Roadtrip Baby!

Unsere Highlights zwischen Faro und Lissabon

Aus irgendeinem ominösen Grund war Portugal Ewigkeiten von meiner Reise-Bucket-Liste verschwunden. Meine Eltern haben mehrere Jahre hintereinander drei Monate an der Algarve überwintert und nachdem ich sie dort (vor ups… 16 Jahren) einmal besucht hatte, war mein Bedürfnis nach dem Land für eine lange Zeit gestillt. Erwacht ist die Sehnsucht dann erst wieder diesen Sommer, ausgelöst durch die wunderschönen Instagram-Bilder von Eva vom hiddengemblog.

Ich warne an dieser Stelle direkt mal vor….es ist ein ziemlich langer Post geworden. Portugal ist aber auch einfach nur der Knaller!

In 10 Tagen mit dem Mietwagen von Faro nach Lissabon…

Spontan wie ich gerne bin, habe ich direkt nach unserer Rückkehr aus Norwegen Flüge nach Portugal gebucht. Da wir 10 Tage Zeit hatten, war unser Plan per Mietwagen die Strecke von Faro bis nach Lissabon und zurück zu erkunden. Roadtrip, Baby! Yeah! Definitiv unsere liebste Art zu Reisen.

Da im September an der Algarve offiziell noch Hochsaison ist, habe ich bis auf den letzten Drücker nach passenden, bezahlbaren Unterkünften gesucht. Umso einfacher gestaltete sich zum Glück die Buchung des Mietwagens. Wir haben unseren Wagen ganz easy über Cardelmar gebucht, die eine ziemlich große Bandbreite an Autos aller Marken, Versicherungen und Preisklassen anbieten.  Und dann ging es auch schon los.

Zimmer mit Aussicht…

Angekommen am Flughafen Faro nahmen wir an der Autovermietstation unseren Skoda Fabia Kombi in Empfang und steuerten erstmal unsere erste Unterkunft, das hübsche Riverside Hotel der Agua Hotels Gruppe in Parchal, an.  Perfekt um erstmal im Land anzukommen und sich auszuruhen. Die Anlage liegt etwas abgelegen vom üblichen Algarve-Trubel (in der Nähe von Portimao), man braucht demzufolge also unbedingt ein Auto. Aber der morgendliche (oder abendliche) Blick aus unserem River View Appartment auf den Fluss und den tollen Infinity Pool sowie die Ruhe waren unschlagbar. Außerdem war unsere Familiensuite riesig und sehr komfortabel.

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Wenn die Algarve eins kann, dann Strände…

Das Hotel eignete sich von der Lage optimal für Ausflüge zu den traumhaften Stränden, wovon es in dieser Gegend jede Menge gibt. Leider hatten wir nicht genug Zeit um sie alle zu erkunden, aber der Praia de Centianes hat uns direkt total geflasht. Ein makelloser Sandstrand vor einer beeindruckenden Felskulisse.  Ich mag mir kaum vorstellen, wie voll der Strand mitunter im Sommer sein muss. Im September ist die Touristenfülle jedoch halbwegs überschaubar und das Wetter sowieso perfekt. Angenehme 25 bis 30 Grad Tagestemperatur.

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Maurische Vergangenheit in Silves…

Wer genug vom Strand hat, sollte einen kleinen Abstecher nach Silves machen, einmal auf das Castelo klettern und durch die vielen schrabbeligen Gässchen bummeln. Legt unbedingt einen Stop in Silves ältestem Cafe, der Pasteleria Rosa (direkt im Ortskern) ein, trinkt einen Galao (Milchkaffee) und esst ein bis zehn! der köstlichen Törtchen ein. Ein Traum.

