Lijiang in der chinesischen Provinz Yunnan hat mich sofort verzaubert. Und das, obwohl Lijiang wirklich sehr touristisch ist und mir die KI bei der Reiseplanung davon abriet, länger zu bleiben*. Bereits nach wenigen Minuten in der Altstadt war ich jedoch vollkommen hin und weg und hatte das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen. Vielleicht lag es an den kleinen Wasserkanälen, die sich durch die Altstadt schlängeln. Oder an den mit Blumen geschmückten, alten Holzhäusern und den roten Laternen, die über den Gassen hingen. Oder an den z. T. schneebedeckten Bergausläufen des Himalaya, die immer wieder zwischen den Dächern am Horizont auftauchten. Lijiang hatte etwas Surreales und ich wähnte mich fast in einer Filmkulisse.
Doch auch wenn den meisten Deutschen Lijiang wohl rein gar nichts sagt, ist dieser Ort längst kein Geheimtipp mehr. Die historische Altstadt gehört nämlich zu den beliebtesten Reisezielen in China und zieht jedes Jahr Millionen chinesische Besucher:innen an. Trotzdem hat sich die Stadt etwas ganz Besonderes bewahrt. Wer sich morgens früh durch die noch fast menschenleeren Gassen treiben lässt, kann ihre einzigartige Magie spüren. Für mich war Lijiang einer der Höhepunkte unserer Reise durch Yunnan, wenn nicht ganz China. In diesem Beitrag zeige ich euch daher, warum ihr Lijiang nicht verpassen solltet und warum es sich lohnt, ein bisschen mehr Zeit einzuplanen.
* Ja, auch ich nutze mitunter KI bei der Reiseplanung, zumal es über China bisher nur sehr wenig Informationen im Internet gibt. Aber dafür habt ihr ja nun mich ;).





Lijiang in Yunnan:
Entdeckt die Magie der chinesischen UNESCO-Altstadt
- Lijiang in Yunnan:
- Entdeckt die Magie der chinesischen UNESCO-Altstadt
- #1 Lijiang auf einen Blick
- #2 Eine Stadt, in der Wasser eine Hauptrolle spielt
- #3 Die Altstadt – einfach treiben lassen
- #4 Mindestens einmal früh aufstehen
- #5 Sifang Street – das Herz der Altstadt
- #6 Lion Hill – Über den Dächern von Lijiang
- #7 Black Dragon Pool – der Touristen Klassiker
- #8 Die Naxi – eine Kultur, die Lijiang prägt
- #9 Übernachtung in einem traditionellen Naxi-Haus
- #10 Lijiang bei Nacht – rote Laternen und viel Trubel
- #11 Essen in Lijiang – Naxi-Küche probieren
- #12 Wie viele Tage sollte man für Lijiang einplanen?
- #13 Extra-Tipps für Lijiang
- #14 Mein Fazit: Lijiang bleibt im Herzen
- Entdeckt die Magie der chinesischen UNESCO-Altstadt
#1 Lijiang auf einen Blick
- Lijiang liegt in der Provinz Yunnan, im Südwesten Chinas und am Übergang zwischen dem tibetischen Hochland und dem Fuße des Himalayas.
- Beste Reisezeit sind der Frühling und Herbst.
- Die Altstadt (auch Dayan genannt) liegt auf etwa 2.400 Metern über dem Meeresspiegel.
- Im gesamten Verwaltungsgebiet von Lijiang leben rund 1,2 Millionen Menschen; das eigentliche Stadtgebiet ist aber deutlich kleiner.
- Lijiang liegt etwa 500 km von Yunnans Hauptstadt Kunming entfernt.
- Bekannt für: die historische Altstadt, die Naxi-Kultur, die Dongba-Schrift, den Dragon Snow Mountain (5.596 Meter) und die Nähe zur Tiger Leaping Gorge
- Die historische Altstadt von Lijiang gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
- Die Oldtown besitzt ein ausgeklügeltes Wassersystem aus Kanälen, das bis heute funktioniert.
- Lijiang ist traditionell das Zentrum der ethnischen Minderheit Naxi, in der Region leben aber Yi, Bai, Lisu und Han-Chinesen.
- Die Dongba-Schrift der Naxi ist eine außergewöhnliche Bilderschrift und ein wichtiger Bestandteil der Naxi-Kultur.

