Glücklichmacher im Juni
Höhenflüge, la dolce vita und wackelnde Bienenpopos

2. Juli 2018

[Werbung wegen Ortsnennung und Pressereisen]

Äh, hallo? Nun ist der Juni auch schon wieder rum und somit das halbe Jahr von 2018. In 2 Monaten stehen schon wieder die ersten Spekulatius in den Supermarktregalen und man macht sich die ersten Gedanken über Weihnachten. Argh, das hab ich jetzt nicht gesagt. Unvorstellbar gerade, denn hier sollen es die ganze Woche traumhafte 30 Grad werden. Aber kann trotzdem mal bitte jemand auf Pause drücken? Mir geht das alles viel zu schnell. Der Juni war aber auch mal wieder vollgepackt mit Terminen, Trips, Verpflichtungen und Co.

Hinzu kommt, dass wir Blogger uns nach der Datenschutzgrundverordnung nun mit der Werbekennzeichnungspflicht herumschlagen müssen. Juhu, es leben die grandiosen Ideen der EU, die derzeit scheinbar das Internet zu Tode reglementieren wollen. Wundert euch also bitte nicht, wenn ich hier in Zukunft sehr viel mehr mit Werbung kennzeichne. Auf meinem Instagram-Account tagge ich mittlerweile die unsinnigsten, selbst bezahlten Sachen, denn als „Influencer“ steht man ja immer mit einem halben Bein im Knast und riskiert eine teure Abmahnung. Seufz und Augenroll.

Nun aber schnell zu meinen Glücklichmachern des Monats Juni. Ich wollte ja schließlich nicht über die Aufreger schreiben.

Tschööö Juni! Hallöchen Juli!

Parasailen: Was für ein geiler Scheiß!

#1 Angefangen hat der Juni mit unserem Trip in den Freizeitpark Efteling in die Niederlande und hat uns allen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Ich stehe normalerweise nicht so auf Themenparks, aber Efteling mag ich auch sehr und daher war es auch schon unser zweiter Besuch. Wenn die kids vor Vergnügen kreischen, dann ist einfach alles gut.

#2 Auch wenn ich oft mit NRW hader – die Nähe zu den Niederlanden ist einfach unschlagbar. Ich liebe einfach den Lifestyle der Holländer und freue mich immer, wenn wir neue coole Spots, wie hier in Tilburg entdecken.

Cool, lässig und stylish – die Niederlande gehen einfach immer.

#3 Wettertechnisch hat der Juni jetzt nicht unbedingt so Vollgas gegeben wie der Mai, aber irgendwie war das auch ok. Konnte ich nämlich auch mal wieder ohne schlechtes Gewissen Serien gucken. Die Serie „The Terror“ hat mich total gefesselt, zumal sie auch noch auf einer wahren Begebenheit beruht. Im Jahr 1846 bleiben die beiden britischen Forschungsschiffe Terror und Erebus, bei ihrer Suche nach der Nordwestpassage im Packeis stecken und es beginnt ein Kampf ums Überleben. Ok, an einigen Stellen ist die Serie echt gruselig und fies, aber halt auch megaspannend. Außerdem gibt es endlich die 4. Staffel von „The Affair“. Falls mich einer sucht, ich bin im Serienhimmel.

#4 Oh, ich bin sehr stolz, denn wir haben es endlich geschafft, mit der Entrümpelung unseres Hauses zu beginnen. Das zieht sich sicher noch ein paar Monate hin, aber immerhin wurde ein Anfang gemacht und es türmt sich bereits ein Haufen Sperrmüll auf dem Hof. Ich habe angefangen auszusortieren und wegzuschmeißen. Überall habe ich nun Flohmarktecken und es wird dringend Zeit, das wir auch dahin gehen. Ich finde so eine Reduzierung des Eigentumes ja extrem bereinigend und befreiend. Schlimm eigentlich, wieviel man im Laufe der Jahre überhaupt so anhäuft. Dabei bin ich eigentlich eher so Team Minimalismus.

#5 Oh und dann haben wir ja noch einen Trip der ganz besonderen Art gemacht, denn es ging nach 4 Jahren mal wieder zurück an die italienische Adria. Damals waren wir mit einem Trupp großartiger Familienreiseblogger in Bibione. Diesmal ging es für uns nach Lignano Sabbiadoro. Eine Gegend, die mir als Individualtourist auf den ersten Blick immer den Atem verschlägt. Aber ich liebe ja die Herausforderung das Ursprüngliche zu entdecken und natürlich gibt es auch das immer noch an der Adria. Man muß sich nur mal von seinem Liegestuhl erheben und einfach die Augen aufmachen. Mal ganz davon abgesehen, haben wir uns gefühlt durch alle italienischen Restaurants geschlemmt. Pasta, Pizza, Meeresfrüchte Galore und Vino. Selbst die Kinder haben reingehauen und hatten ständig leuchtende Augen.

