Entschleunigte Weihnachten
Meine Tipps für ein Slow Christmas und 30 sinnvolle Geschenkideen für Groß und Klein

13. November 2020

[Beitrag vom 5.12.2019]

Same procedure as every year! Es wird allerhöchste Zeit sich Gedanken um die Weihnachtsgeschenke, die perfekte Deko, das Festtagsmenü und den Baum zu machen. Nebenbei haben wir noch zig Feiern in Schule, Kita, Sportverein und Büro sowie Dates auf dem Weihnachtsmarkt. Meist rasen wir Frauen deswegen wie Duracell-Häschen durch die „Ach so besinnliche Vorweihnachtszeit“ und fühlen uns schon dem Burn Out nahe, bevor Heiligabend ist. Ehrlich gesagt ergeht es mir gefühlt das ganze Jahr so, aber zur Weihnachtszeit habe ich es in den letzten Jahren tatsächlich geschafft, mir die Besinnlichkeit zurückzuerobern.

Und das einfach indem ich mich zurücknehme, nicht mehr versuche es perfekt zu machen und darauf besinne, um was es an Weihnachten wirklich geht. Zeit mit Menschen, die einem am Herzen liegen sowie gemütliche Stunden. Ich habe daher mal meine Tipps für ein Slow Christmas für euch aufgeschrieben und außerdem ne Runde Geschenkideen zusammengestellt, die ich in Zeiten von Klimawandel und Konsumüberfluss für sinnvoll halte.

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#1 Digital Detox!

Schon Ende Oktober bekam ich auf Instagram den ersten Weihnachtswahnsinn um die Ohren gehauen. Da sprangen mir dann die perfekt gebastelten Adventskalender und -kränze entgegen und ich fühlte mich prompt unter Druck gesetzt. Ich war noch voll im blätterbunten Herbstmodus und hatte gar keinen Bock auf Weihnachtsfeeling. Trotzdem sprangen mich natürlich die hübschen hölzernen Deko-Weihnachtsbäumchen an und riefen: Kauf mich! Dabei hab ich den Keller voll mit Weihnachtskram. Ich habe also abgeschaltet, widerstanden und weiter im Herbst gebadet.

#2 Plant rechtzeitig!

Mag sich jetzt nach einem Widerspruch anhören, aber nur weil ich zeitig plane, muß ich das in der Onlinewelt ja nicht als Weihnachtsfeeling verkaufen. Meist besorge ich im November schon ganz in Ruhe alle Geschenke, damit ich im Dezember nicht in die völlig überfüllte Innenstadt fahren muß. Hat den Vorteil, dass man nicht alles nur online kauft, sondern sich in Ruhe in den Geschäften umsehen kann.

#3 Druck raus!

Alles kann. Nix muß. Wir haben immer die Wahl und müssen uns daher auch nicht völlig bekloppt machen, nur weil Weihnachten ist. Dann gibt es Heiligabend halt nur Würstchen mit Kartoffelsalat und die Kinder bekommen einen gekauften Schokokalender und keinen, an dem wir uns nachts die Finger blutig gebastelt haben. Wir brauchen auch nicht 77 verschiedene Plätzchensorten, 20 Glühweindates oder jedes Jahr eine komplett neue Weihnachtsdeko. Würden wir uns all diese Mühen machen, wenn wir sie niemandem zeigen könnten? Wenn wir nicht jeden Adventskuchen instagrammable machen, können wir ihn auch sicher mit mehr Ruhe und Muße genießen. Apropos Adventskalender…. hier seht ihr unseren, den ich in maximal 30 Minuten ziemlich stressfrei zusammengeklöppelt habe.

Ein weihnachtliches Gefühl stellt sich mit Sicherheit nicht ein, wenn wir durch völlig überfüllte Kaufhäuser hetzen oder an Events teilnehmen, auf die wir eigentlich keine Lust haben. Vielmehr poppt es auf, wenn wir mit unseren Kindern unperfekte Plätzchen backen, Christmas Crunch oder gebrannte Mandeln machen, Kerzen anzünden und weihnachtliche Musik hören. Wir müssen nicht jeden Adventssonntag irgendwo aufschlagen, sondern dürfen es auch mal Zuhause gemütlich angehen lassen und einfach nur schnulzige Filme im Pyjama gucken.

#4 Auszeit nehmen!