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Letzter Stop vor Amerika…

Weiter ging es dann entlang der Algarve Richtung Sagres und dem Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlands. Grosse Touristenorte wie Lagos haben wir dabei nur kurz gestreift. Unser Herz schlägt ja sowieso eher für die individuelleren Gegenden und da waren wir in Sagres genau richtig. Traumhafte Strände, jede Menge Surfer und alternativ angehauchte Cafes und Restaurants. Am Cabo de São Vicente gibt es dann tatsächlich auch noch ne deutsche Bratwurstbude die verkündet „Letzte Bratwurst vor Amerika“. Wir Deutschen sind wirklich überall ;).

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Die Westküste, Mekka der Surfer…

Von Sagres aus ging es dann weiter in Richtung Aljezur, was schon an der Westküste Portugals liegt. Hier haben wir im wahrsten Sinne des Wortes unser Herz an den traumhaften Praia de Arrifana verloren. Traumstrände habe ich wahrlich schon viele gesehen, aber dieser gehört in meine persönliche Top Ten. Eine wunderschöne Bucht umrahmt von dramatischen schwarzen Felsklippen. Das Meer ist an der Westküste viel rauher als an der Algarve, daher beginnt hier das Mekka der Surfer. Sehr malerisch liegt aber auch der Praia de Monte Clerigo.

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Auf halber Strecke einmal waschen bitte…

Etwas enttäuscht hat uns die Stadt Aljezur, die im Reiseführer als besonders hübsch angepriesen wurde. Ich fand sie eher ein bisschen nichtssagend, denn bis auf den winzigen Mercado Municipal und das Castelo gibt es nicht viel zu sehen. Super fanden wir aber den kleinen Waschsalon vorm örtlichen Supermarkt ;). Für 4 € könnt Ihr hier Eure Wäsche inkl. Waschpulver einmal durchschleudern lassen. Dann reichen die mitgebrachten Klamotten (bei uns nur im Handgepäck) auch locker für eine 10tägige Reise.

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Bin ich etwa in Australien…

Von der Algarve aus ging es weiter durch die Region Alentejo, auf die wir besonders gespannt waren. Diese Gegend ist berühmt dafür, sich seinen ursprünglichen portugiesischen Charme bewahrt zu haben. Die Landschaft verändert sich, es wird grüner, man fährt durch unendlich scheinende Eukalyptus-  und Korkeichenwälder und ich wähne mich fast ein bisschen nach Australien zurück. Fehlt eigentlich nur noch ein Koala im duftenden Eukalyptusbaum.

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Unberührtes Alentejo…

Unser nächstes Ziel war Vila Nova de Milfontes, ein charmantes Örtchen, das im  Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina und der Flussmündung des Rio Mira liegt. Das Naturschutzgebiet zieht sich an der gesamten südwestportugiesischen Küste entlang. Wir hatten hier eine traumhafte Unterkunft auf einem Landgut, was ich Euch aber ein anderes Mal vorstellen werde. Von dort aus haben wir dann ein paar schöne Ausflüge in die ursprüngliche Region gemacht. 

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Noch schöner als Vila Nova de Milfontes fanden wir das alte Fischerdörfchen Porto Covo, das im Reiseführer viel zu wenig Beachtung bekommt. Hier gibt es viele Cafes und Restaurants, wo man fantastisch Fisch und Meeresfrüchte essen kann.

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Lissabon, Du Schöne…

Next Stop: Lissabon! Und es war Liebe auf den ersten Blick. Lissabon ist eine unglaublich pittoreske und lebendige Stadt. Daher widme ich ihr einen eigenen verliebten Post und belasse es heute bei drei Fotos. Fakt ist jedoch, daß eine Nacht viel zu wenig war und wir auf jeden Fall nochmal wiederkommen werden.

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Seafood Paradise…

Der letzte Stop unserer Reise war dann Sesimbra, das nur 40 km von Lissabon entfernt liegt. Im entspannten Sesimbra haben wir uns direkt wie zuhause gefühlt. Ein schöner, feinsandiger Strand vor der Haustür, enge Gässchen, die hübsche Festung Fortaleza de Santiago, nur wenig ausländische Touristen und eine unglaubliche Hülle und Fülle an Seafood zu moderaten Preisen. Daher war Sesimbra auch unser persönliches Food-Paradise.

