Hallo 2018!

6 Jahre Planet Hibbel, was ich 2017 gelernt habe und was dieses Jahr so ansteht

Liebe Lesenden!

Ich hoffe, ihr hattet gemütliche, friedliche Weihnachtstage und seid alle gut ins Jahr 2018 gerutscht (hört sich langsam nach Science Fiction an, oder?).

Wir hatten einen fantastischen Start ins neue Jahr, denn wir haben ein paar Tage am schönen Ostseestrand von Scharbeutz verbracht. Da ich gerade erst die Koffer ausgepackt habe, hinke ich daher auch ein wenig mit meinem 2017 Rückblick hinterher. Bei all den Blog-Reviews könnte ich es zwar nun auch ganz sein lassen, aber nachdem es 2016 ,2015, 2014, 2013 und gar 2012 einen gab, ist mir mein Rückblick zu einer liebgewordenen Tradition geworden, die ich nicht mehr missen möchte. Aber Achtung! Es wird lang. Also holt Euch nen Kaffee oder ne Tüte Popcorn.

Wir so, in unserer Ferienwohnung am Strand von Scharbeutz, Neujahr 2018.

Was ging 2017 denn hier so ab?

Ich will jetzt nicht groß rumjammern, denn eigentlich geht es mir echt gut, aber es gibt nun mal Jahre, die irgendwie nicht so stimmig sind. 2017 war eine große Berg und Talfahrt und es gab einige Tiefen, die mich emotional sehr gefordert haben. Zudem habe ich auf politischer und ökologischer Ebene manchmal sorgenvoll in die Zukunft geblickt.  Natürlich gab es auch großartige und unvergessliche Momente, aber die doofen Erlebnisse waren halt kräftezehrend und aufwühlend.

Witzigste Momente 2017:

Zum Glück gab es aber auch immer wieder mal was zum Lachen. Was 2016 in Kanada mein Zusammentreffen mit einem waschechten Stinktier war, war 2017 ein südafrikanisches zahmes Warzenschwein in Kombi mit einem Erdmännchen. Man könnte also sagen, dass uns Timon und Pumbaa begegnet sind.  Das Warzenschwein verschaffte sich morgens um 6 Uhr Zugang zu unserer Hütte, um sich zu uns ins Bett zu kuscheln. Ihr könnt Euch vielleicht annähernd vorstellen, wie wir hysterisch lachend versucht haben, dieses Riesenschwein aus der Hütte zu bugsieren.

Außerdem waren die Elche im norwegischen Elgtun der Hit. Einer davon stubste meinen Sohn „sanft“ von hinten an, damit er den Weg freimacht und der flog dabei fast in die Blaubeerbüsche. Tiere verschaffen uns fast immer die witzigsten Momente und man merkt ganz oft, dass jedes Einzelne einen ganz eigenen Charakter hat. Daher sollten wir sie auch respektvoll behandeln und unbedingt alle unseren Fleischkonsum überdenken.

Mit Timon und Pumbaa in Südafrika!

Emotionalste Reisen 2017:

Reisetechnisch wurden wir wieder verwöhnt, denn es ging nach Südafrika, Schweden, Norwegen, Portugal, Menorca, Mallorca, Holland, in den Hunsrück, die Eifel, nach Rügen, Brandenburg und Berlin und am Ende nochmal an die Ostsee. Viele unserer Reisen haben wir 2017 zur Abwechslung mal mit dem Auto gemacht und ich bin froh, unseren CO2-Ausstoß dadurch wenigstens mal ein klitzekleines bißchen verbessern zu können.

Meine emotionalste Reise war eindeutig Südafrika. Ein Land, das mich landschaftlich umgehauen und ganz oft an meine 15 Monate in Australien erinnert hat. Ganz oft bin ich jedoch auch mit Bauchschmerzen, unguten Gefühlen und Fragen im Kopf gereist. Der extreme Kontrast zwischen schwarz und arm, reich und weiß hat mich oft aufgeregt und mental mitgenommen. Und das, obwohl ich als alter Reisehase, schon oft in armen Ländern unterwegs war.