Die To-Do-Liste nimmt kein Ende und man weiß gar nicht mehr, wo einem der Kopf steht? Dann nehmt euch bewusst eine Auszeit und klinkt euch aus diesem Wahnsinn aus. Legt euch in die Badewanne, lest ein Buch, meditiert, geht in die Sauna oder macht einen Spaziergang im Wald. Meist machen wir uns selber den Druck und niemand erwartet, dass wir zur Adventsfeier in der Kita die perfekten Mandel-Marzipan-Makronen gebacken haben. Zur Not gibts halt ein paar Gekaufte. Die Kiddies werden das eh nicht bemerken.

#5 Ä Tännschen please!

Ca. 25 Millionen Weihnachtsbäume stehen jährlich in unseren Wohnzimmern und werden Anfang Januar weggeworfen. Bis so ein Baum abgeholzt wird, muß er ca. 8 bis 12 Jahre wachsen. Das ich das in Zeiten von Klimawandel und Waldsterben ziemlich übel finde, muß ich sicher nicht sagen. Ja, auch ich finde die Tradition schön und mag den Geruch eines Nadelbaums in unseren 4 Wänden. Aber manche Traditionen sollten halt doch mal überdacht werden. Ich bin jetzt kein Experte auf dem Weihnachtsbaumgebiet, daher verweise ich lieber auf den Blog von Maren aka Minza will Sommer oder die Seite Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die über genaue Fakten informieren. Wir kaufen bereits seit ein paar Jahren Tannenbäumchen im Topf und pflanzen sie dann wieder im Freien ein. Den Letzten besuchen wir sogar regelmäßig im Wald. Sicher auch nicht die perfekte Lösung, aber immer noch besser als der Scheiterhaufen.

#6 Nachhaltiges Weihnachtsmenü!

Die meisten Menschen können sich ein vegetarisches Weihnachtsmenü nicht vorstellen und ich muß zugeben, dass es mir auch ein bißchen schwer fällt. Ich esse zwar das ganze Jahr über kaum Fleisch, aber nicht weil ich es nicht mag, sondern aus ethischen Gründen. An Weihnachten mag ich es aber deftig z.B. mit Gänsebraten, Klößen und Rotkohl. An genau einem Tag! Danach habe ich die Nase voll und will die nächsten Wochen nichts mehr davon sehen. Unser Fleischkonsum ist der CO2 Supergau und daher ist eine Reduktion dringend von Nöten. Niemand muß an 3 Weihnachtstagen Fleischberge essen. Es gibt auch genug leckere, vegetarische Alternativen. Man fühlt sich unter Garantie auch nicht so überfüllt und ungesund. Und wer selten Fleisch isst, dem tut es auch nicht weh, zu Weihnachten mal in ein teureres Stück Fleisch in Bio-Qualität zu investieren.

#7 Stoppt die Geschenkeflut!

Wer braucht schon das drölfzigste Parfüm, Miniatur-Golfset aus Plastik oder so absolut gruselige Elektroautos (zum selber Fahren) für Kinder? Und ehrlich gesagt finde ich auch so Abhörstationen wie Alexa ganz schlimm. Ich für meinen Teil brauche wirklich gar nichts und selbst meine 8 und 12jährigen Söhne sagen mittlerweile, dass sie ja schon alles haben und gar nicht mehr wissen, was sie sich noch wünschen sollen. Das nenne ich mal ein Luxus-Wohlstandsleben! Statt also wie verrückt nach dem passenden Geschenk zu suchen, könnte man sich einfach darauf einigen, sich nichts außer gemeinsamer Zeit zu schenken.

#8 Beachtet die 4-Geschenke-Regel!

Für Kinder gilt das natürlich nicht unbedingt. Ich finde, die brauche schon auch was zum Auspacken. Ich erinnere mich aber auch bei uns an Weihnachten, an denen die Jungs einfach nur alle Geschenke aufgerissen und total überfordert waren. Wenn Oma und Opa, Tante und Onkel und sonst wer noch mitschenkt, artet es halt schnell aus.

Daher finde ich diese 4-Geschenke-Regel für Kinder sehr sinnvoll:

  1. Gib ihnen etwas, was sie sich wünschen
  2. Gib ihnen etwas, was sie wirklich brauchen
  3. Gib ihnen etwas, was sie tragen
  4. Gib ihnen etwas, was sie lesen

#9 Schenkt sinnvoll und bewusst!

