Dänemark

Ein Mädelswochenende in Kopenhagen

Kopenhagen und ich – das war schon bei unserer ersten Zusammenkunft vor ein paar Jahren Liebe auf den ersten Blick. Damals war ich nur einen Tag in der Stadt. Diesmal war ich mit meinen Mädels ein ganzes Wochenende in der Hauptstadt Dänemarks und auf den zweiten Blick, bin ich dieser Stadt nun völlig verfallen.

 

Kopenhagen empfing uns mit einem strahlend blauen Himmel und ner eisigen skandinavischen Brise.

 

Gewohnt haben wir im Szeneviertel Vesterbro. Hier reihen sich gemütliche Cafes, wunderschöne Shops, coole Restaurants und Kneipen aneinander. Von unserer Wohnungstür aus fielen wir direkt in unsere für das Wochenende auserkorene Stammkneipe Bang og Jensen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite der suchtgefährdene Shop Girlie Hurly.

Ein paar Straßen weiter liegt das angesagte Meatpacking District. Hier gibt es ebenfalls jede Menge trendiger Locations wie z.B. das BioMio (organic Bar & Restaurant), welches in einem alten Bosch-Geschäft untergebracht ist. Ausgehen ist jedoch, wie in ganz Skandinavien, nicht unbedingt ein Schnäppchen. Ein Hauptgericht kostet ca. 20-24 €, ein Bier ca. 7 €. Da hält man sich schon mal etwas länger an seinem Getränk fest.

 

In Kopenhagen scheint fast jeder (egal ob jung oder alt) hip, cool und stylish zu sein. Die Stadt versprüht ein entspanntes, alternatives und gemütliches Flair. Autos fahren eher weniger durch die Gegend, dafür umso mehr Fahrräder – das Hauptverkehrsmittel Kopenhagens. Wie selbstverständlich fahren auch junge Familien mit ihren Lastenrädern durch die ganze Stadt – immer mit 1 bis 3 kids vorne im Beiwagen.

 

Kopenhagen ist einfach nur wunderschön und ein ganz schlimmes Shopping-Mekka. Die Strøget ist mit 1,1 km die längste Einkaufsstraße in Europa und wir Vier haben sage und schreibe 5 Stunden für die Strecke gebraucht. Das sagt alles, oder? 😉

Laut einer Umfrage sind die Dänen das zufriedenste Volk der Welt und ich kann das sehr gut nachvollziehen. Gäbe es nicht diesen endlosen skandinavischen Winter, könnte ich sofort dort leben. Liebe Dänen, ich komme auf jeden Fall wieder und teste beim nächsten Mal die Kinderfreundlichkeit aus. 🙂

 

17 Kommentare

  1. Danke für deinen Bericht aus Kopenhagen. Nun bin ich noch neugieriger auf die Stadt.
    Wann fliegt ihr in die USA?

    Hab einen schönen Tag,
    lieben Gruß
    Teresa

  2. Ich war vor ein paar Jahren auch für ein langes Wochenende dort – auch ein Mädelswochenende mit sieben (!!) Mädels, nachdem ich davor nur zweimal als Tagestouri Station in Kopenhagen gemacht hatte.

    Und das im Dezember – eigentlich wegen Kälte und Dunkelheit ein nogo für ein Ziel in Skandinavien. Trotzdem fand ich es auch ganz toll dort. Und gerade wenn man auf schöne Einrichtungsgegenstände steht (so wie Du), ist das doch ein Eldorado…

    Und zur Kinderfreundlichkeit: ich habe ein Foto geschossen von einer wahren Kinderwagenparade (so viele siehst Du in DEU nur im Babyfachmarkt), die vor einem der angesagstesten Cafés auf der Stroget geparkt waren. Das sagt schon viel, oder? Ich habe damals den Mund vor lauter Staunen gar nicht mehr zugekriegt. Nur schade, dass es in der Tat recht teuer dort ist. Auch die Übernachtungsmöglichkeiten. Wir haben in einer Art Hostel gewohnt; die Preise allerdings waren Hotel-Niveau…Trotzdem werde ich wieder hinfahren.

    LG
    Poldi

    • Die Skandinavier sind ja eh viel kinderfreundlicher als wir Deutschen. In meiner norwegischen Familie haben irgendwie alle mind. 3 Kinder. Ist dort total normal. Und zum Theme Shopping und Übernachtung kommt noch ein Extra-Post. Wir hatten eine supercoole, bezahlbare Wohnung. Und Du hast Recht….das war ein Shopping-Eldorado für mich :). WinkeWinke nach Berlin!

  3. Oh, das klingt total toll und sieht auch klasse aus. Leider habe ich es nicht nach Kopenhagen geschafft, obwohl doch die Große des Mannes da gerade nahe bei wohnt – blöd. Das muss auf ein anderes Mal verschoben werden. Aber die Preise…hiui, das wird dann wohl lieber ein Kurztrip.
    LG /inka

  4. Hey, 5 Stunden geht doch :-)….. Ich bin mit Heidi da ganz hängengeblieben. Meerjungfrau? Hafen? Küste? Wo? Gibt’s die da? Sieht jedenfalls nach nem dollen We aus! Ich hab mich in Gedanken mit gefreut letztes We!!! Grüezi Anne

    • Ja schlimm die Straße, ne? Ich hätt ja am Liebsten im Bolighus übernachtet, ach was….für immer eingezogen. So unf…..unfassbar cool. Die Dänen. Tzz.

  5. Also da ist meine Walking-Geschwindigkeit aktuell ja gar nicht sooo schlecht! 🙂 Die Bilder sind total toll und machen absolut Lust auf Mehr und Meer 🙂 Unsere Reise geht ja dieses Mal in die komplett entgegengesetzte Richtung, da werden wir dort wohl nicht vorbei kommen. Bingespannt, ob ich es eines Tages schaffe. Die Erde bietet so viele schöne Fleckchen….danke dür die Eindrücke und einen schönen Feiertag! Ich kann im Blog aktuell nur mit nem Städtetrip nach Leuven dienen…was wohl nicht ganz vergleichbar aber dennoch sehr schön ist. 🙂 LG

  6. Ich bin auch total in Dänemark verliebt! Hatte mal die Möglichkeit eine Woche bei einer dänischen Familie als Art „Schüleraustausch“ zu leben. Ein Traum, und es hat sich wirklich bestätigt, dass die super entspannt und glücklich sind. Am meisten hat mich überrascht, dass alle Schüler ihre Fahrräder so auf dem Schulgelände abgestellt haben, ohne sie anzuketten. In Deutschland unvorstellbar. Vor allem an Schulen. ;D So ein Lebensgefühl möchte doch jeder haben…

  7. In Dänemark war ich noch nie. Aber Deine Bilder machen echt Lust auf Kopenhagen. 🙂

    Scheint eine spannende Stadt zu sein. War die Stimmung nur im Szeneviertel Vesterbro so entspannt oder ist die Stadt generell eher relaxed?

    • Ich finde alle Skandinavier sehr relaxed, offen und freundlich. Kopenhagen ist allgemein ne sehr entspannte Großstadt. Liegt vielleicht auch daran das es relativ wenig Verkehr gibt und sich quasi jeder duzt. Fahr hin. Es lohnt sich.

  8. Oha! Was für ’ne schicke Stadt! Die Häuser gefallen mir sehr, die Preise sind etwas happig (aber wenn man neben der Schweiz ist man schon ein wenig abgehärtet). ;D
    Liebe Grüße
    Christina

    PS: Hab ich schon erwähnt, dass ich noch immer an den Krabbenburger aus Oban denken muss? xD

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