Mons in Belgien

Die schönsten Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Insidertipps

by nadine

Bei einer Reise nach Belgien denken die meisten Menschen zuerst an Brüssel, Brügge oder Antwerpen. Dabei gibt es im französischsprachigen Süden von Belgien eine weitere Stadt, die entdeckt werden will: Mons, die Hauptstadt der Provinz Hennegau und eine der schönsten Städte der Wallonie. Die Stadt ist groß genug, um zwei Tage abwechslungsreich zu verbringen, gleichzeitig aber so kompakt, dass sich fast alle Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen lassen. Zwischen mittelalterlichen Gassen, beeindruckender Architektur und belgischer Genusskultur entfaltet Mons seinen ganz eigenen Charme und ist dabei sehr entspannt.

Da unsere beiden Söhne dieses Jahr das erste Mal ohne uns in den Sommerferien unterwegs waren, haben wir die Zeit zu zweit genutzt, um Mons zu erkunden und anschließend weiter Richtung Nordfrankreich zu fahren. Herausgekommen ist eine einwöchige Slow-Travel-Reise, die ganz nach unserem Geschmack war und von der ich euch in diesem und den folgenden Beiträgen mitnehmen werde. Heute geht es aber erstmal nach Mons in der Wallonie und ich verrate euch die coolsten Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Insidertipps.

Offenlegung: Dieser Beitrag entstand in bezahlter Werbepartnerschaft mit Visit Mons. Meine Eindrücke, Tipps und Schilderungen sind davon völlig unberührt und geben ausschließlich das wieder, was ich persönlich erlebt habe. Der Beitrag enthält zudem Werbe- und Affiliatelinks*. Tätigst Du über diesen Link eine Buchung, erhalte ich eine kleine Provision. Du bezahlst den gleichen Preis.

Mons in Belgien:

Die schönsten Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Insidertipps

#1 Warum sich ein Wochenende in Mons lohnt

Die Stadt Mons in Belgien verbindet ihre über 1.000-jährige Geschichte auf bemerkenswerte Weise mit moderner Kunst und Kultur. Seit die Stadt im Jahr 2015 Europäische Kulturhauptstadt war, wurden zahlreiche historische Gebäude restauriert und neue Museen eröffnet. Trotzdem wirkt die Stadt nie geschniegelt oder überlaufen. Anstelle langer Warteschlangen erwarten Besucher entspannte Plätze, nette Cafés und eine Atmosphäre, die typisch wallonisch ist: herzlich, gelassen und genussorientiert. Wer gerne Städte abseits der bekannten Klassiker entdeckt, wird Mons daher schnell ins Herz schließen.

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#2 Der neue Bahnhof von Mons – Ein architektonisches Meisterwerk

Wer mit der Bahn nach Mons in Belgien reist, kommt direkt an einem architektonischen Meisterwerk an. Der neue Bahnhof, der vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava entworfen wurde, wurde Anfang 2025 eröffnet und ist eines der modernsten Bahnhofsgebäude Belgiens. Die 165 Meter lange, lichtdurchflutete Bahnhofshalle wirkt dabei fast wie eine Skulptur und ist weit mehr als nur ein Ort zum Ein- und Aussteigen. Mit seiner geschwungenen Konstruktion aus Glas, Stahl und hellem Naturstein bildet das Gebäude einen spannenden Kontrast zur historischen Altstadt. Selbst wer nicht mit dem Zug anreist, sollte einen kurzen Abstecher zum Bahnhof einplanen.

#3 Übernachten in einer ehemaligen Kirche – das Martin’s Dream Hotel

Wer nach einer außergewöhnlichen Unterkunft sucht, findet sie direkt in der Innenstadt von Mons, nur wenige Gehminuten vom Grand-Place entfernt. Das Martin’s Dream Hotel* befindet sich in einer ehemaligen neugotischen Klosterkapelle aus dem Jahr 1851, die behutsam zu einem Hotel umgebaut wurde. Dabei sind viele historische Elemente wie Gewölbe, Spitzbögen und Buntglasfenster erhalten geblieben. Wo früher Ordensschwestern lebten und später Gottesdienste gefeiert wurden, übernachten heute Gäste in stilvoll eingerichteten Zimmern. Die gelungene Verbindung aus historischer Architektur und modernem Design verleiht dem Hotel eine ganz besondere Atmosphäre.

