Unsere Eifel-Highlights
Die 10 schönsten Ausflüge quer durch die Eifel

8. Juni 2020

Die Nordeifel ist für Rheinländer gerade mal eine Autostunde entfernt und daher haben wir in den letzten Jahren sehr viele Tagesausflüge dorthin gemacht. Da die Eifel jedoch groß ist, habe ich euch mal 10 tolle Ausflugstipps quer durch die Region zusammengestellt. Von Nord nach Süd, von Ost nach West. Die Eifel lohnt sich also durchaus auch für einen längeren Aufenthalt.

Sie ist Teil eines hohen Mittelgebirges in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und geht in die belgischen und luxemburgischen Ardennen über. Sie ist zudem reich an Gewässen und tiefen Wäldern, bietet spektakuläre schroffe Felsformationen, märchenhafte Burgen, romantische Ortschaften und eine spannende vulkanische Vergangenheit.

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Die 10 schönsten Ausflüge quer durch die Eifel

#1 Die Teufelsschlucht

Die abenteuerliche Sandsteinfelsenlandschaft der Teufelsschlucht war schon ein Highlight in meiner Kindheit. Aber auch heute hat die faszinierende Felsenwelt nichts an ihrem Charme eingebüßt und ist ein absolutes Must-See. Die Teufelsschlucht grenzt an Luxemburg und führt dort weiter ins Mullerthal, das ebenfalls spektakulär ist. Es gibt unzählige Wanderwege, die einen durch märchenhafte, bizarre Landschaften führen. Hinter jeder Biegung erwartet man fast Feen, Zwerge oder Trolle. In diesem Beitrag findet ihr noch weitere Infos zur Teufelsschlucht und hier findet ihr u.a. weitere Infos zu unserem Trip ins Mullerthal.

#2 Der Wild- und Erlebnispark Daun

Es ist bereits ein paar Jahre her, dass wir im Wild- und Erlebnispark Daun waren, aber ich habe den Aufenthalt mit unseren Kindern als sehr lustig in Erinnerung. Dort steht man nämlich Auge in Auge mit Emus, Affen und Lamas. Man kann den Park mit dem Auto durchfahren und darf an einzelnen Erlebnisstationen aussteigen. Dort kommt man dann in direkten Kontakt mit den Tieren, die z.T. auch recht neugierig sind.

#3 Die Vulkaneifel

Extrem spannend und idyllisch zugleich ist die Vulkaneifel. Vor ca. 13.000 Jahren war diese Region ein vulkanischer Hotspot und man erkennt heute noch bis zu 60 Vulkanberge. Der Laacher See war einst für die größte Vulkankatastrophe auf europäischem Boden verantwortlich und hatte eine Sprengkraft von ca. 500 Hiroshima-Bomben. Noch heute blubbert und brodelt es am Ostufer des Sees. Auch die mit Wasser gefüllten Vulkankegel (Maare) sind das Markenzeichen der Region.

Besonders eindrucksvoll kann man sich dies im Lava Dome & Keller in Mendig anschauen. Hier bekommt man die gewaltigen Kräfte der Natur auf spektakuläre Art und Weise demonstriert. In Andernach gibt es den höchsten Kaltwassergeysir der Welt und auch in Wallenborn gibt es einen kleinen Geysir, der ca. alle 35 Minuten von alleine ausbricht. Wozu also noch nach Island oder in den Yosemite-Nationalpark reisen?

#4 Die Burg Eltz

Die Burg Eltz gehört für mich eindeutig zu den schönsten und malerischsten Burgen Deutschlands. Die Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert liegt etwas versteckt im Tal der Elz und ist verglichen mit z.B. Schloss Neuschwanstein, bei ausländischen Touristen noch eher unbekannt. Aber der Instagram-Tourismus hat bereits zugeschlagen und daher kann es schon sehr voll werden. Ich empfehle daher dringend früh morgens oder am Abend hinzugehen. Auch wenn man dann die Innenräume der Burg dann nicht mehr besichtigen kann. Am Schönsten finde ich es dort im Herbst, wenn die Wälder bunt sind und die Burg vielleicht sogar mystisch in Nebelschwaden gehüllt ist.

#5 Das mittelalterliche Städtchen Monschau

Das Städtchen Monschau liegt an der Grenze zu Belgien und ist für sein mittelalterliches Zentrum mit Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäusern und der über der Stadt trohnenden Burg Monschau bekannt. Unweit der Stadt befindet sich auch der Nationalpark Eifel mit vielen, wunderschönen Wanderwegen und dem Hochmoor Hohes Venn.



