Elterndasein

20 Dinge, die Dir keiner sagt bevor Du Mutter wirst

Es gibt ja so Elterngeheimnisse die erzählt einem kein Mensch bevor man Kinder in die Welt setzt.  Warum nur? Weil die Menschheit sonst schon ausgestorben wäre? Mittlerweile bin ich seit 8 Jahren Mutter und staune immer wieder über neue kuriose, anstrengende aber auch lustige Fakten mit denen ich konfrontiert werde.

Man möge diesen Artikel mit einem Augenzwinkern lesen. Stammleser wissen ja bereits, daß ich manchmal zu liebevollem Sarkasmus neige ;).

Pipi und Aa! So isses und nicht anders.

Pipi und Aa! So isses und nicht anders.

1) Die 24 und 4stündige Geburt meiner beiden Kinder waren die krasseste Erfahrung die ich je in meinem Leben gemacht habe. Danach dachte ich nur noch: wenn Dich das jetzt nicht umgebracht hat, musst Du unsterblich sein und nichts wird Dich je wieder aus der Fassung bringen. Um dann beim nächsten Schnüpfchen doch wieder jammernd vor mich hin zu leiden.

2) Nein, nicht jede Mutter überkommt beim Anblick ihres frischgeborenen Neuzugangs direkt Muttergefühle und platzt vor Liebe. Ich habe mein kleines schrumpeliges Alien erstmal total erschöpft und verwundert betrachtet und gedacht: Und Du bleibst jetzt für die nächsten 18-25 Jahre in meinen 4 Wänden? Wir mussten uns wahrlich erstmal beschnuppern und warm miteinander werden.

3) Es ist ein Märchen, das man nur das erste Jahr unter akutem Schlafmangel zu leiden hat. Spätestens im Kindergartenalter wachen die Kleinen nachts z.T. ungezählte Male auf. Wegen Albträumen, Gespenstern die unterm Bett hocken, Durst, Bauchweh, Pipi und Co. So geht das wahrscheinlich weiter bis sie ausziehen. Nur das sie einen dann wach halten, weil sie nicht nach Hause kommen oder laut polternd erst um 5 Uhr heimkehren.

4) Es wird mir ein ewiges Rätsel bleiben warum man auch noch unter dem Ammenschlaf leidet, wenn das Kind bereits 8 Jahre alt ist. Von wegen temporärer Zustand. Ich höre immer noch noch die Flöhe husten.  Und warum schnarcht der Mann eigentlich die ganze Nacht friedlich durch, während ich fünfmal aufstehen muss? Ihr seht das Thema Schlafen beschäftigt mich sehr.

5) Hand-Mund-Fuss-Krankheit, Pseudo-Krupp, Nesselsucht oder Nachtschreck. Alles Krankheiten oder Abstrusitäten von denen ich kinderlos noch nie gehört hatte. Mittlerweile kenne ich mich dank leidvoller Erfahrung bestens aus und bin zur perfekten Krankenschwester für komische Kinderkrankheiten mutiert.

6) Als ich beim ersten Kind das Buch Ohje, ich wachse! gelesen habe, war ich noch total naiv. Da werden doch allen Ernstes nur 10 Sprünge in der mentalen Entwicklung des Babies beschrieben. Als ob das danach aufhört!!! Wir sind mittlerweile gefühlt bei Phase 528 angelangt. Und wer weiß wieviele es tatsächlich bis zum Auszug sind.

7) Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!? Ist der Spruch erfunden oder sind nur wir so ne komische Ausnahme-Familie. Wie oft fragen wir uns, woher das Kind das nur hat?? Also von mir nicht. Von ihm aber auch nicht. Hatte ich selber schon immer das Gefühl, meine Eltern müssten mich irgendwo im Bastkörbchen gefunden haben, geht mir das mit meinen Kindern z.T. nicht anders. Und ich kann bezeugen, daß es definitiv meine Brut ist ;).

8) Hätte ich kinderlos geahnt wie wenig Zeit man als Eltern tatsächlich für sich selber hat, hätte ich meine Schlunz-Zeit doppelt und dreifach genossen. Also liebe Nicht-Eltern: bleibt den ganzen Tag im Bett liegen, guckt Fernsehen bis der Arzt kommt, genießt es alleine krank sein zu dürfen, reist so oft ihr könnt um die Welt und esst hemmungslos Schoki und Chips. Ist mit Kindern alles vorbei.

9) Kranke Kinder sind ein Graus. Schlimmer ist nur noch selber krank zu sein und top-fitte Kinder zu haben. Das ist die Hölle! Gerade wieder dank feinster Grippe durchlebt.

10) Jeder Managerjob ist pardon….pillepalle, gegen das was Eltern täglich leisten müssen. Welcher Manager ist schon 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, all year around einsatzbereit? Und das ohne Gehalt. Und kündigen kann man auch noch nicht mal. Tzzz.