Südafrika im Februar 2017

Ganz großartig war auch die Region Småland in Schweden und die Südküste von Norwegen. Diese Ruhe, Stille und grandiose Natur in den skandinavischen Ländern erdet mich einfach immer wieder. Im Herzen bin ich nun mal einfach ein Nordmeermädchen.

Småland im Juni 2017

Südnorwegen im August 2017

Ja und dann war da ja noch Rügen, über das ich noch gar nicht berichtet habe. Einer der schönsten Orte, den ich bisher in Deutschland gesehen habe. Die Kreidefelsenküste war einfach der Hammer und ich musste mich immer wieder kneifen. Sind wir wirklich noch in Deutschland? Unsere Heimat hat wahrhaft soviel Schönheit zu bieten.

Die Kreidefelsenküste auf Rügen im Oktober 2017

Anstrengendste Zeit 2017:

Hätte ich so nicht erwartet, aber der Wechsel meines Sohnes aufs Gymnasium war ein anstrengender Umbruch für die ganze Familie. An erster Stelle natürlich für ihn, denn er wurde von jetzt auf gleich aus seiner bis dahin muckeligen Kindheit in die rauhe Erwachsenenwelt geschleudert. Ich hatte das Thema bereits hier. Aber auch für uns Erwachsenen war das ein harter Schnitt und wir sind immer noch in der Umstellungsphase. Sein Schulwechsel ist auch mit ein Grund, warum ich jetzt erstmal nur noch von zuhause aus arbeiten werde. Er braucht mich nun viel mehr als zu Grundschulzeiten.

Glücklichster Moment 2017:

Dank unserer recht schrulligen Standesbeamtin (Franzi kann´s bezeugen ;)) hatten wir mit Sicherheit nicht die romantischste Hochzeit aller Zeiten. Aber da es sowohl für mich als auch Herrn Hibbel bereits die zweite Hochzeit war und ein unterschriebener Vertrag für uns nicht die Krönung unseres Glücks bedeutete, war das eher ein sehr lustiges, hibbeliges und naturverbundenes Event. Im Anzug und Tüllrock steht man ja nicht alle Tage im Sturm und Nieselregen auf den Klippen des Kreidefelsens. Ja! Das war eindeutig unser Highlight des Jahres und so ein Ring am Finger fühlt sich doch besser an, als ich vielleicht zugeben wollte ;).

Unsere Mini-Hochzeit auf Rügen / Photocredit: Franzi trifft die Liebe

Traurigster Moment 2017:

Noch immer erreichen mich schockierte, besorgte, fragende Mails von Lesern, was aus Anne Überall aka Frollein Ü vom Blog Überallundnirgendwo geworden ist? Auch in Zeiten von Blogs, Instagram, Facebook, Twitter und Co. kommt halt nicht jede Nachricht „überall“ an. Auch 5 Monate danach, steckt mir der sinnlose Krebstod meiner Freundin Anne immer noch in den Knochen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht an sie denke und sie vermisse. Man sieht nicht alle Tage eine gleichaltrige Freundin, Mutter und Ehefrau sterben.

Ein Erlebnis, das mich 2017 demütiger hat werden lassen und meinen Blick auf die Welt (wieder mal) verändert hat. Unser aller Leben ist kurz und endlich und daher sollten wir es nicht verplempern. Mit negativen Gedanken, Zeitfressern und Ballast jeglicher Art.

Grösste Erkenntnisse 2017:

Größer, schneller, höher, weiter….. es wird gedrängelt, geschubst und geschoben und jeder will scheinbar auf Teufel komm raus der Erste sein. Sei es beim Bloggen, auf Instagram, auf der Autobahn oder einfach nur an der Supermarktkasse. Ich hatte oft das Gefühl, diesem ganzen Hype an jeder Front entfliehen zu wollen und mich am Liebsten in eine einsame Hütte an einem norwegischen Fjord oder in ein Bullerbü-Häuschen im tiefsten Småland zurückziehen zu wollen. Immer und überall erreichbar zu sein, stresst mich zudem oft und ich denke mit Wehmut an meine einjährige Weltreise 1999, als ich ein Jahr lang wirklich off war und mitten in meinem größten Abenteuer steckte.

