13 coole Filmkulissen aus aller Welt
Plus Film- und Serientipps für lange Winterabende

14. November 2020

Im Sommer 2018 waren wir in Nordirland unterwegs und kamen auf unserem Trip an unzähligen Drehorten der extrem beliebten Serie „Games of Thrones“ vorbei. Der Besucheransturm von Fans aus aller Welt war an einigen Spots ziemlich groß. Nur ich hatte Fragezeichen im Gesicht, denn ich habe GoT tatsächlich bis heute nicht gesehen. Ihr kennt euch sicher vorstellen, dass ich mir schon zigmal „Wie kannst Du nur?“ anhören musste ;). Dafür kenne ich nun aber jede Menge wichtige Serien-Drehorte wie z.B. die Dark Hedges.

Da ich Filmkulissen immer sehr spannend finde, habe ich mal 12 Bloggerkolleginnen und -kollegen, nach den coolsten Drehorten gefragt, die sie bisher gesehen haben. Herausgekommen ist eine wilde Mischung und viele der dazugehörigen Filme und Serien kennt ihr bestimmt auch. Und falls nicht, wird es in diesem Winter einfach mal Zeit, sich die Orte zumindest am Fernseher anzuschauen.

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13 coole Filmkulissen aus aller Welt plus Movie- und Serientipps

#1 Das Strandhaus auf den Outer Banks aus dem Film „Das Lächeln der Sterne“

Hands Up! Wieviele Frauen kennen den Schnulzenfilm „Das Lächeln der Sterne“ (auf engl. „Nights in Rodanthe“) mit Richard Gere und Diane Lane? Und wieviele Männer ;)? Als wir 2013 auf den Outer Banks in North Carolina waren, hatte ich den Film bereits gesehen und währenddessen auch diverse Taschentücher durchgeschnüffelt. Typisch Nicholas Sparks halt! Das ich am Strand der Outer Banks in North Carolina jedoch auf das traumhafte Strandhaus aus dem Film stoßen würde, war allerdings reiner Zufall.

Das Strandhaus aus dem Hollywoodfilm „Nights in Rodanthe“ von Planet Hibbel

Das pittoreske Holzhaus liegt normalerweise etwas weiter im Landesinneren, wurde für den Dreh  jedoch extra bis an den Strand transportiert. Das ist auf den Outer Banks gar nicht ungewöhnlich. Tatsächlich stehen einige Häuser direkt auf dem Strand, sehen durch diverse Hurrikans dann z.T. aber auch ziemlich ramponiert aus. Das Haus ist jedenfalls wunderschön und der Besitzer darf sich um dieses Traumobjekt sehr glücklich schätzen.

#2 Der Geirangerfjord in Norwegen aus dem Film „The Wave – Die Todeswelle“

Ende Mai 2015 war ich mit dem Kreuzfahrtschiff MSC Sinfonia in Norwegen unterwegs und eine der Stationen der Nordland-Kreuzfahrt sollte der faszinierende Geirangerfjord werden. 15 Kilometer lang führt diese imposante Hinterlassenschaft der letzten Eiszeit ins Landesinnere, eine wirklich beeindruckende Kulisse, ganz besonders wenn man mit einem Schiff durchfährt. Steil ragen zu beiden Seiten die Felswände hinauf und zahlreiche Wasserfälle flankieren den Weg bis in die kleine Ortschaft Geiranger.

Der Geirangerfjord aus dem Film „The Wave – Die Todeswelle“ Photocredit: fernwehblog.net

Ideale Bedingungen für einen spannendes Thrillerdrama, haben sich wohl auch die Macher des Filmes „The Wave – Die Todeswelle“ gedacht, als sie fast zeitgleich mit meinem Besuch dort den wirklich spannenden Film über einen Tsunami im norwegischen Fjord drehten. Die schreckliche, nicht ganz so fiktive Katastrophe war filmisch gut umgesetzt, die sympathischen und glaubwürdigen Schauspieler sowie die tolle Landschaft des Geirangerfjordes taten den Rest zu einem kurzweiligen Filmabend. Vor allem aber die Erinnerungen an diese tolle Kreuzfahrt und den Besuch in Norwegen wurden wieder wach.