Mein Geheimtipp: Geht unbedingt bei Isaias (R. Cel. Barreto 2, Sesimbra) essen. Ein kleines rustikales Lokal, ohne großen Schnickschnack oder gar Karte. Hier gibt es den besten Fisch und Seafood zu wirklich günstigen Preisen frisch vom Holzkohle-Grill. Versucht die Seezunge (wir hatten direkt 2 Portionen), Sardinen oder Stabmuscheln. Dazu einen frischen Salat, handgeschnippelte Pommes und eine Karaffe Hauswein. 40 € ist dafür ein echtes Schnäppchen. Da die Einheimischen abends Schlange stehen um dort zu essen, geht am Besten direkt dann hin wenn sie öffnen. Also so um kurz vor 19 Uhr.

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150 Mio. Jahre alte Dinofussspuren….

Auch in dieser Gegend gibt es wie immer natürlich wunderschöne Strände, auch wenn sie sich sehr von der Algarve und dem Alentejo unterscheiden. Hier sind sie endlos lang. Außerdem lohnt sich ein Ausflug zu den Steilklippen des Cabo Espichel und den 150 Mio. Jahre alten Fussspuren einer langhalsigen Sauropoden-Herde. Sowas sieht man wahrlich nicht alle Tage.

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Einmal Faro und zurück…

Nach 9 Tagen ging es für uns zurück nach Faro, wo wir noch eine Nacht blieben, bevor es wieder nach Hause ging. Die Autobahn zwischen Lissabon und Faro ist extrem gut ausgebaut und man braucht für die Strecke nur 2 1/2 Stunden.

Faro-Stadt lohnt sich aus meiner Sicht im Übrigen überhaupt nicht, denn sie hat bis auf die vorgelagerten Strände nicht wirklich was zu bieten. Der „Hausstrand“ hat uns allerdings ein paar graue Haare gekostet. Da er auf einer Insel liegt, die man nur über eine winzige einspurige Brücke erreichen kann, standen wir stundenlang im Stau. Umkehren war auch nicht möglich. Ist man dann erstmal auf der langgezogenen Sandbank beginnt das Fiasko Parkplatzsuche. Und fragt nicht, wie der Rückweg aussieht. Also kommt bloss nicht auf die Idee kurz vor Abflug nochmal zum Strand fahren zu wollen ;).

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Tipps rund um den Mietwagen in Portugal:

Die Straßenverhältnisse in Portugal sind sehr gut, es herrscht relativ wenig Verkehr und man kommt schnell von A nach B. Unsere längste durchgehende Fahrt waren 3 Stunden von Vila Nova de Milfontes nach Lissabon. Aber auch nur, weil man jedes noch so winzige Dörfchen durchquert. Dabei hat uns unser Navi sehr geholfen, daß wir von zuhause mitgebracht haben. Wie auch die Kindersitzerhöhung für unseren Sohn.

Benzin ist in etwa so teuer wie bei uns. Viele Tankstellen nehmen aber keine EC- oder Kreditkarten an. Man sollte also immer genug Bargeld in der Tasche haben.

Da alle größere Straßen mautpflichtig sind, empfehle ich jedem bei der Autovermietung ein mobiles Gerät anzumieten, daß die Fahrten auf diesen Straßen registriert. Das Gerät kostet ca. 6 € die Woche und piept immer, wenn man an einer Mautstation vorbeifährt (die nicht immer offensichtlich sind). Wenn man ohne dieses Gerät durch eine Mautstation fährt, muss man am Ende seiner Reise mit einer hohen Strafe rechnen. Mir wurden zuhause nochmal ca. 40 € an Mautgebühr von der Kreditkarte abgebucht.