Wer braucht schon Schul-Gruppenchats auf WhatsApp während man auf einer einsamen Insel sitzt oder Anrufe aus dem Büro während man durch einen norwegischen Wald wandert? Das Leben ist durch die digitalen Medien so viel einfacher und doch auch so viel komplizierter geworden. Immer öfter frage ich mich, wann wir Menschen so seltsam geworden sind und es nur noch darum geht der Größte, Beste oder Coolste zu sein? „Jeder“ will auf Teufel komm raus der geilste Influencer sein, brüstet sich mit 15 neuen Fernreisezielen pro Jahr oder drängelt einen mit nem fetten SUV von der linken Autobahnspur. Wir alle wissen, dass wir unbedingt einen Gang zurücklegen sollten und doch geht es immer nur um noch mehr. Das Leben verändert sich in so einer rasanten Geschwindigkeit, das mir manchmal schwindelig wird und nur noch denke: Stop! Ich will das nicht.

On my Bucket-List 2018:

Nun, wenn mich 2017 mal wieder eins gelehrt hat, dann das es im Leben immer anders kommt als man denkt. Pläne und Wünsche sind jedoch wichtig und unser Motor. Da sich 2017 meine berufliche Situation verändert hat, freue ich mich in diesem Jahr nun erstmal auf mein Leben als Vollzeit-Blogger (auch wenn ich mich an die einsamen Homeoffice-Tage noch gewöhnen muß). Dafür habe ich aber auch viel mehr Zeit, während der Ferienzeit mit meinen Kindern zu reisen. Auf meiner Reise-Bucket-Liste stehen ganz dekadent die Faröer Inseln, Japan, Sanzibar, Lappland, die Seychellen und Azoren. Geplant ist bisher nur das Berchtesgadener Land und Nordirland. Stand beides nicht unbedingt an erster Stelle, aber Reisepläne schmeiße ich mitunter auch mal in nullkommanix übern Haufen und mache einfach was ganz Anderes.

Ich möchte mich 2018 weniger stressen. Sei es wegen der Schule, den Kindern, politischen Situationen (auf die ich eh keinen Einfluss habe) oder generell anderen Menschen. Einen sehr schönen Beitrag dazu habe ich bei Maike von Flowers and Candies gelesen. 13 Dinge, die Dein Leben glücklicher machen. Eigentlich alles Dinge, die wir bereits wissen, im stressigen Alltag aber viel zu oft vergessen. Ich für meinen Teil habe bereits angefangen Dinge davon in die Tat umzusetzen. Denn wenn Tiefen und Hürden im Leben ein Gutes haben, dann das wir daraus lernen und Dinge zum Positiven verändern können.

Es zwickt im Rücken und 10.000 gelaufene Schritte am Tag reichen nicht unbedingt aus, um halbwegs fit zu bleiben. Für mich alten Sportmuffel ein echtes Problem. Aber da ich immerhin Yoga liebe, ist das etwas, dass ich wieder regelmäßig machen möchte. Auf dem Land gibt es leider weit und breit kein vernünftiges Yoga-Studio gibt, aber zum Glück habe ich die You Tube-Videos von Mady Morrisson für mich entdeckt.

Ja und dann möchte ich mich auch weiterhin dem Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz widmen. Ich habe mit vielen kleinen Dingen schon einiges verändern können, aber die Luft nach oben ist noch megahoch und es gibt extrem viel zu tun, um diesen Planeten zu schützen.

Happy birthday! 6 Jahre Planet Hibbel und so geht es weiter.