Der Reiseblog fernwehblog.net ist von Daniel Dorfer, Jahrgang 1973 und stolzer Familienvater. Er reist, fotografiert und schreibt für sein Leben gerne, was irgendwie zwangsläufig dazu führte einen eigenen Reiseblog ins Netz zu stellen.

Als ehemaliger DJ auf einem Kreuzfahrtschiff und Reisender aus Leidenschaft ist er sogar Mitglied in der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten, damit ist der eigene Blog längst mehr als nur ein liebgewonnenes Hobby.

#3 Die Teufelsmauer im Harz aus dem Film „Die Päpstin“

Für diverse Filme diente sie bereits als Kulisse: Szenen großer Produktionen wie „Die Päpstin“ oder „Der Medicus“ wurden hier gedreht. Unvergessen ist auch der DEFA-Film „Die Söhne der großen Bärin“, von dessen Dreharbeiten die älteren Einwohner im Harzvorland heute noch gern berichten. Dabei sind das noch längst nicht alle Kino- und Fernsehproduktionen, für die an der Teufelsmauer gedreht wurde; alle aufzuzählen würde wohl den Rahmen hier sprengen.

Die Teufelsmauer im Harz aus dem Film „Die Päpstin“ Photocredit: SilverTravellers

Aber damit nicht genug: der Teufel höchstpersönlich soll einer Sage nach die beeindruckende Felsformation im Harz erschaffen haben. Aus einem Streit um nichts Geringeres als die Weltherrschaft, soll es zu einer Abmachung zwischen Gott und dem Teufel gekommen sein: alles Land, der Teufel in einer Nacht mit einer Mauer umschließen kann, solle ihm gehören. Nun, es misslang – ein übereifriger Hahn krähte zu früh am Morgen und der Teufel riss wütend die bereits fast fertige Mauer wieder ein. Eine Wanderung entlang der Teufelsmauer ist auf verschiedenen ausgewiesenen Wanderrouten möglich – und ein Ausflug in den Harz lohnt sich doch allemal!

Über die Autorin:

Cornelia schreibt auf ihrem Reiseblog SilverTravellers über Reiseziele und Sehenswürdigkeiten rund um die Welt. Einen Schwerpunkt auf ihrem Blog bildet auch ihre Heimatregion Sachsen-Anhalt.

Darüber hinaus gibt es auch einen kulinarischen Bereich auf SilverTravellers, in welchem Cornelia Rezepte und Restauranttipps teilt.

#4 Die Amsterdamer Sitzbank aus dem Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“

Amsterdam, die Hauptstadt der Niederlande, ist ein beliebtes Reiseziel. Mit viel Charme lädt die Stadt der Grachten zu einem Städtetrip ein. An einer dieser Grachten befindet sich eine scheinbar ganz normale Bank, die mit Liebesschlössern und –botschaften verziert wurde. Diese Bank ist bekannt aus dem Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ (engl. The Fault in our Stars), der auf dem Roman von John Green basiert. Auf dieser Bank haben die beiden Hauptdarsteller Hazel und Gus eine prägende und emotionale Unterhaltung. Fun Fact: Nachdem der Film und diese Szene bekannt wurden, gab es großen Andrang und diese Bank wurde sogar zeitweise entwendet. Hier geht es zum Beitrag.

Die Amsterdamer Sitzbank aus dem Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ Photocredit: The Road Most Traveled

Auch das Rijksmuseum und das Anne-Frank-Haus, in dem das Tagebuch und die Geschichte der Anne Frank aufgearbeitet und dargestellt werden, dienten in dem Film als Kulissen. Ein Tipp meinerseits: wenn du das Anne Frank Haus besuchen möchtest, kümmere dich frühzeitig und online um Tickets. Die Schlange Vorort kann sehr lang sein und gibt keine Garantie auf Einlass am selben Tag.

Über die Autorin:

Hinter The Road Most Traveled steckt Michelle. Seit 2017 berichtet sie dort über ihr Auslandssemester, ihre Wahlheimat, kulinarische Erfahrungen, Katzencafés weltweit und mehr.

Reise mit ihr von Oldenburg bis Singapur.

