Nachdem wir letzten Sommer in der Mährischen Wallachei in Tschechien waren, haben wir dieses Jahr das Isergebirge rund um Jablonec nad Nisou kennengelernt, das im Norden des Landes und nahe der polnischen Grenze liegt. Das Isergebirge (Jizerské hory) ist eine Region, in der Natur und Kultur auf besonders schöne Weise miteinander verbunden sind. Die Landschaft wird von weitläufigen Fichten- und Buchenwäldern, Hochflächen, Tälern, Bergwiesen, Mooren und zahlreichen Wanderwegen charakterisiert. Gleichzeitig ist die Region stark vom Handwerk der Glasherstellung und Schmuckproduktion sowie von der Architektur und Kulinarik der früheren deutsch-böhmischen Einflüsse geprägt.
Gerade diese Mischung hat uns während unseres Aufenthalts besonders gut gefallen. Leider hatten wir dafür nur knapp drei Tage Zeit, was natürlich viel zu kurz war. Aber es hat gereicht, um Lust auf mehr von dieser entschleunigten Region und ganz Tschechien zu bekommen. Ich nehme euch heute also mit ins Isergebirge und verrate euch meine Tipps für Jablonec nad Nisou, Natur & böhmische Genüsse.





Das Isergebirge in Tschechien:
Meine Tipps für Jablonec nad Nisou, Natur & böhmische Genüsse
- Das Isergebirge in Tschechien:
- Meine Tipps für Jablonec nad Nisou, Natur & böhmische Genüsse
- #1 Jablonec nad Nisou – zwischen Natur und Glastradition
- #2 Die Talsperre Mšeno – Jablonecs Sommeroase
- #3 Die Tradition von Glas und Bijouterie
- #4 Übernachten mit Geschichte: das Hotel Petřín
- #5 Tschechische Küche – herzhaft und bodenständig
- #6 Ausflüge ins Isergebirge
- #7 Umgebindehäuser – die charmanten Dörfer des Isergebirges
- #8 Unser Fazit: Eine Region für aktive Genießer
- Meine Tipps für Jablonec nad Nisou, Natur & böhmische Genüsse
#1 Jablonec nad Nisou – zwischen Natur und Glastradition
Ausgangspunkt unseres Trips ins Isergebirge in Tschechien war Jablonec nad Nisou, auf Deutsch Gablonz an der Neiße. Die am südlichen Rand des Isergebirges gelegene Stadt ist untrennbar mit der tschechischen Glas- und Schmucktradition verbunden. Jablonec nad Nisou selbst ist kein Ort, der mit einer langen Liste großer Sehenswürdigkeiten aufwarten kann. Die Stadt liegt jedoch ausgesprochen grün und hügelig direkt am Fuß des Isergebirges, sodass die Natur nie weit entfernt ist. Natur und ein wenig Kultur lassen sich hier also perfekt verbinden. Rund um das Zentrum entdeckt man hübsche, alte Häuser, kleine architektonische Details und farbenfrohe Streetart, die für überraschende Kontraste sorgt.
Ein echtes Plus ist die mitten in der Stadt gelegene Talsperre Mšeno, die im Sommer mit Badeplätzen und zahlreichen Beachbars fast ein wenig mediterranes Urlaubsflair versprüht. Besonders schön fanden wir die Mischung aus Glas- und Schmucktradition, urbanem Leben und der unmittelbaren Nähe zur Natur. Dadurch kann man in Jablonec nad Nisou gut ein paar entspannte Tage unter Einheimischen verbringen. Viele ausländische Touristen haben wir ehrlich gesagt nämlich nicht gesehen.