Gut zu wissen: Nicht alle Zimmer erinnern gleichermaßen an die Geschichte des Gebäudes. Einige Zimmer begeistern mit originalen Buntglasfenstern, Spitzbögen oder hohen Gewölben, während andere sich im Anbau befinden und modern eingerichtet sind. Wer also von einem Zimmer mit Kirchenfenstern träumt, sollte bei der Buchung unbedingt auf die jeweilige Zimmerkategorie achten oder einen entsprechenden Wunsch äußern. Gäste, die mit dem Auto anreisen, können auf dem Parkplatz des Hotels für 25 € pro Tag parken.

#4 Der Grand-Place – Das Herz von Mons

Der Grand-Place ist das Herz von Mons und zweifellos eine der schönsten Ecken der Stadt. Rund um den weitläufigen Platz reihen sich prachtvolle Bürgerhäuser und elegante Fassaden aneinander. Dazwischen befinden sich zahlreiche Restaurants mit Außenterrassen. Besonders an sonnigen Tagen spielt sich hier das Leben der Stadt ab.

Ob morgens bei einem Café au Lait, mittags bei Moules-frites oder abends bei einem belgischen Bier, der Grand-Place ist der perfekte Ausgangspunkt, um die Stadt Mons kennenzulernen. Die historischen Gebäude erzählen von der langen Geschichte der Stadt und verleihen dem Platz eine elegante, beinahe französische Atmosphäre.

#4.1 Das Rathaus und der kleine Affe Singe du Grand Garde

Direkt am Grand-Place befindet sich das gotische Rathaus von Mons. Es wurde im 15. Jahrhundert erbaut und zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Derzeit wird der Innenhof saniert. Man sollte jedoch unbedingt dem kleinen bronzenen Affen (Singe du Grand Garde) an der Fassade einen Besuch abstatten. Einer Legende zufolge bringt es Glück, wenn man mit der linken Hand den Kopf des Affen streichelt und dabei an etwas Schönes denkt. Dieses Ritual scheinen schon viele Besucher:innen ausprobiert zu haben, denn sein Kopf ist mittlerweile blank poliert.

#5 Durch die Altstadt von Mons schlendern

Rund um den Grand-Place ziehen sich verwinkelte Gassen mit liebevoll restaurierten Bürgerhäusern, kleinen Plätzen sowie gemütlichen Cafés und Restaurants durch das Zentrum. Für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre sorgen die zahlreichen bunten Wimpel und Lampions, die viele Straßen der Innenstadt schmücken. Sie spannen sich wie ein farbenfrohes Dach über die Straßen und verleihen der Stadt, vor allem an sonnigen Tagen, eine fast mediterrane Leichtigkeit. Gemeinsam mit den Straßencafés, den historischen Fassaden und der entspannten Stimmung laden sie dazu ein, einfach stehen zu bleiben, das bunte Treiben zu beobachten und den Moment zu genießen.

#5.1 Shopping in Mons

Auch in puncto Shopping kommt ihr in Mons auf eure Kosten. In den Straßen rund um die Rue de Nimy, Rue du Miroir und die Rue d’Havré wechseln sich kleine Boutiquen mit belgischen Designläden und Geschäften bekannter Marken ab. Das Stadtbild wird jedoch nicht von großen Einkaufszentren, sondern von inhabergeführten Läden geprägt. Wer auf der Suche nach belgischen Spezialitäten, handgefertigten Souvenirs oder regionalen Produkten ist, wird in Mons schnell fündig.