11) Als Mutter ist man definitiv „Head of Organisation“. Vielleicht ist das ja auch nur so wenn man, wie ich, mit Männern zusammenlebt. Aber wenn ich bei uns nicht alles genaustens plane, sieht es spätestens nach 2 Tagen wie nach einem Atombombenangriff aus, die Kinder laufen wie die männliche Version von Pippi Langstrumpf durch die Gegend und es ist völlig unklar, zu welcher Zeit welches Kind wo zu sein hat. Manche Dinge ändern sich wohl nie. Die sind einfach genetisch in unseren Köpfen vorprogrammiert. Ihr wisst schon. Höhlenmenschen. Emanzipation hin oder her.

12) Ich habe Seiten an mir entdeckt, die ich vor der Geburt meiner Kinder nicht kannte. Mir war z.B. nicht bewusst wie ungeduldig ich tatsächlich bin. Kinder die an jedem Butterblümchen halten, 3 Stunden brauchen um sich anzuziehen oder zwanzig Mal die Minute Mama sagen, machen mich verrückt.

13) Kinder können einen tatsächlich an den Rand des Wahnsinns treiben und ich habe es schon geschafft wutschnaubend aus dem Haus zu rennen und zu denken: ich hau ab und komme nie wieder. Wie man sieht hat das nicht wirklich geklappt ;).

14) Kinder verändern Deine Beziehung. Ob Du willst oder nicht. An manchen Tagen ist man einfach nur noch Arbeitskollege in einem Familienbetrieb und muss tierisch aufpassen sich in dem Alltagsirrsinn nicht aus den Augen zu verlieren.

15) Ich behaupte daher an dieser Stelle mal ganz kühn: Dein Partner und Du, ihr seid wichtiger als die Kinder. Natürlich sind die Kleinen wenn es um ihr Leib und Wohl geht immer die Nummer 1. Und klar ist auch, daß sie bedingungslos geliebt werden. Aber man muss sie nicht ständig betüddeln und beschäftigen und so tun als wären sie kleine Prinzen/ Prinzessinnen. Deine Partnerschaft aber, die muss echt gehegt und gepflegt werden. Denn wenn die zerbricht, haben die Kinder mal so gar nichts davon, daß sie immer eure Nummer 1 waren.

16) Kinder sind so wunderbar verrückt und anders als wir Erwachsenen. Ich könnt mich immer beömmeln wenn ich mir vorstelle, das wir Großen uns auch mal so verhalten. Hemmungslos überall rumschreien und heulen, auf die Erde werfen, jemanden verhauen und 10 Minuten später trotzdem wieder best mates sein, pupsen und das cool finden oder einfach nur irre lachend auf dem Sofa rumspringen. Herrlich!

17) Es wiederholt sich tatsächlich alles im Leben. Wie vor 35 Jahren hocke ich nun wieder vor dem TV und gucke die Biene Maja, Captain Future und die Schlümpfe oder höre 3???-CD´s. Und möchte es nicht mehr gegen Discobesuche eintauschen.

18) Eltern sind ein bisschen schizophren. So oft sie ihre Kinder auch zur Adoption freigeben oder in die Wüste jagen möchten, so sehr vermissen sie die Racker sobald sie mal nen Tag ausser Haus sind.

19) Kindern die Welt zu zeigen ist absolut grossartig! Und nein…man muss nicht nur noch an die Ostsee reisen nur weil man Kinder hat. Kinder sind robuster, anpassungsfähiger, toleranter und neugieriger als manch Erwachsener und daher absolut reisetauglich.

20) Ein Leben ohne Kinder ist auch toll. Da bin ich mir sehr sehr sicher. Und ich beneide des Öfteren alle DINK´s (double income, no kids). Aber irgendwie isses auch ziemlich sinnlos.

Und jetzt mal Butter bei die Fische! Was hat man euch vorher verschwiegen? Da kriegen wir doch sicher noch einiges zusammen ;). 

 

32 Kommentare

  1. Nummer 16 ist für mich ja das Größte und DAS ARGUMENT schlechthin überhaupt Kinder zu bekommen. Es macht so locker und unbeschwert im Leben, wie man es über lange Zeit vielleicht vergessen hatte oder manch einer möglicherweise auch nie war. Klar Schlafmangel und all der Erziehungskram sind auch anstrengend und manchmal wirklich letztennervtötend, aber ohne die lieben Kleinen wäre man schon seit Jahren auf dem Weg ins Tal der sortierten, strukturierten Alterslangweilischkeit.