Parken ist gerade in Sesimbra ein kleines Drama. Man muss überall bezahlen. Haben wir einmal vergessen und bekamen direkt ein Knöllchen in Höhe von 8 €, die man dann irgendwie irgendwo bezahlen kann. Haben wir auch verpennt, was dann zur Folge hatte, daß ich das ganz umständlich über eine portugiesische Seite von zuhause aus machen musste. Ich rate auch jedem diese Knöllchen zu zahlen, sonst bekommt Ihr irgendwann nochmal eine superfette Rechnung von der Autovermietung vor Ort.

Last but not least…Mietwagen sind gerade an der Algarve relativ günstig. Man sollte aber unbedingt darauf achten, schon von zuhause aus das Gesamtpaket zu buchen. Also Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, unbegrenzte Kilometer, vollgetankt zurückgeben etc. Die Vermietstationen vor Ort werden versuchen Euch noch weitere Versicherungen unterzujubeln, die Ihr aber nicht braucht, wenn Ihr schon alles gebucht habt.

Planet Hibbels Reise-Fazit:

So…ich hoffe Ihr seid nicht schon alle eingeschlafen, denn ich habe den Eindruck, daß war der längste Post den ich je geschrieben habe. Das Fazit unserer Reise lautet: Wir kommen zurück! Definitiv! Portugal ist wunderschön und gerade mit Kindern sehr leicht zu bereisen. Und wir möchten nun alles nördlich von Lissabon und das Landesinnere noch kennenlernen.

Viele weitere tolle Reisetipps für diese Route findet Ihr übrigens auch bei Sabine von Reisespatz.

Offenlegung: Unser Roadtrip durch den Südwesten Portugals wurde von cardelmar unterstützt.

 

28 Kommentare

  1. Nein, bin nicht eingeschlafen. 🙂
    Hallo Nadine,
    du hast diesen Bericht direkt für mich geschrieben, gib zu! 😉
    Wir planen für nächsten Mai so eine Reise, Zeit haben wir dafür genau so 10 Tage.
    Erst dachte ich, nach Porto zu fliegen und bis Faro runter, unterwegs alles mögliches anschauen. Mit Gabelflug fliegen und positiverweise wäre das Mietauto auch nicht viel teurer gewesen, wenn die Aufnahme- und Abgabestelle wo anders sind. Aber in der weltweiten Reiseforum, das ich immer besuche (ungarisch), haben mir Leute erklärt, daß man nur für Lissabon mindenstens 3-5 Tage braucht (mit Umgebung Außerhalb) und dann noch die ganzen Sehenswürdigkeiten, Dörfer nördlich von Lissabon…So reichen 10 Tage uns natürlich nicht aus.
    Also, auch wenn mein Herz bricht, Porto habe ich in meinem Kopf storniert und plane so, daß wir nach Lissabon fliegen, dort 5-6 Tage bleiben (un die weite nördliche Umgebung auch bereisen, anschauen), dann zu Algarve runterfahren, dort in drei Tage alles mögliches anschauen und am 10. Tag zurück nach Lissabon und zurückfliegen. Deshalb war dein Bericht für mich jetzt sehr gut, schade, daß du nicht beschrieben hast, wo ihr genau wieviel Zeit verbracht habt. Bei Autovermieter war ich auch noch nicht sicher entschieden, so schaue ich mal bei Cardelmar ein…Liebe Grüße

    • Nadine sagt

      Hallo liebe Flögi, vielen lieben Dank 🙂 und nee….da reichen 10 Tage in der Tat von vorne bis hinten nicht aus. Wir waren überall 2 Nächte. Bis auf Lissabon und die letzte Nacht in Faro. Soweit war das ok. Aber in Lissabon wäre ich gerne nochmal 2 weitere Nächte geblieben und hätte mir auch noch Sintra angeschaut. Nun gut, muss ich halt nochmal wiederkommen und werden dann die Strecke Lissabon bis Porto machen. Vergesst aber bei Eurer Planung nicht das Alentejo. Die Algarve ist schön, aber die Ortschaften sind nicht so dolle und es ist halt sehr touristisch. Und wie gesagt…die Autobahn ist super und Du bist ganz locker in 2 1/2 Stunden von Faro nach Lissabon gefahren. Da braucht man eigentlich keinen Gabelflug. Und cardelmar hat super Angebote. Klick Dich da mal durch. ABER: nimm auf keinen Fall ein Auto von GoldenCarRentals. Wenn Du Fragen hast, kann ich Dir auch gerne nochmal ne PN schicken. LG, Nadine