#2 Eine Stadt, in der Wasser eine Hauptrolle spielt
Das Erste, was bei einem Spaziergang durch die Altstadt auffällt, ist Wasser. Es plätschert in kleinen Wasserläufen neben den Gassen entlang, verschwindet unter Steinbrücken und taucht an anderer Stelle wieder auf. Einige Häuser haben sogar einen eigenen Zugang zum Wasser. Die Stadt besteht aus vielen kleinen Brücken, die beide Seiten der Kanäle verbinden und der Stadt so ihr ganz charakteristisches Aussehen geben.
Die kleinen Kanäle sind jedoch keineswegs nur hübsche Dekoration. Das historische Wassersystem von Lijiang ist ein wichtiger Teil des UNESCO-Welterbes und wird bis heute genutzt. Das glasklare Wasser stammt aus Quellen und Flüssen aus den Bergen und wird über ein verzweigtes System durch die Stadt geleitet. Was sich heute also wie ein romantisches Fotomotiv präsentiert, war ursprünglich ein ausgeklügeltes System zur Wasserversorgung der Bewohner:innen.





#3 Die Altstadt – einfach treiben lassen
Die eigentliche Sehenswürdigkeit von Lijiang ist für mich die Altstadt selbst. Es gibt nicht den einen Ort, den man abhakt und dann weiterzieht. Der Reiz besteht vielmehr darin, sich durch die unzähligen kleinen Gassen treiben zu lassen. Dabei schmiegen sich die traditionellen zweistöckigen Häuser mit ihren dunklen Holzbalken und Ziegeldächern an die leichte Hanglage der Stadt. Viele Häuser besitzen Innenhöfe und kunstvoll geschnitzte Holzelemente. Diese Architektur ist von verschiedenen Kulturen beeinflusst und trägt gleichzeitig unverkennbar die Handschrift der Naxi. Genau diese Mischung ist ein Grund dafür, dass die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.
Natürlich gibt es auch jede Menge Geschäfte, Souvenirbuden, Teeshops, Kaffeebuden, Bars und Restaurants. Manche Gassen sind daher sehr touristisch. Doch wenn man in eine der kleinen, ruhigen Nebenstraßen abbiegt, erlebt man ganz andere Momente: Eine ältere Frau sitzt vor ihrem Haus, eine Katze streift durch die Gegend oder ein Bewohner fegt die Straße. Und genau diese Momente machen Lijiang so besonders.





#3.1 UNESCO Heritage
Zum geschützten UNESCO-Gebiet gehören insgesamt drei historische Siedlungsbereiche: Dazu zählen Dayan Old Town einschließlich des Black Dragon Pool sowie die historischen Siedlungen von Shuhe und Baisha. Die UNESCO hebt dabei vor allem die außergewöhnliche Verbindung von Architektur, Landschaft und Wasserwirtschaft hervor. Und tatsächlich ist genau diese Verbindung das Besondere an Lijiang: Wasserläufe, Berge, Häuser, Innenhöfe und Straßen bilden ein erstaunlich harmonisches Gesamtbild.
Wir waren außerdem noch in Shuhe, was ich fast noch schöner als Lijiang fand, aber dazu erzähle ich ein anderes Mal mehr. Baisha haben wir aus Zeitgründen leider nicht mehr geschafft.
#3.2 Souvenirshopping
Da viele Läden inzwischen sehr auf Touristen ausgerichtet sind, ist nicht alles, was traditionell aussieht, auch traditionell hergestellt. Ich war jedenfalls überrascht, wie teuer das eine oder andere Souvenir ist, und habe daher nur wenig gekauft. Es lohnt sich auf jeden Fall, genauer hinzuschauen und lieber bei kleinen Werkstätten oder lokalen Produzenten zu kaufen. Wir haben uns hauptsächlich mit Tee aus der Region eingedeckt, den es wirklich nur in Yunnan gibt.