    Mein Hauptthema ist derzeit die Pubertät. Nicht dass man grundsätzlich nicht wußte, wie das abläuft, aber dass es sich aus Elternsicht GENAUSO anfühlt hat mir keiner gesagt. Und ich muss sagen…….schuldigung……es fühlt sich manche Tage richtig Scheiße an, obwohl man selber gar nichts falsch gemacht hat. Diese Hormonschwankungen, diese Verblendungen…..da kann man sich wohl nicht drauf vorbereiten und man muss mit DalaiLamamäßiger Seelenaufstellung lernen, das zu ertragen. Die ganze Familie. Auch die Brüder. Ich hoffe mal, dass ich das bei Durchgang 2 und 3 dann schon voll drauf habe und direkt und sofort immer Trick Nr.1 anwende: Lasse dein Pubertier nach alter, leicht doofer aber wirkungsvoller Basarmanier immer mitbestimmen! Soll heißen: Willst du dass er um 12 Zuhause ist, sag entschlossen und mit Stirnrunzeln 10! Ernte empörte Aufschreie, wie unmöglich und spießig das doch ist……lache gleichmütig aber streng über den Gegenvorschlag 3 Uhr nachts und einige dich nach langem Hin und her auf 12…….wie von dir perfide und von langer Hand geplant. Du wirst die beste Mutter der Welt genannt werden! Sehr interessant an dieser Stelle zu erwähnen, dass die direkte ohne den Bazartrick erfolgte Erlaubnis erst um 1 (!!!) zurück sein zu müssen nicht derartige Glücksgefühle hervorzuruft.

    Merke: Pubertierende können vermutlich aufgrund zahlreicher Neuverschaltungen im Hirn schon fast grenzwertig doof sein, auch wenn jedes zweite Wort „logisch“ ist.

    Ich könnt jetzt noch stundenlang darüber plaudern…….tssss

    Bis heute Abend! Anne

    • frau hibbel sagt

      Argh….Anne mir wird schlecht. Ich wander dann aus. Oder schick die Brut ins Internat. Bin gespannt auf den Ausgang der Story „Party daheim – Eltern raus“. 😉 Schick Dir ein ganz dickes Ooooohm! Nadine

  2. Haha, eine gute Zusammenstellung. Das kann ich alles so unterschreiben.
    Ich bewundere immer wie die Kids einfach gerade heraus sagen was sie denken und bin manchmal auch erstaunt über das was sie von sich geben.
    Neulich meinte die kleine Miss zu ihrem Papa (der sie andauernd stänkerte), „Vorsicht Papa, ich kann dich auch Arschloch nennen.“. Der Grat zwischen laut loslachen und ernst das Kind ermahnen ist dabei sehr schmal.

    Liebe Grüße
    Christina

    • frau hibbel sagt

      Kindersprüche sind echt immer das Beste. 🙂

      Der Kurze kürzlich so: Wenn ich mal groß bin will ich auch Mama werden. Ich so: Öhm, das geht aber nicht. Du kannst nur ein Papa werden. Nur Frauen können Babies kriegen. Er so: Wie machen die denn die Babies? (War ja klar, ne?) Ich: Na Frauen können Babies mit einem Mann machen. Und er: Coooool!

      Hallo?? Der ist 3 Jahre alt. Typisch Mann! Chrchr…

  3. Wo genau soll ich unterschreiben; Nadine?!
    Ich würde dann später auch sehr gerne auf Annes Pubertäts Ratschläge zurückkommen. Tochterkind ist zwar erst sieben, führt sich aber bereits auf wie in der Pubertät. Mir schwant Böses!
    Ungeduldig war ich schon immer, was ich jedoch neu an mir entdeckt habe ist, dass man mich so in Rage bringen kann, wie es nur mein Tochter vermag und ich mich obendrein ertappe nachtragend zu sein, obwohl sie sich in kürzerster Zeit wieder gefangen hat.

    Liebe Grüße
    Eva

    • frau hibbel sagt

      Same same hier, liebe Eva. Scheinbar kommen Kinder heutzutage schon mit 7 in die Pubertät. Uff…. Und das mit der Rage kenne ich auch nur zu gut. Hätte auch nie gedacht das einen Kinder so dermaßen auf die Palme bringen können.

  4. Ich kann als „Neumutter“ sicherlich noch nicht sooo lange mitreden, aber ein paar Dinge kann ich auch jetzt schon nachfühlen. Ich bewundere meinen Mann für seine Durchschnarcherei, und ich bin sauer auf die Evolution, dass sie den Ammenschlaf uns Frauen auferlegt hat. Und das geht wirklich noch sooo lange weiter? Oha…
    Nummer 15 finde ich absolut richtig! Außerdem finde ich, dass auch mein Mann und ich als Individuen wichtig sind. Meine Tochter ist jetzt 15 Wochen alt und ich war schon alleine (also mit einer anderen Neumami) im Fußballstadion und im Kino. Einige gucken mich komisch dafür an und denken sich bestimmt: ‚Was für eine Rabenmutter.‘ Aber es tut mir gut, und ich habe danach wieder mehr Kraft für Schreianfälle wegen der blöden Koliken.
    Mit Punkt 19 machst du mir Mut! Ich habe auf früheren Reisen häufiger Eltern mit Kindern auf Tour getroffen, es muss gehen. Daher werden wir im Sommer einen ersten Anlauf wagen und die Elternzeit für eine ausgedehnte Tour nutzen, schön gemächlich, so dass wir viel Zeit mit unserer Kleinen verbringen können.
    Danke für die tolle Zusammenstellung!

