ne halbe Fußballmannschaft um sie herum versammelt war. Muß das sein? Nein, ich finde nicht. Dann kann man ja auch einfach nach Gran Canaria fliegen wenn man das machen möchte.

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