Unser Dauerkonsum ist schlecht für das Klima auf unserem Planeten und daher kaufe ich mir auch nur noch selten etwas. Weihnachten so ganz ohne Geschenke, finde ich dann aber doch etwas traurig und freue mich daher auch über eine Kleinigkeit zum Auspacken. Ich möchte allerdings weder Plastik, Tinnef oder Kram bekommen, der mich nur stresst. Geschenke, die einen dauerhaften persönlichen Wert haben oder täglich zum Einsatz kommen, finde ich dafür toll. Daher stehe ich auch total auf Zeitgeschenke. Denn am Ende erinnert man sich gerade an die tollen Momente mit lieben Menschen sein Leben lang zurück, nicht aber an irgendein Zeugs.

Ich habe also mal eine Liste mit Geschenken zusammengestellt, die ich für halbwegs nachhaltig und sinnvoll halte.

30 sinnvolle Geschenkideen für Groß und Klein

1. Opinel Kinder-Schnitzmesser*

2. Gutschein für Konzert-, Theater- oder Kinokarten

3. Bienenwachstücher z.B. von Wrappy Bee*

4. Naturkosmetik wie z.B. von GRN, die ich aktuell benutze

5. Festes Shampoo (ich mag das von Alnatura sehr gerne) in einer umweltfreundlichen Seifendose aus Weißblech*

6. Servietten aus Leinen (ich habe welche von Granit)

7. Einen hochwertigen Rasierhobel inkl. 10 Rasierklingen*

8. Eine Spende für eine Organisation im Namen des Empfängers z.B. beim WWF oder NABU

9. Ein Geschenkgutschein für Fotos mit der Familie, dem Partner, Freunden oder solo

10. Eine schöne Edelstahl Trinkflasche wie z.B. die von 24Bottles* (unser Favorit, wir haben gleich mehrere davon)

11. Eine old school French Press * mit einem guten Fair-Trade Biokaffee

12. Ein Gutschein für ein Hörbuchabo z.B. von Audible*

13. Designklassiker aus Holz wie z.B. den Kay Bojesen Affen*

14. Ein Bio Gemüse-Saatgut-Set z.B. von Rankwerk

15. Eine schöne Brotdose aus Edelstahl | 500 ml*

16. Ein Coffee to Go bzw. Thermobecher wie der von KeepCup* aus Glas und Kork

17. Spielzeug aus Holz wie die klassische, erweiterbare BRIO Eisenbahn* oder auch die HABA Kugelbahn*

18. Ein Wochenendkurztrip (selbstverständlich ohne Flugzeug). Wie wäre es denn mal mit Luxemburg, Saarbrücken oder einer Übernachtung in einem stylishen Pappkarton, dem Wikkelhaus.

19. Selbstgemachte Kalender, Wandbilder oder Fotoalben. Ich hatte hier welche von sendmoments vorgestellt.

20. Wunderschöne Taschen sowie nachhaltige Pullover & Beanies aus Baby-Alpakawolle vom peruanischen Ökofashion-Label Pacabamba (hier gibt es einen Beitrag dazu von mir).

21. Eine Sonnenglas Solarleuchte* für Balkon oder Terrasse

22. Ein Insektenhotel* (denn Insekten sterben aus und benötigen unseren Schutz)

23. Eine schöne Futterstation für Vögel (denn auch die sterben wegen der mangelnden Insekten aus)

24. Ableger von Grünpflanzen – denn die sind hübsch, spenden Sauerstoff und verbessern das Raumklima

25. Diese coolen magnetischen Holzbausteine von Tegu* oder die klassischen KAPLA-Steine*

26. Ein Gutschein für einen Tag im Zoo z.B. Hannover, Themenpark z.B. Efteling oder dem Grusellabyrinth in Bottrop.

27. Das wunderschöne Buch Deutschland im Winter* vom Reisedepeschen Verlag, denn das macht Lust auf winterliche Events und Ausflüge in unserer Heimat. Und ich bin nebenbei Co-Autorin für die Eifel ;).

28. Letzte Weihnachten haben meine Jungs eine Nintendo Switch Konsole* bekommen (meinen Review könnt ihr hier nochmal nachlesen) und seitdem stocken wir spieletechnisch natürlich immer auf. Aktuell ist immer noch Pokémon der Renner und daher zieht hier demnächst die Pokémon Schwert Edition ein. Da wären wir dann bei Punkt 1, der 4-Punkte-Regel.