    • frau hibbel sagt

      Danke liebe Nicole! Man guckt Dich doof an nur weil Du mal ins Fussballstadion gehst? Wenn Du jetzt 2 Wochen in den Urlaub fahren würdest ohne Dein Baby könnte ich das ja nachvollziehen. Aber so….tzz. Lass Dich von solchen Dingen nicht beeindrucken. Nur wenn es Dir gut geht und Du Dir hin und wieder mal kleine Auszeiten nimmst, geht es auch Deinem Kind gut. GlG, Nadine

  5. Hihi…sehr schön. Viele Erfahrungen, die ihr schon so auf dem Buckel habt, stehen mir ja noch bevor. Aber einiges kann ich nach nun fast genau einem Jahr auch unterschreiben. Was hier auch ganz schlimm ist…und das gilt für uns beide: wir können nichts mehr sehen oder hören, wo Kinder zu Schaden gekommen sind. Also vor allem ich, heule GARANTIERT los :-/
    Außerdem macht es mir echt zu schaffen, dass ich mich kaum mal länger auf irgendwas konzentrieren kann. Ich freue mich schon darauf, wenn die Kita-Zeit anfängt und ich mal wieder irgendwas am Stück machen kann, vielleicht sogar so 3-4 Stunden am Stück 😀
    Und was ich beim Krank sein von Kindern gelernt habe! Vor Kind dachte ich immer, dass es darum geht, dass die Kleinen nicht krank sein sollen, wegen Mitleid etc. Ist natürlich auch ein Faktor…aber jetzt weiß ich, was für ein HORROR es einfach ist, wenn die Kleinen krank sind und die Nächte vorhanden sowie die Laune nicht vorhanden!
    Nur Deinem ersten Punkt muss ich widersprechen. Seit der Geburt fühle ich mich unverwundbar 😀
    LG Nina

    • frau hibbel sagt

      Ja, das kannst Du Dich echt drauf freuen. Mal wieder so ein paar Stündchen am Stück Zeit für sich zu haben oder einfach nur mal irgendwas ganz in Ruhe zu machen ist schon Gold wert. Und das mit dem Heulen wenn andere Kinder zu Schaden gekommen sind kenne ich zu gut. Wenn ich Bilder von Flüchtlingskinder im TV sehe bricht es mir fast das Herz und ich würde am Liebsten sofort alle adoptieren. GlG, Nadine

  6. Hey,

    Ich kann dir zu sämtlichen Punkten nur zustimmen!
    Bei Nr. 2 ging es mir ähnlich, aber wahrscheinlich hat die Gewöhnung bei mir noch länger gebraucht. Vor allem die ewige Stillerei war der Horror, und so richtig „warm“ bin ich mit meinen Sohn eigentlich erst geworden, nachdem er krabbeln konnte und auch mal ein bisschen alleine spielen konnte.

    Für mich neu war außerdem, dass ich jetzt mit Kind wirklich einfach ab und zu Zeit nur für mich brauche. Das Bedürfnis hatte ich vorher nie, ich wollte immer so viel wie möglich unter Leuten sein. Aber nun weiß ich es doch sehr zu schätzen, wenn ich einfach mal eine halbe Stunde für mich habe und in aller Ruhe etwas essen kann, ohne dass jemand schreiend neben mur auf dem Noden liegt oder mein Essen durch die Gegend wirft. Oder einfach mal ein Buch zu lesen, ohne, ja, dass jemand schreiend neben mir auf dem Boden liegt, weil er die Seiten nicht rausreißen darf 😀

    Außerdem wusste ich nicht, wie VIELE Emotionen man eigentlich haben kann. Es ist schon erstaunlich, wie der kleine Mann gleichzeitig der beste, liebste, niedlichste, nervigste, lauteste, aktivste, anstrengenste, dreckigste, nassteste, chaotischste, zerstörerischste, kuscheligste Mensch der Welt sein kann und man ihn am Liebsten auf den Mond schießen und nie wieder loslassen möchte …

    Übrigens, der Sohnemann wird in einem Monat zwei und ist schon erstaunlich gut in seiner Trotzphase angekommen 😉

    Vielen Dank für diesen tollen und ehrlichen Artikel!