#2 Die Talsperre Mšeno – Jablonecs Sommeroase
Für einen Ausflug, der nicht gleich eine große Wanderung sein soll, bietet sich die Talsperre Mšeno an, die von den Einheimischen auch liebevoll Gablonzer Meer genannt wird. Das Besondere: All das findet man nicht an einem abgelegenen Badesee, sondern direkt am Rande der Stadt vor der Kulisse des Isergebirges. Wer im Sommer hier auf der Liegewiese liegt, den Menschen beim Stand-up-Paddling zuschaut und den Blick über das Wasser schweifen lässt, könnte beinahe vergessen, dass er sich eigentlich im nördlichen Tschechien und nicht an der Adria befindet.
Rund um das Wasser reihen sich zahlreiche Badestellen, großzügige Liegewiesen und kleine Kiesstrände aneinander. Dazu kommen Beachvolleyballplätze, Sportplätze, Open-Air-Fitnessanlagen und jede Menge Möglichkeiten, direkt am Wasser aktiv zu sein oder einfach die Sonne zu genießen. Für die nötige Urlaubsstimmung sorgen Imbissstände, Cafés und Beachbars, in denen man den Tag bei einem Bier, einem Sundowner oder einer Kofola (tschechische Cola) ausklingen lassen kann.
Mein Tipp: Wir haben die Talsperre mit ihren drei miteinander verbundenen Becken einmal komplett umrundet. Der ca. 6 km lange Rundweg führt am Wasser entlang und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf den See und die bewaldeten Hügel.








#3 Die Tradition von Glas und Bijouterie
Die Stadt Jablonec nad Nisou ist seit dem 19. Jahrhundert eng mit der Glasherstellung verbunden. Seitdem hat sie sich zu einem internationalen Zentrum für Glasperlen, Modeschmuck und Bijouterie entwickelt. Aus winzigen Glasperlen, geschliffenen Glassteinen und unzähligen kleinen Schmuckelementen entstehen kunstvolle Stücke, die von hier aus in die ganze Welt exportiert werden. Auch der beliebte böhmische Weihnachtsbaumschmuck hat hier seine Wurzeln. Diese Tradition ist bis heute lebendig und wird in zahlreichen Betrieben der Region stolz weitergeführt. In Jablonec nad Nisou zeugen daher auch historische Villen und Gebäude von der Zeit, in der die Glas- und Schmuckindustrie der Stadt zu Wohlstand verhalf.
#3.1 Das Museum für Glas und Bijouterie
Wenn man Jablonec nad Nisou und seine Geschichte verstehen möchte, sollte man sich Zeit für das Museum für Glas und Bijouterie nehmen. Es zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert Glas und Schmuck für die Region haben. Im Museum sind sowohl historische Glasobjekte als auch Schmuck, Modeschmuck und kunstvolle Bijouterie zu sehen. Besonders faszinierend fanden wir die Vielfalt und die Detailverliebtheit vieler Exponate. Dabei wird auch deutlich, wie sich die Glas- und Schmuckherstellung im Laufe der Zeit verändert hat. Traditionelles Handwerk trifft auf moderne Gestaltung und zeitgenössische Kunst. Die gesamte untere Etage des Museums wird im Übrigen von einer umfassenden Christbaumkugel- Ausstellung ausgefüllt, die wir besonders amüsant fanden.
Auch architektonisch ist das Museum für Glas und Bijouterie einen Besuch wert: Das historische Jugendstilgebäude von 1904 wurde 2020 um einen spektakulären gläsernen Anbau in Form eines geschliffenen Kristalls erweitert. Der moderne Bau setzt einen spannenden Kontrast zur historischen Fassade und greift zugleich das Thema des Museums auf. Für uns war der Museumsbesuch jedenfalls eine schöne Ergänzung zu den Erlebnissen draußen in der Natur. Denn das Isergebirge ist eben nicht nur eine Wanderregion. Wer sich für Kultur, Design und Handwerk interessiert, findet hier ebenfalls spannende Einblicke.





#3.2 Extra-Tipp: Die Villa Riedel in Desná
Wer sich für die Geschichte der Glasherstellung im Isergebirge interessiert, sollte außerdem einen Abstecher nach Desná machen. Dort befindet sich die Villa Riedel, die mit der bekannten Glasmacherfamilie Riedel verbunden ist. Die Familie prägte die Glasindustrie der Region über Generationen hinweg und machte sie weit über die Grenzen Böhmens hinaus bekannt. Die Villa selbst ist ein schönes Zeugnis dieser Vergangenheit und verdeutlicht die enge Verbindung der Geschichte des Isergebirges mit dem Glas.