Ja und dann feiert mein Blog-Baby doch tatsächlich schon seinen 6. Geburtstag. Man könnte meinen, es war gerade erst der 27. Oktober 2011, als ich meinen allerersten Beitrag veröffentlichte. In den ersten 3 Monaten hieß mein Blog „Good Morning World“, bevor ich ihn während unserer 2monatigen Elternzeit in Thailand in einer beschwippsten Strandlaune auf „Planet Hibbel“ umtaufte. In einer Zeit, in der mir Begriffe wie Zugriffszahlen, Content, Influencer etc. etc. noch total fremd waren und ich hier einfach nur ein bißchen vor mich hingetippt habe, um Freunde und Familie auf dem Laufenden zu halten.

Wenn ich ehrlich bin, kommt mir all das doch nicht wie gestern vor, sondern als ob es bereits ein halbes Jahrhundert her wäre. Planet Hibbel ist ein klitzekleines bißchen erwachsener geworden, meine Kinder sind aus den Baby- und Kindergartenschuhen rausgewachsen und ich bin irgendwie leider auch ein bißchen älter geworden und habe 3-5 Falten mehr bekommen. 6 Jahre Bloggen und unser Leben ein Stück weit mit der Öffentlichkeit teilen – irgendwie ist es immer noch verrückt, manchmal stressig oder gar nervig, meistens jedoch immer noch total schön. Denn dieser Blog hat uns unglaubliche Dinge ermöglicht, grandiose Abenteuer und Erlebnisse beschert und unser Leben durch einige tolle Menschen bereichert, die wir sonst wohl niemals getroffen hätten.

Wir so, im Januar 2012 während unserer zweimonatigen Elternzeit in Thailand. Der offizielle Startschuß für Planet Hibbel.

Das ein oder andere wird sich 2018 hier im Zuge meiner Vollzeit-Bloggerei bestimmt ändern. Ich hätte z.B. endlich mal wieder gerne ein neues Blog-Layout und es wird eine buntere Vielfalt an Themen geben. Neben dem Reisen werde ich noch mehr über Alltags- und Familienthemen schreiben, denn so sehr wir das Reisen auch lieben – ein digitales Nomadenleben wird sich für uns in absehbarer Zeit leider nicht ermöglichen lassen.

Für 2018 wünsche ich Euch alles, was Ihr Euch selber wünschen würdet und das ist natürlich nur das Beste! Und ich freue mich schon auf die nächsten 362 Tage mit Euch.

18 Kommentare

  1. Liebe Nadine, Du weißt: Du gehörst zu den wenigen Bloggern bei denen ich wirklich jeden Beitrag lese. Du bist eine wirklich tolle Frau und findest immer die richtigen Worte ohne allzu viel Pathos. Genau das bewundere ich an Dir.
    Besonders bei der Passage: alle wollen der geilste Influencer sein – höher, schneller, weiter – musste ich kräftig nicken. Gerade in 2017 hatte ich das Gefühl alle müssen sich immer in allem überbieten. Aber wer denkt an die wirklich wichtigen Dinge. Daran, dass unsere Lieben und die Zeit mit ihnen eigentlich das Wertvollste ist was wir haben. Und ob das am Strand von Südafrika oder der Ostsee ist und ob man dabei einen Designerbadeanzug oder den billigen von Aldi trägt ist doch eigentlich scheißegal.
    In diesem Sinne: Du machst das genau richtig und ich wünsche Dir für 2018 alles Gute, viel Durchsetzungskraft und vor allem viele Momente zum Innehalten.
    Alles Liebe, Anna

    P.S. Oh Gott: Nordirland! Ich liebe Irland! Da bin ich jetzt doch ein klitzekleines bißchen neidisch :-*

    • Nadine sagt

      Liebe Anna! Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Danke von Herzen für Deine lieben Worte. ♥ Ich wünsche Dir und Deiner Rasselbande das nur das Allerbeste und – schönste für 2018 und vor allen Dingen viele unvergessliche Herzmomente, Nadine PS. Jaaaa….. Nordirland. Die Buchung war mal wieder ein totaler Schnellschuß. Bin sehr gespannt. :))

  2. Evi sagt

    Ich wünsche euch auch ein wunderbares, neues Jahr. Eigentlich braucht man nicht wirklich viel. Gesundheit und viele schöne Momente mit den Liebsten.