    Viele Grüße, Christin 🙂

    • frau hibbel sagt

      Tröste Dich, liebe Christin….stillen fand ich auch Horror und hab es beim zweiten Mal direkt ganz sein lassen. Und mein Sohn ist trotzdem ein glückliches Kind geworden und nur selten krank. Ich fand es beim ersten Kind auch krass was es in mir ausgelöst hat, wenn ständig jemand an mir dranklebte. Da konnte ich es an manchen Tagen nicht mehr ertragen überhaupt von jemandem angefasst zu werden und wollte mich einfach mal nur für mich selber haben. Wenn Du verstehst was ich meine. GlG, Nadine

      • Ich verstehe absolut!
        Da bin ich ja froh, dass ich nicht die einzige war, der es so ging 😉 Sonst hörte man immer nur vom großartigen „Erlebnis Stillen“, und immer wenn ich doch mal zwischendurch das Fläschchen zückte, wurde ich schon blöd angeguckt. Ich bin auch schon am Überlegen, ob ich es beim Zweiten einfach von Anfang an sein lassen sollte. Vor dem Stillen graut es mir tatsächlich mehr als vor der Geburt 😀

        Viele Grüße
        Christin

  7. liebes Hibbelchen,
    Punkt 1: du wirst noch mal froh sein, wenn die Brut am Wochenende vor 11 Uhr zum Frühstück erscheint. Das regelt sich graduell, so dass man es fast gar nicht merkt, dass man wieder durchschläft. Die Großen sind ja auch nicht jede Nacht unterwegs, sondern nur mal am Wochenende.
    Punkt 2: keine Panik vor der Pubertät. Gelassen damit umgehen. Ich hab’s bei unseren gar nicht gemerkt. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich selbst sehr impulsiv bin und auch schon mal die launische Zicke raushängen lassen kann. Also Pubertät für alle – her damit!
    Punkt 3: Bei den Kinderkrankheiten hast du Läuse noch vergessen zu erwähnen! Ein Phänomen, dass einen immer wieder heimsucht!
    Punkt 4: kein schlechtes Gewissen, wenn man sich eine Paar-Auszeit gönnt. Hier in Belgien frage ich micht manchmal, wozu die hier überhaupt Kinder kriegen! Crèche ab 3 Monaten, Ganztagskindergarten mit anschließender Betreuung bis 18 Uhr ab 2 Jahren, am Wochenende Scouts, in den Ferien Stage zum abwinken. Die sehen ihre Kinder maximal 2 Stunden am Tag! Schade um die schöne Zeit!
    Punkt 5: Als mir damals jemand gesagt hat, genieß es die Zeit geht so schnell vorbei, bla,bla, habe ich es nicht geglaubt! Dennoch fand ich die erste Zeit sehr anstrengend und auch im Rückblick geht es mir noch so!
    Aber: ich kann eigentlich alles unterschreiben, was du schreibst! Genauso ist es und wenn es sich für kinderlose Paare wie der letzte Horror anhört – es ist schön Kinder zu haben. Sie haben mir geholfen, mich selbst nicht so wichtig zu nehmen!….und wir haben die schönste Zeit unseres Lebens, seit 19 Jahren!
    Gros bisou
    Sandra

    • frau hibbel sagt

      Liebes Brüsseler Törtchen, schlafen bis 11 Uhr?? Oooorrr, ein Träumchen. Ich räch mich dann für alle durchzechten Nächte und steh um Punkt 8 an ihrem Bett ;). In Punkto Pubertät ist sicher jeder Mensch anders. Ich war auch recht „pflegeleicht“ verglichen zu meinem Bruder. Aber wenn die mich schon mit 3 Jahren so zur Weißglut treiben können, wie sieht es dann erst mit 15 aus? Und dann kann ich nicht mehr einfach mit Schokoladenverbot drohen :/. Läuse hatten wir zum Glück noch nie. Klopaufholz. Und ist das echt so in Belgien? Nee, wenn ich meine Kinder nur sehen würde um sie ins Bett bringen zu dürfen, fänd ich das auch mal echt doof. Nur so öfters mal ne kleine Auszeit als Paar…..das hätt ich schon echt gerne. GlG, Nadine

  8. Echt gut geschriebener Artikel, ich habe viel gelacht. Sarkasmus? Wo??? grins
    Einen Punkt hätte ich noch anzufügen:
    21) unerwünschte Kommentare/Ratschläge/Fragen von wildfremden Leuten.
    Mit Kind wird man ständig angesprochen wie z.B.: „Wie alt ist sie denn? Waaas, schon drei??? Schon klein und zierlich für ihr Alter.“ “ Ja“, denke ich dann, „da wird sie wohl keine Matrone werden wie eben andere…“
    Oder: Kind weint, ich beruhige, Frau mit Rad holt mich ein und sagt: „Hätte ich ja nie gedacht, dass sie das Kind beruhigt bekommen“. Ähm, was???
    Das ist echt schlimmer als „Rücken haben“, da bekommt man auch ständig ungwollt Ratschläge, aber wenigstens meist von Freunden. 😉