#6 Der Belfried von Mons – UNESCO-Welterbe mit Aussicht

Der 87 Meter hohe Belfried thront auf dem höchsten Punkt der Altstadt von Mons. Da die gesamte Stadt auf einem Hügel angelegt wurde, überragt der barocke Turm die Dächer der Altstadt und bietet einen herrlichen Panoramablick über Mons und die Umgebung. Im Inneren informiert eine moderne Ausstellung über die Geschichte des Turms und seine Bedeutung für die Stadt. Seit 1999 gehört der Turm zum UNESCO-Welterbe und ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt.

Gut zu wissen: Der Belfried hat 365 Stufen, angeblich eine für jeden Tag des Jahres. Diese muss man heute aber nicht mehr unbedingt laufen, denn ein gläserner Aufzug bringt Besucher:innen fast bis nach oben. Die letzten Meter müssen jedoch zu Fuß zurückgelegt werden. Eine Aussichtsplattform im Freien gibt es übrigens nicht. Die Aussicht genießt man jedoch durch Fenster in alle Richtungen.

#7 Das Mundaneum – Das „Google auf Papier“

Eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten von Mons ist das Mundaneum. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten die Belgier Paul Otlet und Henri La Fontaine die Vision, das gesamte Wissen der Menschheit systematisch zu sammeln. Millionen Karteikarten dokumentierten Bücher, Zeitungen und wissenschaftliche Arbeiten, lange bevor es das Internet gab. Das Museum erzählt heute auf spannende Weise die Geschichte dieser faszinierenden Idee und zeigt, warum das Mundaneum von vielen auch als der Vorläufer von Google bezeichnet wird.

#8 CAP – Mons‘ neuer Museumskomplex

Mit dem CAP hat Mons einen modernen Museumskomplex geschaffen, der die Bereiche Kultur, Kunst und Geschichte vereint. Die Abkürzung steht für Culture, Art et Patrimoine (Kultur, Kunst und Kulturerbe). Seit seiner Eröffnung im Jahr 2024 bildet das CAP das Herzstück der Museumslandschaft von Mons und verbindet drei unterschiedliche Bereiche miteinander. Zum Komplex gehören das Museum der Schönen Künste mit wechselnden internationalen Ausstellungen, das Maison des Collections, das anhand spannender Exponate die Geschichte von Mons erzählt, sowie der frei zugängliche Jardin du Poirier Beurré. Der liebevoll gestaltete Garten verbindet die beiden Museumsgebäude miteinander und lädt mit Kunstwerken, Grünflächen und einem kleinen Café zu einer entspannten Pause ein.

Besonders gelungen ist das Konzept des CAP: Statt eines klassischen Museumsbesuchs erwartet Besucher ein offener Kulturort, an dem Kunst, Geschichte und Natur ineinandergreifen. Wer nur wenig Zeit hat, kann auch einfach durch den Garten spazieren oder im Café einkehren.

#9 Street Art in Mons – Kunst unter freiem Himmel entdecken

Mons ist nicht nur für seine historischen Bauwerke bekannt, sondern hat sich in den vergangenen Jahren auch zu einer beeindruckenden Open-Air-Galerie entwickelt. Seit dem Kulturhauptstadtjahr 2015 verwandeln großformatige Wandgemälde, Installationen und urbane Kunstwerke die Stadt in ein Freilichtmuseum, das kostenlos besucht werden kann. Heute schmücken mehr als 100 Werke internationaler Künstler die Fassaden, Plätze und Straßen von Mons und den umliegenden Ortsteilen.

Unter dem Motto „L’Art habite la Ville” (Die Kunst lebt in der Stadt) begegnet man den Kunstwerken oft ganz zufällig. Haltet beim Spaziergang durch die Stadt daher immer wieder den Blick nach oben. Viele der beeindruckendsten Murals befinden sich an Hausfassaden, die leicht zu übersehen sind. Mons zeigt sich mit der Streetart von einer modernen, kreativen Seite, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Sehenswürdigkeiten bildet.