#4 Mindestens einmal früh aufstehen
Wenn ihr die Altstadt von Lijiang ruhig und entspannt erleben möchtet, solltet ihr mindestens einmal früh aufstehen. Meiner Familie fällt das, ehrlich gesagt, meist ziemlich schwer. Es lohnt sich jedoch, denn am Morgen ist die Atmosphäre eine völlig andere als später am Tag. Die Geschäfte öffnen erst nach und nach, die Reisegruppen sind noch nicht unterwegs und das Licht fällt weich auf die alten Häuser. Am besten lauft ihr dann ohne konkretes Ziel los. Ihr werdet euch garantiert mindestens einmal in den Wirren der Gassen verlaufen, aber es ist die beste Art, diese historische Stadt kennenzulernen.
Gut zu wissen: Die Altstadt ist übrigens komplett autofrei. Taxis setzen euch daher immer an einem der Stadttore ab und ihr müsst euer Hotel zu Fuß erreichen. Die Suche nach der Unterkunft kann dann schon ein kleines Abenteuer werden, wenn ihr nicht gerade von einem Hotelangestellten mit einem Gepäckkarren abgeholt werdet.
#5 Sifang Street – das Herz der Altstadt
Früher war der Sifang Square, der oft auch Sifang Street genannt wird, das wirtschaftliche Zentrum von Lijiang. Die Stadt lag nämlich an einer wichtigen Handelsroute zwischen Yunnan, Sichuan und Tibet. Über die sogenannte Tee-Pferde-Straße wurden Waren wie Tee und andere Güter transportiert. Dadurch entwickelte sich Lijiang zu einem wichtigen Handels- und Kulturzentrum, in dem unterschiedliche Bevölkerungsgruppen miteinander in Kontakt kamen.
Heute ist der Platz einer der lebendigsten Orte der Altstadt. Tagsüber herrscht hier geschäftiges Treiben. Abends wird getanzt und musiziert. Besonders schön fand ich, dass nicht nur Touristen, sondern auch viele Einheimische in ihren Trachten unterwegs waren.
Gut zu wissen: Traditionelle Tänze der Naxi gehören in Lijiang noch immer zum öffentlichen Leben. Wenn man abends hier vorbeikommt, lohnt es sich daher unbedingt, zuzuschauen und diese fröhliche Atmosphäre zu genießen.



#6 Lion Hill – Über den Dächern von Lijiang
Wenn ihr Lijiang einmal aus einer anderen Perspektive sehen möchtet, solltet ihr den Lion Hill (Löwenhügel) hinaufsteigen, der am Rand der Altstadt liegt. Ihr erreicht den Hügel über kleine, von Läden gesäumte Gassen, die immer bergauf führen. Oben befindet sich der Wangu-Pavillon, von dem man einen großartigen Blick über die Dächer von Lijiang hat. Dort wird einem dann auch erstmal bewusst, wie schön die Gegend um Lijiang eigentlich ist. Vor einem breitet sich ein Meer aus dunklen Ziegeldächern aus, während in der Ferne die Berge Yunnans aufragen.





#7 Black Dragon Pool – der Touristen Klassiker
Der Black Dragon Pool liegt nördlich der Altstadt und ist eines der bekanntesten Fotomotive von Lijiang. Der Park gehört ebenfalls zum UNESCO-Welterbe der Altstadt von Lijiang, wobei ich sagen muss, dass ich ihn jetzt nicht sooo spektakulär fand. Aber das ist halt Geschmackssache. Im Zentrum befindet sich ein ruhiger Teich, an dessen Ufer traditionelle Pavillons und Brücken stehen. Bei gutem Wetter spiegelt sich dahinter der Jadedrachen-Schneeberg im Wasser. Im April, wenn die Kirschbäume blühen, ist das natürlich das perfekte Fotomotiv.
Gut zu wissen: Wenn ihr die berühmte Spiegelung des Schneebergs sehen möchtet, solltet ihr möglichst morgens kommen. Dann ist die Chance auf eine gute Sicht am größten. Wolken können die Berggipfel jedoch immer innerhalb kürzester Zeit verhüllen.