    Und ja, ich kann mich bei vielem nur anschliessen. Ich finde die Menschen sind sowas von egoistisch und selbstdarstellerisch geworden. Dieses „ich-bezogene“ und dieses immer „grösser und besser“ ist einfach nur furchtbar und sogar nicht das, nachdem ich mein Leben leben möchte geschweige denn meinen Kindern vermitteln möchte. Da hilft wirklich nur eins. Sich ab und zu von diesem ganzen Internetzirkus zurückzuziehen und in die Natur rauszugehen und einfach nur geniessen. Dabei stellt man dann meistens fest was wirklich im Leben zählt 😉

    • Nadine sagt

      Liebe Evi, vielen lieben Dank. Ich finde es auch voll schwierig meinen Kindern zu vermitteln, daß es nicht das Wichtigste auf diesem Planeten ist, auf ein Foto zig Likes zu bekommen. Meinem 10jährigen Sohn imponiert das schon. Und dann muß ich ihm erstmal erklären, daß diese Likes ganz oft gefaked sind und es nicht wichtig ist, was völlig unbekannte Menschen über ihn denken. Und ja, hin und wieder muß man sich diesem ganzen Zirkus entziehen und raus in die Natur. Uns erdet das auch immer total. Blöderweise haben wir nur nicht so tolle schwedische Natur, wie Du, vor der Nase ;). GlG, Nadine

  3. Ja, das mit Anne beschäftigt mich auch sehr oft, ich muss wirklich oft an sie denken und frage mich immer wie sich die Jungs und der Mann fühlen und wie es ihnen geht. Auch wenn ich sie ja real nicht kannte so hatte ich sie liebgewonnen. Im letzten Jahr dann ja auch meinen Vater verloren hatte ich an Silvester nach Mitternacht in die Sterne geschaut, und allen Lieben dort oben zugeprostet. Musste für mich einfach sein, so wie dann bei den Gedanken auch Tränen kommen dürfen.

    Ein dennoch restliches, schönes Jahr bei euch. Viel gesehen musste ich bei dem Bild von Südnorwegen im August 2017 sofort an Nova Scotia denken. Das wäre wirklich auch für euch bestimmt nochmal lohnenswert hinzureisen. Gibt einiges darüber im Net zu finden, und sogar noch die „Bibel“ von dort, „Doers and Dreamers“.

    Wünsche dir und deinen Lieben jedenfalls ein tolles 2018 und möge vor allem Gesundheit der Begleiter sein.

    Auf ein weiteres Bloggerjahr sende ich herzliche Grüsse rüber

    N☼va

    • Nadine sagt

      Liebe Nova, das tut mir sehr leid mit Deinem Vater. Ich hab das Gefühl 2017 sind echt viele Menschen gegangen. 🙁 Vielleicht kommt uns das aber auch nur so vor, weil wir selber immer älter werden. Und ja, Nova Scotia würde mich natürlich auch reizen, wobei Norwegen einfach näher ist. Da hat man sich immerhin die teuren Flüge mal Vier gespart. Ich wünsche Dir auch alles Liebe für 2018 und sende viele Grüße auf die Kanaren, Nadine