#5 Die Stadt Albuquerque aus der Serie „The Breaking Bad“

Albuquerque lag eher zufällig bei unserem Roadtrip 2019 auf der Route zwischen dem White Sands National Monument und Las Vegas. Also sind wir ohne große Erwartungen in New Mexicos größte Stadt gefahren. Das neue, typisch amerikanische, Downtown ist ein ziemlicher Kontrast zum Old Town, der geschichtsträchtigen Altstadt. Doch hier treffen wir vor allem auf eines: „Breaking Bad“. Breaking Bad Tours hier, Breaking Bad Souvenirs dort – Breaking Bad überall! Wir sind irritiert, denn wir kennen “Breaking Bad” bis dato nicht. Schande! Albuquerque (ABQ wie es kurzerhand genannt wird) erlangte durch die Serie, zu weltweiter Aufmerksamkeit.

Die Stadt Albuquerque aus der Serie „The Breaking Bad“ Photocredit: Kind im Gepäck

Der Chemielehrer Walter White gerät aufgrund seiner Krebserkrankung auf die schiefe Bahn. Er wird zur großen Nummer im Drogenhandel. Die Serie gewann zwei Golden Globes und wurde mehrfach zur besten Fernsehserie der Welt ausgezeichnet. Wir fahren an zahlreichen Drehorten vorbei, ohne es zu wissen. Eine der bekanntesten ist das Haus von Walter White, welches die Bewohner mittlerweile einzäunen mussten. Zu oft landete eine Pizza auf der Garage (Breaking Bad-Fans kennen die Szene). Nach der Reise entschließen wir uns die Serie zu schauen. Wir sind begeistert. Im April 2020 erhalte ich eine ähnliche Diagnose wie Walter White.

Über die Autorin:

Kinder können auch zum Reisen inspirieren. Bei uns ist das so. Seit das „Kind im Gepäck“ ist, reisen wir noch viel häufiger.

Egal ob zum Camping, Roadtrip oder Business Class Flug – bei uns gibt´s die passenden Tipps und Informationen wie die Reise ein Erfolg wird.

#6 Das Popeye-Dorf auf Malta aus dem Film „Popeye – der Seemann mit dem harten Schlag“

Kennt ihr noch den Comic-Helden Popeye mit seiner Spinatdose? Auf Malta hat man die einzigartige Möglichkeit den originalen Drehort, das Dorf „Sweetheaven“ aus dem Film zu besuchen. Das bunte Dorf nahe Mellieha im Norden von Malta wurde in den 80ern für die Dreharbeiten des Films „Popeye – der Seemann mit dem harten Schlag“ gebaut. Im Film spielt Robin Williams den Seemann, der auf der Suche nach seinem verschollenen Vater Abenteuer erlebt. Ursprünglich war geplant, dass das Dörfchen „Sweetheaven“ nach den Dreharbeiten abgerissen wird. Zum Glück wurde der Plan nicht umgesetzt, immerhin ist das Popeye Village heute eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Malta.

Das Popeye-Dorf aus dem Film „Popeye – der Seemann mit dem harten Schlag“ Photocredit: Konpasu

Das Filmdorf ist heute ein Highlight für kleine und große Besucher. Ihr könnt darin echte Kulissen, kleinen bunten Häuser und ausgestellte Requisiten aus dem Film sehen. Der Ort ist aber nicht nur für die Filmfans interessant – die gesamte Kulisse ist einfach wunderschön. Es werden auch Bootstouren angeboten, damit Besucher das Popeye Village von der Bucht aus einer anderen Perspektive sehen können. Zum Abschluss könnt ihr am kleinen Strand des Popeye Village baden gehen.

Über die Autoren:

 

Daria und Thomas schreiben auf AllAroundMalta.de. und Konpasu.de. Daria hat ein Internat auf Malta besucht, kam später oft für Sprachreisen und reist immer noch bei jeder Gelegenheit auf ihre Lieblingsinsel.