    • frau hibbel sagt

      Danke schön, liebe Gordana. Stimmt…die Kommentare anderer Leute. Aber darauf war ich vorbereitet, hatten mir doch viele davon berichtet. Nervt trotzdem wenn Dein Kind im Museum gerade nen Tobsuchtanfall bekommt und ältere Herrschaften spitze Kommentare machen. GlG, Nadine

  9. Anna sagt

    Was ich lernen durfte: Ach DESHALB haben meine Eltern das immer gesagt! Ich ertappe mich sehr oft dabei, „Merksätze“ meiner Eltern bei meinem Kind anzuwenden, die ich vorher natürlich ganz aufgeklärt analysiert und abgelehnt hatte.
    Ich finde mit Kind
    1. Versteht man seine Eltern wieder besser
    2. Wohnt man quasi jedem Tag dem Prozess der „Menschwerdung“ bei: Achso! „Mama“ ist eine Variante von „NamNam“! 🙂 Achso! Man muss nichts reinerziehen, das Kind lebt mit dir und übernimmt sowieso alles!
    3. Was mir vorher keiner sagte: Ich dachte ganz naiv „Dann hab ich ein Baby, und ja, dann still ich halt.“ Niemand sagte mir dass Stillen womöglich im ersten Lebensjahr der HAUPTjob ist (auch wegen der Frequenz).
    4. Auf einmal tut sich eine Kluft zwischen dir und allen kinderlosen Freunden und Verwandten auf. Man wird hartnäckig mit Kind zum Abendessen um 20 Uhr eingeladen. Die Freundin, die Zutaten zum Kochen mitbringen wollte, kommt 2 Stunden zu spät und hat statt Zutaten ein paar Schuhe gekauft. Niemand versteht, dass ein Kind keine lifestylige Option ist (Nein, ich kann es nicht einfach 3 Stunden voll cool länger wach lassen. Es ist ein LEBEWESEN. Es wird MÜDE).
    5. Kinder dulden keinen Aufschub in ihren Bedürfnissen. Sie sind nicht verwöhnt, weil sie Hunger haben. Sie sind keine Terroristen, weil sie müde sind. Sie sind hungrig und müde. Auch das verstehen kinderlose Menschen nicht mehr…
    Sicher würde mir noch mehr einfallen 🙂
    Ach doch:
    Niemand hat mir gesagt, dass jetzt für immer ein Teil meines Herzens außerhalb meines Körpers herumlaufen wird. Und dass sich diese Beziehung vielleicht lockern, aber nie wieder auflösen wird. Einen Partner kannst du verlassen. Dein Kind bleibt immer dein Kind. Und auch hier: Milde gegenüber den Eltern. Und merken, wie sehr sie einen doch geprägt haben mit ihren Werten.
    Liebe Grüße und danke für den Artikel!!

    • frau hibbel sagt

      Stimmt Anna. Ich bin in allen Punkten bei Dir. Das es vor allen Dingen so schwer sein würde Kontakt zu kinderlosen Freunden zu halten, hätte ich niiiiieeeeee gedacht. Ich bin eh keine Mutter die pausenlos nur über ihre Kinder redet. Finde ich auch bei anderen langweilig. Die Gesprächsthemen sind auch nicht das Problem. Sondern überhaupt mal einen Termin zu finden sich zu treffen. Ich schaffe es nun halt auch nicht mehr bis 3 Uhr auf zu bleiben, wenn die Brut um 7 Uhr wieder an meinem Bett steht. Irgendwann verlaufen solche Freundschaften dann leider leider im Sande. Es ist halt einfach viel unkomplizierter sich mit Mensche zu treffen die in der gleichen Lebenssituation stecken. GlG, Nadine

  10. Hast Du mal wieder genau auf den Punkt gebracht, alle Punkte 100 Prozent, schnief. Aber die Nr. 15 hat mich ja richtig zum Nachdenken gebracht.
    Und für mein Vor-Pupertier werde ich Annes Ratschläge beherzigen. Ein schönes WE und LG von Ines

    • frau hibbel sagt

      Danke schön, liebe Ines! Und Punkt 15 habe ich live erlebt, daher weiß ich sehr gut wovon ich spreche ;).