#4 Übernachten mit Geschichte: das Hotel Petřín
Hoch über Jablonec nad Nisou liegt das Hotel Petřín in einem historischen Gebäude, das man bereits 1906 als Ausflugsgaststätte mit Aussichtsturm eröffnete. Wir haben hier zwei Nächte in einem Familienzimmer mit einem wirklich tollen Blick über die gesamte Stadt verbracht. Gerade am Abend, wenn die Lichter von Jablonec nad Nisou angehen, ist die Aussicht besonders schön und man kann wunderbar beobachten, wie die Stadt zur Ruhe kommt. Besonders schön fanden wir die Atmosphäre, denn es wurde darauf geachtet, den Charakter der historischen Villa zu bewahren und gleichzeitig ein modernes und stilvolles Ambiente zu schaffen.
Für uns war das Hotel Petřín* der perfekte Ausgangspunkt, um Jablonec und das Isergebirge zu erkunden. Nach einem erlebnisreichen Tag war es jedes Mal schön, wieder auf den Petřín-Hügel zurückzukehren und die besondere Atmosphäre dieses historischen Ortes zu genießen. Auch kulinarisch hat uns das Hotel überzeugt: Das Frühstück ist sehr lecker und bietet einen gelungenen Start in den Tag. Besonders toll fanden wir, dass man hier auch hervorragend zu Abend essen kann. Das Restaurant bietet eine Mischung aus tschechischer und internationaler Küche und eignet sich wunderbar, um den Tag bei einem guten Essen und mit wunderschönem Blick über Jablonec ausklingen zu lassen. Wer Jablonec nad Nisou als Ausgangspunkt für Erkundungen des Isergebirges wählt, findet im Hotel Petřín eine stilvolle und sehr angenehme Unterkunft mit besonderem historischem Flair.
Extra Tipp: Ein besonderes Highlight ist außerdem der Aussichtsturm Petřín, der direkt zum Hotel gehört. Wer hinaufsteigt, bekommt einen wunderbaren Blick über Jablonec und die Landschaft des Isergebirges.








#5 Tschechische Küche – herzhaft und bodenständig
Apropos Essen: Wer nach Tschechien reist, sollte wirklich großen Appetit mitbringen. Die traditionelle tschechische Küche ist nämlich ausgesprochen herzhaft und deftig. Zu den Klassikern gehören Fleisch, Saucen, Kartoffeln, Kraut und natürlich böhmische Knödel. Gulasch, Schweinebraten, Rouladen, Knoblauch- und Pilzsuppen stehen auf jeden Fall überall auf der Speisekarte. Ein Fest für meinen Teenager! Außerdem trinken die Tschechen wirklich extrem gerne Bier, das dort nicht nur ein alkoholisches Getränk, sondern fest in der Alltags- und Wirtshauskultur verankert ist. Tschechien gehört daher zu den Ländern mit dem höchsten Bierkonsum pro Kopf weltweit.
Leichte Kost steht in Tschechien auf jeden Fall nicht unbedingt im Mittelpunkt, was meinen Magen (der sich normalerweise hauptsächlich von Grünzeug ernährt) manchmal an seine Grenzen gebracht hat ;). In den Bergregionen spielen jedoch auch Heidelbeeren und Pilze traditionell eine wichtige Rolle. Damit hat man mich dann wieder gekriegt. Gerade nach einem aktiven Tag im Isergebirge ist so ein bodenständiges, deftiges Essen – am besten in einer gemütlichen Berghütte – auf jeden Fall aber ein echtes Highlight.