29. Wie wäre es mal mit einem sehr persönlichen Aquarell? Seit einiger Zeit nimmt mein Hubby aka blabla.art auch vereinzelt Auftragsarbeiten an. Da jedoch eure Fotos als Vorlage dienen und nicht jedes vom Stil oder den Lichtverhältnissen optimal ist, muß individuell entschieden werden, ob ein Aquarell möglich. Schickt uns gerne eine Mail an planethibbel@gmail.com mit genauen Wünschen.

30. Alte Dinge upcyclen. Wir hatten hier ein altes Schätzchen im Keller vor sich hinmodern, das ich vor Kurzem wiederaufbereitet habe. Ich kann jetzt nicht näher ins Detail gehen, aber ich bin mir sicher, das sich dieser Jemand extrem freuen wird. Vielleicht habt ihr ja eine alte Jeans, Vase, Bücher oder anderen Krempel in der Gegend rumfliegen, denen man neues Leben einhauchen kann.

#10 Teilt das Weihnachtsfeeling!

Sehr vielen Menschen in der westlichen Welt geht es so gut wie nie zuvor und sie leben in totalem Überfluss. Vielleicht teilen wir mal diesen Luxus mit armen Menschen und spenden Weihnachten z.B. an die Tafel oder andere Organisationen. Die arme Omi freut sich sicher sehr über eine Tasse Kaffee, die sich nicht zweimal aufbrühen mußte. Und uns macht das glücklich.

Und? Ist euer weihnachtlicher Stresspegel am Limit oder lasst ihr es gemütlich angehen?

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8 Comments

  • Reply Mila 5. Dezember 2019 at 10:22

    Super Post, danke dir Nadine. Und danke fürs Verlinken der Infos über Weihnachtsbäume, die Fakten haben mich sehr überrascht. Denn wenn ich mir die Seite von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald so ansehe, klingt es für mich doch aber eigentlich gar nicht so schlimm, einen echten, bio, „Einmal“-Baum zu kaufen?
    ->“Ein Hektar Weihnachtsbaumkultur bindet in zehn Jahren 145 Tonnen Kohlendioxid, 300 Tonnen Staubpartikel und sorgt für 100 Tonnen Sauerstoff (BVWE). “
    -> „Seit Jahren sammeln Kommunen die Weihnachtsbäume flächendeckend ein. In der Verwertung sind sie unterschiedlich. In Berlin liefern sie in Biomassekraftwerken Strom und Fernwärme. Allein die etwa 350 000 Bäume liefern 500 Berliner Haushalten ein Jahr lang Strom und Wärme.“
    Oder übersehe ich da jetzt was?

    Tipp zum Weihnachtsmenü: Wild essen! 🙂 Ist nie bio, hatte aber (fast) immer ein gutes Leben, ist gesund (vergleichsweise), lecker und sogar gar nicht so teuer (hier auf dem Wochenmarkt in Berlin gibt es das Kilo Hirschfilet für 40 Euro. Das sollte bei einem Weihnachtsbraten drin sein.) Wir essen auch wenig Fleisch, aber Hirschsteaks krieg sogar ich vernünftig gebraten 🙂

    • Reply nadine 6. Dezember 2019 at 12:09

      Liebe Mila, vielen Dank. Das hört sich in der Tat erstmal gar nicht so schlimm an. Aber nur weil es in Berlin so ist, muß das in anderen Städten ja nicht so sein. Kürzlich sagte mir mal jemand, dass es z.B. nicht überall Biotonnen geben würde. Das war mir z.B. völlig neu, da wir eine haben. Ich denke jeder lebende Baum ist besser als tot. Unsere letzten Bäumchen im Topf haben immer noch 3-4 Jahre bei uns im Hof gelebt, bevor wir sie ausgesetzt haben. Wobei ich auch da gehört habe, das die oft nicht überleben, weil die rabiat aus der Erde geschnitten und dabei ihre Wurzeln beschädigt werden. Wie man es macht :/. Danke für den Tipp mit dem Wild. Habe ich bisher noch nicht drüber nachgedacht, weil ich auch gar nicht weiß ob das so mein Fall ist. Hase oder Reh mag ich schon mal nicht. Elch in Norwegen fand ich dagegen sehr lecker. Wenn man die Tiere allerdings einmal in freier Wildbahn gesehen hat, vergeht einem da auch der Appetit. Hab eine schöne Vorweihnachtzeit und liebe Grüße, Nadine

  • Reply Susan Güther 5. Dezember 2019 at 11:41

    Schöner Post! Wir essen auch Wild(schwein) an Weihnachten und beschenken uns mit Zeit statt Zeugs. (Wir Erwachsenen zumindest). Das gefällt uns allen sehr!