      • Liebe Nadine,
        mittlerweile habe ich die Flüge und Unterkünfte gebucht 🙂
        Direktflug mit TAP Portugal nach Lissabon und zurück. 5 Nächte Lissabon und weite-breite Umgebung, 4 Nächte Albufeira.
        Den Cardelmar habe ich schon angeschaut, super Idee war von dir, super Preise und was mir gefällt, daß ich meinen Vermieter auswählen kann. Habe eben am Anfang direkt einen Schreck gehabt, daß Goldcar auch dabei ist, haben schon auf Teneriffa sehr schlechte Erfahrung mit denen gehabt – nie mehr Goldcar!
        Mit dem Auto habe ich noch keine Entscheidung, da wir es in den ersten zwei tagen gar nicht brauchen. Sollen wir dann nochmal zum Flughafen rausfahren und von dort holen…? Nur das muß ich noch entscheiden. Dein Bericht hat mir viel geholfen.
        Liebe Grüße

        • Nadine sagt

          Oh toll, Flögi. Freut mich sehr, daß Dir mein Bericht geholfen hat. In Lissabon brauchst Du in der Tat kein Auto. Zudem sind die Parkgebühren teuer. Aber bestimmt gibt es auch ein Stadtbüro wo Du das Auto abholen könntest, oder? Kann man bei cardelmar auch eingeben. Und neeeeeee….auf keinen Fall GoldCarRentals. Aber die haben ja auch noch viele andere Vermieter im Programm. GlG, Nadine

          • Ne, bei Cardelmar konnte ich nur Flughafen eingeben. Aber vielleicht fahren wir mit den Öffentlichen rein, und zwei Tage später nochmal raus zum Flughafen das Auto aufzunehmen, wäre kein Problem. 🙂 Ich plane zwei Tage für die Stadt und dann mehrer Tage von der Stadt aus für Cabo de Roca, Sintra und nördlicher: Nazare, Batalha, Eiria, Obidos….Bei unserer Unterkunft wären gratis Parkplätze. LG

  2. OMG, Du musst Dir mich jetzt sabbernderweise vor dem Rechner vorstellen – ein TRAUM!
    Und ja, seit Jahren versuche ich den Mann ja von Lissabon zu überzeugen und wir liebäugeln nächstes Jahr mit einem Urlaub dort, da wir ja nur noch zu viert sind. Aber er meint, dass er da vielleicht nix zu essen bekommt, weil es ja nur Fisch gibt… und ich fürchte, Dein Artikel ist da nicht hilfreich! 😀
    Während ich also sabbernd hier sitze, werde ich ihm Deinen Artikel trotz der unglaublich tollen Bilder und Beschreibungen lieber verheimlichen… ;))
    LG
    /inka

    • Nadine sagt

      Liebe Inka, ooooh vielen lieben Dank :). Und ich gebe Harals Recht…no worries. Der Mann muss nicht hungern. Portugal ist nicht nur ein Fisch- sondern auch ausgesprochenes Fleischland. Als Vegetarier hat man da echt so seine Probleme. Wir essen ja so gut wie kein Fleisch, also blieb nur Fisch ;). Also nicht verheimlichen. Liebste Grüße, Nadine

  3. Harald Retsch sagt

    Hallo Inka!Sind gerade aus Portugal zurück.Waren das 3.an der Algarve einfach weil es dort geil ist.Deinen Mann kann ich eine Sorge nehmen:Habe noch nie so gute und schmackhafte Fleischgerichte gegessen außer meinen eigenen :))Besonders Porco Preto, schwarzes Schwein! Hammer!