#7 Der Ksar Ait Benhaddou in Marokko aus der Serie „Games of Thrones“

Game of Thrones“ hat absoluten Kultstatus. Die Drehorte der fiktiven Kontinente Westeros und Essos ziehen Fans magisch an, vielerorts werden spezielle Game of Thrones Touren angeboten. Auch in Marokko kann man auf den Spuren von Game of Thrones auf Entdeckungstour gehen. 100 Kilometer südlich von Marrakesch liegt der Ksar Ait Benhaddou am Fuße des Hohen Atlas, der seit 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Auch die Filmindustrie hat den Ort für sich entdeckt, bereits seit den sechziger Jahren ist er immer wieder Filmkulisse für Hollywoodstreifen und Fernsehserien. Unter anderem wurden hier Gladiator, Lawrence von Arabien, Königreich der Himmel, Die Mumie oder Prince of Persia gedreht. Für den Serienhit Game of Thrones spielt Ait Benhaddou eine Doppelrolle und dient gleich zwei Städten auf dem fiktiven Kontinent Essos als Filmset, nämlich Yunkai und Pentos.

Der Ksar Ait Benhaddou in Marokko aus der Serie „Games of Thrones“ Photocredit: Escape from Reality

Eine weitere GoT Filmlocation ist die an der Atlantikküste gelegene Stadt Essaouira. Bekannt ist die Hafenstadt für ihre relaxte Atmosphäre mit Hippie-Flair, eine lebendige Kulturszene und natürlich für ihre Altstadt mit ihren engen Gassen, den imposanten Stadtmauern und der Festung, die das Meer überblickt. In Game of Thrones ist Essaouira das Filmset für die Sklavenstadt Astapor, die auch die Rote Stadt genannt wird.

Über die Autorin:

 

Mit ihrem Reiseblog Escape from Reality möchte Marion ihre Leser inspirieren, aus dem Alltag auszubrechen: Von Reisen in ferne Länder bis zu kleinen Auszeiten und Ausflügen vor der Haustür.

#8 Der Bunker aus der dänischen Gaunerkomödie „Die Olsenbande fährt nach Jütland“

Keine Frage, die „Olsenbande“ ist ein echter Exportschlager aus Dänemark. Die Filme der tollpatschigen Bande gehören zu den beliebtesten Gaunerkomödien überhaupt. Obwohl die Filme bereits einige Jahrzehnte auf dem Buckel haben, erfreuen sie sich auch heute noch einer großen Fangemeinde. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme aus der Reihe ist „Die Olsenbande fährt nach Jütland“. Die Olsenbande bekommt darin Wind von einem Schatz, der sich an der Nordseelüste in einem alten Bunker befinden soll. Beim Versuch den Schatz zu heben, müssen die sympathischen Gauner so manches Hindernis überwinden.

Der Bunker aus der dänischen Gaunerkomödie „Die Olsenbande fährt nach Jütland“ Photocredit: Breitengrad66

Obwohl der Film bereits vor fast genau 50 Jahren gedreht wurde, sind im Nordwesten Dänemarks noch heute viele Orte daraus zu erkennen. Viele Szenen wurden im Bunkermuseum Hanstholm gedreht, das heute ein beliebtes Ausflugsziel in der Region ist. Unweit davon befindet sich auch der eigentlich Bunker mit dem Schatz, der heute etwas tiefer im Wasser liegt, als noch vor 50 Jahren. In der Umgebung gibt es noch viele der damaligen Drehorte zu entdecken.

Über den Autor:

Thomas ist so etwas wie ein Reiseblogger-Urgestein. Als vor 10 Jahren sein Blog Breitengrad66 online ging, war er einer der ersten Reiseblogger in Deutschland. Seitdem nimmt er uns mit zu exotischen Zielen, aber auch zu den schönsten Orten bei uns um die Ecke.

Mit seiner Liebe zur Fotografie und den daraus entstehenden Fotos, weckt er in seinen Artikeln immer wieder die Reiselust.