Gut zu wissen: Wer möglichst viele Werke entdecken möchte, kann sich in der Tourist-Information einen kostenlosen Street-Art-Plan besorgen oder an einem der geführten Rundgänge teilnehmen. So zeigt sich Mons von einer modernen, kreativen Seite, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Sehenswürdigkeiten bildet.

#9.1 Aktuelle Sonderausstellung: Die Elephant Parade

Die kunterbunte Open-Air-Ausstellung „Elephant Parade” ist leider nur noch bis zum 16. August 2026 zu sehen. Aktuell könnt ihr jedoch noch 30 bunt bemalte Elefantenbabys entdecken, die sich quer durch das historische Zentrum der Stadt verteilen. Jede Elefantenskulptur wurde von einem Künstler individuell gestaltet – mal verspielt, mal abstrakt, mal mit traditionellen Mustern. Ein Spaziergang durch Mons gleicht somit einer kleinen Schatzsuche, bei der hinter jeder Ecke ein neues Kunstwerk wartet.

Gut zu wissen: Die „Elephant Parade” ist weit mehr als eine kreative Kunstaktion. Sie ist ein internationales Projekt, das auf den Schutz asiatischer Elefanten aufmerksam macht und mit dem Verkauf der Kunstwerke Naturschutzprojekte unterstützt. Jedes der liebevoll gestalteten Tiere erzählt seine eigene Geschichte und macht auf die Bedrohung dieser faszinierenden Tiere aufmerksam.

#10 Lohnenswerte Tagesausflüge rund um Mons

Mons eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt, um weitere Highlights in Belgien und der Wallonie zu entdecken. Da wir mit dem Auto vor Ort waren, haben wir beispielsweise das UNESCO-Welterbe Grand-Hornu und das Van-Gogh-Haus besucht. Da Mons nur rund 15 Kilometer von der französischen Grenze entfernt liegt, kann man einen Besuch auch hervorragend mit einem Abstecher ins Nachbarland verbinden. Wir sind von Mons aus weiter nach Valenciennes in Nordfrankreich gereist, aber dazu ein anderes Mal mehr.

#10.1 Das Van Gogh Haus in Cuesmes

Nur wenige Kilometer außerhalb des Stadtzentrums liegt das kleine Maison Van Gogh im Stadtteil Cuesmes. Vincent van Gogh lebte hier zwischen 1879 und 1880, als er als Laienprediger arbeitete. Die kleine Ausstellung zeigt seine Lebensumstände und dokumentiert, wie diese Zeit seinen späteren künstlerischen Weg beeinflusste. Besonders spannend ist die Erkenntnis, dass viele seiner späteren Motive hier ihren Ursprung fanden.

Gut zu wissen: Das Haus selbst ist wirklich klitzeklein und beherbergt natürlich keine Kunstwerke von Van Gogh. Es ist jedoch interessant zu sehen, unter welchen Umständen er Ende des 19. Jahrhunderts hier gelebt hat.

#10.2 Grand-Hornu – UNESCO-Welterbe trifft auf moderne Kunst

Circa 20 Minuten von Mons entfernt liegt mit Grand-Hornu eines der beeindruckendsten Industriedenkmäler Europas. Das ehemalige Kohlebergwerk wurde zwischen 1816 und 1830 im neoklassizistischen Stil erbaut und gehört seit 2012 zum UNESCO-Welterbe. Die monumentale Anlage mit ihren Backsteingebäuden und dem markanten, ovalen Innenhof vermittelt eindrucksvoll die einstige Bedeutung des Bergbaus für die Region.