    • Reply nadine 6. Dezember 2019 at 12:10

      Das hört sich nach einem schönen Fest an. Und mein Sohn sagte kürzlich auch, dass er gerne mal (wie Obelix) Wildschein essen würde. 🙂 GlG, Nadine

  • Reply Heidy 10. Dezember 2019 at 21:08

    Schöner Text, tolle Tipps. Vieles ist bei uns schon so ähnlich.. anderes noch im 90er Stil und mit viel Potential.. 🙈. Zu deiner Nr. 10: wir machen seit 3 Jahren beim örtlichen lebendigen Adventskalender mit. Jeden Abend ist vor einem Haus ein Moment der Ruhe. Man liest einen Text, singt, spricht ein Gebet und dann Gibts Teepunsch und Plätzchen ( nix aufwändiges, nur ein Teller voll gekaufte Kekse). Weil das in der Zeitung und auf Plakaten steht… aber man nie ins Haus geht… bleibt es schön neutral, ohne Verpflichtung, ohne Besäufnisse in der guten Stube. Aber das schöne ist, dass auch mal Fremde einfach kommen, alte Menschen aus der Nachbarschaft zum Beispiel. Es ist immer ein wunderbarer Moment und alle fühlen sich willkommen und wohl.

    • Reply nadine 12. Dezember 2019 at 9:24

      Liebe Heidy, das hört sich nach einer schönen Tradition an. Kenne ich gar nicht. Hab eine schöne, entschleunigte Vorweihnachtszeit. Liebe Grüße, Nadine

  • Reply Mareike 11. Dezember 2019 at 7:32

    Liebe Nadine,

    vielen Dank für die vielen Anregungen. Besonders die 4-Punkte-Regel spiegelt eigentlich genau das wieder, was wir schon lange praktizieren und wohin wir mittlerweile sogar meine geschenkeverrückte Schwiegermutter gebracht haben.
    Wir haben bei unserem kleinen Sohn, der sich Playmobil wünscht, einfach wieder gebraucht gekauft. Es gibt so viele ältere Kinder, die sich freuen ihre Spardose ein bisschen zu füllen und meinem Sohn ist es ziemlich schnuppe, ob damit schon einmal andere Kinder gespielt haben, da achtet er garnicht drauf.
    Wir Erwachsenen schenken uns eigentlich nie etwas zu Weihnachten, außer den Großeltern einen Fotokalender und wenn einer eine Idee für ein Spiel oder Buch hat, dann gibt es das schon mal. Ansonsten ist unsere Prämisse für Weihnachten immer die gemeinsame Zeit auszunutzen.

    Wir haben allerdings jedes Jahr einen Weihnachtsbaum und auf diese Tradition werden wir auch nicht verzichten.
    Er kommt von einer lokalen Baumschule, die die Bäume nicht spritzt.
    Wir lassen ihn meist drei Wochen stehen und anschließend verfeuern wir ihn in unserem Kamin.

    Wild wäre für Weihnachten auch mal eine Idee, für dieses Jahr steht unser Speiseplan allerdings schon fest. Es gibt Kaasspatzen und Salat. Ein leckeres Tiramisu rundet den Abend dann ab 🙂

    Viele Grüße,
    Mareike

    • Reply nadine 12. Dezember 2019 at 9:23

      Liebe Mareike, gebrauchtes Spielzeug haben wir auch schon verschenkt. Gerade kleinere Kinder bemerken das doch gar nicht. Tatsächlich habe ich mich nun auch für Wildschwein am 1. Weihnachtstag entschieden. Konnte man bei uns im Bioladen bestellen und ich finde zu Weihnachten ist das dann auch echt mal ok. Wir werden am Wochenende wohl wieder ein Bäumchen im Topf kaufen. Mal sehen ob ich in der örtlichen Baumschule eins finde. Genieß die Vorweihnachtszeit und habt ein schönes Fest. LG, Nadine

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