  4. Liebe Nadine,
    Wow, was für ein toller Bericht.
    Portugal steht schon ganz lange auf meiner Liste, aber noch konnte ich meinen Mann nicht überzeugen. Vielleicht schaff ich es ja mit Hilfe von deinem Post und den traumhaftschönen Bildern

    • Nadine sagt

      Danke schön, liebe Nathalie! Dann drücke ich Dir die Daumen. Portugal ist wirklich toll und Ihr würdet echt was verpassen. LG, Nadine

  5. Wow, das sind so wunderschöne Eindrücke von Portugal… ich will da auch unbedingt mal für einige Zeit hin, um genau diese kleinen Örtchen zu erkunden. Eure Erfahrungen bestätigen meinen Eindruck, dass Portugal ideal ist für einen Roadtrip. Oh weh, ich würde am liebsten direkt losfahren!
    Und ja, Lissabon solltet ihr euch noch mal ganz in Ruhe anschauen, das ist meine absolute Lieblings-Reisestadt, ein wunderschöner Ort, den ich dieses Jahr mal wieder besucht hatte, um mich nur noch mehr zu verlieben. 😉
    http://maraa.de/2015/lissabon-meine-lieblingsstadt-highlights/

    • Nadine sagt

      Danke schön, liebe Mandy! Und ich sach Dir…mein Herz hat echt geblutet, nach einem Tag wieder abreisen zu müssen. Aber wir hatten einfach nicht genug Zeit. Deine Fotos sehen auch traumhaft aus. Ich könnt direkt wieder los. GlG, Nadine

  6. Liebe Hibbli, tolle Reise und tolle Fotos! Sagres hat mir von allem, was ich an der Algarve gesehen habe, auch am besten gefallen (aber das war damals mit Rucksack und ohne Auto, da kamen wir nur bedingt in die weniger touristisch erschlossenen Gegenden und die Algarve ist ja leider in den Tourizentren böse verbaut), und Lissabon, ja: ein Traum!!!

    Eigentlich mache ich aber mal wieder piiiep, um dir zu sagen, dass meine beste Freundin und ich Euren Belgien/Flandern Trip im November „nachreisen“ werden, incl. Restauranttipp und Hotel. Wir hatten wirklich gerade ein Belgien-We angedacht und haben noch sinniert, ob lieber Brügge oder Brüssel, als Dein Post kam, zur absolut rechten Zeit. Lieben Dank, ich werde berichten, freue mich schon sehr drauf!!!

    Dicke Drücker
    Emi

    • Nadine sagt

      Ooooh, liebste Emi! Ich freu mich wie Bolle über Dein Piep. Sowieso von Dir zu lesen und natürlich auch weil Dich unser Tongeren-Trip inspiriert hat. Tongeren ist zwar nicht ganz so spannend (bis auf die Altstadt und den Flohmarkt), aber das Hotel ist sehr schön und das Restaurant müsst Ihr unbedingt checken. Schreib mir mal danach wie es euch gefallen hat und ob Du was gekauft hast ;). Ich hoffe Dir und Deiner Rasselbande geht es gut. Fühl Dich ebenfalls gedrückt vom alten Hibbelmädchen 🙂

      • Hihi, ja das habe ich Deinen Ausführungen entnommen… wir haben auch nur eine Nacht und werden daher auch etwas länger shoppen und erst am Nachmittag nach Tongeren fahren und wie Ihr einmal durch die Altstadt bummeln und dann essen gehen. Herrlich! Ich erzähle Dir auf jeden Fall, wie es uns gefallen hat, aber ich bin sicher, das wird super!!!