#5.1 Foodtipps: Lecker durch das Isergebirge
Dafür, dass wir nur drei Tage Zeit hatten, haben wir uns im Isergebirge auf jeden Fall einmal quer durch die tschechische Küche geschlemmt und dabei ein paar schöne Adressen entdeckt:
- Hotel Petřín in Jablonec: Sehr leckeres Essen, gemütliches Ambiente und dazu ein grandioser Blick über die Stadt.
- Parkhotel Smržovka: Bodenständige tschechische Küche, ein frisch gezapftes Bier und eine schöne Terrasse. Mehr Tschechien geht eigentlich kaum.
- Prezidentská chata: Die perfekte Einkehr nach einer Wanderung. Deftiges Essen, gemütliche Hüttenatmosphäre und natürlich ein kühles pivo (Bier).
- RESTAURACE DĚLŇÁK in Nové Město pod Smrkem: Unkomplizierte, traditionelle tschechische Küche und genau das Richtige, wenn nach einer Wanderung der Magen knurrt.
PIN IT AND SAVE IT FOR LATER!

#6 Ausflüge ins Isergebirge
Was wir an Jablonec besonders schön fanden: Von hier aus ist man unglaublich schnell mitten in der Natur. Nur wenige Kilometer entfernt beginnt das Isergebirge mit seinen dichten Wäldern, schönen Wanderwegen und immer wieder tollen Ausblicken. Perfekt, um einfach loszulaufen und die Landschaft zu entdecken. Für uns war die Kombination aus Stadt und Natur ideal: Vormittags Jablonec erkunden und am Nachmittag raus ins Grüne.
#6.1 Mit der historischen Zahnradbahn durch die Berge
Ein besonderes Erlebnis während unseres Aufenthalts war die Fahrt mit der historischen Zahnradbahn „Zubačka”. Sie verkehrt auf der steilsten Bahnstrecke Tschechiens zwischen Tanvald, Kořenov und Harrachov. Auf dieser zwölf Kilometer langen Strecke überwindet die Bahn erhebliche Höhenunterschiede und wird auf den steilsten Abschnitten durch eine Zahnstange unterstützt. Während der gemächlichen Fahrt kann man die Landschaft genießen. Wälder ziehen am Fenster vorbei, dazwischen tauchen kleine Ortschaften auf und immer wieder eröffnet sich ein schöner Ausblick auf die Bergwelt. Gerade bei einer Reise durch eine Bergregion finde ich solche historischen Verkehrsmittel besonders reizvoll. Man erlebt die Landschaft nicht nur als Autofahrer, sondern bewegt sich langsam durch sie hindurch.





#6.2 Der Heidelbeersamstag
Ein besonderes Erlebnis im Sommer ist der Heidelbeersamstag am Bahnhof Kořenov. Er fand genau am Tag unserer Fahrt mit der Zahnradbahn statt. Dann dreht sich alles um die kleinen blauen Beeren und Eisenbahnnostalgie. An diversen Ständen werden Heidelbeerknödel und -kuchen, regionale Spezialitäten und natürlich Bier angeboten. Außerdem gibt es ein Musik- und Familienprogramm sowie historische Zugfahrten.
Gut zu wissen: Der Heidelbeersamstag („Borůvková sobota“) findet fast immer im August statt. Nächstes Jahr voraussichtlich am Samstag, den 21. August 2027.






#6.3 Der Aussichtsturm Královka
Wer nicht direkt eine anspruchsvolle Bergtour machen möchte, sollte einen entspannten Spaziergang zum Aussichtsturm Královka bei Bedřichov einlegen. Der ca. 2 km lange Weg führt vom Parkplatz Parkoviště Bedřichov P1 Centrál durch dichten Wald und entlang vieler Heidelbeersträucher hoch zum Aussichtsturm. Der markante steinerne Turm Královka, der 1907 errichtet wurde, gehört zu den bekanntesten Aussichtspunkten der Region. Er steht auf rund 859 Metern Höhe auf dem Berg Nekras. Wer dann noch die 102 Turmstufen zur Aussichtsplattform erklimmt, wird mit einem tollen 360 Grad Panorama über die ganze Region belohnt. Bei guter Sicht kann man bis zum Riesengebirge in Polen sowie zum Berg Ještěd (deutsch: Jeschken) bei Liberec schauen.