Hach, bella Italia! ♥

#6 Ja und dann war da ja auch noch dieser Wahnsinnsmoment, als wir in 80 Metern Höhe entlang der Küste Italiens schwebten. So so so schön. Das ich mal sowas Verrücktes wie Parasailen machen würde, hätte ich auch niemals gedacht. Daher mein Rat: versucht immer wieder mal was ganz Neues und Verrücktes! Ihr könntet evtl. total überrascht und happy sein.

Challenge: probiere immer wieder was Neues aus.

#7 Worüber ich mich außerdem ständig freue, ist unser kleiner Garten. Alles wächst und sprießt und ich habe ein paar Gärtner-Probleme mit natürlichen Hilfsmitteln in den Griff bekommen. Unser Apfelbäumchen war ganz extrem von Blattläusen befallen. So schlimm, das ich dachte, alle Blätter sterben ab. Statt die Giftkeule zu nehmen, habe ich eine Woche lang 2 mal täglich den Baum mit einer Mischung aus Wasser, Spülmittel und Rapsöl besprüht, das die Larven erstickt. Außerdem hat der Baum nun einen Leimring um den Stamm (extrem hilfreich), der verhindert, das Ameisen, Blattläuse und Co. den Stamm hoch und runterwandern können. Auch extrem hilfreich waren die vielen Marienkäfer, die sich über Nacht auf dem Baum niedergelassen hatten und ein all-you-can-eat-Blattlaus-Buffet hatten. Nun ist der Baum befreit und auf dem Wege der Besserung.

#8 Zudem habe ich es geschafft wieder Bienen in unser Höfchen zu locken. Dieses Jahr hatte ich bisher kaum eine gesehen und das hat mich schon ernsthaft besorgt. Wir hatten kaum Himbeeren am Strauch und Gurken und Tomaten blühten, wurden jedoch nicht bestäubt. Durch Wildblumen, Lavendel und blühende Katzenminze (sehr zu empfehlen!) habe ich wieder welche anlocken können und erfreue mich nun ständig an den wackelnden schwarz-gelben Popos in den Blütenkelchen. Und tatsächlich wachsen nun auch endlich die Gurken. Vor ein paar Jahren hätte ich sicher nicht gedacht, das mich sowas Profanes total happy macht.

#9 Last but not least, erfreue ich mich sehr an unserer wöchentlichen Biokiste, die uns nach Hause geliefert wird. Die kommt nämlich ohne Plastikverpackungen aus und das Obst und Gemüse ist ziemlich bunt und lecker. Tatsächlich empfinde ich die Challenge so wenig Plastik wie möglich zu kaufen, mittlerweile gar nicht mehr als anstrengend, sondern eher als positive Herausforderung und freue mich immer, wenn das auch klappt.

Erzählt mal! Was waren denn eure Glücksmomente im Juni? Und was steht im Juli so bei euch an? Fahrt ihr weg?

 

 

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3 Comments

  • Reply Claudia 4. Juli 2018 at 9:00

    Geiler Scheiß! Haha. 😉 Ich müsste mir vorher ein paar Beruhigungspillen einwerfen und hätte zudem Sorge, das mir schlecht wird. Viele Grüße, Claudia

  • Reply Martina 4. Juli 2018 at 11:51

    Die Fotos sind grandios, bin mir nicht sicher, ob ich mich das trauen würde! Bin von Natur aus Schisser und mag Höhe nicht, aber es sieht sooo toll aus!
    Kann man da vorzeitig abbrechen, wenn es einem so gar nicht taugt?

    Zieht ihr um, oder wieso die Entrümpelung? Ich habe im Moment relativ viel Zeit, deswegen habe ich mich dem Keller angenommen….zum Glück ist dieses Wochenende bei uns Gartenflohmarkt, heute gehe ich in das erste Kinderzimmer und schau, was da weg kann, morgen ist das andere Zimmer dran…
    VG Martina

    • Reply nadine 5. Juli 2018 at 10:21

      Also ich bin bei sowas echt ne Schissbux, aber das sieht viel wilder aus, als es in Wirklichkeit ist. Der Flug dauert nur 10 Minuten und sicher kann man das jederzeit abbrechen und die ziehen einen wieder an Bord. Aber dann ist halt die Kohle futsch. Man kann da nicht rausfallen (weil sehr sicher angeschnallt) und es ist alles ganz sanft und smooth. Und nee, wir ziehen nicht um. Aber wenn man über 5 Jahre immer alles nur in den Keller schmeißt, sieht es halt dementsprechend aus. Gartenflohmarkt fänd ich auch mal cool, aber in unserem Dorf, würde wahrscheinlich keiner kommen. *Augenroll* Und immer wenn ich mal Zeit habe, um in die Stadt zu fahren und Flohmarkt zu machen, findet kein Sinnvoller statt. Dir viel Spaß beim Entrümpeln und Verkaufen. Ich finde sowas ja sehr befreiend. LG, Nadine

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