  4. Liebe Nadine,
    ich wünsche Dir ein schönes 2018 mit weniger Tiefen und vielleicht mehr Ausgeglichenheit. 2017 war wohl für viele ein durchwachsenes bis schwieriges Jahr, mit Höhen selbstverständlich.
    Ich habe ähnliche Ziele, wobei eher 2017 bei mir das ruhige Jahr war, ich bin wenig mit dem Flugzeug gereist, habe mich nochmal bewusster Verhalten, was meinen Konsum angeht, hoffe ich zumindest, und war viel vor der Haustür, was sehr schön war. Da der „große Urlaub“ wegen des blöden Baums, der aufs Haus krachte, quasi ausgefallen ist, möchte ich jetzt aber dringend ein wenig Fernluft schnuppern.
    Mein großes Ziel: Mich wieder mit der Bahn anfreunden. 😉 Im Februar versuche ich erneut, mit der Bahn bis in die Schweiz zu kommen, im Mai soll es bis nach Frankreich gehen. Wäre doch gelacht, wenn man das nicht per Bahn hinbekommen würde, oder?
    Das mit dem höher, schneller, weiter empfinde ich gerade in meinem Umfeld gar nicht so, das ging mir eher so vor 2-3 Jahren auf den Keks, ich habe das Gefühl, es geht mittlerweile wieder etwas besinnlicher zu, was ich sehr schön finde. Vielleicht habe ich aber auch nur mein Umfeld entsprechend geändert nach dem Motto „Umgib Dich mit den richtigen Menschen“ und mir eine hyggelige Blase eingerichtet. Ach, das finde ich dann auch ok.
    Liebe Grüße
    /inka

    • Nadine sagt

      Liebe Inka, das mit dem Baum auf eurem Dach und die abgebrochene Island-Reise, war ja in der Tat ein Fiasko. Hoffe ihr konntet alles regeln. Hat sicher viele Nerven gekostet. Dazu sind 2017 gefühlt viele Menschen von uns gegangen. Oder liegt es an unserem Alter, dass mir das so extrem vorkommt? In meinem persönlichen Umfeld kann ich das mit dem höher, weiter, schneller auch nicht beobachten. Da habe ich genau die richtigen Menschen um mich herum. ♥ Es ist ein Zustand der von außen auf mich einprasselt, was aber mit Sicherheit auch an den sozialen Netzwerken liegt, mit denen man als Blogger ja nun mal extrem viel zu tun hat. „Jeder“ will z.B. auf Teufel komm raus ein Riesen-Influencer auf Instagram sein. Dafür wird dann geschummelt, gemogelt, Follower gekauft, follow/unfollow gemacht etc. etc. „Jeder“ der eine Weltreise macht, meint er müsse jetzt ein direkt ein Buch darüber schreiben oder den fettesten Reiseblog aller Zeiten haben. „Jeder“ drängelt auf der Autobahn oder an der Supermarktkasse. Ich übertreibe jetzt natürlich, aber vielleicht verstehst Du, wie ich das meine. Ich finde halt, daß das total nervt und die Menschen sich mal wieder auf sich selber besinnen und ihr Leben genießen sollten, statt immer nur darauf zu achten, wie sie auf den Rest der Welt wirken. Die Welt ist durch die Smartphones irgendwie ganz schön schräg geworden und da möchte ich mich wirklich öfters in meine hyggelige Blase zurückziehen. Ich wünsche Dir, dem Mann und Eurer ganzen Bande nur das Beste für 2018. Alles Liebe, Nadine

  5. Liebe Nadine,
    was für ein bewegendes Jahr! So tolle Reisen habt Ihr gemacht. Es ist immer wieder so beeindruckend, vor die Tür zu kommen, egal, ob in der Nähe oder auf der anderen Seite des Globus. Das mit Deiner Freundin Anne tut mir sehr leid. Da wünsche ich Dir gute Energien, um das irgendwie verarbeiten zu können.
    Deine Gedanken zu „Höher, Schneller, Weiter“ teile ich voll. Mein Eindruck ist auch, hier läuft etwas ziemlich falsch. Nur gut, wenn es einem auffällt und man selber aus dem Rad aussteigen kann. Vielen lieben Dank auch für den Link zu meinem Blog. 🙂
    Ich wünsche Dir ein wunderbares gesundes Neues Jahr und dass Eure Reisen noch toller werden, als sie sich so schon anhören. Ich bin gespannt, davon zu lesen.
    Liebe Grüße!
    Maike

    • Nadine sagt

      Liebe Maike! Vielen Dank für Deinen netten Kommentar und ja, ich hoffe ich kann mir von Deinen „Weisheiten“ etwas mit in 2018 nehmen. Ich wünsche Dir auch ein entspanntes und schönes neues Jahr und bin gespannt, wohin uns die Lebensreise alle führen wird. LG, Nadine