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#6 Das Hohe Venn

Das Hohe Venn ist eine grenzübergreifende Moor- und Heidelandschaft, die man sonst nur in nördlicheren Breitengraden findet. Wir haben das Hohe Venn bisher nur im verschneiten Winter besucht. In allen anderen Jahreszeiten man dort jedoch über Holzstege wandern und die Naturschönheiten des Hochmoors bestaunen. Eine Miniaturform vom Hohen Venn gibt es auch in Todtenbruch im Hürtgenwald.

#7 Die Buntsandsteinroute im Rurtal

Auch die Buntsandsteinroute in der Rureifel ist unbedingt einen Abstecher wert. Im Eifelörtchen Nideggen steht die gleichnamige Burg und von dort aus kann man tolle Wanderungen durch den Wald, entlang bunter Felswände und Aussichtspunkte sowie durch beeindruckende  Steintore machen. Hier findet ihr unsere Wanderung entlang der Buntsandsteinroute.

#8 Der Nationalpark Eifel

Der einzige Nationalpark in NRW besticht durch Wald, Wasser und Wildnis. Er ist Heimat der letzten Wildkatzen und Schwarzstörche und man kann ihn u.a. mit geführten Rangertouren entdecken. Wer mag, kann ihn aber auch auf eigene Faust entdecken und auf einem der 6 Trekkingplätze übernachten. Um die Wildnis für jeden zugänglich zu machen, wurde der Wilde Kermeter & Wilde Weg geschaffen. Hier kann man auf z.T. barrierefreien Pfaden der Natur ganz nah kommen.

#9 Das Fachwerkdorf Monreal

Wunderschön ist auch das Fachwerkdörfchen Monreal mit seinen unzähligen Häusern aus dem 15. Jahrhundert. Über den romantischen Gässchen trohnen die Ruinen der Löwenburg und der Ort ist auch Ausgangspunkt für den Traumpfad Monrealer Ritterschlag.

#10 Das Ahrtal

Das Ahrtal gehört zur sogenannten Ahreifel und gehört mit seinem romantischen Flusslauf, den bizarren Felsformationen, den Burgruinen, und pittoresken Weinterrassen, wohl mit zum Inbegriff deutscher Romantik. Man kann hier wunderschöne Wanderungen über den Rotweinwanderweg machen und sich anschließend in hübschen Orten wie Altenahr ins Jahr 1960 zurückbeamen ;). Hier findet ihr mehr zu einem unserer Ausflüge ins Ahrtal.

Die Eifel ist wirklich sehr vielfältig und bietet sich daher auch perfekt für einen Urlaub an. Im Reisehandbuch „Deutschland im Winter“ habe ich ein Kapitel über die Eifel geschrieben. Denn gerade im Winter, wenn dort z.t. viel Schnee liegt, findet man in der Region auch tolle Rodelberge, Eisfälle und bezaubernde kleine Weihnachtsmärkte in den kleinen Fachwerkdörfchen.

Eine dringende Bitte:

Bitte besucht kleine Eifelörtchen wie Monschau oder Monreal nicht als Instagram-Tourist. Dort leben Menschen, die ihren Alltag gerne so unbehelligt und normal weiterführen möchten wie bisher. Natürlich darf jeder Fotos machen, aber es muß nicht sein, dass man sich vor jeder pittoresker Haustür umzieht und in Szene setzt. Zudem wäre es gerade in den Sommerferien 2020 sinnvoll Stoßzeiten zu meiden, da diese Orte nur eine ganz gewisse Anzahl an Besuchern verkraften. Es gibt wenig Parkplätze und Busladungen an Menschen halten diese kleinen Ortschaften einfach nicht stand. Mir ist bewusst, dass ich hier auch immer wieder „unbekanntere Tipps“ verbreite und daher appeliere ich in Punkto Overtourism und seine Folgen an die Vernunft meiner Leser.

Mein Lesestoff für die Eifel*:

     

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2 Comments

  • Reply Gela 9. Juni 2020 at 21:32

    Tolle Ausflüge, Nadine! Das ist ja ein Programm, das locker für eine ganze Woche reicht. Eigentlich habe ich die Eifel noch für dieses Jahr fest auf dem Plan. Wie es auf deinen Fotos aussieht, empfiehlt sich der Herbst …

    Liebe Grüße
    Gela

    • Reply nadine 10. Juni 2020 at 10:15

      Dann sagste aber vorher Bescheid und wir treffen uns auf ein Eifel-Käffchen, ok? 😉 Das Programm reicht locker für ne Woche. Wenn nicht noch mehr. Zumal die belgischen und luxemburgischen Ardennen ums Eck sind. LG nach Berlin!

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