  11. Ich möchte auch gerne ALLE Punkte unteschreiben! Auch wenn mir gerade das Thema „Schlaf“ am präsentesten ist. Ich muss ja sagen, dass die Geburten zwar auch alles andere als ein Klacks waren – dafür waren sich aber nach einem halbwegs überschaubaren Zeitraum vorbei. Der Schlafentzug hingegen… Die schlimmste Form der Quälerei, die mich häufiger zu einem (mir natürlich vollkommen fremden) Hulk werden lässt.
    Bei Nr. 6 habe ich laut gelacht – das Buch hatte ich damals auch gelesen, jede schlechte Laune, längeres Schreien etc. habe ich fast zwanghaft versucht, in diese ganzen Phasen einzuordnen. Jetzt habe ich das Buch entsorgt – dafür gibt´s andere Probleme 😉

    Was ich vorher sonst noch unterschätzt habe ist, dass Kinder, auch wenn man sich vorstellt, sie ganz gleich zu behandeln und zu erziehen, ja doch völlig unterschiedliche Individuen sind und man auch beim zweiten (oder womöglich auch weiteren) Kindern immer noch eine ganze Menge zu lernen hat.
    Und gerade erschreckt mich ein wenig, dass durch Kinder manche Freundschaften nochmal ganz anders oder neu definiert werden. Ich bin z.T. verwundert oder auch mal irritiert wie manche Freunde, die ich so gut glaubte zu kennen oder mit denen ich mich fast blind verstand, an das Thema Kindererziehung rangehen, welche Werte gesetzt werden. Das geht in Richtung Nr. 15.Um ein guter Partner und dann Elternteil sein zu können, muss es erstmal mir gut gehen. Für mich ist komplette Selbstaufgabe kein Bestandteil von Elternschaft.

    In diesem Sinne,
    Diana

    PS. Wir sind erst ab Mittwoch vor Ort 🙂

  12. frau hibbel sagt

    Haha….Hulk-Diana. Jetzt hast Du mich aber zum Lachen gebracht. :)) Oooh, ich werde schlaflos zur Wildsau und erkenne mich oftmals selbst nicht wieder. Ganz schlimm. Ich versteh Dich mehr als gut. Und ja genau…ich wunder mich auch immer wieder wie unterschiedlich meine kids sind und das man sie dadurch eigentlich gar nicht gleich behandeln kann. Und Selbstaufgabe ist definitiv der ganz falsche Weg. Danken Dir Deinen Kinder bestimmt nicht. GlG, Nadine
    PS: Der Mittwoch vor Ostern? Wir erst ab Ostermontag.

  13. Richtig und so wahr. Und wie hältst du es mit dem Punkt: Toleranztrainer? Kinder bringen dir garantiert die Menschen an deinen Küchentisch, um die du vorher einen großen Bogen gemacht hättest. Und jetzt sitzen sie da als Mamas der Spielkameraden. Das ist auch eine krasse Erfahrung. Kinder bringen einen eben immer wieder an die Grenze – und ein kleines Stückchen darüber hinaus. Danke für den Artikel – und danke, dass du die anderen 20 Dinge verschwiegen hast…sonst würde die Menschheit tatsächlich aussterben

    • Nadine sagt

      Toleranztrainer! Haha, richtig. Ganz vergessen. In der Tat hat mein größerer Sohn früher im Kindergarten Freunde gehabt, deren Eltern ich schrecklich fand. Das beruhte aber scheinbar auf Gegenseitigkeit und wir haben daher nie großartig an einem Tisch zusammengesessen und die paar Kontakte unseren Kindern zuliebe irgendwie hinbekommen. Ansonsten habe ich da aber noch nicht viel schlechte Erfahrungen machen müssen und die Eltern der Kinder sind meist alle recht nett. LG, Nadine

  14. Elbeach sagt

    Punkt 22: Kinder schlafen gern in ihrem eigenen Bett. Und man muss nur durchhalten und es ihnen beibringen. Eine Mischung aus Ammenmärchen und Erziehungstipp von kinderlosen Paaren treiben mich fast mehr in den Wahnsinn als die Tatsache, dass unser Jüngster seit er zwei ist jede Nacht unsere Besucherritze aufsucht….konsequent und ausdauernd ;-). Seit ich mich entspannt hab, stört es eigentlich nur noch die Leute um uns herum ;-). Warum eigentlich?

  15. Birgit sagt

    Kinder können JEDER romantischen Beziehung den Garaus machen. Also im Notfall damit rechnen, dass man als alleinerziehende Mutter endet. Wer das absolut nicht will: lieber keine Kinder in die Welt setzen!!!