  6. Flögi sagt

    Schöne Zusammenfassung, waren echt coole Sachen dabei.
    Und Anne, ja, ich denke auch noch sehr oft an sie und kann oft nicht fassen. Wenn es dich nicht geben würde und ich die Freundschaft zwischen euch nicht gekannt hätte, hätte ich nie im Leben erfahren, wo sie verschwunden ist und ich kann an so was lebenslang nachdenken.
    Ich bin weiterhin dauerhafte Leserin deines Blogs.
    Mach so weiter.
    Liebe Grüße

    • Nadine sagt

      Vielen Dank, liebe Flögi. Ich glaub, das wird mir auch niemals in den Schädel gehen. Aber sie wird in unseren Herzen bleiben. ♥ Ich wünsche Dir ein wundervolles 2018. Alles Liebe, Nadine

  7. Liebe Nadine,
    sehr kurzweilig, dein länger Jahresrückblick. Schön nochmal im Überblick zu lesen, was euch das Jahr alles gebracht hat! Und hey: Herzlichen Glückwunsch zum 6. Bloggeburtstag! Süßes Foto von euch von damals!
    Liebe Grüße und ein tolles 2018
    Gela

    • Nadine sagt

      Danke schön, liebe Gela! Das wünsche ich Euch auch. Und ich hoffe ehrlich gesagt, daß 2018 wieder etwas entspannter und fröhlicher für uns wird. LG, Nadine

  8. Anita sagt

    Liebe Nadine,
    habe zwar einige Jahresrückblicke anderer Blogger gelesen, aber deinen hatte ich tatsächlich vermisst, also schön dass du ihn nachgeholt hast. Wahnsinn, wie viel ihr wieder gereist seid. An Anne denke ich auch immer noch sehr oft, und es muss für dich unendlich schlimm sein, dass sie nicht mehr da ist. Da du jetzt Vollzeit-Bloggerin bist, werde ich zukünftig wahrscheinlich mehr von dir zu lesen bekommen, und das freut mich natürlich sehr (schließlich lese ich deinen Blog am allerallerliebsten). Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg weiterhin mit deinem Blog und ein glückliches und gesundes 2018 mit vielen schönen Reisen und Erlebnissen.
    LG
    Anita

    • Nadine sagt

      Ach Du Liebe! Danke schön ♥. Ich wünsche Dir und Deiner Familie ebenfalls ein großartiges 2018. GlG, Nadine

  9. Melanie sagt

    Liebe Nadine,
    auch von mir ein gesundes neues Jahr und viel Spaß und positive neue Erfahrungen beim Umsetzen eurer Liste. Als ich Nordirland gelesen habe, musste ich schmunzeln. Wir waren letztes Jahr mit den Kids dort, mit einer Mischung aus Boating auf dem Fluss (Abenteuer und, wenn man 0 Ahnung davon hat, auch nicht gerade einfach, aber trotzdem mit manchmal unbeschreiblichen Momenten) und Urlaub an der Küste mit Ausflügen natürlich zu Giants Causeway, Carrick a Rede, Belfast und Whiterocks Beach (ein Wahnsinnsstrand, lässt das Fotografenherz höher schlagen). Letztlich war für jeden etwas dabei und es ist definitiv der Urlaub mit den meisten Geschichten. Also – das wird bestimmt gut! Zum Schluss noch ein Tipp für unglaublich gute Pizza und kindgerechtes Restaurant: Little Wing Pizza in Enniskillen. Unbedingt hin – und zum Abschluss Mini-Nachtisch essen 😉
    Liebe Grüße
    Melanie

    • Nadine sagt

      Aaaaaaaw, das hört sich so toll an. Vielen lieben Dank für Deine Tipps, Melanie. Über die freue ich mich sehr. Urlaube mit den meisten Geschichten finde ich am Allerschönsten. ♥ Dir auch ein schönes neues Jahr und liebe Grüße, Nadine

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