#9 Das „Hobbiton Movie Set“ in Neuseeland aus dem Film „Herr der Ringe“

Es kann keine schönere Filmkulisse geben als den Drehort des Dörfchens „Hobbingen“ aus den „Herr der Ringe“-Filmen, der sich auf einer privaten Schafsfarm zwischen ausgedehnten grünen Hügeln auf der Nordinsel Neuseelands befindet. Schon 2001, kurz nachdem wir den ersten Teil des „Herrn der Ringe“ gesehen hatten, stapften wir hier herum und suchten die Hobbit-Höhlen. Damals hatten wir kein Glück: Der Besitzer der Farm, Ian Alexander, hatte nach dem Ende der Dreharbeiten das Set wieder abreißen lassen. Durchaus konsequent: Alle Drehorte des „Herrn der Ringe“-Epos wurden nach dem Filmdreh wieder in ihren Ausgangszustand zurückversetzt. Heute erkennt man zwar in ganz Neuseeland Orte aus den Mittelerde-Filmen wieder, aber von Kulissen ist nichts mehr zu sehen.

Das „Hobbiton Movie Set“ in Neuseeland aus dem Film „Herr der Ringe“ Copyright: Weltwunderer

Ganz anders war die Lage in Matamata, als wir 2011 wieder nach Neuseeland kamen – nun stand der Dreh des „Hobbit“ kurz bevor und dafür hatte man das Filmset neu errichtet. Vor den Filmteams durften die Fans mal schauen, und die waren hin und weg von dem liebevollen Nachbau, der bis ins letzte Detail lebensecht aussah. Auf demselben Weg zu spazieren, auf dem Gandalf nach Hobbingen kommt, auf der Festwiese zu stehen, wo Bilbo seine Geburtstagsrede hält, und vor dem Gartentor mit dem Schild „No admittance except on party business“, das war ein magisches Erlebnis für unsere ganze Familie.

Über die Autorin:

Die Weltwunderer haben ihren Blog wegen einer Neuseeland-Reise gestartet und ihr Herz schon mehrfach in Neuseeland verloren.

Ihre Heimat Dresden entdecken sie aber ebenso gern, schließlich kann man ja nicht ständig ans andere Ende der Welt reisen.

#10 Die Insel Skopelos in Griechenland aus dem Film „Mamma Mia“

Wer kennt ihn nicht, den Gute-Laune-Film des Jahres 2008 „Mamma Mia„. In Latzhose und 70er-Jahre-Look singen die Hauptakteure die ABBA-Hits hoch und runter. Durch das Kult-Musical ist die griechische Insel Skopelos berühmt geworden. Sie liegt in der Ägäis und gehört zu den Nördlichen Sporaden. Die wundervolle Landschaft ist geprägt von Wäldern, Olivenhainen, Wein und Obstbäumen. Skopelos ist bergig und ragt mit grünen Felshängen hoch aus dem Meer. Die weißen Strände und das azurblaue Meer sehen aus wie in einem Griechenland-Bilderbuch.

Die Insel Skopelos in Griechenland aus dem Film „Mamma Mia“ Copyright: Viermalfernweh

Spuren des Kult-Musicals gibt es einige. Ganz nah am Film seid ihr im Inselnorden. Hier könnt ihr Euch wie Donna und Sam fühlen, wenn ihr die Stufen zur kleinen Kapelle hoch steigt, in der die Hochzeitsszenen gedreht wurden. Dieser Ort auf dem 100 Meter hohen Felsen hoch über dem Meer hat etwas Magisches. Ob mit oder ohne Mamma Mia, Skopelos ist eine Schönheit, die trotz ihrer Berühmtheit nichts von ihrem Charme eingebüßt hat. Mehr zu Skopelos gibt es hier.

Über die Autorin:

Auf Viermal Fernweh erzählt Ines von Roadtrips, Wandertouren, Auszeiten, großen und kleinen Reisen mit ihrer Familie und Streifzügen durch die Umgebung.

Die Vier reisen am liebsten individuell und lieben die große weite Welt. Dabei verlieren sie nie die Schönheit Ihrer Heimat aus den Augen.

#11 Das Dorf Falkland in Schottland aus der Serie „The Outlander“

Bereits seit fünf Staffeln hält uns „Outlander“ in seinem Bann. Die US-amerikanische Serie, die auf den Büchern von Diana Gabaldon basiert, ist eine Fantasy-Serie der besonderen Art. Die amerikanische Krankenschwester Claire Randell schwankt dabei nicht nur zwischen zwei Männern, sondern auch zwei Jahrhunderten. Zum Großteil spielt die Serie dabei in Schottland. Vor allem die erste Staffel hat in den schottischen Highlands ihren Mittelpunkt. Dabei wurden auch die Lowlands zwischen Edinburgh, Sterling und St. Andrews als Drehorte genutzt.