    • Nadine sagt

      Da gebe ich Dir Recht, Birgit. Und ich weiß wovon ich rede, immerhin war ich schon mal alleinerziehend. Allerdings bin ich sicher, daß das auch was mit der Qualität der Beziehung vor den Kindern zu tun hatte Und mit Sicherheit gehen die allermeisten Paare zu verklärt und träumerisch das Thema Kinder an. Kinder werden oft als das I-Tüpfelchen des Liebesglückes angesehen. Und das sind sie definitiv nicht. Aber wenn man die Kinder nicht als das Wichtigste auf der Welt ansieht und sich als Paar oder eigenständige Person nicht vergisst, können Kinder Beziehungen auch sehr bereichern. Ich sehe das also nicht so schwarz wie Du. LG, Nadine

  16. hi, als kinderlose muss ich sagen, dass Punkt 20 das allerletzte ist. Unverschämtheit. kein leben ist sinnlos. mal ganz abgesehen davon, dass es
    sehr viele menschen gibt, die aus welchen gründen auch immer vielleicht sehr gern kinder (gehabt) hätten. mfg eva

    • Nadine sagt

      Hallo Eva, natürlich ist kein Leben sinnlos und mir ist völlig bewusst, das es viele kinderlose Menschen gibt, denen aus irgendeinem Grund ein Kind verwehrt bleibt. Das ist natürlich tragisch. Vielleicht hättest Du aber einfach mal den ganzen Text inkl. meiner anfänglichen Anmerkung, das dieser Sarkasmus enthält, lesen sollen ;). Der Post bezieht sich einfach nur auf das z.T. sehr anstrengende Leben mit Kindern und schließt am Ende damit ab, das für MICH ein Leben trotz all des Stresses aber sinnlos ist. Beste Grüße, Nadine

  17. Katrin sagt

    Keiner sagt einem vorher, dass man mit einem Mal Dinge zu schätzen weiß, die vorher altbacken, uncool und eh nur für alte Leute waren. Mittagsschlaf zum Beispiel. Warme Unterwäsche und bequeme Schuhe – stellt euch eure Menge eurer Geduld bei Gänseblümchen #478 vor, wenn euch gleichzeitig noch Arsch-kalt ist und euch eure Füße wegggammeln.
    Eine Gefriertruhe – nicht nur Kinder, auch man selbst neigt mit einem Mal dazu, von jetzt auf gleich so richtig krank zu werden. Großartig, wenn man dann weder einkaufen, noch kochen muss.
    Wenn man weiter oben wohnt – ein Fahrstuhl! Es ist unglaublich wieviele Dinge man bei einmal losgehen vergessen kann.

    Und der zweite Punkt.. Dinge, die man vorher für absolut selbstverständlich gehalten hat, sind Luxus. Damit meine ich nicht nur, Zeit für sich und den Partner ganz allgemein. Überhaupt mal sich kurz ne Auszeit nehmen, wenn dein Gegenüber dich absolut in den Wahnsinn treibt. Is nicht! Du kannst dein Kleinkind in ziemlich vielen Situationen nicht alleine lassen. Und dummerweise wird die Bahn zur Arbeit nicht auf dich warten, also musst du weiterhin versuchen, dein Kind irgendwie in seine Klamotten zu kriegen.

    Aber jetzt noch ein cooler Aspekt des Elterndaseins. Meine Reaktionsgeschwindigkeit und Hand-Augen-Koordination haben sich enorm verbessert.. Das hält mich zwar leider nicht davon ab, mir weiterhin den kleinen Zeh überall zu stoßen, aber wie oft ich mein Kind und /oder die Umgebung schon vor kleinen, mittleren aber auch ganz großen Katastrophen bewahrt habe..
    Apropos.. Meine Intuition ist ebenfalls aus dem jahrezeitenübergreifenden Winterschlaf erwacht. Oftmals werde ich schon wachsam bevor auch nur ein Anzeichen ersichtlich ist. Mein Tipp..hör darauf! Selbst dann, wenn du selbst nicht weißt, warum.. Bleib wachsam! Es sind immer nur dann Dinge schief gegangen, wenn ich eigentlich schon wusste, dass was nicht stimmt und das dann auf meine Paranoia geschoben habe. Allerdings ist das eine Gratwanderung. Noch so ein Ding was ins Unermessliche wachsen kann.. Angst. Und viel schlimmer, als die Angst, dass deinem Kind was passiert, ist die Angst, dass dir (und dem Papa) was passiert und dein Kind danach alleine ist. Das mag nicht jeden im gleichen Maße treffen, weil man vielleicht noch eine liebevolle Familie im Hintergrund hat, aber die Vorstellung, wie dem eigenem Kind das Herz bricht.. Ich habe Jahre gebraucht, um wieder bei anderen Menschen ins Auto zu steigen.

    • Nadine sagt

      Liebe Katrin, genau so isses. Über die coolen Aspekte musste ich herzlich lachen. Danke! You made my day. Was das Thema Angst angeht, habe ich auch so Momente wo mir ganz anders wird. Aber das versuche ich die meiste Zeit zu verdrängen und setze mich natürlich trotzdem jeden Tag ins Auto. Leben ist halt immer lebensgefährlich! 😉 Dir alles Liebe, Nadine

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