#8 Die Naxi – eine Kultur, die Lijiang prägt
Lijiang wäre ohne die Naxi-Kultur wahrscheinlich nicht das, was die Stadt heute ist. Die Naxi leben seit Jahrhunderten in der Region und haben ihre eigene Sprache, Kultur und Traditionen bewahrt. Ihre Einflüsse sind daher überall in der Altstadt sichtbar, sei es in der Architektur, im Kunsthandwerk, in religiösen Traditionen oder in den Trachten.
Besonders faszinierend soll die Dongba-Schrift sein, die ich allerdings verpasst habe. Ich fand ihre Sprache allerdings ziemlich erstaunlich, da sie mit chinesisch eigentlich nicht viel gemein hat. Wir konnten uns ein paar Mal mit englischsprachigen Naxi-Taxifahrern unterhalten, die uns einen Naxi-Crashkurs verpasst haben. Das war jedes Mal sehr faszinierend und amüsant.
#9 Übernachtung in einem traditionellen Naxi-Haus
Traumhaft schöne Unterkünfte findet man in Lijiang wie Sand am Meer. Ihr habt daher die Qual der Wahl. Ich hatte ursprünglich eine ganz andere Unterkunft gebucht, doch als wir nach langer Suche endlich davorstanden, sagte uns die Vermieterin, dass sie uns wegen einer Baustelle leider woanders einquartieren muss. Zunächst war ich darüber not amused, am Ende wurden wir aber mit zwei sehr schönen Zimmern in einem traditionellen Naxi-Haus entschädigt.
Das Jianshe Inn* liegt im Herzen der Altstadt, aber dennoch in einer ruhigen Seitenstraße. Wir hatten ein Zimmer mit Balkon und Blick über die Dächer von Lijiang, das wirklich wunderschön war. Die Zimmer sind im Japandi-Style eingerichtet, absolut tiptop und supersauber, und das Hausmädchen ist ein wahrer Goldschatz. Einziges Manko: Es wird kein Frühstück in der Unterkunft angeboten. Man hat uns zwar ein „local breakfast“ in unmittelbarer Umgebung angeboten, das aus einer sehr scharfen Suppe bestand, aber wir haben uns dann doch lieber etwas anderes gesucht. Schaut mal unter #11 „Essen in Lijiang”.





#10 Lijiang bei Nacht – rote Laternen und viel Trubel
Am Abend verändert sich die Altstadt komplett und wird besonders atmosphärisch. Die gesamte Stadt scheint dann aus rot beleuchteten Laternen zu bestehen, deren Licht sich in den Kanälen spiegelt. Abends tobt in Lijiang allerdings auch das Leben. Die Restaurants sind voll, aus den Bars tönt laute Musik und durch die Hauptgassen schieben sich Menschenmassen. Das kann westlichen Gemütern ggf. schnell zu viel werden, aber die Chinesen lieben es halt trubelig. Trotzdem solltet ihr euch einen Abendspaziergang nicht entgehen lassen, denn die Atmosphäre ist wirklich einzigartig.




#11 Essen in Lijiang – Naxi-Küche probieren
Essen ist in China gefühlt Volkssport Nummer 1. Das ist in Yunnan nicht anders als im Rest des Landes, allerdings ist die Küche hier ein wenig anders und weniger scharf. Besonders beliebt sind Gerichte mit den aromatischen Pilzen der Region, Yak-Fleisch, Joghurt und Käse sowie süß oder salzig gefüllte Fladenbrote (Naxi Baba) und Crossing-the-Bridge-Nudeln, eine aromatische Suppe, deren Zutaten erst am Tisch in die heiße Brühe gegeben werden. Und natürlich sollte man auch unbedingt einmal den berühmten, fermentierten Pu-Erh-Tee probieren. Er stammt aus Yunnan, wo sich auch die namensgebende Teehandelsstadt Pu’er befindet.
Gut zu wissen: Da Essen in China für uns Westler immer ein kleines Abenteuer ist und auch Übersetzungsapps beim Lesen der Speisekarte nicht immer hilfreich sind (wer kann schon mit „Weißes Gesicht“ oder „Eingeschlafene Füße“ etwas anfangen?), muss man sich einfach darauf einlassen. Wer jedoch mal Abwechslung vom chinesischen Essen haben möchte, dem empfehle ich N’s Kitchen in der Altstadt. Dort gibt es unter anderem westliches Frühstück mit Eiern, Toast, Pancakes und Kaffee, aber auch Pizza und Burger.