Das Dorf Falkland in Schottland aus der Serie „The Outlander“ Photocredit: snoopsmaus

Besonders die Orte Culross und Falkland in Fife dienten dabei als Kulissen. Die beiden kleinen Vorzeigeorte, in denen vielen Gebäude unter dem Schutz des Schottischen National Trusts stehen, waren für einen Zeitsprung zurück ins 18. Jahrhundert sowie in die 1940/1950er Jahre perfekt. Die altehrwürdigen Häuser waren die perfekte Kulisse für die Serienmacher.

Falkland ist dabei bereits in den ersten Szenen zu sehen und dient mit seinem Covenanter Hotel (siehe Foto) in der High Street als das „Mrs. Bairds Bed & Breakfast“, in dem die Randalls ihre zweiten Flitterwochen im Oktober 1945 in Inverness verbringen wollen – und das Schicksal der Serie ihren Lauf nimmt.

Über die Autorin:

Weitere Reiseinspiration von Romy findest Du auf snoopsmaus.de – das Kultur- und Reiseblog, welches sich auf neugierige Reisende spezialisiert hat. Eine Inspirationsquelle für Menschen, die dem Backpacking entwachsen, aber offen für Abenteuer sind.

Hier trifft Luxus auf Rafting, Wellness auf unendliche Weiten und einsame Landschaften. Folge uns auf epischen Zugfahrten und Roadtrips sowie durch Ausstellungen, Aufführungen und die Hotelzimmer dieser Welt.

#12 Der Dschungeltempel Ta Phrom in Kambodscha aus dem Film „Tomb Raider“

Schon als wir das erste Mal den Film „Tomb Raider“ mit Angelina Jolie gesehen haben waren wir von dem Tempel begeistert, der von riesigen Wurzeln der Dschungelbäume überwuchert wird. Inmitten dieser unfassbaren Kulisse war im Film Lara Croft auf der Suche nach einem Relikt, das ihr Vater ihr hinterlassen hatte. Wir dachten nur nicht, dass so ein märchenhafter Ort tatsächlich existiert!

Der Dschungeltempel Ta Phrom in Kambodscha aus dem Film „Tomb Raider“ Photocredit: Urlaubsreise.blog

Als wir realisierten, dass es den mystische Tempel tatsächlich gibt und er genau so vom Dschungel überwuchert wird wie im Film, kam er auf unsere Bucketlist. Viele Jahre später besuchten wir tatsächlich Siem Reap in Kambodscha, um die beeindruckenden Tempel von Angkor zu erkunden. Als wir am Ende der Besichtigung der Tempel schließlich in Ta Phrom – dem Tomb Raider Tempel – ankamen waren wir schlichtweg sprachlos. Die Gebäude der Tempelanlage waren noch viel schöner, als es im Film den Anschein erweckte. Die mächtigen Dschungelbäume, die sich mit ihren Wurzeln anscheinend den Tempel zurückerobern wollten erzeugten eine magische Stimmung. Völlig begeistert von der teils surreal wirkenden Welt verbrachten wir mehr als zwei Stunden inmitten dieser einzigartigen Sehenswürdigkeiten.

Über die Autoren:

Tina und Manfred schreiben auf www.Urlaubsreise.blog über ihre Reisen durch die Welt und geben dabei ganz viele Tipps für ihre Leser.

Dort findet ihr auch noch mehr über ihren Aufenthalt bei den Tempeln von Angkor Wat.

#13 Das Dörfchen Charlestown in Cornwall aus den „Rosamunde Pilcher Filmen“

Das kleine Dörfchen Charlestown an der Südküste Cornwalls verfügt nur über ein paar Häuser. Bekannt ist es für seinen historischen Hafen. Wenn man hier entlang schlendert fühlt man sich wie in eine andere Zeit versetzt. Erbaut wurde der Hafen 1791 – und so wie damals sieht er noch heute aus. Kein Wunder, dass er ein beliebter Drehort ist. Er war Schauplatz für Szenen von mehr als 100 verschiedenen Filmen und Serien – darunter z.B. die Kino-Produktionen Alice im Wunderland, Die drei Musketiere und Die Schatzinselund – wer hätte es gedacht –  auch die zwei Rosamunde-Pilcher-Filme „Der gestohlene Sommer“ und „Ghostwriter“ wurden hier gedreht.