Extra Tipp: Die Berghütte Prezidentská chata
Wenn ihr schon mal oben seid, solltet ihr unbedingt auch noch die traditionsreiche Berghütte Prezidentská chata besuchen, die ein beliebter Ausgangs- und Zielpunkt für Wanderer ist. Hier bekommt man leckeres tschechisches Essen in urigem Hüttenambiente. Da man in der Prezidentská chata auch übernachten kann, ist sie zudem ein guter Spot, wenn man längere Wandertouren durch das Isergebirge machen möchte.




#6.4 Die gebrochene Talsperre Bílá Desná
Mitten im Isergebirge liegt ein Ort, der heute erstaunlich ruhig und idyllisch wirkt und doch eine der schlimmsten Katastrophen der tschechischen Geschichte erlebt hat: Die sogenannte „Gebrochene Talsperre an der Bílá Desná“, die 1915 erbaut wurde. Nur ein Jahr nach ihrer Fertigstellung brach der Damm und eine gewaltige Flutwelle ergoss sich ins Tal. Das Wasser raste Richtung Desná und Tanvald und riss Häuser, Bäume und Geröll mit sich. Dabei kamen 67 Menschen ums Leben, zahlreiche Gebäude wurden zerstört und mehr als 300 Menschen verloren ihr Zuhause.
Heute erinnert kaum etwas an die gewaltige Katastrophe. Vom einstigen Stausee sind vor allem die Überreste des Damms und der erhaltene Kontrollturm geblieben und die Natur hat sich ihren Raum zurückerobert. Gerade diese stille, bewaldete Umgebung macht den Besuch fast unwirklich: Man steht inmitten einer wunderschönen Landschaft und weiß gleichzeitig, was sich hier vor mehr als 100 Jahren ereignet hat.
Wanderung zur Talsperre
Vom Wanderparkplatz aus führt der etwa 3 km lange Weg hinauf zur Gebrochenen Talsperre ganz idyllisch durch den Wald und immer wieder direkt entlang der Bílá Desná. Das Plätschern des Baches, moosige Felsen und die Ruhe des Isergebirges machen die Wanderung auf jeden Fall zu einem richtig schönen Naturerlebnis. Ihr könnt die Talsperre jedoch nur auf diesem Weg und zu Fuß erreichen.




#7 Umgebindehäuser – die charmanten Dörfer des Isergebirges
Neben Glas, Bergen und dichten Wäldern hat das Isergebirge noch eine weitere Besonderheit zu bieten: die traditionelle Architektur der Umgebindehäuser. Vor allem in den kleineren Orten und Bergdörfern rund um Desná, Kořenov und Jizerka entdeckt man immer wieder diese Häuser, die mit ihren Holzkonstruktionen und teilweise bunt gestrichenen Fassaden sofort ins Auge fallen. Viele dieser Gebäude stammen aus der Zeit, als Weber, Handwerker und Glasmacher hier lebten und arbeiteten.
Ihre besondere Konstruktion verbindet Blockbau und Fachwerk miteinander. Diese Bauweise ist typisch für die historische Kulturlandschaft der sächsischen Oberlausitz, aber auch für Nordböhmen in Tschechien und Niederschlesien in Polen. Die Oberlausitz ist dabei jedoch das Zentrum dieser Architektur. Umgeben von Wäldern und Bergwiesen wirken die alten Häuser für mich fast wie aus einem Märchenfilm entsprungen.



#8 Unser Fazit: Eine Region für aktive Genießer
Nach unseren zwei Nächten im Isergebirge hatten wir vor allem eines: das Gefühl, dass wir eigentlich noch viel mehr Zeit hätten gebrauchen können. Besonders gefallen hat uns die Kombination aus Wandern, regionaler Kultur, Geschichte und Genuss. Man kann aktiv unterwegs sein und trotzdem immer wieder kleine Pausen einlegen und die tschechische Gastfreundschaft genießen. Das Isergebirge ist damit ein schönes Reiseziel für alle, die Natur erleben möchten, aber auch Interesse an Kultur, regionalem Handwerk und gutem Essen haben. Für uns steht auf jeden Fall fest, dass das nicht unsere letzte Reise nach Tschechien war.
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