#12 Wie viele Tage sollte man für Lijiang einplanen?
Wenn ihr mich fragt, würde ich sagen: mindestens eine Woche, auch weil es im Umland so viel zu sehen gibt. Ein halber Tag reicht aber aber auch haus, um die wichtigsten Gassen und den Sifang-Platz zu sehen. Die KI hat mir für die Altstadt selbst zwei volle Tage empfohlen. Wir waren dann am Ende vier Nächte/drei Tage vor Ort und es hat von vorne bis hinten nicht gereicht. Aber natürlich sind auch zwei Wochen für Yunnan viel zu kurz.
Natürlich ist das immer alles Geschmackssache. Ich fand Lijiang und insbesondere den Nachbarort Shuhe sowie die Natur jedoch so toll, dass ich mich am liebsten für mehrere Wochen in einem der bezaubernden Naxi-Guesthäuser einquartiert hätte. Lijiang schnell abzuhaken, ist daher aus meiner Sicht ein Fehler. Denn dadurch verpasst man den magischen Vibe dieser Stadt.
Gut zu wissen: Für die Ausflugsziele außerhalb der Stadt solltet ihr unbedingt zusätzliche Tage einplanen. Dazu gehören beispielsweise der Dragon Snow Mountain (Jadedrachen-Schneeberg) und die spektakuläre Tiger Leaping Gorge (die wir aus Zeitgründen aber leider nicht mehr geschafft haben, seufz!). Meine Ausflugstipps bekommen demnächst aber nochmal einen eigenen Beitrag.
#13 Extra-Tipps für Lijiang
- Früh aufstehen: Morgens ist die Stimmung am schönsten und die Altstadt deutlich ruhiger.
- Bequeme Schuhe tragen: Die Gassen bestehen teilweise aus unebenem Kopfsteinpflaster. Mit High Heels ist man hier definitiv falsch.
- Autofrei: Die gesamte Altstadt ist innerhalb der Stadtmauern autofrei.
- Einfach treiben lassen: Die schönsten Ecken findet ihr häufig abseits der Hauptwege.
- Nicht nur die Hauptstraßen anschauen: Die touristischen Einkaufsstraßen zeigen nur einen kleinen Teil von Lijiang.
- Abends noch einmal losgehen: Die beleuchtete Altstadt ist wunderschön, auch wenn es dann deutlich voller wird.
- Zeit für die Naxi-Kultur nehmen: Lijiang ist mehr als eine hübsche Kulisse. Die Geschichte und Kultur der Naxi machen einen großen Teil des Charakters der Stadt aus.
- Frühling: Ende März/ Anfang April ist Lijiang perfekt, da die Kirschbäume und der Blauregen blüht
- Kleidung: Im Frühling ist es tagsüber warm und abends kalt. Packt euch daher auch warme Kleidung ein.
- Anreise: Ihr erreicht Lijiang perfekt mit dem Schnellzug von Kunming über Dali
PIN IT AND SAVE IT FOR LATER!

#14 Mein Fazit: Lijiang bleibt im Herzen
Es gibt Orte, die man besucht und irgendwann wieder vergisst. Und dann gibt es Städte wie Lijiang, die sich im Gedächtnis festsetzen. Zumindest in meinem. Mich hat vor allem die besondere Mischung aus Geschichte, Natur und gelebter Kultur berührt. Hinter der wunderschönen, touristischen Kulisse verbirgt sich eine jahrhundertealte Kultur, die der Stadt ihren einzigartigen Charakter verleiht. Der besondere Zauber von Lijiang und Shuhe lag für mich darin, dass man nicht ständig unterwegs sein muss, um etwas zu erleben. Hier reicht es auch, sich treiben zu lassen, einen Tee zu trinken und den Menschen zuzusehen. Für mich gehört Lijiang deshalb zu den Orten in China, die mir im Herzen bleiben werden.
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