Heute ist Grand-Hornu jedoch weit mehr als ein historisches Denkmal. Auf dem weitläufigen Gelände befinden sich zwei renommierte Museen, die den ehemaligen Industriestandort mit zeitgenössischer Kultur füllen. Das MACS (Musée des Arts Contemporains) präsentiert wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler:innen und zeigt Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Installation und Videokunst. Direkt daneben befindet sich das CID – Centre d’Innovation et de Design –, das sich ganz dem zeitgenössischen Design widmet. Im Mittelpunkt stehen außergewöhnliche Ausstellungen zu Architektur, Produktdesign und Grafik.

Gut zu wissen: Ich muss gestehen, dass ich Grand Hornu zunächst ein wenig merkwürdig fand, da heute keine Fördertürme oder andere Industriedenkmäler mehr an das ehemalige Bergbaugebiet erinnern. Es fühlte sich daher im ersten Moment eher wie ein Lost Place als wie ein modernes Museum an, zumal auch kaum andere Gäste vor Ort waren. Betritt man jedoch das Gebäude, offenbart sich die gelungene Verbindung von Geschichte und Gegenwart. Zwischen den historischen Backsteingebäuden laden moderne Ausstellungen, ein Museumsshop, ein erstklassiges Restaurant und großzügige Grünflächen zum Verweilen ein. Selbst wer kein ausgesprochener Kunstfan ist, sollte sich einen Spaziergang über das beeindruckende Gelände nicht entgehen lassen.

#11 Kulinarische Tipps für Mons in Belgien

Nach einem Tag voller Sehenswürdigkeiten lohnt es sich, die belgische Küche und das entspannte, von Frankreich inspirierte Lebensgefühl von Mons zu genießen. Rund um den Grand-Place und in den kleinen Seitenstraßen warten viele traditionelle bis moderne Restaurants, Cafés und Bars.

Meine Tipps:

  • Für ein leckeres Frühstück, Brunch oder Lunch solltet ihr bei Ginger & Rosemary vorbeischauen. Das kleine, liebevoll eingerichtete Café begeistert mit hochwertigen Zutaten, kreativen Frühstücksgerichten, Kaffee- und Matcha-Variationen und einer gemütlichen Atmosphäre. Ob Avocado-Toast, Pancakes oder hausgemachte Bowls, hier beginnt der Tag garantiert genussvoll. Eine Reservierung lohnt sich besonders am Wochenende.
  • Wer den Abend mit einem exzellenten Cocktail ausklingen lassen möchte, ist in der Jekyll Bar genau richtig. Direkt am Grand-Place erwartet euch eine große Auswahl an kreativen Cocktails, belgischen Bieren und Spirituosen in entspannter Atmosphäre. Vor allem am Wochenende ist die Bar ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher.
  • Die stilvolle Brasserie L’Envers serviert belgische Klassiker und saisonale Gerichte mit modernem Twist. Neben hausgemachten Spezialitäten stehen auch raffinierte Fleisch- und Fischgerichte auf der Karte. Es lohnt sich ein 3-Gänge-Menü zu bestellen. Im Sommer lädt die Terrasse in einer der schönsten Straßen der Altstadt zum Verweilen ein.

#12 Mein Fazit: Mons – authentisch statt geschniegelt

Die belgische Stadt Mons gehört zu den Städten, an denen viele Reisende wahrscheinlich erstmal ungesehen vorbeifahren. Dabei ist es gerade die Mischung aus historischen Bauwerken, kreativer Street Art und einer lebendigen Gastronomieszene, die die wallonische City zu einem idealen Ziel für ein verlängertes Wochenende oder zu einem lohnenswerten Stopp auf einer Reise in Richtung Süden macht.

Mich hat Mons auf jeden Fall nicht wegen perfekter Kulissen begeistert, sondern weil die Stadt sich angenehm authentisch anfühlt. Zwischen UNESCO-Welterbe, moderner Kunst und gemütlichen Cafés entfaltet sie ihren ganz eigenen Charme. Wer keine geschniegelt-polierte Touristenstadt erwartet, sondern gerne Orte mit Charakter entdeckt, wird sich in Mons wohlfühlen.

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