Das Dörfchen Charlestown in Cornwall aus dem „Rosamunde Pilcher Film: Ghostwriter“ Copyright: Meehrerleben

Gleich nebenan liegt das Shipwreck Museum, das Fundstücke aus über 150 verschiedenen Schiffswracks ebenso zeigt, wie Fotos der Filmproduktionen am historischen Hafen.

Über die Autorin:

Ich heiße Antje und schreibe seit acht Jahren den Familien-Reiseblog www.meehr-erleben.de.

Besonders Reisen nach Großbritannien, in die USA, Ostafrika und natürlich meine Heimat Süddeutschland stehen auf meinem Blog im Fokus.

 

Meine all-time Serienempfehlungen (ohne die Drehorte gesehen zu haben) sind im Übrigen:

Sex Education / Netflix, Vikings / Amazon Prime,  Shameless / Amazon Prime,  The Handsmaid´s Tale / Amazon Prime,  Fleabag / Amazon Prime, Little Fires Everywhere / Amazon Prime

Seid ihr schon mal an einem spannenden Drehort gewesen und kennt auch den dazugehörigen Film bzw. die Serie? Und habt ihr Lieblingsserien oder tolle Movieempfehlungen für diesen besonders langen Winter?

Offenlegung: Da dieser Beitrag Verlinkungen enthält und das nach derzeitiger Rechtslage als Werbung gilt, kennzeichne ich ihn hiermit als WERBUNG. Bitte beachtet jedoch, dass fast alle meine Beiträge persönliche Tipps, Menschen oder Orte enthalten. Dies geschieht entweder im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl oder als persönliche Empfehlung. Jede bezahlte Kooperation auf Planet Hibbel wird immer als solche gekennzeichnet.

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3 Comments

  • Reply Kreuzfahrt im Geirangerfjord mit der MSC Sinfonia | Norwegen 14. November 2020 at 14:00

    […] Kreuzfahrten. Ich freue mich außerdem sehr, dass dieser Blogbeitrag Teil des tollen Roundups über coole Filmlocations auf dem Reiseblog von Planethibbel […]

  • Reply Barbara 15. November 2020 at 0:12

    Wir lieben es, im Urlaub Drehorte zu besuchen! Nachdem ich Safe Haven gesehen hatte, musste ich eine Südstaatentour machen. Wir waren in Southport, North Carolina, , da wurde der Film gedreht, sehr schöner Ort. Und natürlich in Wilmington, wo die Serie One Tree Hill gedreht wurde. Und natürlich mussten meine Kinder auch in Kalifornien alle Drehorte von O.C. California sehen. Und das Haus von Mrs. Doubtfire in San Francisco! Und ein Haus in den Hamptons, aus dem Film Eternal Sunshine of the spotless mind, dafür ist mein Sohn drei Meilen am Strand entlang gelaufen, um das Foto zu machen. Und natürlich die Bank von Forrest Gump in Savannah, Georgia! Und Boone Hall Plantation in South Carolina, da wurde Fackeln im Sturm gedreht. Wir sind vielleicht ein wenig verrückt 😉

    • Reply nadine 15. November 2020 at 11:02

      Haha! Nein, ihr seid nicht verrückt, liebe Barbara! Wenn man schon mal in der Nähe ist, muß man sich solche Orte einfach anschauen. In den USA und besonders auch den Südstaaten gibt es ja in der Tat auch wahnsinnig viele spannende Sets. Wir waren (ich glaube es war North Carolina) auch an dem See, in dem die weltberühmte Szene aus Dirty Dancing gedreht wurde (er hebt sie aus dem Wasser) und in Providence am einem Set, aus „Verrückt nach Mary“. Und in Irland waren wir auch an ein paar Orten, wo Star Wars gedreht wurde. VlG, Nadine

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