        Vielleicht schaffe ich ja auch irgendwann mal wieder zu bloggen… zu erzählen gäbe es mehr als genug, aber mir fehlt vorne und hinten die Zeit, ich bin heute schon ganz stolz auf meine lackierten Nägel :-))….

  7. Eigentlich stand die Algarve mit Lissabon auf unserer Wunschliste für die Herbstferien. Mussten wir canceln, wurde zu teuer für uns vier. Bei Deinen Fotos schluchze ich noch einmal ganz tief, wunderschön. Meine Portugalzeit ist schon 18 Jahre her, nächstes Jahr werden wir wohl noch einmal Anlauf nehmen. LG, Ines

    • Nadine sagt

      Stimmt, liebe Ines. Der September gehört leider offiziell immer noch zur Hochsaison und es ist nicht günstig. Daher mein Tipp: weg von der touristischen Algarve und Richtung Alentejo oder gar ins Hinterland. Da ist es etwas günstiger. An der Algarve ist ja auch essen gehen recht kostspielig. Beim nächsten Anlauf klappts bestimmt. LG, Nadine

  8. Wow! Das sind echt wunderschöne Eindrücke die du mitgebracht hast! War auch vor langer langer Zeit einmal da, und konnte mit Lissabon irgendwie überhaupt nichts anfangen. 😀 Eventuell sollte ich das noch einmal überdenken…

    • Nadine sagt

      Danke schön, liebe Heike. Und vielleicht solltest Du Lissabon echt nochmal in Angriff nehmen. Ich kenne echt niemanden, dem die Stadt nicht gefällt, In 15-20 Jahren ändert sich mitunter ja auch der Blickwinkel ;). LG, Nadine

  9. Liebe Nadine,
    Portugal ist einfach wunderschöne! Das zeigt sich sehr gut in deinen gelungenen Fotos!
    Vielen, lieben Dank für die Verlinkung zu meinem Portugal-Post, das freut mich sehr.
    Herzliche Grüße,
    Sabine

    • Nadine sagt

      Portugal läuft ja zum Glück nicht weg, liebe Fee. Du musst aber auf jeden Fall mal hin. Wir fanden es soooo schön. ♥ LG/ Nadine

  10. Toller Beitrag und echt schöne Fotos.
    Da bekommt man richtig Lust die Route selbst zu bereisen.
    Freue mich mehr von dir zu lesen.
    Liebe Grüße, Matthias

  11. Portugal ist wirklich wunderschön. War letzte Woche selbst noch da und habe mich verliebt in das Land und den tollen unterschiedlichen Stränden. Ich dachte ja auch immer, wenn ich mal nach Portugal komme, dann wegen Lissabon. Jetzt bin ich in der Nähe von Olhao gelandet. Abseits in einer kleinen Berghütte ging es von dort aus jeden Tag zu den schönsten Stränden. Unter anderem auch Lagos und Sagres.
    Ich werde auf jeden Fall wiederkommen und zwar nicht nur weil ich Lissabon noch sehen muss.

  12. Michelle sagt

    Huhu,
    ich bin lehrerin und würde gerne in den sommerferien nach Portugal, für eine Woche, mit einer Freundin. Was habt ihr so für Kosten gehabt? Bzw wie teuer war dieser Urlaub? Und hast du eine Karte wo die Route drauf eingezeichnet ist? Lg Michelle

    • Nadine sagt

      Hallo Michelle, mit Kosten kann ich Dir leider nicht weiterhelfen, da ich mir sowas nie aufschreibe und unser Trip auch bald schon zwei Jahre her ist. Aber die Sommerferien sind sicher hochpreisig. Und was meinst Du denn mit Karte? Unsere Tour kannst Du doch genau auf der google-Map erkennen. Eine andere Karte habe ich nicht. LG, Nadine

  13. Michael sagt

    Hi Nadine, einen super Reisebericht hast du da! Echt klasse! Weißt du zufällig noch wie das Landgut hieß in dem ihr untergekommen seid?

    VG Michael

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