Cook Islands

Aitutaki: Der wohl romantischste Hochzeitsspot auf Erden

Nein, ich werde mich nicht über 36 Grad in unserer Dachgeschosswohnung beklagen. Immerhin habe ich ja lang genug nach dem Sommer gerufen. Aber damit das Hirn nicht vollends überkocht, muss ich wenigstens ein bisschen von einer erfrischenden Meeresbrise träumen und in Erinnerungen schwelgen. Wollt Ihr mitkommen? Es geht auf die Cook Islands im Süd-Pazifik.


Die Cook Islands sind wunderschön, aber leider am anderen Ende der Welt. 24 Stunden Flug muss man schon auf sich nehmen. Da sollte man schon zusehen, daß man auch die richtige Jahreszeit erwischt. Angeblich ist von April bis November Trockenzeit. Wir waren im August dort und es war meistens ziemlich bewölkt und zum Teil sogar fast ein bisschen frisch (22 Grad?). Ich dachte vorher scheinbar das es in diesen Breitengraden immer nur total warm ist. Aber auch hier gibt es anscheinend ne Art Winter.

Rarotonga, die Hauptinsel der Cook Islands ist klitzeklein und daher kann man diese auch, gemütlich vom Cook´s Corner aus, in einer Stunde mit dem Inselbus umrunden. Das Leben spielt sich hauptsächlich in der Hauptstadt Avarua ab. Dort gibt es diverse Restaurants, Pubs, Diveshops, einen kleinen Shoppingmall und den weekend-market. Wir waren sogar einmal im Kino, was mir daher in Erinnerung geblieben ist, weil die Insulaner (Cook Island Maoris) dort mit Kind und Kegel reingehen. D.h. da krabbeln einem auch mal Babies zwischen den Beinen rum.

Wenn man die Cook Islands allerdings richtig gesehen haben will, sollte man nach Aitutaki fliegen.



Allein die Anreise ist schon spektakulär. Und erst die Landung auf der handtuchgroßen Landebahn. Ich glaube sie haben kurz vorher noch ein paar Kühe verscheuchen müssen. 😉

Das Aitutaki-Atoll ist echt Mini, ist jedoch nach Rarotonga und mit knapp 2000 Einwohner die zweitgrößte Insel der Cooks. Mit dem beachcruiser kann man in ca. 20-30 Minuten die Insel umrunden und es gibt auch nur einen winzigen Supermarkt. Wenn man nach Aitutaki kommt, sollte man also schon einen guten Grund haben, denn da ist wirklich nix los.


Mein guter Grund war, auf einer noch kleineren Insel namens One Foot-Island zu heiraten. Wenn man ein Faible für ne gut gelaunte Ukulele-spielende Stringband, einen witzigen Reverend, Sand zwischen den Zehen und Frangipani-Blüten im Haar hat, sollte man das hier tun. Bestenfalls mit dem Mann, mit dem Frau dann auch bis zum Ende aller Tage zusammen bleibt. Hat bei mir leider nicht ganz geklappt.

PS. Leider ist die Qualität der Bilder nicht besonders und daher auch die Bildauswahl eher spärlich. Meine Vorgänger-Digitalkamera war vor ein paar Jahren vielleicht noch toll. Mittlerweile erscheint sie mir wie ein Relikt aus der Steinzeit. Aber das ist ein anderes Thema.

3 Kommentare

  1. Es sieht trotzdem wunderschön aus! Das Kameraproblem kenne ich gut, ohne DSRL geht nix mehr 😀
    Liebe Grüße und fröhliches Schwitzen, Jana
    PS: Ich freue mich auch schon unglaublich auf meine 4.Stock-Dachgeschosswohnung in Frankfurt heute Abend 😉

  2. Sind doch ganz cool die Bilder 🙂 Ich habe es leider, als ich in Neuseeland war, nicht mehr auf die Pazifik Inseln geschafft und bedaure das bei deinem Bericht jetzt ein bisschen 😉 Grüße aus 3. Stock Dachgeschosswohnung haha

  3. Uhh, die Luftaufnahmen sind die Knaller!!! Wann komme ich dorthin??? So viele Ecken sind auf dieser Erde, wo ich noch hinwill…

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